Stoppomat: Fest installierte Zeitmessanlage für Rennradler in Norddeutschland

Als Radreiseland ist Niedersachsen schon lange beliebt, jetzt gibt es zwischen Elbe und Weser neue Highlights für Rennradler, darunter der Stoppomat. Hierbei handelt es sich um eine fest installierte Zeitmessanlage. Auf einem zehn Kilometer langen Rundkurs bei Suderburg können alle Radsportler ihre Zeiten messen, kostenlos per Stempelkarte oder App.

Stoppomat: Fest installierte Zeitmessanlage für Rennradler in Norddeutschland

Neue Trainingsarena in Norddeutschland

Wo können Rennradler richtig Strecke machen, ohne vielen Autos zu begegnen, ständig an Ampeln zu bremsen oder gar auf schmalen Radwegen fahren zu müssen? Der weitläufige Landkreis Rotenburg (Wümme) zwischen Hamburg und Bremen bietet ein neues Streckennetz für Radsportler. Er ist gut erreichbar mit Regionalbahnen, in denen das eigene Rad mitfahren kann, an den kleinen Bahnhöfen gibt es aber auch Parkplätze. Rundherum verlaufen neun professionell ausgearbeitete Routen durch weite Felder und stille Moore, über sanfte Hügel und kurze Anstiege, durch idyllische Flusstäler und bäuerliche Dörfer ohne enge Gassen: Zum Einstieg für Familien und Feierabendfahrer sind die vier „Schleifchen“ von 60 bis 70 Kilometern geeignet. Gute 100 Kilometer zählen die vier Tagestour-Schleifen in allen Himmelsrichtungen. Und die Königsschleife führt Radsport-Enthusiasten auf ganzen 204 Kilometern durch den kompletten viertgrößten Landkreis von Niedersachsen.

Der „Stoppomat“: fest installierte Zeitmessanlage

Ein besonderes Highlight finden Rennradler in der RadReiseRegion Uelzen, die vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub für ihre 39 Themenrouten ausgezeichnet wurde: Der „Stoppomat“ ist eine fest installierte Zeitmessanlage und einzigartig in Norddeutschland. Auf einem zehn Kilometer langen, welligen Rundkurs bei Suderburg können alle Radsportler ihre Zeiten messen, kostenlos per Stempelkarte oder App. Wer seine Ergebnisse online einreicht, kann sich auch mit anderen vergleichen. Die verkehrsarmen Straßen und die sanft hügelige Naturlandschaft in der dünn besiedelten Heideregion bieten gute Trainingsbedingungen. Unter www.reiseland-niedersachsen.de/rennradfahren sind die Stoppomat-Zeitfahrstrecke und viele andere Radrouten auch in interaktiven Karten zu finden.

Stoppomat: Fest installierte Zeitmessanlage für Rennradler in Norddeutschland

Der erste Radmarathon-Cup an der Weser

Eine der bekanntesten Langstreckenradtouren Norddeutschlands feiert am 23. August ihr 15-jähriges Jubiläum und erreicht dabei einen neuen Höhepunkt: Die „Große Weserrunde“ wird erstmals Teil des German Cycling Radmarathon-Cups, einer der renommiertesten Veranstaltungsreihen im deutschen Radsportkalender. Über tausend Teilnehmende aus ganz Deutschland fahren dabei Strecken zwischen 80 und 350 Kilometern, von ambitionierten Hobbysportlern über Genussradler bis zu E-Bikern. Dabei geht es weniger um Geschwindigkeit als um Ausdauer, Teamgeist und das Erlebnis, persönliche Grenzen zu überwinden. Statt des Wettkampfs steht hier das Miteinander im Vordergrund: Gefahren wird ohne Zeitnahme, mit Fokus auf Fairness und Gemeinschaft.

