Sölden eröffnet eine der längsten, durchgehenden Jumplines der Alpen

Sölden eröffnet eine der längsten, durchgehenden Jumplines der Alpen

Mit der brandneuen „Hupfar Line“ präsentiert Sölden zum Saisonstart eine der längsten, durchgehenden Jumplines der Alpen. Beim Bau der reinen, hochkarätigen Jumpline wurde die Elite der Trail-Architektur involviert. Die Eröffnung dient gleichzeitig als Warm-Up für das bevorstehende Bike Republic Sölden Festival.

Sölden eröffnet eine der längsten, durchgehenden Jumplines der Alpen
Foto © Ötztal Tourismus – Tobias Siegele

Der Name ist im Ötztaler Dialekt Programm: „Hupfar“ steht für Springen. Mit einer geplanten Gesamtlänge von 2,35 Kilometern wird mit der brandneuen „Hupfar Line“ eine der längsten und intensivsten Jumplines im gesamten Alpenraum realisiert. „Jumplines sind so fordernd, die fährt niemand am Stück durch. Deswegen integrieren wir auf der Gesamtlänge sechs bis acht Ruhezonen. Nach 1,5 Kilometern ist man froh um eine Pause“, erklärt BRS-Projektmanager Leo Linser.

Das Design der Strecke gleicht einem Kunstwerk und verbindet regionale Expertise mit internationalem Weltklasse-Niveau. Während der erste und dritte Abschnitt vom Tiroler Traildesigner Matthias Garber aus Reutte in Zusammenarbeit mit dem BRS-Team umgesetzt werden, trägt die zweite Sektion eine ganz besondere Handschrift: Das Swatch-Nines-Profi-Paar Sam Hodgson und Veronique Sandler zeichnet hier für Design und Bau verantwortlich.

Sölden eröffnet eine der längsten, durchgehenden Jumplines der Alpen
Foto © Ötztal Tourismus – Tobias Siegele

Trotz der gewaltigen Dimensionen der „Hupfar Line“ betont BRS-Managing Director Dominik Linser den integrativen Charakter: „Die Strecke ist so gebaut, dass jeder Spaß haben kann. Die Hauptlinie ist komplett rollbar, niemand muss springen. Wer aber die maximale Airtime sucht, findet links und rechts der Strecke spezielle Add-ons und Obstacles.“ Dass dieses Konzept aufgeht, bestätigt auch Profibiker Korbinian Engstler begeistert nach den ersten Testrunden.

„Die ‚Hupfar Line‘ wird ihrem Namen absolut gerecht. Ich bin schon viele Jumplines weltweit gefahren. Diese Line hier können wirklich alle fahren, aber auch wir Profis haben extrem viel Spaß dabei. Das Ding ist perfekt geshapt und mega durchdacht!“, so der Profibiker. Der Schwung der Streckeneröffnung wird direkt in das Bike Republic Sölden Festival mitgenommen, das vom 18. bis 21. Juni erstmals im Frühsommer stattfindet.

Web: www.oetztal.com

Gastbeitrag von Ötztal Tourismus

Fotos © Ötztal Tourismus – Tobias Siegele

Stoppomat: Fest installierte Zeitmessanlage für Rennradler in Norddeutschland

Als Radreiseland ist Niedersachsen schon lange beliebt, jetzt gibt es zwischen Elbe und Weser neue Highlights für Rennradler, darunter der Stoppomat. Hierbei handelt es sich um eine fest installierte Zeitmessanlage. Auf einem zehn Kilometer langen Rundkurs bei Suderburg können alle Radsportler ihre Zeiten messen, kostenlos per Stempelkarte oder App.

