Rockbros Fahrradbrille mit 4 Wechselgläsern im Test: Klare Sicht für kleines Geld?

Zum Preis von knapp 30 Euro bietet Rockbros eine Fahrradbrille mit 4 Wechselgläsern für unterschiedliche Sichtbedingungen an. Das Set enthält unter anderem ein grau-getöntes, polarisiertes TAC-Glas sowie einen Einsatz für Korrekturgläser. Was darf von einer Fahrradbrille mit solch einem Funktionsumfang zu dem Preis überhaupt erwartet werden?

 Rockbros Fahrradbrille

Eine Fahrradbrille zum Preis von 29,99 Euro ist sicherlich noch nicht besonders redenswert. Wenn diese Brille aber mit vier Wechselgläsern, einem Mikrofaserbeutel, einem zusätzlichen Wechselnasenpad, einer EVA Box sowie einem Korrektureinsatz ausgeliefert wird, lässt das schon aufhorchen. Spätestens mit der Anmerkung, dass es sich bei einem der vier Wechselgläser um ein grau-getöntes, polarisiertes TAC-Glas handelt, dürfte das Interesse geweckt sein. Abgerundet mit einem 100% UV-Schutz vor UVA-, UVB- und UVC-Strahlung, leichtem TR-Rahmen und verstellbaren Nasenpads bleiben zumindest theoretisch keine Wünsche offen.

Rockbros Fahrradbrille: Halfrim Sportbrille mit unten offenem Rahmen

Bei der Rockbros Fahrradbrille handelt es sich um eine Halfrim Sportbrille mit unten offenem Rahmen. Die gewünschte, den jeweiligen Anforderungen entsprechende Scheibe wird einfach in den Rahmen gedrückt und ist somit sicher fixiert. Zur Auswahl stehen vier verschiedene Linsen von transparent bis polarisiert. Die Befestigung des Nasenbügels geht ebenfalls fix von der Hand. Mit dem mitgelieferten Reinigungstuch lassen sich danach die bei der Montage des Glases hinterlassenen Fingerabdrücke wegwischen. Damit die Brille gut und angenehm sitzt, muss anschließend noch der Nasenbügel angepasst werden.

Die Rockbros Fahrradbrille vermittelt ein gutes Tragegefühl, sitzt allerdings nicht ganz so satt und bequem wie wir es von anderen Sportbrillen kennen. Die gesamte Struktur der Brille spiegelt den Preis wider, was sich auch durch ein Knarzen der Brille bei Verwringung äußert. Die aus einem Stück bestehenden Brillenbügel sind schlicht gestaltet, die Verjüngung am Ende sorgt für ausreichend Flexibilität. Gummierte Bügelenden würden nicht nur den Komfort erhöhen, sondern den Sitz der Brille bei schweißtreibenden Aktionen steigern. Natürlich darf hierbei nicht der Preis der Brille außer Acht gelassen werden: kein Meisterwerk, aber solide und funktionell.

Vier Linsen für unterschiedliche Bedingungen

Positiv überrascht waren wir von den vier Wechselgläsern. Sowohl das polarisierte TAC-Glas als auch die Polycarbonat-Linsen überzeugen durch eine verzerrungsfreie Sicht ohne unangenehme Reflektionen. Abhängig von den Sichtverhältnissen und den individuellen Anforderungen kann dank der vier Auswählmöglichkeiten das entsprechende Glas gewählt werden. So empfiehlt sich die gelbe Linse aufgrund der Kontraststeigerung besonders bei Bewölkung oder Fahrten im dunklen Wald. Die großzügig dimensionierten Gläser der Rockbros Fahrradbrille schützen die Augen zudem zuverlässig vor Wind, Staub, Nässe und Insekten.

Einem Beschlagen der Scheibe begegnet die Fahrradbrille mit einer guten Hinterlüftung. Unterstützt wird diese durch die Belüftungslöcher am oberen Rand der Scheibe. Das funktioniert wirklich gut. Minimaler Fahrtwind reicht aus, um die Sicht frei zu halten bzw. ein aufkommendes Beschlagen bei kräftezerrenden Uphills in Schach zu halten. Sagen wir wie es ist: teurere Brillen können das nicht unbedingt besser. Was die Kratzfestigkeit der Linsen angeht, bewegen sich diese im Mittelfeld. Für den Transport der Fahrradbrille bietet sich daher unbedingt die Unterbringung in der mitgelieferten EVA Box an. Dank des Karabinerhakens lässt sich die Box auch außen am Rucksack befestigen.

