Was taugen die neuesten Bikes und Parts wirklich im harten Trail-Alltag? Wir nehmen aktuelle Mountainbikes, Gravelbikes, Komponenten und nützliches Zubehör für dich genau unter die Lupe. Ehrlich, unabhängig und direkt aus der Praxis – dazu halten wir dich über die wichtigsten Technik-Trends und Produkt-News der Szene auf dem Laufenden.
Keine Feierabendrunde ohne Gretchenfrage: Riskier‘ ich’s ohne, oder muss der Rucksack mit? Aus der Not entstand die Idee des Start-Up Gründers Mathias Kimmling: Baiki, ein universelles Silikonband in Bikeform, praktisch, stylisch und erschwinglich, das Ersatzschlauch und Regenjacke sicher am Bike befestigen soll.
Baiki ist ein elastisches Silikonband, das dank seiner besonderen Form unzählige Befestigungsmöglichkeiten am Fahrrad bieten soll – seien es Teile der Ausrüstung wie Luftpumpe, Schlauch oder Handy, seien es Fixierungen von Lampe oder Helm als provisorische Reparatur unterwegs. Mit gerade mal 10 Gramm Eigengewicht soll das Allroundtalent bis 800 Gramm belastbar und bis zu 250% seiner Größe dehnbar sein.
Baiki ist definitiv ein echter Hingucker. Im Test hatten wir das Baiki Farbset zum Preis von 22,99 Euro mit vier Baikis, umweltschonend verpackt und mit kurzer Anleitung, in den Farben pink, blau, weiß und schwarz. Die Montage scheint denkbar einfach: Teile des flexiblen Materials werden am Rahmen des Bikes befestigt, zusätzliches Werkzeug wird dazu nicht benötigt; aus den Rädern entstehen so Schlaufen von ca. 5 cm Durchmesser, die Gegenstände sicher fixieren sollen.
In der Praxis mussten wir zunächst schon ein bisschen friemeln, und die Montage am Rahmen unseres Mountainbikes funktionierte aufgrund des größeren Durchmessers nicht auf Anhieb. Mit ein bisschen Übung ließen sich Regenjacke und Fahrradschlauch aber schließlich problemlos fixieren – und blieben auch bei längeren Singletrails über Stock und Stein an Ort und Stelle. Baiki hielt auch der Belastungsprobe durch die Wasserflasche stand, überzeugte uns hier aber nicht zu 100%: Zum einen mussten wir auf einen schnellen Zugriff während der Fahrt verzichten, den ein Flaschenhalter ermöglicht. Zum anderen schaukelte die Flasche bei stärkeren Unebenheiten und klapperte am Rahmen.
Nach jedem Einsatz zog sich Baiki übrigens wieder einwandfrei zu seiner Ausgangsgröße und -form zurück.
Fazit Baiki
Mega Idee – stylisch, praktisch, strapazierfähig und vielfältig einsetzbar. Sehen wir in erster Linie für den urbanen (Rennrad-) Einsatz und zum Transport leichter Gegenstände wie Regenjacke oder Schlauch. Bei ruppigeren MTB-Touren oder schweren Gegenständen greifen wir zwar immer noch lieber zum Rucksack, haben Baiki für ‚Notfälle‘ aber von nun an immer dabei. Faires Preis-Leistungsverhältnis!
Produktdetails Baiki
Erhältlich in pink, blau, weiß und schwarz
Gewicht: etwa 10 Gramm
Einzelpreis: 7,49 Euro bzw. 7,99 Euro im Geschenkumschlag
Plagende Rückenschmerzen, ein steifer Nacken oder ein schmerzendes Gesäß können selbst bei epischsten Ausfahrten das Fahrvergnügen ordentlich ausbremsen. Um langfristig mit dem Gravel- oder CX-Bike Spaß zu haben, sollte daher der Komfort nicht zu kurz kommen. Mit dem Lenker, dem Sattel und den Pedalen hat der Biker lediglich drei Kontaktpunkte zum Fahrrad. Wir wollen uns die „Problemstellen“ genauer anschauen und zeigen, wie Ihr an Eurem Gravel- und CX-Bike die Ergonomie für ein Plus an Fahrkomfort verbessern könnt.
Viele Radfahrer plagt das Problem, dass auf längeren Touren irgendwann das Gesäß bzw. der Genitalbereich taub wird oder gar schmerzt. Abhilfe schafft hier oftmals ein ergonomisch angepasster Sattel. Wichtig sind grundsätzlich – und das gilt für alle Fahrrad-Sättel – der angedachte Einsatzbereich und die optimale Größe. Die benötigte Sattelbreite ist wiederum abhängig von den Sitzknochen. Anhand der Körperstatur lässt sich die ideale Breite des Sattels allerdings nicht festlegen. Für Online-Shopper besteht bei den Versendern meist die Möglichkeit, Sattelbreite und Modell aufgrund der Körpermaße und des Fahrstils unkompliziert berechnen zu lassen. Eine noch komfortablere Bestimmung des Sitzknochenabstandes bietet der Sattelspezialist Ergon an: Im Laden können Kunden hierfür auf die Messung mit einem digitalen Messgerät zurückgreifen. Fachhändler vor Ort sind ebenfalls eine sehr gute Anlaufstelle für den Kauf eines Sattels – inklusive einer ordentlichen Beratung. Ist der Abstand bekannt, kann basierend darauf schnell der individuell passende Sattel ermittelt werden. Bei der nachfolgenden Montage des neuen Sattels ist unbedingt auf die richtige Einstellung zu achten.
