SIGMA Buster 2000 HL im Test – Bring on the night!

Endlich ist es soweit – die Bike Saison 2022 hat begonnen, und auch in diesem Jahr stehen spannende Night Rides und 24h Rennen auf dem Programm. Da darf gutes Equipment nicht fehlen! Die Helmleuchte SIGMA Buster 2000 HL verspricht mit satten 2000 Lumen und einer Brenndauer von bis zu 20 Stunden ein guter Begleiter für jeden Night Ride zu sein. Wir haben das gute Stück getestet.

Technik, die begeistert.

Im Lieferumfang der SIGMA Buster 2000 HL sind neben der Helmleuchte selbst viele gutdurchdachte Einzelteile enthalten. So findet sich in der schicken Umverpackung unter anderem ein leistungsstarkes Battery Pack, das mittels vierstufigem Indikator seinen Ladezustand anzeigt. Mit Hilfe zweier Silikon Straps lässt sich die ca. 330 Gramm leichte Batterie sicher und kratzfrei am Rahmen befestigen. Bei Verwendung als Helmlampe, dafür ist die SIGMA Buster 2000 HL ja gedacht, ziehen wir aus Sicherheitsgründen jedoch die Verwahrung des Battery Packs mittels des mitgelieferten Verlängerungskabel im Rucksack vor.

Ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist eine kleine, kabellose Remote Control, die sich mit einem O-Ring einfach am Lenker anbringen lässt und die Bedienung der SIGMA Buster 2000 HL durch fluoreszierender Tasten auch im Dunkeln ermöglicht. Zur Fixierung der Helmleuchte finden sich drei verschiedene Halterungen: Ein universeller Silikon-Strap, ein Helmhalter mit Klettverschluss sowie ein GoPro Adapter. Eine Lenkerhalterung gehört leider nicht zum Lieferumfang. Doch das nicht ohne Grund, wie wir von SIGMA erfuhren.

„Die Lenkerhalterungen werden in Deutschland nicht mitgeliefert, da die BUSTER-Leuchten Serie wegen der StVZO vom Gesetzgeber her nicht am Lenker angebracht werden dürfen. Im Ausland sind die Busters als Helm- und Lenkerleuchten erhältlich.“ – SIGMA-ELEKTRO GmbH

Die SIGMA Buster 2000 HL selbst wirkt durch ihr schlichtes Design und die eloxierte Aluminiumoberfläche mega edel! Sie drückt mit nur 112 Gramm auf unsere Waage und verfügt über insgesamt 7 Leuchtmodi, mit 2000 Lumen im High Power Modus. Leuchtmittel ist das sogenannte Cree LED, das sich durch geringen Stromverbrauch und eine lange Lebensdauer auszeichnet.

Einfache Montage.

Auch wenn die Vielzahl des Zubehör anfangs fast etwas unübersichtlich wirkt, ist die Montage der SIGMA Buster 2000 HL dann doch denkbar einfach und unkompliziert. Die Lampe wird auf der Führungsschiene der Helmhalterung fixiert und diese mittels Klettband an den Belüftungslöchern des Helms befestigt. Das klappt einwandfrei und hält erstaunlich zuverlässig. Die Kabel der Helmleuchte und des Battery Packs werden per praktischem Stecksystem verbunden. Sowohl Batterie als auch Lampe sind übrigens spritzschutzgeschützt nach IP44.

Ja, das zusätzliche Gewicht auf dem Kopf wirkt anfangs etwas ungewohnt, vergisst man aber doch recht schnell.

Starke Leistung.

SIGMA verspricht nach einer Ladezeit des Battery Packs von 5h eine maximale Leuchtdauer von unglaublichen 20h im Eco Modus und 2,5h im High Power Modus. Weitere 5 Leuchtmodi stehen dem Rider zur Verfügung, die mittels Klick auf der Fernbedienung oder an der Lampe selbst gewechselt werden können. Die vom Hersteller angegeben Zeiten konnten wir im Versuch (bei Raumtemperatur) nachvollziehen. Die Lampe erhitzte sich dabei zwar recht stark, die Wärmeentwicklung war im „echten“ Einsatz dank Kühlrippen und Fahrtwind allerdings kein Thema mehr.