Gastbeitrag von djd/TourismusMarketing Niedersachsen

Fotos: djd/TourismusMarketing Niedersachsen/PSV/Peter Gerlach

Never2Far RNG Drop Bar Bell: Die Lenkerend-Klingel für Road und Gravel im Test

Laut StVZO müssen Fahrräder mit mindestens einer helltönenden Glocke ausgestattet sein – so besagt es jedenfalls § 64a Einrichtungen für Schallzeichen. Am Rennrad und am Gravelbike wirkt eine herkömmliche Fahrradklingel jedoch eher wie ein störender Fremdkörper, der die cleane Optik beeinträchtigt. Eine gute Lösung verspricht die Never2Far RNG Drop Bar Bell dank cleverer Montage-Idee.

Never2Far RNG Drop Bar Bell: Die Lenkerend-Klingel für Road und Gravel im Test

Wie man’s auch macht, ist es ja bekanntlich falsch. Bin ich mit meinem Gravelbike zügig auf dem Radweg oder im Gelände unterwegs, kommt es unweigerlich zu Situationen, in denen ich mich bemerkbar machen muss oder möchte. Sei es einfach, um auf mich aufmerksam zu machen, sei es, um den Hundehalter vorzuwarnen oder das Ehepaar, das sich über die gesamte Breite des Weges verteilt hat, um mehr Platz zu bitten.

Nun ist meine Stimme nicht die lauteste, und wenn ich erst einmal in Hörweite bin, ist es eh zu spät. Aber auch die Klingel war bislang nicht immer die beste Lösung – allein schon wegen der störenden Optik und der oft ungenügenden Lautstärke: Mit noch ausreichend Abstand überhört, sorgte sie beim Näherkommen eher für empörtes Erschrecken sowie unkontrollierte (und unnötige) Ausweichsprünge in alle Richtungen.

Never2Far RNG Drop Bar Bell: Die Lenkerend-Klingel für Road und Gravel im Test

Um es direkt vorweg zu nehmen: die Road’N’Gravel (RNG) Klingel von NEVER2FAR überzeugt auf ganzer Linie. Das kleine Kraftpaket mit einem Durchmesser von ca. 3 cm und einem Gewicht von nur 53 g macht einen sehr hochwertig verarbeiteten Eindruck. Mit Druck auf den gefederten Messingklöppel wird durch den Messingdom eine anhaltend laute, kaum zu überhörende Schwingung erzeugt.

Besonders clever ist die Montage-Idee: Die Never2Far RNG Drop Bar Bell wird an einem Lenkerende angebracht und ersetzt dort den Lenkerstopfen. Dank des im Lieferumfang enthaltenen Innensechskantschlüssels ist die Montage dann auch in weniger als 2 Minuten erledigt, das Lenkerband muss nicht neu gewickelt werden. Die Lenkerend-Klingel sitzt bombenfest und fügt sich schick und dennoch ganz unauffällig in die Bike-Optik ein.

Die Positionierung am Lenkerende schafft nicht nur ein sehr cleanes Erscheinungsbild am Lenker, sondern bietet darüber hinaus auch ein Plus an Sicherheit: Da ich – vor allem im Gelände – oft im Unterlenker unterwegs bin, um mehr Kontrolle über mein Bike zu haben, ist kein Umgreifen mehr notwendig, um die Klingel zu bedienen. Ich kann also wesentlich schneller reagieren wenn plötzlich ein Fußgänger auftaucht – und rechtzeitig auf mich aufmerksam machen.

Never2Far RNG Drop Bar Bell: Die Lenkerend-Klingel für Road und Gravel im Test

Fazit

Klein aber oho: Sehr feines, praktisches und StVZO konformes Sicherheitsgadget fürs Rennrad oder Gravelbike. Kinderleichte, schnelle und sichere Montage, optisch dezent am Lenkerende. Für alle gängigen Lenkerdurchmesser von 22,2 bis 23,8 mm geeignet. Lauter Klang, mit dem man sich rechtzeitig bemerkbar machen kann, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu erschrecken.

