BMX Old School Tricks – How To: Kickturn

Der Kickturn ist ein sehr beliebter BMX Old School Trick der 1980er Jahre. Ausführen lässt sich dieser Trick fast überall, sofern irgendetwas Rampen-ähnliches vorhanden ist. Dies kann sowohl eine Rampe als auch ein an eine Treppe gelegtes Brett sein. Der Kickturn lässt sich ebenfalls hervorragend an einem Erdwall ausführen, wenn dieser einen festen Untergrund bietet – eigentlich sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Im Grunde geht es bei dem Trick darum, das Vorderrad in die Luft zu ziehen und um 180 Grad zu drehen. Das Hinterrad bleibt hierbei am Boden. Der Kickturn bietet verschiedene coole Ausführungsvariationen. So lässt sich der Trick beispielsweise wunderbar in Kombination mit einem One-Footer oder X-up ausführen. Den One-Footed X-Up Kickturn hat RL Osborn salonfähig gemacht, weshalb diese Kombi gerne auch Osborn genannt wird.

BMX Old School Tricks – How To: Kickturn

In leicht gebeugter, aktiver Position mit mittlerer Geschwindigkeit gerade auf die Rampe zufahren.

Bike rollen lassen. Der Blick gilt der oberen Kante.

Kurz bevor das Vorderrad die obere Kante erreicht leicht in die gewünschte Drehrichtung einlenken. Den verbleibenden Schwung nutzen um das Vorderrad in die Luft zu ziehen. Finger befinden sich am Bremshebel der Hinterradbremse.

Darauf achten, dass das Hinterrad nicht über die obere Kante rollt. Körper in Drehrichtung kippen und dabei den Lenker mitziehen. Wichtig ist das geschmeidige Zusammenspiel zwischen Koordination, Drehbewegung, seichtem Pedaldruck und leichtem Betätigen der Hinterradbremse.

Die Drehbewegung fortsetzen. Es gilt nach wie vor das Zusammenspiel zwischen Koordination, Drehbewegung, seichtem Pedaldruck und leichtem Betätigen der Hinterradbremse.

Wenn die Drehung fast abgeschlossen ist, das Absenken des Vorderrades einleiten – hierbei leicht, aber noch nicht komplett die Bremse lösen. Druck auf das Pedal leicht erhöhen – aufpassen, dass das Bike nicht überdreht wird.

Vorderrad vollständig absenken und Bremse komplett lösen.

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Achtung: Der Artikel dient nur zur Erklärung des Tricks und ersetzt weder Fahrlehrer noch Bike-Schule. Das Nachmachen erfolgt daher auf eigenes Risiko!

Werkstatt: Unter Spannung! Montage BMX / Cruiser Kettenspanner

Wie ärgerlich! Genussvoll ein paar Tricks mit dem BMX Cruiser auf’s Parkett gelegt – und dann das: Das Hinterrad hat sich verkantet und blockiert im wahrsten Sinne des Wortes den weiteren Fahrspaß. Bei horizontalen Ausfallenden ist diese „Panne“ leider keine Seltenheit. Abhilfe versprechen hier sogenannte Kettenspanner wie der Clatch Kettenspanner 14mm / P3 20“.

Gegen ein Verrutschen des Hinterrades hilft im Normalfall nur bloße Gewalt. Nicht selten werden die Hinterradachsenmuttern von vielen Ridern deshalb bis zum Bluten der Arme angeknallt. Doch es geht auch wesentlich feinfühliger und materialschonender. Bereits in den 1980er Jahren wurden von BMX Fahrern die Kettenspanner von Omas Hollandrad genutzt. Eine Lösung, die angesichts der fetten Ausfallenden moderner Alu-Rahmen und 14 mm Achsen leider so nicht mehr funktioniert. Also Finger weg von Omas gutem Stück!