Stoppomat: Fest installierte Zeitmessanlage für Rennradler in Norddeutschland

Neue Trainingsarena in Norddeutschland

Wo können Rennradler richtig Strecke machen, ohne vielen Autos zu begegnen, ständig an Ampeln zu bremsen oder gar auf schmalen Radwegen fahren zu müssen? Der weitläufige Landkreis Rotenburg (Wümme) zwischen Hamburg und Bremen bietet ein neues Streckennetz für Radsportler. Er ist gut erreichbar mit Regionalbahnen, in denen das eigene Rad mitfahren kann, an den kleinen Bahnhöfen gibt es aber auch Parkplätze. Rundherum verlaufen neun professionell ausgearbeitete Routen durch weite Felder und stille Moore, über sanfte Hügel und kurze Anstiege, durch idyllische Flusstäler und bäuerliche Dörfer ohne enge Gassen: Zum Einstieg für Familien und Feierabendfahrer sind die vier „Schleifchen“ von 60 bis 70 Kilometern geeignet. Gute 100 Kilometer zählen die vier Tagestour-Schleifen in allen Himmelsrichtungen. Und die Königsschleife führt Radsport-Enthusiasten auf ganzen 204 Kilometern durch den kompletten viertgrößten Landkreis von Niedersachsen.

Der „Stoppomat“: fest installierte Zeitmessanlage

Ein besonderes Highlight finden Rennradler in der RadReiseRegion Uelzen, die vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub für ihre 39 Themenrouten ausgezeichnet wurde: Der „Stoppomat“ ist eine fest installierte Zeitmessanlage und einzigartig in Norddeutschland. Auf einem zehn Kilometer langen, welligen Rundkurs bei Suderburg können alle Radsportler ihre Zeiten messen, kostenlos per Stempelkarte oder App. Wer seine Ergebnisse online einreicht, kann sich auch mit anderen vergleichen. Die verkehrsarmen Straßen und die sanft hügelige Naturlandschaft in der dünn besiedelten Heideregion bieten gute Trainingsbedingungen. Unter www.reiseland-niedersachsen.de/rennradfahren sind die Stoppomat-Zeitfahrstrecke und viele andere Radrouten auch in interaktiven Karten zu finden.

Stoppomat: Fest installierte Zeitmessanlage für Rennradler in Norddeutschland

Der erste Radmarathon-Cup an der Weser

Eine der bekanntesten Langstreckenradtouren Norddeutschlands feiert am 23. August ihr 15-jähriges Jubiläum und erreicht dabei einen neuen Höhepunkt: Die „Große Weserrunde“ wird erstmals Teil des German Cycling Radmarathon-Cups, einer der renommiertesten Veranstaltungsreihen im deutschen Radsportkalender. Über tausend Teilnehmende aus ganz Deutschland fahren dabei Strecken zwischen 80 und 350 Kilometern, von ambitionierten Hobbysportlern über Genussradler bis zu E-Bikern. Dabei geht es weniger um Geschwindigkeit als um Ausdauer, Teamgeist und das Erlebnis, persönliche Grenzen zu überwinden. Statt des Wettkampfs steht hier das Miteinander im Vordergrund: Gefahren wird ohne Zeitnahme, mit Fokus auf Fairness und Gemeinschaft.

Gastbeitrag von djd/TourismusMarketing Niedersachsen

Fotos: djd/TourismusMarketing Niedersachsen/PSV/Peter Gerlach

Drei neue ADFC-Qualitätsradrouten in Thüringen

In Deutschland führen nicht weniger als 320 Radfernwege auf rund 97.000 Kilometern durch die Natur, entlang von Flüssen, Seen und Bergen und vorbei an kulturellen Höhepunkten. Die besten zeichnet der ADFC jedes Jahr als ADFC-Qualitätsradroute aus. In diesem Jahr gibt es direkt drei Neuzugänge aus Thüringen. Der ADFC stellt die neuen Routen vor.

Drei neue ADFC-Qualitätsradrouten in Thüringen
Foto: TV TWGL Lisa Kristin Schrötter

Der Saaleradweg vom bayerischen Fichtelgebirge nach Thüringen

Auf vielen verkehrsarmen Streckenabschnitten folgt der Saaleradweg rund 400 Kilometer dem Verlauf der Saale von der Quelle bis zur Mündung in die Elbe. Auf neun Etappen geht es vom bayerischen Fichtelgebirge nach Thüringen, vorbei an Europas größtem zusammenhängenden Stauseegebiet, durch idyllische Naturparks und artenreiche Auwälder und durch die Weinregion Saale-Unstrut. Von Saalfeld bis zur Saalemündung in die Elbe bei Barby ist der Weg gut für Familien geeignet. Entlang der Route gibt es viele Übernachtungsangebote, darunter auch zahlreiche fahrradfreundliche Bett+Bike Unterkünfte, und eine gute öffentliche Verkehrsanbindung.