Fazit

Für knapp 30 Euro bietet die Rockbros Fahrradbrille mit 4 Wechselgläsern ein extrem faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Die vier verzerrungsfreien Scheiben ermöglichen eine den jeweiligen Anforderungen entsprechend ideale Sicht. Ebenfalls überzeugend ist die Anti-Beschlag-Funktion der Brille. Lediglich der Rahmen spiegelt den Preis wider, was aber nicht zu Lasten der Stabilität und Funktionalität geht.

Details Rockbros Fahrradbrille

  • Verfügbare Rahmenfarben: Vier Farboptionen / im Test: schwarz
  • Anzahl der mitgelieferten Linsen: 4 Stck.
  • Gewicht: 25 Gramm
  • Mitgeliefertes Zubehör: Mikrofaserbeutel, Wechselnasenpad, EVA Box, Korrektureinsatz
  • Preis: 29,99 Euro

Web: www.rockbrosbike.de

Uvex Athletic CV Bike: Leichte Downhill-Goggle mit großem Sichtfeld im Test

Die Marke Uvex prägt seit sehr vielen Jahren mit ihren Goggles den Downhill- und MX-Sport. Für die Fraktur ist das Fürther Unternehmen somit natürlich keine unbekannte Größe. Den ersten Test auf der Fraktur musste bereits vor 20 Jahren die Uvex F 501 Supercross MX-Brille über sich ergehen lassen. Weitere Modelle folgten und mit der Uvex Athletic CV Bike hatten wir in den letzten Wochen die aktuelle Downhill-Goggle von Uvex Sports im Test.

Entwickelt wurde die Uvex Athletic CV Bike für fette Downhillaction. Dementsprechend verfügt die Goggle über Features, die eine hohe Reaktionsschnelligkeit und somit einen sicheren Ride gewährleisten sollen. So kommt der robuste, aber dennoch anschmiegsame Rahmen für eine bessere Passform mit Outriggers. Wir haben die Athletic CV Bike in Kombination mit zwei unterschiedlichen Downhill-Helmen getestet – und bei beiden Modellen saß die Brille sehr gut. Das weiche und fein strukturierte Polster sorgt seinerseits für ein äußerst angenehmes Tragegefühl. Die Brille vermittelt das Gefühl, als würde die Augenumgebung mitsamt Nasenrücken sanft auf ein Kissen gedrückt werden.

DH-Goggle mit Supravision Anti-Fog-Beschichtung und Colorvision Technologie

Die verspiegelte zylindrische Single-Lens ist sowohl mit Supravision Anti-Fog-Beschichtung als auch kontrastverstärkender Colorvision Technologie ausgestattet. Das Wetter während des Testzeitraums hat es der Brille definitiv nicht leicht gemacht. Nass-kalte Bedingungen und schlechte Sichtverhältnisse lassen Schwächen schnell erkennen. Ein großes Thema ist bei diesen Bedingungen immer ein schnelles Beschlagen der Scheibe. Nicht so bei der Uvex. Die Supravision Anti-Fog-Beschichtung funktioniert in Kombination mit der Gestaltung des Rahmens hervorragend. Ein unter sehr schlechten Bedingungen seitliches leichtes Beschlagen löst sich bei Fahrtwind schnell wieder auf. Wir hatten bei allen Abfahrten somit immer freie Sicht.

Uvex Athlectic CV Bike Google im Test

Ebenfalls überzeugend präsentiert sich die Colorvision Technologie. Die Kontrastwahrnehmung lässt keine Wünsche offen und die gelbe Tönung des Testmodells unterstützt das Kontrastsehen zusätzlich. Auch oder besonders in dunkleren Waldpassagen kann diese Kombi ihre Stärken voll ausspielen. Hindernisse und tiefhängende Äste lassen sich schnell erkennen, wodurch jeder Run sicherer wird. Sicherheit, die sich natürlich bei Bedarf in schnellere Zeiten umwandeln lässt. Nicht unerwähnt soll und darf in diesem Zusammenhang das große und verzerrungsfreie Sichtfeld bleiben. Ebenso wie der Schutz vor schädlichen UVA-, UVB- und UVC-Strahlen. Aber das setzen wir bei Uvex Produkten sowieso voraus.