Ergonomischer Rennradsattel der Marke Ergon
Faustregel:Je aufrechter die Sitzhaltung, desto stärker liegen die Probleme im Sitzbereich. Je geneigter die Sitzposition, desto mehr verlagern sich die Schmerzen nach vorne in Richtung Genitalbereich. Rennradsättel sind aufgrund der geneigteren Sitzhaltung schmaler ausgeführt, der Sattel am Touren-MTB muss wegen der aufrechteren Sitzposition mehr Körpergewicht tragen und deshalb mehr Fläche bieten.
Der Lenker
Einschlafende Hände oder kribbelnde Finger sind ebenfalls häufig beklagte Probleme. Der Lenker und sogar das Lenkerband haben einen entscheidenden Einfluss auf den Fahrkomfort. Bei körperlichen Problemen gilt es daher, die Handgelenke und Karpaltunnel zu entlasten. Wenn das Handgelenk abknickt, steigt das Risiko für einschlafende Hände. Die richtige Sitz- und Griffposition entlastet Arme, Nacken und Schulterbereich gleichermaßen. Die meisten Gravel-Bikes kommen bereits serienmäßig mit einem sogenannten Gravel Lenker. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Rennradlenker verfügen Gravel Lenker über einen ausgestellten Unterlenker. Diese Ausstellung wird im Fachjargon „Flare“ genannt und fällt je nach Modell und Hersteller mehr oder weniger ausgeprägt aus. Lenker mit Flare bieten eine weitaus angenehmere Griffhaltung und entlasten die Handgelenke. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Lenker neben dem Plus an Komfort auch wesentlich mehr Kontrolle auf ruppigeren Wegstrecken bieten.
Der „nackte“ Rose Race Attack Gravel-R Lenker mit großer Auflagefläche am Oberlenker (noch) ohne Lenkerband
Wie unterschiedlich die Gravel Lenker ausfallen können, zeigt ein Blick auf drei Modelle – im Handel sind natürlich viele weitere Modelle und Ausführungen verfügbar. Einen besonders preiswerten Gravel Lenker bietet die Decathlon Eigenmarke B’Twin an. Der Flare des 440 mm breiten Lenkers beträgt 16°, weitere Ausstattungsmerkmale sind 70 mm Reach und 130 mm Drop. Der kurze Reach sorgt für eine aufrechtere Sitzposition, Drop gibt den Abstand zwischen Oberlenker und Unterlenker an. Extrem breit aufgestellt ist der Acros Gravel Lenker mit 25° Flare. Am Oberlenker misst der Lenker ebenfalls 440 mm, der Reach fällt mit 55 mm noch kürzer aus. Der Abstand zwischen Ober- und Unterlenker beträgt 129 mm. Die goldene Mitte zwischen den beiden genannten Modellen – auch preislich – trifft der Rose Race Attack Gravel-R Lenker. Die technischen Daten des Lenkers lassen sich wie folgt zusammenfassen: 440 mm Breite, 21° Flare, 138 mm Drop und 87 mm Reach. Der Lenker verfügt zudem über eine große Auflagefläche am Oberlenker, eine 10° Kröpfung nach vorne (Frontsweep) sowie eine 5° Kröpfung nach unten (Downsweep) – wertvolle Eigenschaften, die den Griffkomfort zusätzlich steigern.
Lenker mit ergonomischer Handauflage, das Gel-Komfort-Lenkerband minimiert Vibrationen
Faustregel: Je kürzer der Reach, desto aufrechter die Sitzposition.
Der Vorbau
Zu den elementaren Bestandteilen der Lenkzentrale gehört natürlich auch der Vorbau. Bedarf der Umbau eines Lenkers noch ein wenig Zeit und Hingabe, kann der Austausch des Vorbaus mit nur wenigen Handgriffen erfolgen. Im Handel finden sich eine Vielzahl an unterschiedlichsten Modellen und Ausführungen. Wer lediglich die Höhe des Lenkers ändern möchte, kann dies eventuell sogar mit dem am Fahrrad verbauten Spacern (die „Platzhalter“ unter und/oder über dem Vorbau). Sollte dies nicht möglich sein oder weiterreichende Eingriffe bezüglich der Sitzposition gewünscht werden, kommt nur ein anderer Vorbau in Frage. Doch auch hier kann eventuell die bereits verbaute Komponente verwendet werden. Sollte es sich nicht um eine 0° Ausführung handeln und der Vorbau zudem negativ montiert sein (also nach unten zeigen), kann dieser natürlich umgedreht montiert werden. Beachtet werden sollte unbedingt, dass jegliche Änderungen an der Lenkzentrale auch Auswirkungen auf das Fahrverhalten haben.
