Special MTB Haldencross #7: Von der Deponie Hühnerheide zur Halde Haniel (8 km / 55 hm)

Auf den acht Kilometern von der Deponie Hühnerheide bis zur Halde Haniel dürfen wir uns auf die Rotbach-Route und einen schönen Singletrail freuen. Am Ende dieser kurzen Etappe erreichen wir die Halde Haniel.

Singletrailspaß in Oberhausen

Wir folgen der Rotbach-Route durch den Wald. Es ist ein breiter Waldweg, der auf beiden Seiten von einem Rinnsal begleitet wird. Es geht schnurgerade auf ein altes Haus zu. Hier trennt sich der Wanderweg X von der Rotbach-Route. Unser neuer Wegweiser ist jetzt das X und wir biegen, dem X folgend, rechts ab in die Straße „Zum Ravenhorst“. Wir folgen der Anliegerstraße unter der Autobahn A3 hinweg. Das Radeln ist, auf der von Autos wenig genutzten Straße, recht entspannt und auch nach dem Überqueren der Gabelstraße bleiben wir vorerst der X22 bzw. dem O. treu. Gleichzeitig mit dem Erreichen der Gaststätte Hirschkamp und dem dazugehörigen Biergarten stoßen wir auf den Höhenweg (L21). Wir müssen die stark befahrene Straße, der Kennzeichnung X22 entsprechend, überqueren. Wir tauchen jetzt wieder in einen Wald hinein, genauer gesagt der Walsumer Mark. Der sich uns anbietende breite Forstweg trägt uns vom Lärm der Straße weg. Mit der ersten sich anbietenden Möglichkeit, nach rechts abzubiegen, folgen wir dem Wanderweg mit der Kennzeichnung A3, der uns im weiteren Verlauf über einen sehr spaßigen und mit Wurzeln gespickten Singletrail führt. Wir überqueren zwei Holzbrücken und orientieren uns weiterhin an der Kennzeichnung des Wanderweges A3.

Skizze Tourenverlauf Deponie Hühnerheide – Halde Haniel

Erst mit dem Erreichen einer Wegkreuzung, an der die Kennzeichnung A3 nach links abzweigt, folgen wir nach rechts wieder der Kennzeichnung X22 bzw. A6. Wir treffen auf die Pfalzgrafenstraße und rollen nun wieder auf Asphalt der Landstraße „Alter Postweg“ (L621) entgegen und orientieren uns nun nicht mehr an der Kennzeichnung A6. Wir gelangen direkt zur Grafenmühle, ein Treffpunkt für jung und alt, für Auto- und Mopedfahrer gleichermaßen und auch Radfahrer aller Spezies sind hier anzutreffen. Das Angebot an Gastronomie ist unbeschreiblich und hier lockt auf jeden Fall das Verweilen in einem Biergarten. Wir überqueren die Landstraße „Alter Postweg“ und biegen nach wenigen Metern rechts in den Wald ab. Der Wanderweg mit der Kennzeichnung X11/A1 führt uns ein kurzes Stück durch den Wald, bevor wir wieder an den Rand der Landstraße ausgespuckt werden. Nur wenige Meter verbleiben wir auf dem Radweg entlang der Landstraße, dann biegen wir links in die Straße „Am Gutshof“ ab. Der Kennzeichnung X/A1 folgend gelangen wir durch die Haldenlandschaft von Asphalt auf Schotter. Der ausgewiesene Schotterweg beschreibt einen Schlenker. An dieser Stelle führt ein weiterer Schotterweg rechts bergan die Halde hinauf – unser Weg!

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Special MTB Haldencross #6: Die Deponie Hühnerheide in Oberhausen (1 km / 30 hm)

Auffallend ist die sehr junge Begrünung der Deponie – die Pflanzen sind noch sehr klein. Kein Wunder, wurde noch bis Ende 2004 diese Halde als Mülldeponie genutzt. Der Weg für uns nach oben lässt sich einfach definieren: Immer den Weg wählen, der nach oben führt! Der Untergrund besteht aus festem Schotter und lässt sich gut fahren.

Skizze Deponie Hühnerheide

Bei knapp 20 Höhenmetern sollten wir unbedingt die Wegkreuzung beachten, da wir hier nachher die Abfahrt nach rechts runter zur Forststraße wählen werden. Nach etwas über 30 Höhenmeter erreicht man das Plateau der Halde mit einem Blick auf die umliegenden Halden und das Ruhrgebiet. Wir erblicken auch die sehr nahe Deponie in Wehhofen und die Halde Lohberg. Auf der Deponie Hühnerheide wurden bis jetzt noch nicht sehr viele Wege angelegt – so geht es, wie wir hoch gefahren sind, auch wieder abwärts – bis zu der besagten Wegkreuzung. Wir biegen jetzt, von oben kommend, links ab und gelangen so zur Forststraße. An der Forststraße angekommen gelangen wir auch wieder auf die Rotbach-Route. Somit steht unser nächstes Ziel bereits fest: Die Halde Haniel im Norden von Bottrop.

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Special MTB Haldencross #5: Vom Alsumer Berg zur Deponie Hühnerheide (12 km / 92 hm)

Wir folgen dem Radweg stromabwärts und lassen den Alsumer Berg rechts an uns vorbeiziehen. Wir werfen einen letzten Blick über den Rhein auf den linken Niederrhein und die auf dem Rhein fahrenden Schiffe. Die folgenden Kilometer sind vom Blickpunkt eines Mountainbikers zwar wenig erquickend, zeigen aber, wie sehr in dieser Gegend die Schwerindustrie mit den hier lebenden Menschen verknüpft ist. Der Weg an den Industrieanlagen vorbei bestätigt das allgemeine Klischee des Ruhrgebietes, auch deshalb wollen wir diese Strecke in den Haldencross integrieren.