Ist die Uvex Athletic CV Bike Goggle Korrekturbrillen-tauglich?

Laut Uvex kann die Athletic CV Bike aufgrund ihrer Form auch über eine Korrekturbrille getragen werden. So pauschal würden wir das allerdings nicht unterschreiben. Es kommt natürlich ganz stark auf die Größe und Form der Korrekturbrille an. Aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass das Carrera-Modell 8862 passt. Die Carrera-Korrekturbrille hat eine Breite von 132 mm und eine Höhe von 45 mm. Clever: für die Brillenbügel weist der Rahmen der Athletic CV Bike auf der Innenseite eine spezielle Aussparung auf. Wer wirklich sicher sein möchte, sollte vorab testen, ob seine Korrekturbrille zur oder genauer gesagt in die Goggle passt.

Uvex Athlectic CV Bike Google im Test

Die Verarbeitung der gesamten Goggle ist auf sehr hohem Niveau. Die Kanten sind alle leicht abgerundet und der Schaumstoff schmiegt sich angenehm der Haut an. Das einstellbare und flexible Band weist auf der Innenseite zwei Silikonstreifen auf, wodurch die Brille auch bei ruppigen Aktionen immer gut fixiert ist. Die Scheibe ist relativ kratzfest und verspricht somit selbst über einen längeren Zeitraum eine einwandfreie Sicht. Punkten kann die Athletic CV Bike ebenso mit ihrem Gewicht. Unsere Waage verharrte bei leichten 119 Gramm. Das ist sogar weniger als vom Hersteller angegeben, der das Gewicht der Brille mit 130 Gramm beziffert.

Fazit

Für 99,50 Euro erhält der Käufer eine hochwertig verarbeitete Downhill-Goggle, die nicht mit Features geizt. Ausgestattet mit einem durchdachten Rahmen, Outriggers und einer verspiegelten Scheibe mit Supravision Anti-Fog-Beschichtung sowie kontrastverstärkender Colorvision Technologie kann die Uvex auch mit wesentlich teureren Goggles mithalten. Das niedrige Gewicht und der hohe Tragekomfort sprechen ebenso für sich.

Uvex Athletic CV Bike Details

  • Rahmenfarbe (im Test): black matt
  • Scheibe (im Test): mirror gold S1 / Basis: colorvision yellow (single lens cyl.)
  • Gewicht: 119 Gramm
  • Preis: 99,50 Euro (UVP)

Web: www.uvex.de

Swisseye Outbreak Brille im Test: Mit gelben Scheiben gegen das graue Allerlei

Gelben Scheiben in Brillen wird allgemein eine Kontraststeigerung nachgesagt. Insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten und wechselnden Lichtverhältnissen kann ein verbessertes Kontrastsehen die Sicherheit enorm erhöhen. Mit der Swisseye Outbreak hält der deutsche Hersteller von Sport-, Freizeit-, Schutz- und Spezialbrillen ein Modell bereit, welches in unterschiedlichen Ausführungen – darunter auch mit gelber Linse – erhältlich ist. Wir haben die preisgünstige Brille auf MTB-Touren sowie bei der Hatz über Trails getestet.

Swisseye Outbreak Brille im Test: Mit gelben Scheiben gegen das graue Allerlei

Mit der Outbreak bietet Swisseye eine rahmenlose Sportbrille an, die für unterschiedliche Aktivitäten wie Radfahren, Laufen oder Skifahren konzipiert ist. Auffallend ist neben dem aerodynamischen Design die robust wirkende Polycarbonat-Konstruktion aus Rahmen, Scheibe und Nasenbügel. Für einen rutschsicheren Halt und einen angenehmen Tragekomfort verfügt die Brille über gummierte und dementsprechend flexible Bügel. Mit ihrem 100% UVA-, UVB- und UVC-Schutz entspricht das nur 25 Gramm wiegende Modell zudem der strengen Sicherheitsnorm EN 12312-1.