Thüringer Städtekette verbindet sieben der schönsten Thüringer Städte

Von Eisenach nach Altenburg führt die Radroute auf 230 Kilometern durch reizvolle Landschaft und verbindet sieben der schönsten Thüringer Städte miteinander. Kulturinteressierte und Tourenradler kommen hier besonders auf ihre Kosten. Ein Großteil der Strecke verläuft auf asphaltierten Radwegen, es gibt entlang der Strecke zahlreiche Bett+Bike Unterkünfte und eine gute Anbindung an die Bahn.

Werratal-Radweg: 300 Kilometer entlang der Werra

Der Werratal-Radweg folgt dem Verlauf der Werra über rund 300 Kilometer von ihrer Quelle im Thüringer Wald bis zum Zusammenfluss mit der Fulda und der Mündung in die Weser. Entlang der Strecke liegen das Biosphärenreservat Rhön, der Geo-Naturpark Frau-Holle-Land, die Kali-Bergbau-Gebiete der Region und das UNESCO-Welterbe Wartburg in Eisenach. Wer weiterradeln will, kann die Reise auf den ADFC-Qualitätsradrouten Fulda- oder Weser-Radweg fortsetzen. Das Übernachtungs- und Gastronomieangebot entlang der Strecke ist gut, ebenso die Anbindung an die Bahn.

Wodurch zeichnen sich die ADFC-Qualitätsradrouten aus?

Mit dem Gütesiegel „ADFC-Qualitätsradroute“ zeichnet der ADFC ausgewählte Radfernwege mit maximal fünf Sternen aus. Aktuell gibt es 47 ADFC-Qualitätsradrouten in Deutschland und zwei in Österreich. Berücksichtigt werden dabei die Radinfrastruktur, etwa Wegebreite, Oberfläche und Verkehrsbelastung, aber auch die touristische Infrastruktur entlang der Strecke, die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und die Vermarktung.

Bett+Bike: perfekt auf Radreisende zugeschnittenes Angebot

Die besten Unterkünfte entlang der Strecken erkennen Radreisende am Label Bett+Bike. Rund 4300 Betriebe bieten in Deutschland ein perfekt auf Radreisende zugeschnittenes Angebot. Dazu gehören neben bequemen Betten und reichhaltigem Frühstück auch sichere Abstellmöglichkeiten fürs Fahrrad, Reparaturmöglichkeiten und Werkstattanbindung oder Trockenräume für nasse Kleidung. Mehr Infos auf www.bettundbike.de

Web: www.adfc.de

WALD.WEIT Rheingau Hotel & Retreat eröffnet hauseigene Bike-Trails

Mit Eröffnung des WALD.WEIT Rheingau Hotel & Retreat Anfang 2025 entsteht im Herzen des Rheingaus eine Destination, die sich der Erholung und der sportlichen Leidenschaft verschrieben hat. Eingebettet in den idyllischen Hahnwald oberhalb des malerischen Weinorts Kiedrich erwartet die Gäste hier ein Bike-Erlebnis auf hauseigenen Flowtrails.

WALD.WEIT Rheingau Hotel & Retreat eröffnet hauseigene Bike-Trails
Foto: StefanSchuetz.com

Wenn das WALD.WEIT Rheingau Hotel & Retreat Anfang des kommenden Jahres seine Pforten öffnet, kommen auch die Freunde des gepflegten Gelände-Radsports nicht zu kurz. Die eigens für Mountainbiker konzipierten Flowtrails sollen durch ihre vielseitige Streckenführung und unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen jede Menge Action und Abwechslung gewährleisten. Egal ob über Wurzeln, Sprünge und Hindernisse oder durch sanfte Wellen und (Steil-)Kurven – das Zusammenspiel aus Geschwindigkeit, Flow und Technik ist nicht nur auf erfahrene Biker ausgerichtet, sondern berücksichtigt auch Einsteiger.

