Pro-tec IPS Back Pad – Der Rückenprotektor im Test

Pro-tec bietet mit dem IPS Back Pad einen Rückenschutz speziell für die Bereiche Snow und Bike – sprich MTB und BMX – an. Beim Pro-tec IPS Back Pad handelt es sich um einen “reinen” Rückenschutz, er ist also nicht Bestandteil einer Weste oder einer Jacke. Da man allerdings nicht immer mit einer Protektorenjacke unterwegs sein möchte, sei es aus Gründen der Außentemperatur oder einfach nur aus Gründen der Bequemlichkeit, haben wir uns das kleine Schwarze mal zur Brust genommen!

Das kleine Schwarze besteht genauer gesagt aus schwarzen Kunststoffschuppen, welche mittels Kunststoffschrauben auf einer schlagabsorbierendem Trägerfläche aus Ethylene Vinyl Acetate befestigt sind – besser bekannt als EVA Foam. Der zu schützende Bereich ist großflächig dimensioniert, in der Tat wird der größte Teil des Rückens bedeckt. Damit sich der Schwitzfaktor in Grenzen hält, sind einige Bereiche des Trägermaterials ausgespart und nur durch einen dünnen roten Stoff bedeckt.

Der Tragekomfort des IPS Back Pad ist außerordentlich gut – es fühlt sich fast an wie ein Hauch von Nichts. Die Schulterriemen sind relativ schmal, weich und anschmiegsam. Die Schulterriemen lassen sich natürlich in der Länge verstellen und können so der eigenen Anatomie angepasst werden. Die Einstellung der Schultergurte ist denkbar einfach, der Hüftgurt wird mittels Klettverschluss verschlossen. Angeboten wird das Pro-tec IPS Back Pad in vier Größen – welche Größe man für sich benötigt kann man dem Webauftritt von Pro-tec entnehmen.

Der Protektor ist anatomisch geformt und passt sich sehr gut der Körperhaltung an, das bedeutet Beweglichkeit pur. Durch den fehlenden Brustgurt ist die Fixierung des Pro-tec IPS Back Pad oberhalb der Kleidung allerdings nur bedingt zufriedenstellend. Unter einem Trikot oder einer Jacke ist der Protektor am Besten aufgehoben. Den festen Sitz einer Protektorenjacke erreicht das IPS Back Pad allerdings auch dann nicht. Bei uns wanderte der Protektor beim Radfahren leicht nach oben, allerdings in einem akzeptablen Bereich.

Das Pro-tec IPS Back Pad ist atmungsaktiv und durch die Aussparungen wird dem Hitzestau zusätzlich entgegengewirkt, aber wie bei allen Protektoren ist bei schweißtreibenden Aktionen die Belüftung dennoch nur bedingt ausreichend. Allerdings kein besonderer Grund zur Kritik, weil wir es von anderen Protektoren auch nicht anders kennen. Geliefert wird das IPS Back Pad in einem Netz. Zum Lieferumfang gehören vier Ersatzkunststoffschrauben zur Befestigung der Kunststoffschuppen.

Fazit Pro-tec IPS Back Pad

Vor allem die sehr unkomplizierte Handhabe des Pro-tec IPS Back Pad gefällt uns sehr gut. Der Protektor ist sehr leicht und bietet Beweglichkeit pur! Den festen Sitz einer Protektorenjacke bietet das IPS Back Pad zwar nicht, ist aber dennoch ein sehr nützlicher und wirksamer Rückenschutz.

Preis: Etwa 55 Euro

Andreas Waldera

Andreas Waldera

Das Urgestein der Fraktur! Bereits im Jahre 1996 stößt Andreas als Team-Fahrer und Texter zur Fraktur, damals ein Fanzine ausschließlich für Downhill Biker. Nach vier Jahren ruft er das MTB/Lifestyle Onlinemagazin "Fraktur - Das Magazin" ins Leben – bis heute eine Herausforderung, die dem begeisterten Fahrradfahrer geradezu auf den Leib geschrieben ist.

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