Eine ideale Lösung haben wir im Webshop von KHE Bikes gefunden. Der Clatch Kettenspanner 14mm / P3 20“ gleicht vom Aufbau den altbewährten Kettenspannern, besteht zum überwiegenden Teil aus Aluminium und ist für 14 mm Achsen ausgelegt. Die Stahlschraube zum Feststellen und Kontern verfügt über eine selbstsichernde Mutter, die eine zuverlässige Fixierung gewährleistet. Die gegen das Ausfallende drückende Auflage des Kettenspanners ist breit dimensioniert und erlaubt so die unkomplizierte Montage an modernen Alu-Rahmen. Langlöcher bieten zudem eine perfekte Anpassung und Ausrichtung.

Die Montage des Kettenspanners gestaltet sich denkbar einfach. Zuerst Muttern und Unterlegscheiben der Hinterradachse entfernen – Laufrad im Rahmen belassen. Im nächsten Schritt den Kettenspanner auf die Achse schieben, die Führung muss zur Achsenmitte ausgerichtet sein. Danach die Unterlegscheiben und Muttern der Achse platzieren und ganz leicht mit der Hand anziehen. Mit den Muttern der beiden Kettenspanner das Hinterrad mittig ausrichten, dabei unbedingt auch auf die Kettenspannung achten. Wenn alles passt: Achsenmutter mit dem vorgeschriebenen Drehmoment festziehen.

Erhältlich ist der Clatch Kettenspanner 14mm / P3 20“ im KHE Bikes Online-Shop zum Preis von 4,95 Euro pro Stück. Wir empfehlen die Montage des Kettenspanners an beiden Seiten (links und rechts).

Alle Angaben dienen nur als Information und ersetzen nicht die Fach-Werkstatt! Aus diesem Grund übernehmen wir keine Haftung für Personen- oder Sachschäden!

BMX Old School Tricks – How To: Walkaround / 360 Walkaround

Der BMX Old School Trick Walkaround durfte in den frühen 1980er Jahren in keiner Freestyle Show fehlen. So zeigte Mike Pardon den Walkaround in verschiedensten Varianten und begeisterte damals Judges und Zuschauer gleichermaßen. Beim Walkaround dreht sich das Vorderrad am Boden um die hintere Achse und beschreibt im Falle eines 360 Walkaround einen kompletten Kreis. Die Drehung wird durch das „Laufen“ auf dem Vorderrad vollzogen – daher der Name.

Der Walkaround bietet reichlich Spielraum für Interpretationen. Wir stellen beim Walkaround den rechten Fuß auf das Tretlager, der Fuß kann aber auch auf das Oberrohr gestellt werden. Kombinieren lässt sich der Trick ebenfalls mit Pegs – eigentlich sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Der Walkaround bedarf zwar einiger Übung, ist dann aber sehr smooth und lässig! Nicht verwechselt werden darf der Trick mit dem späteren Backside Walkaround bzw. Walkover.

BMX Old School Tricks – How To: 360 Walkaround

In leicht gebeugter, aktiver Position mit langsamer Geschwindigkeit an einen fiktiven Punkt heranfahren. Linkes Pedal unten, rechtes Pedal oben – Bike rollen lassen.

Beim Ausrollen rechten Fuß vom Pedal nehmen und über den Sattel führen.

Rechten Fuß linksseitig auf das Tretlager stellen.

Jetzt beide Bremsen ziehen, dabei geschmeidig den Lenker um 90 Grad einschlagen, linken Fuß auf das Vorderrad absetzen und das BMX Rad nach vorne wegdrücken. Mit Verlagerung des Körperschwerpunkts dem kompletten Wegkippen des BMX Rades entgegenwirken.

Wenn der linke Fuß auf dem Vorderrad steht, das Bike mit Hilfe der Vorderradbremse und des Fußes ausbalancieren. Das Halten der Hinterradbremse stabilisiert das Bike.

Um die Front um das Heck kreisen zu lassen, mit leichten Fußbewegungen das Vorderrad drehen. Hierbei ist das Zusammenspiel von Betätigen und Lösen der Bremse mit dem ausgleichenden, balancierenden Fuß ausschlaggebend für das Gelingen des Tricks.

Da wir einen 360 Walkaround machen, müssen wir uns natürlich einmal komplett drehen.

…und wir drehen…

…und wir drehen…

Sobald wir die Drehung komplettiert haben, wird das Bike stabilisiert.

Vorderradbremse ziehen und linken Fuß auf das linke Pedal stellen.