Die Swisseye Outbreak Brille überzeugt durch einen sehr angenehmen Tragekomfort und drückt weder im Bereich der Nase noch an den Ohren. Für schmalere Gesichtsformen ist das Modell auch als Gr. S Variante verfügbar. Das aerodynamische Design führt die Brille weit um das Gesicht herum, wodurch die Augen zuverlässig vor Fahrtwind, Staub, Regen und Insekten geschützt werden. Das Sichtfeld ist ausgezeichnet, selbst im seitlichen Bereich. Hochauflösend und verzerrungsfrei gewährleisten die Gläser eine optimale Sicht.

Swisseye Outbreak: Gelbe Gläser für ein besseres Sehen bei dunkleren Lichtverhältnissen

Bei schlechten Sichtverhältnissen wie Regen, Dämmerung oder schweren Wolken tauchen Trails im Wald in ein unangenehmes Dunkel. Besonders jetzt in der nasskalten und dunklen Jahreszeit eine Herausforderung. Die gelben Gläser der Swisseye Outbreak bieten tatsächlich eine bessere Kontrastwahrnehmung – das Umfeld wirkt zudem heller und freundlicher. Erreicht wird dies durch das Herausfiltern des im Licht befindlichen Blauanteils. Das sorgt wiederum für ein besseres Sehen bei dunkleren Lichtverhältnissen.

Die Gläser der Swisseye Outbreak Brille sind zudem mit einer Antifog- und Antiscratsch-Beschichtung versehen. Die Antifog-Eigenschaft konnte uns im Test allerdings nicht ganz überzeugen. Bei niedrigen Temperaturen neigen die Gläser zum Beschlagen, was besonders in sehr kraftraubenden und langsamen Uphill-Passagen auftritt. Hier hilft es dann nur noch die Brille während der Fahrt abzunehmen – nicht wirklich optimal. Bei ausreichend bzw. zunehmendem Fahrtwind sorgt die Antifog-Beschichtung zumindest schnell wieder für klare Sicht.

Swisseye Outbreak Brille im Test: Mit gelben Scheiben gegen das graue Allerlei

Fazit

Die leichtgewichtige Swisseye Outbreak besticht durch ein cooles Design, eine gute Verarbeitung und ein sehr angenehmes Tragegefühl. Ebenfalls top sind das weite Sichtfeld und die verzerrungsfreie Sicht. Die gelben Gläser sorgen zudem für ein kontrastreicheres Sehen bei schlechten Sichtverhältnissen. Lediglich die Antifog-Eigenschaft kann uns nicht ganz überzeugen.

Details Swisseye Outbreak (mit gelben Scheiben)

  • Verfügbare Ausführungen: Fünf Varianten / im Test: gelbe Linse, schwarze Bügel
  • Größen: Auch in der Gr. S erhältlich
  • Material: Bruchsicheres PC, Polycarbonat-Linse
  • Gewicht: 25 Gramm
  • Mitgeliefertes Zubehör: Mikrofaserbeutel
  • Preis: 39,95 Euro

Web: www.swisseye.com

Cratoni Madvision Downhill-Goggle im Test: Speed needs control!

Beim Shredden auf der letzten Rille kann selbst ein kleiner Fahrfehler weitreichende Folgen haben – sei es in Form einer schlechteren Zeit oder eines Sturzes. Hier heißt es den Überblick zu bewahren, sowohl psychisch als auch optisch. Letzteres lässt sich mit einer Goggle erreichen, doch die Auswahl ist groß. Wir haben uns für den Test der Cratoni Madvision Downhill-Goggle entschieden, da diese einige tolle Features mit an Bord hat. Aber ist die MX-Brille den stolzen Preis von knapp 160 Euro wert?

Cratoni Madvision Downhill-Goggle im Test: Speed needs control!

Mit 159,95 Euro bewegt sich die Cratoni Madvision Downhill-Goggle im oberen Preissegment. Wer so viel Geld in die Hand nimmt, erwartet einiges – und das zu Recht. Bei Cratoni ist die Madvision das Top-Modell im MX Brillen-Sortiment. Tatsächlich finden sich bei Cratoni vier verschiedene Modelle von 29,95 Euro bis zu besagten 159,95 Euro. Hierfür erhält der Käufer eine sehr schicke Goggle, die mit modernsten Features bzw. Technologien ausgestattet ist. Im Lieferumfang sind zudem 10 Tear-Offs (Abreißfolien) enthalten. Angeboten wird die Cratoni Madvision Downhill-Goggle in drei Modellvarianten. Neben der im Test befindlichen Brille mit Rahmen in black matt und Glas mit Amber-Tönung und blauem Spiegel gibt es noch die Rahmenfarben sage matt und neonyellow matt – beide mit Glas in amber mit rotem Spiegel.