Kürzerer und steilerer Vorbau mit unten liegenden Spacern
Faustregel: Ein kürzerer und/oder höherer Vorbau sorgt für eine aufrechtere Sitzhaltung.
Lenkerband und Reifen
Es hört sich fast marginal an, doch auch mit dem Lenkerband könnt Ihr Einfluss auf den Fahrkomfort nehmen. Gel-Komfort-Lenkerbänder reduzieren die auf Finger und Handgelenk wirkenden Vibrationen und dämpfen leichte Stöße. Nebenbei bieten Lenkerbänder aufgrund der vielen erhältlichen Farbvariationen und Designs eine preisgünstige Möglichkeit der optischen Individualisierung des Bikes. Ein Blick lohnt auch auf die Reifen. Die am Gravel-Bike verbauten breiteren Reifen gewährleisten nicht nur mehr Grip und Traktion, sondern auch eine verbesserte Dämpfung gegenüber herkömmlichen Rennrad- und CX-Reifen. Wer auf einen breiteren Reifen umsteigen möchte, sollte natürlich nicht die Reifenfreiheit des Rahmens aus den Augen verlieren. Während Gravel-Bikes von Haus aus bereits für breitere Reifen ausgelegt sind, kommen CX-Bikes oftmals noch mit schmalem Hinterbau. Bei den Gabeln gibt es meist weniger Probleme.
Breitere Gravel Reifen wie hier der Maxxis Ravager (700x40c) sorgen für ein Plus an Dämpfung
Faustregel: Eine voluminöse Bereifung bietet mehr Komfort, allerdings müssen die Gabel bzw. der Rahmen für die Verwendung eines breiteren Reifens vorgesehen sein.
Alle Angaben dienen nur als Information und ersetzen nicht die Fach-Werkstatt! Aus diesem Grund übernehmen wir keine Haftung für Personen- oder Sachschäden!
Vor etwa einem Jahr launchte das französische Unternehmen Decathlon die neue Rennradmarke Triban. Im Sortiment für komfort-orientierte Fahrer findet sich auch das Triban RC 520 Gravel, das erste Gravel-Bike der Marke. Mit einem Preis von 999,99 Euro setzt Decathlon den Preis erneut sensationell niedrig an. Kann das Triban RC 520 Gravel aber in der Praxis überzeugen?
Mit der Schaffung vieler kleiner Eigenmarken hat Decathlon die ideale Basis geschaffen, noch individueller auf die unterschiedlichen Anforderungen verschiedenster Sportarten einzugehen. Vor etwa einem Jahr holte das französische Unternehmen erneut zum Schlag aus und launchte direkt zwei neue Rennradmarken. Unter dem Markennamen Triban finden sich Rennräder, bei denen Komfort auch auf längeren Strecken im Vordergrund steht. Ambitionierte Sportlerbedürfnisse bis hin zum Wettkampf deckt hingegen die Marke Van|Rysel ab.
Die neuen Triban RC Road-Cycling Modelle sollen sowohl Einsteiger als auch Allrounder ansprechen. Mit Preisen ab 259,99 Euro setzt die französische Marke die Mitbewerber natürlich mächtig unter Druck. Auch beim Triban RC 520 Gravel, dem einzigen Gravel-Bike im Sortiment, setzt Decathlon mit 999,99 Euro den Preis sensationell niedrig an. Für das Geld bekommt der Käufer ein optisch sehr ansprechendes und durchdacht designtes Rennrad, selbst der Blick auf die verbauten Parts weiß zu begeistern.
Herzstück des Triban RC 520 Gravel ist der Triban-Evo-Rahmen aus 6061 T6 Aluminium. Hierbei handelt es sich um den gleichen Rahmen wie bei den Rennrädern RC 500/520. Das Gravel-Bike profitiert somit von einer dem gewünschten Einsatzbereich nicht unbedingt abträglichen Touren-freundlichen Geometrie mit vergleichsweise kurzem Oberrohr und höherem Stack. Die verbaute Triban-Evo-Gabel verfügt über Carbon-Holme und einen Alu-Schaft. Komplettiert wird der positive Eindruck durch die Möglichkeit des Anbringens von Schutzblechen und Gepäckträgern.