Bremse(n) gezogen lassen und Lenker in Fahrtrichtung drehen. Dabei darauf achten, dass der Körperschwerpunkt nicht nach vorne kippt. Rechten Fuß vom Tretlager nehmen und über den Sattel führen, gleichzeitig Vorderradbremse und – falls noch gezogen – Hinterradbremse lösen.

Rechten Fuß auf das rechte Pedal stellen und mit leichtem Oberkörperschwung weiterfahren.

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Achtung: Der Artikel dient nur zur Erklärung des Tricks und ersetzt weder Fahrlehrer noch Bike-Schule. Das Nachmachen erfolgt daher auf eigenes Risiko!

Fly Racing Kinetic Crux Hose BMX/MTB im Test

Test: Speziell für BMXer und abfahrtsorientierte Mountainbiker führt das US-amerikanische Bekleidungslabel Fly Racing die Kinetic Crux BMX/MTB Pants im Sortiment. Bei der zweiten Generation der im MX-Style gehaltenen Hose hat Fly Racing einige Verbesserungen einfließen lassen, die sich jüngst in unserem Test behaupten mussten.

Laut Fly Racing vereint die neue Generation der Kinetic Crux Hose BMX/MTB die Wünsche und Bedürfnisse der Rider. Das Resultat zeigt sich beispielsweise in der 3″ längeren Ausführung der Hose, einer überarbeiteten Passform sowie einem geringeren Gewicht. Neben den Optimierungen wurden der Fly Racing Kinetic Crux BMX/MTB Pants zudem einige sinnvolle Detaillösungen spendiert. Die Multi-Panel 600D Konstruktion soll dem Rider Komfort, Stabilität und Schutz gleichermaßen gewährleisten.

Tatsächlich überrascht uns der Tragekomfort der Fly Racing Kinetic Crux Hose BMX/MTB. Das robuste 600D Polyester kommt zwar auch bei handelsüblichen MX-Hosen zum Einsatz, das sperrige Tragegefühl bleibt bei dieser Pants allerdings aus. Auch wenn das Polyester selber nicht elastisch ist, sorgen Mesh-Einsätze und Stretch-Rib für Elastizität und Bewegungsfreiheit. Die Passform der Hose verdient großes Lob, die ergonomisch vorgeformten Kniebereiche tragen ihrerseits zum angenehmen Trage- und Fahrkomfort bei.

Luftig ausgeführt sorgen die Mesh-Einsätze im Wadenbereich und an der Kniekehle für eine gute Belüftung. Die sinnig angebrachten Stretch-Rib Einsätze im Sitzbereich und oberhalb des Knies folgen jeder Bewegung, egal ob beim Abrocken von Abfahrtspisten oder beim Freestylen. Dank des vorgeformten Kniebereichs stellt auch das Tragen von Knie-/Schienbeinprotektoren kein Problem dar. Die Verarbeitung der Fly Racing Kinetic Crux Hose BMX/MTB ist top! Die Nähte sind sauber ausgeführt und ließen auch nach vielen Einsätzen keine Mängel erkennen.

Die Länge der Pants ist super – oftmals ein großes Manko bei MX-Hosen anderer Hersteller, die verkaufsstrategisch ein und dieselbe Hose „mal eben“ als BMX Hosen anpreisen. Dem ist bei Fly Racing nicht so. Für optimale Einstellbarkeit verfügt die Kinetic Crux Hose BMX/MTB über einen vielfach verstellbaren Ratschen-Verschluss und einen seitlichen Klettriemen. Ein zusätzliches Fixiersystem mit Klett entlastet den Ratschen-Verschluss und gewährleistet zudem einen absolut sicheren Sitz der Hose. Ebenfalls super: Die innen im hinteren Bereich aufgedruckten Silikonprints für einen rutschsicheren Halt der Buxe.

Die ausgetüftelte Gestaltung der Fly Racing Kinetic Crux Hose BMX/MTB zeigt sich auch bei den in verschiedenen Bereichen integrierten Soft-Flex-Logos, die nicht nur optisch einiges hermachen, sondern auch für Kühlung und Schutz sorgen. Apropos Schutz: Die Kinetic Crux wird natürlich mit herausnehmbaren Beckenpolstern ausgeliefert. Optisch trifft die stylische Hose ebenfalls voll unseren Geschmacksnerv. Der Farbsublimationsdruck mit den kräftigen Farben begeistert auch noch nach vielen Wäschen.