Die 176 Gramm leichte Cratoni Madvision Downhill-Goggle verfügt über bewegliche Outrigger, wodurch die Brille nahezu zu jedem Fullface-Helm passen sollte. Wir haben die Madvision in Kombination mit dem neuen Cratoni Interceptor 2.0 sowie mit einem XLC Full Face Helm älteren Baujahres getestet. Bei beiden Helmen sorgten die beweglichen Outrigger und das breite Anti-Slip Brillenband für eine optimale Anpassung an die Helmform. Damit sitzt die Brille nicht nur ideal, sondern auch wackelfrei und rutschfest. Einen großen Teil zum Tragekomfort trägt zudem das Triple-Layer Foam mit 3D Textur bei. Der weiche Schaumstoff schmiegt sich sehr angenehm an die Haut an. Der Rahmen selbst ist flexibel genug, um sich seinerseits an unterschiedliche Gesichtsformen anzupassen.

Cratoni Madvision mit Color+ Sport Glas

Neben dem Rahmen kommt natürlich dem Glas eine enorme Bedeutung zu. Zum Einsatz kommt das kontrastverstärkende High-Definition Glas Color+ Sport mit 100% UV-Schutz und Tear Off Pins. Und hier macht sich ein großer Unterschied zu preiswerteren Goggles auf dem Markt bemerkbar. Das Color+ Sport Glas mit Amber-Tönung besticht durch eine hohe Farbbrillianz, beeindruckende Sehtiefe sowie kontrastreiche Wahrnehmung. Der Tönungsgrad beträgt 13%, was der Kategorie 3 entspricht, also dem Einsatz bei sonnigen Verhältnissen. Überzeugen kann ebenfalls das groß dimensionierte Sichtfeld der Goggle. Der Rahmen ist nur am äußersten Rand wahrnehmbar, wodurch die Sicht nicht eingeschränkt wird. Das Glas ist zudem absolut verzerrungsfrei, auch im seitlichen Bereich.

Gerade jetzt mit den kühleren Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit müssen Goggles über eine weitere wichtige Eigenschaft verfügen: Anti-Fog. Das Color+ Sport Glas kommt diesbezüglich natürlich mit einer Anti-Fog Beschichtung. In Kombination mit dem gut belüfteten Rahmen wird fast in jeder Situation ein Beschlagen des Glases unterbunden. Lediglich bei schnaufendem Schieben bergauf legte sich am äußersten Rand ein kleiner Schleier, der aber – oben angekommen – ohne zutun schnell wieder verschwand. Beim Fahren hatten wir zu keiner Zeit Probleme, weder bei Highspeed noch in sehr technischen, langsamen Passagen. Was uns ebenfalls überzeugt hat ist die hohe Resistenz des Glases gegenüber Kratzern. By the way: Für die Cratoni Madvison ist optional auch ein klares Ersatzglas erhältlich.

Cratoni Madvision Downhill-Goggle im Test: Speed needs control!

Fazit

Der Preis erscheint auf den ersten Blick hoch, dafür erhält der Käufer allerdings eine Goggle, die keinerlei Wünsche offen lässt. Die Qualität der Brille ist auf allen Ebenen erstklassig. Nicht nur der Rahmen weiß zu überzeugen, sondern auch das Color+ Sport Glas. Die hohe Farbbrillianz, die beeindruckende Sehtiefe und die kontrastreiche Wahrnehmung bewegen sich auf höchstem Niveau. Was wir uns von Cratoni allgemein bei den MX-Brillen wünschen würden, wäre eine einfachere Darstellung der verfügbaren Ersatzteile auf der Webseite.

Web: www.cratoni.com

Cratoni Crush Sportbrille: Das Leichtgewicht im Test

Mit dem Brillen-Modell Crush spricht der bekannte deutsche Markenhersteller Cratoni Profis und ambitionierte Sportbegeisterte an, die auf der Suche nach einer leichten und stylischen Sportbrille sind. Im Rahmen unseres Brillentests haben wir natürlich ein genaues Auge auf die Cratoni Crush geworfen. Womit das Leichtgewicht punkten kann und wo wir Verbesserungsbedarf sehen erfahrt ihr hier bei uns auf der Fraktur.