Der Ruhrpott…so wie man ihn sich vorstellt

Die Schwerindustrie ist allgegenwärtig, die Straßen sind mit Industriestaub benetzt und die Luft ist alles andere als frisch und sauber. Außenstehende und Fremde mögen kaum glauben wollen, dass hier Menschen wohnen können. Wir folgen dem Radweg an der Straße und kommen am Schwelgernpark vorbei. Wer sich einen Teil der Straße ersparen will, kann auch parallel zur Straße ein Stück durch den Schwelgernpark fahren. Interessant ist der Schwelgernpark nicht nur für Erholungssuchende, sondern auch für sportlich aktive Menschen. Kaum zu glauben, dass hier im Park ein großer und sehr gepflegter Dirtspot zu finden ist! Uns zieht es aber weiter. Wir erreichen die Weseler Straße, die links nach Walsum und rechts nach Marxloh führt. Nach dem Überqueren der stark befahrenen Straße fahren wir wenige Meter nach rechts, also Richtung Marxloh und nicht Richtung Walsum! Vielleicht 20 Meter, dann biegen wir links in einen kleinen Weg ab. Vor uns eröffnet sich ein Park, der uns fernab von Autos durch diesen Duisburger Stadtteil führen wird. Parallel zu den Bahnschienen – zu unserer linken Seite – durchqueren wir den Park und zwischendurch auch einen kleinen Wendehammer. Wir halten uns in diesem Park immer links – linker Hand ist immer ein Zaun – und passieren die größte Moschee Deutschlands, das Wunder von Duisburg-Marxloh.

Beim Vorbeifahren ist man erstaunt, wie hell, freundlich und – durch die vielen Fenster – offen diese Moschee gestaltet ist. Die folgende Prinz-Eugen-Straße wird überquert und entlang einer ehemaligen Bahntrasse folgen wir weiter dem befestigten Radweg. So unterqueren wir die Autobahn A59 – ansonsten haben wir auch weiterhin mit Autos nichts zu tun. An der Abzweigung folgen wir dem Radweg Richtung Oberhausen-Sterkrade bzw. Mattlerbusch. Wir befinden uns auf dem Wanderweg DU und folgen diesem – auch dort, wo wir auf die Straße treffen und den Kanal überqueren. Wir bleiben auf dem Wanderweg DU, der uns zum Freizeitpark Hamborn und Revierpark Mattlerbusch bringt. Sobald der Radweg auf die Richtung Oberhausen-Sterkrade/Holten hinweist, folgen wir diesem. Wir passieren das Schwimm-und Freizeitbad Niederrhein-Therme. Am Ende des Mattlerbuschs folgen wir dem Radweg an der Straße Richtung Sterkrade/Schmachtendorf. Am Marktplatz angekommen fahren wir den Radweg nach links zum Kastell Holten.

Die Holtener Burg in Oberhausen

Durch eine kleine Anliegerstraße gelangen wir zu der mittelalterlichen ehemaligen Wasserburg, die gerne auch Holtener Burg genannt wird Im Jahre 1307 wurde die Burg als Grenzwehranlage errichtet, heute ist nur noch der wiedererrichtete Ostflügel erhalten. Durch den Park fahrend umrunden wir die Holtener Burg und gelangen wieder zum eben schon passierten Gasthof „Alt Holten“ zurück. Hier bietet sich ein Biergarten zur Einkehr und in der Pension ein Bett für die Nacht an. Weiter geht es auf der Wasser Straße nach links. Zur Orientierung: Wenn man von der Wasser Straße aus in Richtung des Kastells schaut, befindet sich der Gasthof auf der rechten Seite gegenüber. Wir fahren also zwischen dem Gasthof und der Kirche hindurch. An der Abbiegung der Wasser Straße in die Elisenstraße fahren wir geradeaus auf den kleinen Weg. Unbedingt auf entgegenkommende Fußgänger und Radfahrer achten, da der Weg eng und winkelig ist! Der Wanderweg O. bleibt erstmal unser Wegweiser und bringt uns direkt zur Emscher, der wir kanalabwärts nach links folgen.

Wir fädeln uns jetzt in die Rotbach-Route ein, ein ausgeschilderter Radweg dem wir jetzt öfters begegnen werden. So gelangen wir zur Graßhofstraße. Geradeaus führt der Weg der HOAG-Bahn, eine stillgelegte und umgebaute Bahntrasse. Ungeachtet dessen folgen wir allerdings links der Rotbach-Route. Nach kurzer Zeit ist die kleine Anliegerstraße „Brusbachstraße“ erreicht, in die wir nach rechts abbiegen. Kaum zu glauben, wie ländlich es auf einmal zu sein scheint. Aber auch diese Idylle hat schnell ein Ende und wir folgen wieder der Rotbach-Route und dem Radweg R21. Wir überqueren die Schienen und an der Straßenecke „Genterstraße/Hühnerstraße“ widmen wir uns der kleinen Halde zu unserer linken Seite. Wir fahren auf die kleine Halde zu und nehmen den linken Weg, der uns um die kleine Halde herum und direkt zur Deponie Hühnerheide führt, welche direkt dahinter liegt. Die kleine Halde kann übrigens auch mit dem Weg nach rechts oben erklommen werden – so können zusätzlich 25 Höhenmeter gemacht werden. Allerdings ist der weiterführende Weg von der kleinen Halde abwärts sehr schmal und dornig.

Skizze Tourenverlauf Alsumer Berg – Deponie Hühnerheide

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