Bei den Reißverschlüssen verhält es sich ja oftmals so wie bei den Komplettbikes mit den Schläuchen. Frei nach dem Motto „sieht man eh nicht auf den ersten Blick“ kommen hier oftmals billige No Name Produkte zum Einsatz – nicht so bei der Kinetic Crux, hier finden hochwertige YKK-Reißverschlüsse Verwendung. Eine feine Detaillösung ist die kleine Innentasche am Bund für den Autoschlüssel oder Kleingeld. Auf dem rechten Oberschenkel befindet sich zudem eine mit Reißverschluss verschließbare Außentasche.

Fazit Fly Racing Kinetic Crux Hose BMX/MTB

Riders ready, watch the Fly Racing Kinetic Crux BMX/MTB Pants! Sehr durchdachte Hose, die keine Wünsche offen lässt!

Produktdetails Fly Racing Kinetic Crux Hose BMX/MTB

  • Verfügbar in den Größen 28 bis 38 und vielen Farbvarianten
  • Preis: 134,95 Euro
  • Material: Obermaterial: 100% Polyester, Futter: 100% Polyester
  • Ebenfalls in der Kollektion verfügbar: Helm, Trikot und Handschuhe
  • Erhältlich bei Zupin

BMX Old School Tricks – How To: Front Wheel Hop

Der Front Wheel Hop ist im Grunde genommen eine Steigerung des Endo. Wie beim Endo wird durch das plötzliche Blockieren des Vorderrades das Hinterrad angehoben, kurz vor dem Kipppunkt beginnt das Hüpfen auf dem Vorderrad. Oftmals wird der Front Wheel Hop auch als Front Pogo bezeichnet, der heutzutage allerdings meistens auf Axle Pegs stehend ausgeführt wird.

Der Trick ist ziemlich lässig, bedarf allerdings – wie immer – etwas Übung. Für diesen Old School BMX Trick aus den frühen 1980er Jahren benötigen wir eine zuverlässig packende Vorderradbremse und Vertrauen zum Material – die auf das Steuerrohr und die Gabel wirkenden Kräfte sollten nicht unterschätzt werden.

BMX Old School Tricks – How To: Front Wheel Hop

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Mit langsamer Geschwindigkeit an einen fiktiven Punkt heranfahren. Leicht gebeugte, aktive Position auf dem Bike annehmen. Kurbel etwa waagerecht zum Boden halten. Bike rollen lassen.

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Geduckte Stellung annehmen, Beine und Arme sind leicht gebeugt. Vorderradbremse mit voller Kraft ziehen und das Körpergewicht auf die Front des Bikes verlagern. Achtung: Während der Durchführung des Tricks bleibt die Vorderradbremse die ganze Zeit gezogen! Bei dieser Aktion natürlich unbedingt darauf achten, dass man nicht vorne überkippt.

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Simultan zum Aufsteigen des Hinterrades das Gesäß leicht nach hinten bewegen. Kurz vorm Kipppunkt das Bike auf dem Vorderrad ausbalancieren und das Hüpfen einleiten. Hierfür Arme und Beine anwinkeln, Füße in die Pedale pressen und leicht hochspringen. Beim Hochhüpfen Arme und Beine simultan strecken.

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Beim Front Wheel Hop kommt es nicht auf die Höhe der Hops an! Ziel ist es, eine Folge von mehreren Hops hintereinander auszuführen. Beim Landen des Vorderrades Arme und Beine wieder anwinkeln. Jetzt können weitere Hops folgen oder aber der Trick beendet werden.

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Gewicht leicht nach hinten und unten drücken, das Hinterrad so kontrolliert absenken.

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Jetzt erst die Vorderradbremse lösen und mit kräftigem Pedaldruck losfahren.