Ausgelegt ist der Triban-Evo-Rahmen für Reifen bis 36 Millimeter, das ist schon recht knapp bemessen und schränkt letztendlich die Auswahl an möglichen Gravel-Reifen enorm ein. Von Werk aus rollt das Decathlon Gravel-Bike auf Hutchinson Override 35 Reifen. Obwohl die Pneus samt den Triban Laufrädern Tubeless Ready sind, kommt das RC 520 Gravel serienmäßig mit Schläuchen. Ein Umbausatz mit Tubeless-Ventilen, Felgenbändern und Pannenschutzflüssigkeit ist auf Wunsch allerdings optional erhältlich.
Beim Schalten kann sich der Fahrer auf die Zuverlässigkeit der bewährten Shimano 105 R7000 Gruppe verlassen. Aus dieser stammen Schalthebel, Umwerfer und Schaltwerk. Ausgestattet mit zwei Kettenblättern (50/34) und 11/32 Kassette stehen 22 Gänge mit einem recht breiten Übersetzungsbereich zur Verfügung. Selbst steilere Anstiege im Mittelgebirge lassen sich so noch bewältigen. Über die präzisen Schaltvorgänge müssen angesichts der verbauten Komponenten keine Worte verloren werden – die Schaltung funktioniert einfach!
Ebenso souverän wie die Schaltung präsentieren sich auch die Bremsen. Im Gegensatz zu den rein mechanischen Scheibenbremsen, die normalerweise in dieser Preisklasse (mit Tendenz nach oben) verbaut werden, setzt Decathlon hier auf die TRP HY/RD mit hydraulischen Kolben. Die Ansteuerung der semi-hydraulischen Bremse erfolgt wie gewohnt per mechanischem Bremszug. Bremsverhalten, Dosierbarkeit und Biss wissen zu überzeugen, selbst bei längeren Abfahrten konnten wir keine nachlassende Bremsleistung oder ein Fading feststellen.
Ausgerüstet mit diesem soliden Ausstattungspaket können mit dem RC 520 Gravel jegliche Ziele anvisiert werden – und bekanntlich ist der Weg das Ziel! Angesichts der Tatsache, dass der Rahmen von den Rennrad-Modellen RC 500/520 stammt, verwundern auch nicht die Fahreigenschaften. Das Fahrverhalten erinnert tatsächlich sehr an das von Endurance-Rennrädern. Das Triban liegt stabil in der Spur und lässt auch bei höheren Geschwindigkeiten keine Nervosität aufkommen. Die vom Fahrer eingesetzte Energie wird bemerkenswert energisch in Vorwärtsdrang umgewandelt.
Der steile Lenkwinkel und die kurzen Kettenstreben sorgen indes für Agilität: Das Triban RC 520 Gravel lässt sich recht geschmeidig um Ecken lenken. Der Triban-Gravel-Lenker gewährleistet mit 16° Flare eine gute Haptik, ausreichend Griffkontrolle und hohen Komfort. Selbst längere Strecken ließen sich dank der Komfort-Geometrie des Rahmens und der verbauten Lenkzentrale entspannt zurücklegen. Sowohl auf Asphalt als auch auf Schotterpisten begeistern die Laufruhe und die gute Beherrschbarkeit des Gravel-Bikes.
Wer einen Abstecher durch den Wald machen möchte, sollte dies nicht unbedingt nach ausgedehnten Regenphasen einplanen. Auf schlüpfrigem Untergrund kommen die Hutchinson Override 35 Reifen leider sehr schnell an ihre Grenzen, bei der Traktion ebenso wie beim Grip. Mehr Volumen, ein Plus an Breite und eine stärkere Profilierung würde ambitionierten Gravel-Bikern entgegenkommen. Stark sind die Pneus allerdings auf Asphalt, von der Haftung als auch vom Rollverhalten.
Fazit Triban RC 520 Gravel
Das Triban RC 520 Gravel ist ein absoluter Preisknaller! Das erste Gravel-Bike von Decathlon bereitet mächtig Fahrspaß und stellt dank der sehr soliden Ausstattung auch auf längere Sicht eine gute Investition dar. Wir würden uns im Bereich Gravel allerdings etwas mehr Reifenfreiheit für voluminösere Reifen wünschen. Steckachsen wären zwar zeitgemäß und sinnvoll, sind aber angesichts des Preises sicherlich nicht zwingend erforderlich. Vorbildlich: Decathlon gewährt auf Rahmen, Vorbau und Lenker eine lebenslange Garantie.
Produktdetails Triban RC 520 Gravel
Verfügbare Größen: XS bis XL
Gewicht: Etwa 10,5 Kilogramm (Größe M ohne Pedale)
Test: Einem Paukenschlag gleich kündigte der US-amerikanische Reifengigant Goodyear vor einem Jahr den Wiedereinstieg in den Fahrrad-Sektor an. Nach vier Jahrzehnten Abstinenz wurde direkt ein komplettes Lineup von Road bis Mountain auf die Räder gestellt: Darunter auch der Goodyear Newton ST EN Ultimate, ein Enduro Reifen für aggressives Heizen über Trails. Wir hatten die neue Pelle über mehrere Wochen im Test.