Beim Gewicht verspricht Hersteller Cratoni nicht zu viel – oder sagen wir lieber zu wenig. Eine genaue Angabe sucht man bei der Artikelbeschreibung zwar vergebens, aber hier können wir nachhelfen: Lediglich 25 Gramm bringt die Sportbrille auf die Waage. Ein Wert, der sich durchaus sehen lassen kann. Optisch ist die Cratoni Crush für unseren Geschmack sehr gelungen. Das Design ist frech, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Die Verarbeitung überzeugt ebenfalls: Hochwertig und ohne Produktionsrückstände begeistert die Cratoni Crush mit einem edlen Finish.

Ausgeliefert wird die Cratoni Crush Sportbrille mit Softcase, Mikrofaserbeutel sowie insgesamt drei Gläser-Paaren. Neben den im Brillengestell befindlichen, polarisierenden, dunkel getönten Gläsern mit Schutzstufe 3 und 8-18% Lichtdurchlässigkeit liegen zusätzlich Gläser in orange (Schutzstufe 1-2, 43-80% Lichtdurchlässigkeit) und klar zum Auswechseln bei. Schutz vor schädlicher Ultraviolettstrahlung gewährleistet der 100% UV-Schutz. Das Wechseln der Gläser ist recht unkompliziert und geschieht mit nur ein paar Handgriffen innerhalb weniger Sekunden. Dank des mitgelieferten Mikrofaserbeutels können die angegrabschten Gläser direkt wieder gereinigt werden.

Das Blickfeld ist großzügig dimensioniert und frei von Verzerrungen. Sicht und Wahrnehmung gefällt uns bei allen drei Glas-Varianten. Bei den polarisierenden Gläsern wird zudem die reflektierende Lichteinstrahlung gefiltert. In der Praxis zeigt sich dies durch angenehme Kontraststärke und sehr gute Wahrnehmung – der Biker tappt sprichwörtlich nicht im Dunkeln. Lange Freude an der Brille verspricht die kratzfeste Beschichtung, die in unserem Test einiges über sich ergehen lassen musste – übertreiben sollte man die Nehmerqualitäten der Brille allerdings nicht, natürlich hat alles seine Grenzen. Für klare Sicht bei widrigen Bedingungen spendierte Cratoni der Crush zudem eine Anti-Fog Beschichtung – wie bei der Kratzfestigkeit kommt es aber auch hier auf das Maß an.

Die Cratoni Crush gehört zu der Art Brille, die von Anfang an sitzen muss wie ein gutes Paar Schuhe. Aufgrund fehlender Anpassungsmöglichkeiten können keine individuellen Passform-Korrekturen vorgenommen werden. In unserem Fall saß die Brille perfekt – wir konnten im Test weder ein Drücken noch spätere Druckstellen feststellen. Die Gummierung am Nasenbügel sowie an den Brillenbügeln sorgen für einen sicheren und zuverlässigen Sitz der Sportbrille, selbst auf ruppigen und schweißtreibenden Trails. Dank des geringen Gewichts ist die Crush kaum wahrnehmbar. Das Problem Zugluft kennt die Cratoni nicht: Auch nach langen und schnellen Serpentinen-Abfahrten kamen wir ohne tränende oder brennende Augen im Tal an.

Fazit Cratoni Crush Sportbrille

Leichtgewichtige Sportbrille, die mit hoher Verarbeitungsqualität, tollem Design und hochwertigen Gläsern punkten kann. Leider bietet die Cratoni Crush keine Möglichkeiten einer individuellen Anpassbarkeit.

Produktdetails Cratoni Crush

  • Gestell verfügbar in drei Farbkombinationen
  • Gewicht: 25 Gramm
  • Preis: 79,95 Euro
  • Webseite Hersteller: www.cratoni.com

Cratoni Futuro Sunglasses – Die Radsportbrille im Test

Für viele Biker ist eine Brille einfach nur ein Gestell mit Gläsern, welche weitgehendst Dreck abhalten soll. So stellt sich zumindest die Mindestanforderung dar. Erhältlich ist so eine Minimalversion einer Brille beim Discounter nebenan für wenige Euro. Schauen wir uns das „Datenblatt“ der Cratoni Futuro Radsportbrille an, kommen noch einige Punkte hinzu. So erwarten uns Photochromic Scheiben, eine Anti Fog Beschichtung, 100% UV Schutz, die Schutzstufe S3, eine Lichtdurchlässigkeit von 8-18 % und noch einige Dinge mehr.