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BMX Old School Tricks – How To: Bunny Hop

Der Bunny Hop ist der wichtigste BMX Trick überhaupt, da viele andere Tricks auf ihn aufbauen. Mit Hilfe dieses Basic Tricks, der oftmals auch als American Bunny Hop bezeichnet wird, kann der Rider ohne Rampe oder bauliche Gegebenheiten Objekte überspringen oder Ebenen überbrücken. Ein Muss für jeden Trickser!

Beim Bunny Hop wird mit einer schwungvollen Bewegung das Vorderrad hochgerissen, danach folgt das Nachziehen des Hinterrades. Der Bunny Hop kann bei jeder Geschwindigkeit und in jedem Gelände angewandt werden, zum Erlernen bietet sich aber das Ausführen des Tricks bei mittlerer Geschwindigkeit an. Anfänglich sollte der Trick zudem in ebenem Gelände ohne Hindernisse ausgeführt werden. Sobald der Bunny Hop perfekt sitzt können je nach Fahrlevel Bordsteine, Treppen oder was auch immer übersprungen werden.

BMX Old School Tricks – How To: Bunny Hop

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Anfahrt in stehender Haltung mit mittlerer Geschwindigkeit. Bike rollen lassen, Kurbel in waagerechter Stellung halten.

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Geduckte Haltung annehmen mit gebeugten Ellbogen. Blick nach vorne.

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Den Lenker mit leicht nach hinten geneigter Haltung zum Körper ziehen, dabei das Vorderrad hochziehen. Die Kurbel bleibt weiterhin waagerecht ohne zu Pedalieren.

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Am vermeintlich höchsten Punkt des Vorderrades (nicht zu hoch ziehen!) den Lenker mit einer fließenden Bewegung nach vorne drücken, die Beine strecken und nachfolgend das Hinterrad mit anwinkelnden Beinen nachziehen. Die Füße müssen hierfür sinnbildlich in die Pedale gekrallt werden.

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In der Luft das Bike in eine waagerechte Position bringen. Landung vorbereiten.

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Die Landung geschieht im Normalfall mit beiden Rädern gleichzeitig. Wer etwas die Knochen schonen möchte, kann auch mit dem Hinterrad zuerst landen.

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Die geduckte Haltung aufgeben und Fahrt fortsetzen. Erst jetzt wieder in die Pedale treten 😉

American Bunny Hop vs. English Bunny Hop

Der Bunny Hop darf nicht mit dem einfacheren Hop bzw. English Bunny Hop verwechselt werden. Besonders für Einsteiger bietet sich oftmals zuerst das Erlernen des English Bunny Hop an. Hierbei wird im Gegensatz zum American Bunny Hop mit beiden Rädern gleichzeitig vom Boden abgesprungen. Mit einer geschmeidigen Aufwärtsbewegung wird das komplette Fahrrad hochgezogen. Dieser Trick lässt sich mit nahezu jedem Fahrrad durchführen, vom Klapprad bis zum Hollandrad – wovon wir aus Stabilitätsgründen allerdings absehen würden.

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BMX Old School Tricks – How To…

Fette Jumps, mächtig Air Time und immer krassere Tricks – was die Top-Rider heutzutage bei BMX und MTB Contests aus dem Ärmel schütteln scheint für Außenstehende pure Magie zu sein. Mit Zauber hat das aber wahrlich nichts zu tun: Im Grunde genommen basieren die Stunts auf den Tricks aus den Ende 70er und 80er Jahren – die Zeit, in der das BMX Rad die Welt eroberte. Zeit also für einen Rückblick! Begleitet uns in die Welt der BMX Old School Tricks.

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Viele Tricks scheinen im BMX Sport selbstverständlich, über deren Entstehung und Wurzeln wissen allerdings nur die wenigsten Rider Bescheid. Wusstet ihr beispielsweise, dass Bob Haro 1978 mit dem „Rock Walk“ den ersten Flatland Trick überhaupt auf den Asphalt zauberte? Oder dass der Trick „The Boomerang“, einer der ältesten Fahrrad-Tricks, von Pat Romano vom Kunstfahrrad auf das BMX transferiert wurde? Wir wollen mit unserer „BMX Old School Tricks – How To…“ Serie die alten Freestyle Tricks aufzeigen und zum Nachmachen animieren.