Die WALD.WEIT Rheingau Hotel & Retreat Trails im Überblick

Übungsparcours: Sicheres Terrain zum Üben und Trainieren

Hier finden Anfänger ideale Bedingungen zum sicheren Üben und Trainieren vor. Mit Drops, Steilkurven, Tables und verschiedenen Holzobstacles richtet sich dieser Bereich auch an Biker, die ihre Technik verbessern möchten.

Forst Flow: Für Einsteiger und Fortgeschrittene

Der Forst Flow Trail (grüne Kategorie) startet direkt vom Hotelparkplatz und führt durch offene Wald- und Wiesenflächen – teilweise sogar vom Hotel aus einsehbar. Am Ende führen Northshores über die Wasserauffangbecken des Hotels hinweg.

Rinden Ride: Flow und Fun

Der Rinden Ride (grüne Kategorie) schlängelt sich mit Anliegern und Steilkurven durch den Wald und lädt Anfänger wie Fortgeschrittene ein, die Fahrt im Flow zu genießen. Ein Kurvenvergnügen, das die Rider immer wieder vor neue Überraschungen stellen soll..

WALD.WEIT Rheingau Hotel & Retreat eröffnet hauseigene Bike-Trails

Buchen Bounce: Ungebremster Fahrspaß

Auf dem Buchen Bounce Trail (blaue Kategorie) soll der Spaß im Vordergrund stehen: Dieser Trail mit harmonisch angelegten Kurven und Sprüngen windet sich durch den Wald und verspricht ungebremsten Fahrspaß.

Task Forst: Für Enduro-Fans

Der Task Forst Trail (rote Kategorie) ist eine anspruchsvolle Route über Wurzeln und Steine, die Enduro-Enthusiasten vor besondere Herausforderungen stellt. Task Forst soll hierbei den Charme einer „illegalen“ Strecke bieten: Wenig Bagger, viel Handarbeit und viele Wurzeln.

Rheinfall: Für echte Profis

Für die Experten hält der Rheinfall Trail (schwarze Kategorie) die anspruchsvollste Challenge bereit: Die steilen Abhänge, komplexen Northshores und Sprünge verlangen Präzision und fahrtechnisches Geschick. Eine Strecke, die selbst die besten Mountainbiker fordern soll.

Foto: StefanSchuetz.com

Der Flowtrail ist eine Mountainbike-Strecke der PG Hahnwald GmbH & Co. KG, die privaten Personen zur Nutzung zur Verfügung steht. Die Nutzung der Trails erfolgt auf eigene Gefahr. Kinder unter 14 Jahren sollten die Strecken sowie den Startplatz/Übungsplatz des Flowtrail Am Hahnwald nur in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person oder einer beauftragten Aufsichtsperson befahren. Das Befahren der Strecken und des Startplatzes/Übungsbereich ist natürlich nur mit Fahrradhelm gestattet. Darüber hinaus wird Schutzkleidung empfohlen – in schwarz markierten Abschnitten ist diese sogar Pflicht.

Web: www.wald-weit.com

Besonders im Herbst sehr reizvoll: Radtouren rund um Salzburg und Bad Ischl

Besonders im Herbst lohnt sich ein Urlaub im Salzkammergut. Die Berge und Seen erstrahlen jetzt in einem ganz speziellen Licht, und auch die Salzburger Altstadt wirkt mit ihren verwinkelten Gassen und historischen Gebäuden nun noch magischer. Als Ausgangspunkt für schöne Radtouren bietet sich Eugendorf an. Nach Salzburg ist es nur ein Katzensprung, die deutlich längere Strecke nach Bad Ischl empfiehlt sich vor allem für ambitionierte Radler oder E-Biker. Der djd gibt Tipps für Radtouren Richtung Salzburg und zu den Seen des Salzkammerguts.