Die Cratoni Futuro bringt nur 26 Gramm auf die Waage. Somit wird die träge Masse reduziert und wirkt, zusätzlich zu dem guten Sitz der Brille, einem Verrutschen entgegen. Der Nasenbügel mit den gummierten Nasenbügelflügeln (ein grausames Wort, welches aber die Sache ziemlich genau trifft) und die gummierten Enden der Brillenbügel tragen ihr Übriges dazu bei, dass die Cratoni Futuro auch bei ruppigen Aktionen wie festgewachsen sitzt. Die Radsportbrille sitzt dabei sehr angenehm, Druckstellen konnten wir keine feststellen.

Das Blickfeld ist ausgezeichnet. Weder die Ränder des Brillenglases noch der obere Brillenrand beeinträchtigen die Sicht. Die Linse ist absolut frei von Verzerrungen und auch der Abstand der Linse zum Auge bzw. den Wimpern darf als angenehm bezeichnet werden. Ebenfalls sehr angenehm ist die Kontrastverstärkung des Brillenglases. Ein weiteres Highlight der Cratoni Futuro ist die Selbsttönung der Scheiben. Die Anpassung an die verschiedenen Lichtverhältnisse geschieht schnell und sorgt somit für eine sehr gute Sicht. Der Grad der Tönung passt perfekt.

Das Brillenglas ist recht unempfindlich, aber auch hier müssen wir darauf hinweisen, dass natürlich Grenzen gesetzt sind. Die Verarbeitung der Cratoni Futuro ist außerordentlich gut, aber dennoch mussten wir einen Makel feststellen: Die gummierten Nasenbügelflügel lösten sich im Laufe des Tests. Mit einem Tropfen Sekundenkleber ist das Problem zwar gelöst, aber eigentlich sollte das (vor allem bei dem Preis) nicht so sein! Abgesehen davon konnten wir keinen Makel feststellen. Keine scharfen Kanten, kein Lösen der Brillenbügel und kein Abblättern der Farbe.

Zum Lieferumfang gehört neben der Brille ein Mikrofaserbeutel, der nicht nur die Brille aufnehmen kann, sondern sich auch hervorragend als Brillenputztuch eignet. Wer mehr Schutz für die äußerst schicke Brille erwartet, wird sich am Hardcase erfreuen, welches ebenfalls zum Lieferumfang gehört. Für den Preis von etwa 130 Euro darf man sicherlich eine Radsportbrille höchster Güte erwarten. Die Cratoni Futuro kann die Erwartungen komplett erfüllen, wobei der Hersteller allerdings bei der Befestigung der gummierten Nasenbügelflügeln gefordert ist.

Farben: Weiß-Silber, Schwarz-Gelb, Schwarz
Preis: 133,99 Euro

Arnette Hazard – I wear my sunglasses at night

I wear my sunglasses at night: Ganz so weit wie Corey Hart mit seinem Megahit aus den 80er Jahren wollen wir dann nun doch nicht gehen! Fakt ist aber, dass die Sonnenstunden im Moment täglich anwachsen und wir wollen nicht nur den Überblick behalten, sondern gleichzeitig auch die Guckerchen vor den bösen UV-Strahlen schützen. Da scheint die Arnette Hazard ja wie gerufen – wir wollten wissen, wer mit der Sonnenbrille den coolen Blick behält!

Auffallend bei der Arnette Hazard Sonnenbrille ist der phatte und stylische Brillenrahmen aus Kunststoff. Die Hazard lebt nicht auf schlankem Fuß, was man dann allerdings auch am Gewicht merkt. Die Brille drückt immerhin mit knapp 40 Gramm auf die Waage bzw. die Nase. Die Passform der Sonnenbrille ist gut. Bei dem Glas gibt sich Arnette nicht die Blöße. Das stark getönte Glas zeigt keinerlei Verzerrungen und bietet natürlich UV-Schutz.