Für die meisten Tricks benötigen wir weder einen fetten Skatepark noch eine Jump-Line – oftmals reicht eine Garageneinfahrt, ein Parkplatz oder eine Straße – im besten Fall ohne Autoverkehr. Sollte dann noch eine Laterne in den Abendstunden für ausreichend Beleuchtung sorgen, lässt sich das Wintertraining um eine weitere, wichtige Komponente erweitern. So seid ihr auf jeden Fall in der kommenden Saison fit für neue Herausforderungen!

Standesgemäß nutzen wir für die Tricks das SE Quadangle Freestyle 24, das nicht nur ein sehr agiles Handling und Stabilität bietet, sondern auch optisch in unsere Zeitreise passt. Die Axle-Pegs, die wir anfänglich nicht brauchen, werden im weiteren Verlauf der Serie Verwendung finden. Im Gegensatz zum modernen BMX Style benötigen wir Tatsache eine funktionierende Vorder- und Hinterradbremse. Und eines noch: Klick-Pedale gehen gar nicht!

Viel Spaß – und denkt daran: Übung macht den Meister 🙂

BMX Old School Tricks – How To…

To be continued! Stay tuned!

SE Bikes Quadangle Freestyle 24: Test BMX Cruiser

Test: Jedes Jahr aufs Neue starrt die Oldschool BMX Fangemeinde mit größtem Interesse auf die SE Bikes Modellpalette der kommenden Saison. Grund ist die seit vielen Jahren aufgelegte Retro Kollektion, welche die alten Klassiker in neuem Gewand wieder aufleben lässt. In den letzten beiden Jahren gehörte das Quadangle Freestyle 24, ein optisch sehr auffälliger BMX Cruiser, zur liebevoll gepflegten SE Racing Retro-Linie. Kann das SE Bikes Quadangle Freestyle 24 das Flair der 1980er Jahre wieder aufleben lassen? Wir wollten es wissen!

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Die US-amerikanische BMX Kultschmiede führt die Retro-Line konsequent fort – auch 2017 wird es wieder so sein! Für 2015 und 2016 gewährte das 24″ Quadangle Freestyle einen Blick zurück in die BMX Geschichte. Wir hatten im Test das 2016er Modell mit leichten Änderungen bei der Ausstattung und Farbgebung gegenüber dem Vorjahresmodell. Das SE Quadangle Freestyle 24 basiert auf dem 20″ BMX des Jahres 1984. Die Geschichte des Bikes mit dem markanten, triangulierten Aufbau des Rahmens reicht sogar noch weiter zurück, war da aber noch als Race Bike konzipiert.

Der Blick auf den sauber verarbeiteten Rahmen des aktuellen 24 Zoll Modells aus 4130 CrMo lässt schon vor der ersten Ausfahrt das Herz schneller schlagen. Bei dem S-Bend Hinterbau, den fetten Ausfallenden und nicht zuletzt den Standing Plattforms an den Kettenstreben stand das Original aus den 80ern zweifelsohne Pate. Die Standing Platforms sind so platziert, dass diese die Hinterradbefestigung bzw. die Montage der mitgelieferten Axle-Pegs natürlich nicht beeinträchtigen.

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Kein SE Racing Bike ohne Landing Gear oder Standing Gear Fork – in diesem Fall die Standing Gear mit den Trittflächen auf den Gabelholmen! Freestyle in Reinkultur! SE Bikes spendierte dem Quadangle Freestyle 24 feine Komponenten, die bereits in den 1980er Jahren State of the Art waren. Der vierteilige breite SE Freestyle Cruiser Lenker aus CrMo lässt uns ebenso in Erinnerungen schwelgen wie der Kashimax Sattel und die ODI Mushrooms II Lenkergriffe.

Abgerundet wird das gelungene Gesamtbild des BMX Cruisers durch die dreiteilige CrMo BMX Kurbel, den SE BMX Vorbau und die farblich passenden Kenda Skinwall Reifen. Für die Verzögerung des Bikes zeigen sich U-Brakes aus dem Hause Promax verantwortlich. Zum Lieferumfang gehören zudem Axle-Pegs und ein Polsterset. Bei den Pedalen würden wir uns anstatt der Nylon-Pedalen standesgemäß eher Alu-Pedalen vom Schlage einer 80er Shimano DX wünschen. Komplett aufgebaut ohne Axle-Pegs drückt das 24″ BMX mit 13,5 Kilogramm auf die Waage.