Der für Rennen entwickelte Goodyear Newton ST EN Ultimate Reifen weist Mehrfachlamellen, gedämpfte Stollen in der Mitte der Lauffläche sowie gewölbte Seitenstollen auf. Im Test hatten wir die Ausführung 27.5×2.6, die mit 1154 Gramm pro Reifen sicherlich nicht zu den Leichtgewichten zählt. Der Reifen ist außerdem in den Ausführungen 27.5×2.4 sowie 29×2.4/ 29×2.6 erhältlich. Für Downhill-Racer gibt es den Goodyear Newton ST zudem in einer speziellen DH Version. Unterschieden werden muss zusätzlich zwischen den angebotenen Karkassen.
Die Ultimate Variante weist gegenüber der Premium Ausführung eine leichtere Karkasse auf. Realisiert wurde dies durch Verwendung eines feineren Garns und weniger Gummis. Natürlich spielt auch die Gummimischung eine entscheidende Rolle. Goodyear vertraut beim Newton ST EN Ultimate auf die speziell entwickelte Dynamic:R/T Mischung. Diese soll sowohl Grip als auch Effizienz gewährleisten, und das mit einem geringen Verschleiß. Das gekreuzte Nylongewebe der M-Wall Seitenwand soll ihrerseits für Pannensicherheit sorgen.
Obwohl der Reifen über eine Tubeless-Complete Konstruktion verfügt, sind wir den Reifen konventionell mit Schlauch gefahren. Das Aufziehen des Goodyear Newton ST EN Ultimate auf die Felge bedarf allerdings vorab eines kräftigen Frühstücks: Wir brauchten einiges an Körner, um den Reifen mit Schmackes ins Felgenbett zu befördern. Vorne als auch hinten kommt der gleiche Reifen zum Einsatz, lediglich auf die Laufrichtung muss geachtet werden. Getestet haben wir den Reifen über mehrere Wochen auf den abwechslungsreichen Trails der Eifel.
Vor der Abfahrt kommt bekanntlich immer der Aufstieg, und somit auch die erste Bewährungsprobe für den Goodyear Newton ST EN Ultimate. Überraschend geschmeidig lässt sich das Bike zum Startpunkt des Trails pedalieren. Trotz der aggressiven Optik rollt der Reifen recht leichtfüßig, was unter anderem sicherlich auch an den „nur“ mittelgroßen Mittelstollen liegt. Ein geringeres Gewicht wäre sicherlich ein weiterer Pluspunkt, aber die Performance bergauf oder im Flachland weiß auch so zu begeistern.
Auf den Abfahrten kommt richtig Spaß auf. Auffallend war hierbei die Steigerung des Grips nach einigen Einsätzen, soll heißen der Reifen muss scheinbar erst eingefahren werden. Das Design des Profils und die Gummimischung sind den Ingenieuren definitiv gelungen. Der Newton ST EN Ultimate vermittelt auf allen Untergründen ein sehr berechenbares Verhalten, auf grobem Schotter ebenso wie auf Waldboden oder bei Nässe. Das Bremsverhalten weiß ebenfalls zu überzeugen, kontrolliertes Anbremsen auf der letzten Rille bedeutet am Ende bei Wettbewerben ja auch immer ein Plus gegenüber der Konkurrenz.
Fazit Goodyear Newton ST EN Ultimate
Mit dem Newton ST EN Ultimate ist Goodyear ein sehr erfolgreiches Debüt gelungen. Der Reifen für ambitionierte Enduro Biker vermittelt ein sehr kontrolliertes Fahrgefühl, ohne dass dies zu Lasten des Rollwiderstandes oder der Langlebigkeit geht. Zweifelsohne ein Reifen, der bei der Konkurrenz für nervöses Augenzucken sorgen dürfte.
Wir haben 3 klassische Rollentrainer im unteren Preissegment getestet und möchten Sie Euch vorstellen. Nummer 3 in unserer Testreihe ist der Cycletrainer BLUE MATIC des niederländischen Unternehmens Tacx, das sich auf die Entwicklung von Trainingsgeräten für Radsportler spezialisiert hat. Der Basic-Trainer Tacx BLUE MATIC ist für 26 – 29 Zoll Laufräder geeignet und verfügt über einen maximalen Widerstand von 700 Watt.
Tacx Cycletrainer Blue Matic – Technische Daten
Bezeichnung
Tacx Cycletrainer Blue Matic
Preis
159,00 Euro
Bremssystem
Magnetwiderstand
Bremswiderstände
10 Stufen
Max. Bremsleistung
700 Watt*
Lenkerbedienung
Lenker Kabelsteuerung
Max. Belastbarkeit
k. A.