Besonders im Herbst sehr reizvoll: Radtouren rund um Salzburg und Bad Ischl
Foto: djd/SalzburgerLand/Christoph Oberschneider

Eugendorf ist ein idealer Knotenpunkt für Radrouten Richtung Salzburg und vor allem zu den traumhaften Seen im Salzkammergut wie dem Mondsee, dem Wolfgangsee oder dem nahen Salzburger Seenland. Bei den Strecken ist von leichten Routen für Hobbyradler und Familien mit Kindern bis hin zu anspruchsvollen Abschnitten für erfahrene Biker alles dabei. Auf rund 600 gut ausgebauten Radwegkilometern geht es durch das Alpenvorland, um das Seenland entlang von Wallersee, Mattsee und Obertrumer See zu erkunden. In Eugendorf selbst bieten viele Hotels und Gasthäuser Serviceleistungen für Radfahrer an, etwa eine sichere Radaufbewahrung und E-Bike-Ladestationen. Für den Fall einer Panne gibt es zwei Reparaturstationen – eine direkt im Ort und eine auf der Strecke.

Gaisberg: Hausberg der österreichischen Landeshauptstadt Salzburg

Für Genussradler bietet sich eine gemütliche Tour von Eugendorf aus Richtung Norden entlang der Ischlerbahn-Trasse an. Vorbei am Golfplatz Eugendorf geht es über Thalgau entlang der idyllischen Fuschler Ache bis zur Drachenwand am Mondsee. Wer noch mehr Kilometer und ein paar Höhenmeter sammeln will, radelt weiter bis Bad Ischl oder umrundet den Mondsee und den Irrsee, um über den Kolomansberg wieder zurück nach Eugendorf zu fahren. Für Fans anspruchsvoller Strecken mit einigen „Bergwertungen“ ist der Salzburger Hausberg, der Gaisberg, mit 1.287 Metern Höhe fast schon Pflicht. Von dort geht der Blick auf die traumhafte Landschaft rund um die österreichische Landeshauptstadt Salzburg bis nach Bayern und ins Salzkammergut sowie auf den legendären Schafberg und den imposanten Dachstein-Gletscher.

Gastbeitrag von djd

Fahrrad-Tagestouren-Tipps rund um die Hansestadt Hamburg

Mit dem längsten Radwegenetz Deutschlands bietet die Hansestadt Hamburg unzählige Möglichkeiten für schöne Tagesausflüge mit dem Rad. Ob durch malerische Parks, entlang des weitläufigen Wassernetzes oder sogar hoch bis an die Ostsee, an reizvollen Strecken fehlt es definitiv nicht. Der Dienstradleasing-Anbieter Lease a Bike hat für den Herbst fünf schöne Touren zusammengefasst.

Fahrrad-Tagestouren-Tipps rund um die Hansestadt Hamburg
Foto: Lease a Bike / Focus

Der Norden Deutschlands ist bekanntlich recht flach. Doch er bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten für Tagesfahrradtouren: In Hamburg allein gibt es das längste Radwegenetz in Deutschland – und das sogar ohne auf Autostraßen fahren zu müssen. Parks und Waldgebiete rund um die Hansestadt laden zu entspannten Touren inmitten herbstlicher Natur ein. Und weil Hamburg ein weitläufiges Wassernetz hat, können Fahrradfahrer die maritimen Seiten der Stadt ganz nebenbei genießen. Von leichten bis hin zu schweren Touren bietet die Metropole im Norden für alle Radfahrer etwas. Ob an der Außenalster bis nach Stade, über den Marschbahndammweg oder aktiver bis hoch an die Ostsee – es gibt viele Möglichkeiten, die wunderschöne herbstliche Landschaft in Hamburg und Umgebung zu erkunden und dabei die regionalen Ausblicke zu genießen.

Die Speicherstadt-Außenalsterrunde in Hamburg

Der Startpunkt für diese Tour ist der Borgweg am Stadtpark. Durch den Stadtteil Uhlenhorst und den Ursprung des Welthafens Hamburg, dem Nicolaifleet, radeln Radfahrer mit Blick auf die historische Speicherstadt bis zur unterirdischen Sehenswürdigkeit dem St. Pauli Elbtunnel, welcher dann durchquert wird. Anschließend radeln sie über die 267 Meter lange Klütjenfelder Radwegbrücke am Oberhafenkanal entlang, der die Stadtteile HafenCity und Rothenburgsort verbindet, bis zur Außenalster. Hier können sie mit Blick auf das Wasser die Runde bis zum Anfangspunkt Borgweg vollenden – und wer mag, genießt zur Stärkung noch eines der gastronomischen Angebote mit Blick auf die Segler.