Fazit

Robustes und kompaktes Powerpaket, tolle Ausstattung, praktische und durchdachte Features wie USB Port am Battery Pack und Fernbedienung. Dazu eine satte, homogene Ausleuchtung und ein leistungsstarker 6400 mAh Akku mit langem Atem. Hoher Tragekomfort. Perfekt für die abendliche Gravel Runde, und in Kombination mit der SIGMA Buster 700 HL am Lenker überzeugend für anspruchsvolle, trail-lastige Rides! Einziges klitzekleines Manko: die Schaltlogik. Man muss nacheinander sich durch alle 7 Leuchtmodi durchklicken, was mitunter etwas nervt. Weniger wäre hier vielleicht tatsächlich mehr. Tolles Feature des Battery Packs: ein USB Port ermöglicht das Laden anderer Geräte.

Korrektes Preis Leistungsverhältnis. Daumen hoch – night rides, wir kommen!

Produktdetails SIGMA Buster 2000 HL:

  • 7 Lichtmodi
    • High Power (2000 Lumen, 2,5h)
    • Power (1300 Lumen, 5h)
    • Standard (600 Lumen, 10h)
    • Eco (300 Lumen, 20h)
    • Blinkmodi: Flash (9h), Pulse (11h), SOS (10h)
  • Leuchtweite: 200 Meter
  • Gewicht: 105 Gramm
  • Spritzwassergeschützt IP44
  • Ladezeit 5h
  • Akku Kapazität: 6400 mAh
  • Lieferumfang
    • Lampe
    • Battery Pack
    • Ladegerät
    • Remote Control
    • Verlängerungskabel
    • Helmhalterung
    • Actioncam-Halterung

https://www.sigmasport.com/de/startseite

MTB 24-Stunden-Rennen: Die Termine 2022

24h Mountainbike-Rennen am Alfsee

  • Austragungsort: Rieste / Alfsee
  • Termin: 20.05. – 22.05.2022
  • Web: 24h-alfsee.de

24h MTB Race München

Bulls Night on Bike

  • Austragungsort: Radevormwald / Bergisches Land
  • Termin: 17.06. – 19.06.2022
  • Web: www.night-on-bike.de

Heavy24

Stöffel Race

2much4you

Driedorfer 24 Stunden Mountainbike Rennen

Rose 24 Stunden von Duisburg

SIGMA Buster 700 HL Helmleuchte im Test- wenn die Nacht zum Tag werden muss

Sigma Buster 700 HL

Als Frischluftfanatikerin hat man‘s im Winter nicht gerade leicht. Nass- bis eisigkaltes Wetter, in der Eifel gern von Oktober bis März, ist an sich schon schlimm genug. Das kurze Zeitfenster, an dem so etwas ähnliches wie Tageslich durch das Fenster dämmert, gibt dem inneren Schweinehund den Rest. Rolle fahren oder Indoor Cycling sind maximal second best, eigentlich aber keine Option. Was also tun, um nach Feierabend doch noch eine Runde drehen zu können? Licht muss her – und um mir meine Angst vor Schatten und Dunkelheit zu nehmen sogar eine ganze Menge. Die Sigma Buster 700 HL verspricht viel Licht für wenig Geld – also ab auf den Helm oder an den Lenker und los gehts!

Die Sigma Buster 700 HL ist ein kleines, 145 Gramm leichtes  Powerpaket, das bis zu 700 Lumen und 100 Meter Leuchtweite schafft. Der integrierte Li-Ionen Akku ist nach 4,5 Stunden mit Standard-Micro-USB Kabel aufgeladen, die Brenndauer langt je nach Leuchtmodus von 2 Stunden (Power – 700 Lumen) über 8 Stunden (Eco – 170 Lumen) bis hin zu 18 Stunden (Flashmodus – wofür braucht man den eigentlich?). Der Einschaltknopf dient gleichzeitig auch als Ladeindikator – das integrierte LED leuchtet unterhalb von 71% Akku-Kapazität grün, bei weniger als 30% rot. Im Lieferumfang enthalten ist eine Universal-Helmhalterung, die eine horizontale Verstellung am Helm ermöglicht.

Hochwertig verarbeitet, einfache Montage!