Mögliche Rad-Durchmesser
26 bis 29 Zoll (Laufrad-Außendurchmesser 600 bis 710 mm)
Einspannung Fahrrad
Schnellspann-Mechanismus
Zusammenklappbar
ja
*Herstellerangaben
Montage
Der Aufbau des Tacx Cycletrainer BLUE MATIC gestaltet sich kinderleicht: Der Rahmen wird aufgeklappt und Gummifüsse aufgesteckt. Im zweiten Schritt wird die Bremseinheit in einer von zwei möglichen Positionen, abhängig vom Raddurchmesser, montiert. Anschließend wird am Hinterrad der Schnellspanner eingebaut. Großer Vorteil des Tacx Systems: Neben dem im Lieferumfang enthaltene Standard-Schnellspanner sind auch diverse andere Achsen bestellbar, wie zum Beispiel eine Steckachse 10mm für E-Thru Gewinde. Das Bike kann nun im Rollentrainer fixiert und eine Feinjustierung des Bremszylinders vorgenommen werden. Zu guter letzt muss nur noch der Schalter zur Leistungseinstellung am Lenker angebracht werden. Mitgelieferte Klemmgummis helfen bei der Anpassung an den Lenkerdurchmesser. Und schon kann‘s los gehen!
Im Einsatz
Der Tacx Cycletrainer BLUE MATIC macht rein optisch dank sehr hochwertiger, soliderVerarbeitung einiges her. Die Hebel zur Fixierung des Bikes im Spannmechanismus bzw. zur Anpressung des Bremszylinders liegen gut in der Hand und sind schön leichtgängig. Das Rad lässt sich einfach einspannen und sitzt optimal stabilisiert im Rollentrainer. Nicht ganz so optimal: der Schalter zur Widerstandseinstellung am Lenker ist eher schwergängig, die Anzeige kontrastarm und nur bei guter Ausleuchtung ablesbar. Beeindruckend hingegen die 700 Watt Power des Rollentrainers: 10 Bremswiderstände stehen prinzipiell zur Verfügung und decken einen großen Widerstandsbereich ab. Die höheren Stufen sind mit größerer Übersetzung bei mittleren bis guten Konditionslevel kaum noch fahrbar und repräsentieren durchaus anspruchsvolle Anstiege. Mehr braucht es für ein ambitioniertes Training in den eigenen 4 Wänden nicht. Der Rollentrainer fährt sich insgesamt sehr rund und angenehm, die Geräuschkulisse ist für uns im Rennradsattel mit profilfreien Reifen absolut akzeptabel – in unserer Testreihe war der Tacx Cycletrainer BLUE MATIC tatsächlich der leiseste Vertreter. Beim Training machten sich zwar leichte Vibrationen bemerkbar, die unseren „Fahrspaß“ allerdings in keiner Weise trübten.
Fazit Tacx Cycletrainer Blue Matic Rollentrainer
Gutes Handling, hohe Standfestigkeit, top Verarbeitung und eine ordentliche Portion Power – der Tacx BLUE MATIC überzeugt mit gutem Preis-Leistungsverhältnis und ist Spitzenreiter unserer kleinen Testreihe. 159 Euro sind hier sicherlich gut angelegt für ein hochwertiges Produkt, das beim Wintertraining oder bei Aufwärmphasen vor Wettbewerben wertvolle Dienste leistet. Der niederländische Trainingsspezialist bietet zudem ein reichhaltiges Zubehör-Programm an.
Optional erhältliche Trainer-Achsen für Tacx Blue Matic Rollentrainer
Wir haben 3 klassische Rollentrainer im unteren Preissegment getestet und möchten Sie Euch vorstellen. Nummer 2 in unserer Testreihe ist der B‘TWIN IN‘RIDE 100 Rollentrainer des französischen Sportartikel-Riesen Decathlon. Das für Rennräder, MTB und Trekkingbikes mit einem Felgendurchmesser zwischen 660 und 710 mm geeignete Einsteigermodell bietet für knapp 100 Euro 7 Widerstandsstufen, eine Lenkerfernbedienung – und immerhin Power von 550 Watt.
Ebenso wie das Modell von Klarfit wird der B‘TWIN IN‘RIDE 100 Rollentrainer nahezu vollständig zusammengebaut geliefert. Nur wenige Handgriffe sind bis zum ersten Einsatz erforderlich: Eine Flügelmutter zur Justierung des Motors muss installiert werden, der dazu benötigte Inbus Schlüssel ist im Lieferumfang enthalten. Am Hinterrad wird außerdem der beiliegende Schnellspanner eingebaut und die Position des Magnetwiderstandes entsprechend der Radgröße eingestellt. Einmalig werden dann nur noch die Spannringe für das Hinterrad ausgerichtet – und schon kann die Achse des Bikes mittels Schnellspanner und Flügelmutter fixiert werden.