Produktdetails Never2Far RNG Drop Bar Bell

  • In verschiedenen Farben erhältlich, im Test: blau
  • Gewicht: 53 Gramm
  • Preis: 18,90 Euro

Web: www.never2far.com

Decathlon Triban Fahrrad-Handschuhe Rennrad RC 900 im Test

Fahrrad-Handschuhe

Nach 4 Jahren im sommerlichen Dauereinsatz mussten wir unsere Decathlon B’TWIN Fahrrad-Handschuhe 500, die wir 2017 im Test bewerten durften, schweren Herzens in ihren wohlverdienten Ruhestand schicken. Auf der Suche nach Ersatz fielen uns die Decathlon Triban Fahrrad-Handschuhe Rennrad RC 900 in die Hände. Sie mussten in den vergangenen 4 Monaten auf 2000 Gravel- und Mountainbike-Kilometern bei sehr viel Regen und leider nur wenig Sonne zeigen, was in ihnen steckt.

Durchdachte Details & gute Verarbeitung

Der Triban Fahrrad-Handschuhe Rennrad RC 900 macht optisch den von Decathlon gewohnt guten Eindruck. Der Handrücken besteht aus luftig leichtem Meshgewebe, welches nicht nur die Luftzirkulation unterstützt, sondern durch hohen Elastananteil für guten Sitz sorgen soll. Die Handinnenseite besteht aus einem eher gummiartigen Material, mit mehreren dämpfenden Polsterbereichen. Diese enthalten das sogenannte Poron XRD-Gewebe – ein von der Roger Corporation entwickeltes, leichtes und weiches Material zur Stoßdämpfung, das bei dynamischer Beanspruchung mehr als 90 % der Energie absorbieren kann. Zudem sorgen Klettverschluss und Verstärkungen an Mittel- und Ringfinger für einfaches und fixes An- und Ausziehen. Praktisch finden wir die kleinen Laschen, an denen sich die Handschuhe prima zum Trocknen aufhängen lassen. Apropos Trocknen: An weiches und saugstarkes Material am äußeren Daumenbereich zur Schweißaufnahme ist natürlich ebenfalls gedacht worden.

Nicht nur für den Rennrad-Einsatz

Bezüglich des Tragekomforts der Triban Fahrrad-Handschuhe Rennrad RC 900 waren wir zunächst skeptisch. Die Passform ist perfekt, es entstehen keinerlei Falten, aber der Innenbereich ist zunächst recht unflexibel, fast ein bisschen steif. Dieses Thema hat sich allerdings nach ein paar Stunden im Einsatz auch schon wieder erledigt: Das Material wird mit der Zeit viel weicher und anschmiegsamer. Der für den Sommer konzipierte Handschuh sorgt für gute Belüftung und Luftzirkulation, und auch die Dämpfung und der Grip überzeugen uns – sowohl bei längeren Graveltouren als auch technischeren MTB Runden. Keine Blasen, kein Taubheitsgefühl, tiptop. Einziger Punktabzug: Im triefend nassen Zustand nach einem richtig ordentlichen Regenguss gibt’s statt Grip am Mountainbike-Lenker eher eine Rutsch-Partie, aber das ist ja glücklicherweise eher ein Ausnahmezustand. Einige Wochen und diverse Runden in der Waschmaschine später hat der Decathlon Triban Fahrrad-Handschuhe Rennrad RC 900 übrigens nichts von seiner Funktionaltät, Farbe oder Passform eingebüsst – und wir hoffen auf eine ähnlich lange Lebensdauer wie sein Vorgänger.

Fahrrad-Handschuhe

Fazit Triban Fahrrad-Handschuhe Rennrad RC 900:

Leichter Sommerhandschuh mit hohem Tragekomfort, gutem Grip und top Belüftung.
Nicht nur für den Rennrad Einsatz geeignet.
Sehr faires Preis-Leistungsverhältnis.

Produktdetails:

  • Größe XS – 3XL
  • 5 Farben
  • Preis 19,99

www.decathlon.de/

Werkstatt: Rennrad Lenkerband wechseln

Die letzte Saison hat deutliche Spuren hinterlassen: Irgendwie sieht das Lenkerband aus, als hätte sich ein Frettchen über den Lenker hergemacht! Doch kein Problem, mit geringem Kostenaufwand und wenigen Handgriffen lässt sich das Übel schnell wieder beseitigen. Wir zeigen, worauf beim Wechseln des Lenkerbandes geachtet werden muss!