  • Distanz: 28 km
  • Fitnesslevel: Anfänger/leicht

Ahrensfelder Weg-Bredenbeker Teich-Runde

Bei dieser Fahrradtour starten Radfahrer am Oldenfelde Bahnhof. Sie fahren dann durch die grünen Wälder und Felder des Stellmoorer Tunneltals und das sumpfige Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal. Mit Blick auf den Bredenbeker Teich mit einigen Rastbänken und am Landgut Lindenhof vorbei radeln sie die Runde weiter am Lottbeker Stausee entlang. Über Volksdorf treten sie dann den Rückweg zum Ausgangspunkt Oldenfelde an.

  • Distanz: 29 km
  • Fitnesslevel: Anfänger/leicht

Von der Außenalster mitten in Hamburg bis nach Stade

Beginnend an der Außenalster mitten in der Hansestadt führt der Elberadweg aktivere Radler durch die Speicherstadt und an der Kirche St. Michaelis vorbei. Über den Finkenwerder Deichweg radeln sie anschließend weiter. Auf dem Weg liegt die historische Mühle Aurora und das gemütliche Café MöwenNest lädt zu einer Kuchenpause ein. Am Deich fahren Fahrradfahrer dann entspannt an der Elbe entlang weiter. Unterwegs locken zahlreiche Restaurants mit kulinarischen Erholungspausen.

  • Distanz: 50 km (Rückfahrt optional mit S-Bahn oder Regionalbahn)
  • Fitnesslevel: Fortgeschrittene/mittelschwer

Über den Hamburger Marschbahndamm-Radweg

Aktivere Fahrradfahrer starten von der Bushaltestelle Zollenspieker (Fähre) und fahren den Elberadweg am Moorfleeter Hauptdeich entlang. Nur ca. zwei Kilometer weiter passieren sie die Stiftung Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe, eine ehemalige Wasseraufbereitungsanlage. Auf der umliegenden Parkfläche können sich Radfahrer mit Blick auf das historische Gebäude eine Pause gönnen und anschließend durch das Sperrwerk Billwerder fahren. Weiter pedalieren sie dann durch die Speicherstadt und am Oberhafenkanal vorbei. Über den autofreien und grünen Marschbahndamm führt die Tour bis zum Naturschutzgebiet Kirchwerder Wiesen. Die Runde endet wieder am Zollenspieker.

  • Distanz: 52 km
  • Fitnesslevel: Fortgeschrittene/mittelschwer

Von den St. Pauli-Landungsbrücken bis nach Cuxhaven

Anspruchsvolle Fahrradfahrer können hier an den St. Pauli-Landungsbrücken starten. Vorbei am Hafen und zahlreichen Kanälen passieren die Radfahrer das Alte Land, ein riesiges Obstanbaugebiet. Danach radeln sie über Finkenwerder bis zur Hansestadt Buxtehude. Dort können sie die St. Petri Kirche besichtigen. Die Gassen der Altstadt mit ihren kleinen, traditionellen Geschäften laden zum entspannten Bummeln ein. Anschließend führt die Tour weiter über den Elberadweg an der immer breiter werdenden Elbe entlang bis nach Stade, wo Fahrradfahrer die Altstadt mit ihrem Schwedenspeicher und den Fachwerkhäusern erkunden können. Weiter geht es auf dem Elberadweg über das Kehdinger Moor mit der geheimnisvollen Hochmoor Landschaft und durch den Ort Freiburg/Elbe bis Cuxhaven an der Nordsee.

  • Distanz: 120 km (Rückfahrt optional mit S-Bahn oder Regionalbahn)
  • Fitnesslevel: Fortgeschrittene/schwer

Gastbeitrag von Lease a Bike