Mittels Einstellhebel wird der zuvor grob eingestelle Abstand der Rolle nachjustiert, um optimalen Reifenkontakt sicherzustellen. Last but not least wird der Schalter zur Leistungseinstellung mit der Klemmschelle am Lenker angebracht. Verschiedene Justierringe zur Anpassung an den jeweiligen Lenkerdurchmesser liegen bei. Fertig!
Im Einsatz
Der B‘TWIN IN‘RIDE 100 Rollentrainer macht einen hochwertigen Eindruck mit sehr solider Verarbeitung und toller Optik. Das Bike sitzt zudem bombenfest in der Spannvorrichtung – top! Nicht ganz überzeugt uns der Speed Controller am Lenker: Die Einstellung der Widerstände ist teilweise etwas schwergängig und optisch nur bei guter Ausleuchtung ablesbar (schwarze Markierung auf schwarzem Grund). 7 Rollwiderstände stehen prinzipiell zur Verfügung, die Unterschiede zwischen den einzelnen Stufen fallen allerdings eher gering aus. Prima hingegen die Geräuschkulisse – auf dem Rennradsattel mit profilfreien Reifen gibt es nichts zu meckern. Der Rollentrainer fährt sich insgesamt sehr rund und vibrationsfrei. Genau wie das Klarfit Modell lässt sich der B‘TWIN Trainer nach dem Einsatz platzsparend zusammenklappen. Erwähnenswert ist sicher das breite Zubehör-Spektrum von Decathlon. So lässt sich der B‘TWIN IN‘RIDER 100 mit Hilfe eines Verbindungssets mit Smartphone & Co vernetzen und so zum Beispiel spezielle Trainings-Apps nutzen. Bodenmatte und Vorderradstütze können ebenfalls dazu erstanden werden.
Fazit B’TWIN IN’RIDE 100 Rollentrainer
Der B‘TWIN IN‘RIDE Rollentrainer von Decathlon macht eine gute Figur. Für kleines Geld gibt‘s nicht nur eine tolle Verarbeitung und eine einfache, schnelle Montage sondern auch ein vibrations- und geräuscharmes Training. Punktabzug gibt’s für die recht unübersichtliche Bedienungsanleitung und die geringen Rollwiderstands-Unterschiede. Überzeugend hingegen das breite Zubehör-Angebot wie zum Beispiel Konnektivität zu Smartphone oder Tablet.
Test: Für Enduristen mit Rennambitionen hält die zu den Derby Cycle gehörende Premiummarke Focus das Sam bereit. Im Praxistest konnten wir dem letztjährigen Factory Modell ordentlich auf den Zahn fühlen. Die von uns getestete Version ist zwar nicht mehr Teil des 2018er Sortiments, allerdings bietet Focus mit den aktuellen Carbon-Modellen Sam C SL und Sam C Pro zwei sehr attraktive Alternativen. Let’s Rock’n’Roll!
Mit der Sam Modellreihe hält die Bikeschmiede Focus ein sehr heißes Eisen für race-orientierte Enduristen im Feuer. Das Focus Sam C basiert auf einem leichten Carbon-Rahmen, der am Heck spendable 160 Millimeter Federweg bereit hält. In der Factory Ausführung von 2017 wird das Fahrwerk durch einen RockShox Monarch RT Dämpfer und eine absenkbare RockShox Yari RC 170 Millimeter Federgabel komplettiert.
Weiterhin finden sich am Testbike unter anderem SRAM Guide R Bremsen, 1×11 SRAM GX Schaltung (30 / 10-42 Zähne) und Truvativ Descendant Kurbeln. Über die Trails rollt das Sam C Factory mit 27.5“ DT Swiss EX 1501 Spline One Laufräder, auf die Focus die griffigen Continental Baron Projekt Protection in 2.4“ Breite aufgezogen hat. Das Gesamtpaket wiegt knapp 13,5 Kilogramm, der Preis liegt bzw. lag bei geschmeidigen 4.999,00 Euro.
Die Optik des Focus Sam C Factory gleicht einer Kampfansage. Durch die neon-gelben Decals auf dem braunen Lack und das extravagante Design des Rahmens ist das Enduro alles andere als ein graues, verschüchtertes Mäuschen. Das Focus Sam C Factory möchte Action – und das nicht zu knapp! Die größte Stärke des Sam ist rasch ermittelt: Möglichst schnell bergab. Auffallend ist das straffe Fahrwerk des Mehrgelenkers, das vom Rider ein aktives Führen des Bikes fordert.
Der Hinterbau steckt souverän grobes Gelände weg, gibt aber auch immer Rückmeldung. Ein Verhalten, das aktiven Fahrern durchaus entgegen kommt. Passend hierzu zeigt sich auch das beherzte Beschleunigen sobald Druck auf das Pedal ausgeübt wird. Eigenschaften, die vor allem eines gewährleisten: Verdammt schnelles Shreddern. Das spritzige und agile Handling trägt seinen Teil zum schnellen Abrocken anspruchsvoller Stages bei.