Die Sigma Buster 700 HL wirkt sehr hochwertig und gut verarbeitet. Die Helm- oder auch Lenker-Montage ist schnell erledigt – sie lässt sich ohne große Friemelei denkbar einfach und ohne zusätzliches Werkzeug bewerkstelligen; dank des Klettbandes hält die Lampe sicher und bombenfest – sogar stundenlang (wir waren hier zunächst etwas skeptisch). Die Bedienung überzeugt, das Ein- und Ausschalten sowie der Lichtmodus-Wechsel ist simpel und intuitiv über einen einzigen Knopf möglich und funktioniert auch einwandfrei mit Handschuhen. Soweit, so gut.

Sigma Buster 700 HL

Und wie sieht es mit der Leuchtkraft aus?

700 Lumen sind schon eine ganze Menge Licht, und speziell für meine Bedürfnisse bei der dunklen Feierabendrunde über den Fahrradweg mehr als ausreichend. Der Lichtkegel genügt, um entfernte Hindernisse rechtzeitig gut wahrnehmen können, seien es größere Beschilderungen oder auch Zweige auf dem Schotterboden. An das zusätzliche Gewicht auf dem Kopf gewöhne ich mich schnell, und ich fühle mich ausreichend sicher auf meiner Hausrunde. Die vom Hersteller angegebene Brenndauer passt und reicht gut aus. Auf Waldwege und Trails traue ich mich damit allerdings noch nicht. Hier müsste vielleicht noch eine zweite Lichtquelle für mehr Ausleuchtung sorgen.

Fazit Sigma Buster 700 HL

Man kann mit dem handlichen Powerpaket einfach nichts falsch machen. Für die geringe Größe und das kleine Gewicht leistet die Sigma Buster 700 HL erstaunlich viel Licht, und das zum kleinen Preis. Die Helmlampe ist für den nächtlichen Einsatz auf Straßen oder Feldwegen völlig ausreichend. Geht‘s beim Nightride eher traillastig zu, braucht es aber doch ein paar mehr Lumen am Helm. Die Sigma Buster 700 ist dann eine top Ergänzung für den Lenker. Klare Kaufempfehlung!

Produktdetails Sigma Buster 700 HL

  • 4 Lichtmodi: Power (700 Lumen), Standard (350 Lumen), Eco (170 Lumen), Flash (700 Lumen)
  • Leuchtweite 100 Meter
  • Gewicht 145 Gramm
  • Spitzwassergeschützt IPX4
  • Ladezeit 4,5h
  • Max. Brenndauer: 2h (Powermodus) – 18h (Flashmodus)
  • https://www.sigmasport.com

Sigma ROX 8.1 Bikecomputer Test – Kleines Hochleistungspaket im Dauerstress

Speziell an ambitionierte Radsportler richtet sich der Bikecomputer Sigma ROX 8.1. Der kleine Bruder des ROX 9.1 besticht durch allerlei Funktionen, die ein effizienteres Training ermöglichen sollen. Verpackt ist das kleine Hochleistungspaket in ein sehr ansprechendes weißes Gehäuse. Über mehrere Wochen hinweg begleitete uns der ROX 8.1 auf unseren Touren. Was kann das kleine Funktionswunder und wo liegen seine Schwächen?

Zum Lieferumfang des Sigma ROX 8.1 Multifunktionsbikecomputers gehört neben dem eigentlichen Bikecomputer (dem Computerkopf) natürlich die passende Halterung, der Geschwindigkeitssensor und das Befestigungsmaterial. Zusätzlich finden wir einen Trittfrequenzsender, einen Brustgurt sowie den dazu gehörenden R1 Sender. Zum Befestigungsmaterial gehören neben Gummiringen auch Kabelbinder. Selbstverständlich ist, dass die Magnete für die Sender ebenfalls mitgeliefert werden – ohne würde das Ganze ja nicht funktionieren! Die Funktionstasten des ROX 8.1 Bikecomputers sind gut angeordnet, machen einen hochwertigen Eindruck und sind einfach zu bedienen. Lobenswert ist, dass die Funktionstasten eine etwas rauere Oberfläche aufweisen. Die Menüsteuerung ist logisch aufgebaut, aufgrund der vielfältigen Einstellmöglichkeiten und Funktionen sollte man aber nicht den Blick ins Handbuch scheuen.