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Vor der Kür kommt die Pflicht: Die Montage des SE Bikes Quadangle. Die größte Herausforderung für Mountainbiker bzw. BMX Einsteiger dürfte die Verlegung der Bremskabel sein. Für eine gute Bremsleistung müssen die Bremsen unbedingt korrekt eingestellt werden. Das betrifft nicht nur die Ausrichtung der Bremszüge am Rotor, sondern auch die Bremsbacken. Vor der Verlegung der Bremszüge kann ein wenig Fett und Öl den Innenzügen nicht schaden. Das Reinigen der Bremsflanken mit Verdünnung steigert ebenfalls die Bremsperformance.

Das SE Bikes Quadangle Freeytyle 24 trägt die Bezeichnung Freestyle nicht umsonst: Standing Platforms am Heck und Rotor sollen dem Rider ein Plus an Tricks ermöglichen. Optisch zweifelsohne oldschool verfügt das aktuelle 24 Zoll Quadangle über eine sehr moderne Rahmengeometrie. Dank der kurzen Kettenstreben bietet das Bike ein sehr agiles Handling. Schnell und flink lässt sich das Quadangle, ohne Anzeichen von Nervosität oder Unruhe, über den Parcours bewegen.

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Die Tricks gehen erstaunlich gut von der Hand. Wir hatten beim Fahren das Gefühl, wieder in den 1980er Jahren unterwegs zu sein – nur dass das Bike irgendwie – rein subjektiv – viel ruhiger und souveräner seinen Dienst versieht als wir es von unseren alten BMX Rädern kannten. Der Rahmen und die Gabel sind extrem verwindungssteif, in Kombination mit den gut ausgewählten Komponenten gelingen die Oldschool-Tricks richtig gut – und das Quadangle Freestyle 24 macht alles mit: Boomerang, Wheelies, Curb Endos, 180’s, Front-Wheel Hop und Kick-Turns – um nur einige zu nennen. Top!

Für wen kommt das SE Bikes Quadangle Freestyle 24 nun in Frage? Wir sehen die Gruppe der Interessierten bei Mountainbikern, die Freestylen wollen, denen der Umstieg auf ein 20″ Bike allerdings zu krass erscheint. Eine andere Gruppe dürften ehemalige BMXer sein, die wieder einsteigen wollen und nicht auf den Flair der guten alten Zeit verzichten wollen. Und noch eine Zielgruppe sehen wir: Biker, die einfach nur ein verdammt geiles Bike mit einer tollen Optik ihr Eigen nennen möchten, zum urbanen Riden oder einfach nur zum gemütlichen Cruisen. Auch das kann das Quadangle in Perfektion!

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Fazit SE Bikes Quadangle Freestyle 24

Da werden Wünsche wahr! Das SE Bikes Quadangle Freestyle 24 versprüht den Charme der 1980er Jahre, bietet aber das Fahrverhalten eines modernen Cruisers. Ein Bike für große Jungs halt 🙂 Sehr fein!

Produktdetails SE Bikes Quadangle Freestyle 24

  • Empfohlen ab einer Körpergröße von 160 cm
  • Gewicht ohne Axle-Pegs: 13,5 Kilogramm
  • Preis: 749,00 Euro
  •  www.sebikes.com
Begleitet uns und das SE Quadangle Freestyle 24 auf einer gemeinsamen Reise in die Welt der BMX Oldschool-Tricks: Übersicht BMX Old School Tricks

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Rahmengeometrie SE Bikes Quadangle Freestyle 24*

  • Top Tube: 21.75″
  • Seat Tube: 12″
  • Seat Tube Angle: 71°
  • Head Tube Angle: 74.5°
  • Chainstay: 15.4″
  • Wheelbase: 39.2″
  • Bottom Bracket Height: 13.8″
  • Seat Post Diameter 25.4mm
  • Stand Over Height 25.2″

*Herstellerangaben