Bei Sprüngen bzw. Gaps verhält sich das Focus Sam C Factory absolut gutmütig und begeistert mit einer tollen Gewichtsverteilung. Wer bergab Spaß haben möchte, muss natürlich erst mal nach oben. Der breite Übersetzungsbereich lässt hierfür genug Spielraum, doch so recht möchte beim Uphill trotz absenkbarer Gabel kein Spaß aufkommen. Das Bike klettert dennoch tapfer und belohnt den Kraftakt letztendlich mit einer fulminanten Abfahrt. Und genau letztere wollen wir unbedingt haben!
Fazit Focus Sam C Factory
Bergab eine Rakete, bergauf tapfer! Auf fordernden Stages und anspruchsvollen Abfahrtspisten ist das Focus Sam C Factory bei einer aktiven Fahrweise auf jeden Fall für Bestzeiten gut. Let’s Rock’n’Roll!
Wir haben 3 klassische Rollentrainer im unteren Preissegment getestet und möchten Sie Euch vorstellen. Ein sehr preisgünstiges Modell stellt der von www.electronik-star.de vertriebene Klarfit Tourek Rollentrainer dar. Für knapp 80 Euro gibt’s 6 Widerstandsstufen, Lenkerfernbedienung und sogar einen Führungsklotz für’s Vorderrad.
Klarfit Tourek Rollentrainer – Technische Daten
Bezeichnung
Klarfit Tourek
Preis
79,99 Euro (schwarz) bzw. 89,99 Euro (silber)
Bremssystem
Magnetwiderstand
Bremswiderstände
6 Stufen
Max. Bremsleistung
keine Angabe
Lenkerbedienung
Lenker Kabelsteuerung
Max. Belastbarkeit
100 kg lt. Website / 120 kg lt. Manual
Mögliche Rad-Durchmesser
26 bis 28 Zoll
Einspannung Fahrrad
Klemmnabe
Zusammenklappbar
ja
Montage
Der Klarfit Tourek Rollentrainer wird nahezu vollständig zusammengebaut geliefert. Lediglich die Abstützschraube zur Bremsmotor-Justierung muss montiert werden. Obligatorisch muss zudem natürlich der im Lieferumfang enthaltene Schnellspanner am Bike ausgetauscht werden (Trainerachsen für andere Achsen-Typen stehen über den Vertrieb leider nicht zur Verfügung). Nun kann das Bike schon in den Klarfit Tourek Rollentrainer eingespannt werden: Im ersten Schritt wird die Hinterrad-Achse in der Klemmnabe mittels Flügelmutter fixiert – also mit der einen Hand das Bike zwischen den Kupplungen ausgerichtet, mit der anderen die Flügelschraube angezogen. Das ist zwar ein wenig umständlich, funktioniert aber dennoch denkbar schnell und einfach. Anschließend wird der Magnetwiderstand mittels Feststellschraube sowohl zur Anpassung an die Laufradgröße als auch einen schlupffreien, sicheren Reifenkontakt eingestellt. Zuletzt muss nur noch der Speed Controller am Lenker angebracht werden – verschiedene Klemmringe sorgen hierbei für Kompatibilität zu diversen Lenkerdurchmessern – und schon kann’s losgehen.
Im Einsatz
Der Klarfit Tourek Rollentrainer hat einen durchweg stabilen, sicheren Stand, auch dank der gummierten Füße. Das Bike ist optimal fixiert. Praktisch: der im Lieferumfang enthaltene Führungsklotz für das Vorderrad. Der Speed Controller hat eine super Haptik, die Einstellung des Rollwiderstands erfolgt mühelos und ist optisch gut ablesbar durch die kontraststarke Darstellung. Ein wenig irritiert hat uns zwar, dass anstatt der angekündigten 7 lediglich 6 Stufen zur Verfügung stehen, diese reichen am Ende aber für unsere Zwecke vollends aus. Der Rollwiderstand steigt merklich und stetig bei Schaltung in die nächst höhere Stufe. Im Rennradsattel mit profilfreien Reifen ist die Geräuschkulisse des Klarfit Tourek für uns absolut akzeptabel. Als etwas störend empfanden wir allerdings die leichten Vibrationen, die sich bei allen Widerstandsstufen und geringen wie höheren Geschwindigkeiten bemerkbar machten – trotz dämpfender Gummimatte. Nach Gebrauch lässt sich der Rollentrainer übrigens platzsparend zusammenklappen. Leichte Abstriche gibt’s für die Verarbeitung – keine höhere Handwerkskunst, aber zweckdienlich.
Fazit Klarfit Tourek Rollentrainer
Der Klarfit Tourek Rollentrainer hat eine breite Widerstandsspanne, die ein solides Training zum kleinen Preis ermöglicht. Die schnelle Montage sowie die einfache Bedienbarkeit machen die feste Rolle zu einem guten Trainingspartner. Punktabzug gibt’s lediglich für die leichten Vibrationen.