In dem Manual ist die Funktionsweise und die Einstellung des ROX 8.1 sehr gut beschrieben. Neben einer deutschen Beschreibung findet sich hier auch die Ausführung in englischer, französischer, italienischer und spanischer Sprache. Die Montage des Sigma ROX 8.1 ist denkbar einfach und geht schnell von der Hand – großartige handwerkliche Geschicklichkeit wird nicht verlangt. Die Synchronisierung des/der Sender mit dem Bikecomputer geschieht automatisch und muss nicht extra angestoßen werden. Nach nur wenigen Augenblicken ist der Computer bereits betriebsbereit. Das Display lässt sich sehr gut ablesen, selbst mit der vom Werk aus aufgebrachten Schutzfolie – diese lässt sich natürlich ohne Rückstände entfernen. Die erstmalige Einstellung und Anpassung des Bikecomputers bereitet ebenfalls keine Probleme, wobei ein Blick ins Handbuch sicherlich sehr zu empfehlen ist.

Das Display ist in drei Bereiche unterteilt, die je nach Anforderung die gewünschten Informationen bereit halten. An Informationen fehlt es dem ambitionierten Biker beim Einsatz des Sigma ROX 8.1 sicherlich nicht. So gibt der Bikecomputer Auskunft über die Strecke, Fahrzeit, Durchschnittsgeschwindigkeit, max. Höhe, max. Geschwindigkeit, Durchschnittstrittfrequenz, max. Trittfrequenz, Entfaltung (Optimierung des Gangwechsels), durchschnittliche Entfaltung, Höhenmeter bergauf und bergab, Strecke bergauf und bergab, Steigrate, aktuelle Leistung in Watt (berechnet), max. Leistung, % von der max. Herzfrequenz und die Uhrzeit. Zwei Favoriten (A und B) können mit bis zu zehn, frei wählbare Funktionen belegt werden. Wir hatten auf den vielen Kilometern, die wir mit dem ROX runtergespult haben, keinerlei Aussetzer oder gar unsinnige Angaben. Eine Beeinflussung durch Fremdeinwirkung (andere Bikecomputer oder Strommasten) konnten wir ebenfalls nicht feststellen.

Der Brustgurt für die Messung der Herzfrequenz ist aus Textil, welcher nicht nur angenehm zu tragen ist, sondern auch in der Waschmaschine gewaschen werden kann. Regenfahrten können dem ROX nichts anhaben, auch hier konnten wir keine Aussetzer feststellen. Witzig ist der Rechtschreibfehler bei der Einblendung des Radgewichts, welches mit Redgewicht benannt ist. Im Gegensatz zum großen Bruder ROX 9.1 zeichnet der ROX 8.1 keine Logs auf. Ebenfalls verzichten muss man beim „kleinen“ ROX auf die Möglichkeit des Ghost-Race, wo man praktisch gegen sich selber fahren kann. Nachteilig finden wir, dass der ROX nur sieben Touren speichern kann. Die älteste Tour wird dann vom Computer überschrieben. Besonders bei langen mehrtägigen Touren oder bei Etappenfahrten kann das eng werden. Ansonsten gibt es beim Sigma ROX nichts zu kritisieren. Die Funktionen decken fast alles ab, was ein ambitionierter Biker benötigt – für etwas mehr muss man zum ROX 9.1 greifen. Die Verarbeitung ist ebenfalls top!

Optional ist für den ROX eine Docking-Station erhältlich, mit der man den Bikecomputer mit einem PC verbinden kann. Damit ist, neben der übermittlung der gespeicherten Daten vom ROX an den PC, auch die bequeme Einstellung des Bikecomputers vom PC aus möglich. Die Daten werden mit dem Programm Sigma Data Center verwaltet und ausgewertet. Als Betriebssysteme werden die gängigen Windows-Versionen als auch MAC OS unterstützt. Bei uns bereitete die Installation der Version 2.1 unter Windows 7.0 keinerlei Probleme, man sollte sich aber unbedingt an die aufgeführten Installationsschritte halten. Nach Eingabe des Lizense Keys kann das Programm für die unbeschränkte Benutzung aktiviert werden. Mit dem Programm können mehrere Geräte verwaltet werden. Die grafische Oberfläche ist sehr übersichtlich und leicht verständlich aufgebaut. Unterteilt wird zwischen Geräte-Gesamtwerte, Trainingsdaten, Statistik und Geräteeinstellung. Ein wirklich gelungenes Tool zur Optimierung des Trainings!