Das Sichtfeld ist gut, lediglich im unteren äußeren Bereich wird die Sicht durch den Brillenrahmen etwas beeinträchtigt. Die Verarbeitung kann überzeugen, weder scharfe Kanten noch ein Herstellungsgrat geben uns einen Grund zur Kritik. Verstellmöglichkeiten bietet die Arnette Hazard leider nicht. So lassen sich weder die Bügel einstellen noch die Nasenpads. Hier liegt der Nachteil der Arnette Hazard. Für den sportlichen Einsatz wären definitiv weiche Nasenpads, gummierte Bügel und ein leichteres Gewicht wünschenswert.

Mit der Arnette Hazard erhält der Käufer eine attraktive, stabile und ziemlich stylische Sonnenbrille. Den Einsatzbereich würden wir eher beim Bummeln mit der Freundin, beim Chillen im Cafe/Biergarten und bei gemütlichen Touren sehen. Passt also immer noch 😉 Übrigens…der Song „Sunglasses At Night“ von Corey Hart fetzt tatsächlich immer noch! Wer diesen Song nicht kennen sollte, muss unbedingt mal reinhören – 80er Jahre pur!

Farben: Verschiedene Farben/Designs erhältlich
Preis: 79,00 Euro

Arnette Series 3MX Goggle – Die MX-Brille im Test

Die Arnette Series 3MX Goggle ist in zwölf verschiedenen Rahmenfarben mit zum Teil recht abgefahrenen Designs erhältlich. Auffallend ist bei der Arnette Series 3MX Goggle der seitlich angebrachte Mechanismus. Dieser Mechanismus bewirkt, dass die Brille, trotz des Tragens eines Fullface-Helmes, leicht an das Gesicht gedrückt wird. Die Brille sitzt in der Tat sehr gut und angenehm. Die Passform verdient an dieser Stelle ein großes Lob. Das Sichtfeld ist gut und die Aufnahmen für die Abreißfolien beeinträchtigen die Sicht nicht. Verzerrungen sind ebenfalls nicht auszumachen.

Leichte Defizite zeigte die Arnette Series 3MX Goggle bei widrigen Bedingungen in langsamen Tretpassagen – die folgende Ausführung können Motobiker getrost überlesen. Ein wichtiger Punkt ist für uns die Beschlagfreiheit beim Downhill, vor allem dann, wenn das Wetter mal wieder nasskalt ist. Auch wenn die Brille, dank der Antifog-Beschichtung, im Normalfall beschlagfrei bleibt, unter gewissen (schlechten) Umständen zeigte die Brille ein leichtes Beschlagen im Bereich zwischen der Nase und der Stirn. Ein wenig Fahrtwind reicht allerdings, um schnell wieder beschlagfrei unterwegs zu sein.

Das Glas zeigt sich recht unempfindlich gegenüber Kratzern, wobei man natürlich diese Eigenschaft nicht bewusst überstrapazieren sollte. Die am Helmband aufgebrachte Silikonbeschichtung sorgt dafür, dass die Goggle nicht vom Helm rutscht. Das Helmband lässt sich schnell in der Weite einstellen und passt somit sicherlich auf/über jeden gängigen Helm. Getragen haben wir die Brille beim Motorradfahren als auch beim Mountainbike Downhill. Dementsprechend war natürlich auch die Wahl der Helme. Die Arnette Series 3MX Goggle ließ sich mit beiden Helmausführungen ohne Probleme tragen.

Die Rahmenkonstruktion ist durchdacht und lobenswerterweise wird die Nase nicht gequetscht. Der verwendete Schaum am Brillenrand zeigt sich angenehm der Haut gegenüber. Wie bereits erwähnt ist die Brille in zwölf verschiedenen Faben /Designs erhältlich. Hier lohnt sich auf jeden Fall der Besuch der Webseite europe.arnette.com, um sich einen genauen Überblick zu verschaffen. Wir hatten im Test übrigens die Ausführung „Poster Child Red/Yellow“ mit einem klaren Glas.

Fazit Arnette Series 3MX Goggle

Mit einem Preis von 45 Euro und dem wirklich sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis ist die Arnette Series 3MX Goggle eine absolute Kampfansage an die Konkurrenz.

Farben: Verschiedene Farben/Designs erhältlich
Preis: 45,00 Euro