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Was wird an Material benötigt?

Erstaunlich wenig: An „Werkzeug“ wird lediglich eine Schere benötigt, von einem Messer raten wir unbedingt ab. Zum Reinigen des Lenkers empfiehlt sich Spiritus oder Waschbenzin. Ebenfalls am Start sollte grobes Gewebeband sein – weshalb erklären wir gleich noch. Last but not least muss natürlich ein neues Set Rennlenkerband vorliegen. Farbe und Ausführung hängt ganz von den individuellen Vorlieben das Fahrers ab.

XLC Lenkerband GR-T08 in schwarz

Wir haben uns für das XLC Lenkerband GR-T08 in schwarz entschieden. Argumente hierfür sind das ausgesprochen gute Preis-Leistungsverhältnis, die sehr gute Griffigkeit des Lenkerbandes und die stoßabsorbierende Gel-Polsterung. Besonders auf Langstrecken dürfen Fahrkomfort und handgelenkschonende Eigenschaften nicht zu kurz kommen – Gründe, weshalb das XLC Lenkerband GR-T08 für uns eine sehr gute Wahl darstellt. Preis: 15,95 Euro.

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Lenker vorbereiten: Die ersten Schritte

Als Erstes die Griffgummis nach vorne klappen und die beiden Lenkerendstopfen entfernen. Jetzt kann mit dem Abwickeln des Lenkerbandes begonnen werden. Keinesfalls ein Messer benutzen – bereits ein feiner Schnitt in das Carbon kann zu einem Bruch des Lenkers führen! Nach dem Abwickeln des Bandes den Lenker säubern und auf Beschädigung kontrollieren. Bei Beschädigung muss der Lenker ausgetauscht werden!

Rutschsichere Unterlage schaffen

Auch wenn das neue Lenkerband einen Klebestreifen hat, sollte eine rutsichere Unterlage geschaffen werden. Hierfür einfach ein Stück grobes Gewebeband im oberen Bereich längs über den Lenker kleben. Ein kleiner Trick, der im nachhinein vor viel Ärger bewahren kann.

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Befestigungsschelle abdecken

Der Bereich der Befestigungsschelle lässt sich beim Lenkerband-Wickeln nicht komplett abdecken, aber auch hier hilft ein kleiner Trick weiter! Einfach ein kurzes Stück vom neuen Lenkerband quer über die Schelle kleben.

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Rennradlenkerband wickeln – Der Anfang

Jetzt kann endlich mit dem Wickeln des Lenkerbandes begonnen werden! Wichtig: Unten am Lenker beginnen, nicht oben! Lenkerband am Lenkerende ansetzen und darauf achten, dass ungefähr die Hälfte des Bandes übersteht. Einmal komplett umwickeln bevor mit der schrägen Führung des Lenkerbandes begonnen wird. Als grobe Regel beim Wickeln gilt, dass der Klebestreifen des Lenkerbandes immer auf dem Lenker liegen sollte. Somit hat ungefähr 2/3 des Lenkerbandes Kontakt zum Lenker, das restliche 1/3 des Bandes sollte überlappen.

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Rennradlenkerband wickeln ohne Wellen oder Beulen

In der Lenkerbiegung wird die Überlappung größer, es sollten aber keineswegs Wellen oder Beulen entstehen. Notfalls wieder ein Stück abwickeln und nochmals beginnen. Eine kleine Herausforderung ist der Bereich der Befestigungsschelle, auch hier auf einen guten Sitz ohne große Wellenbildung achten. Das Lenkerband muss von Anfang bis Ende mit leichtem Zug gewickelt werden. Das XLC Lenkerband GR-T08 lässt sich diesbezüglich hervorragend wickeln und führen.

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Rennradlenkerband wickeln – Der Endspurt

Das Lenkerband solange wickeln bis der Griffbereich komplett abgedeckt ist. Sollte das Band zu kurz sein: Nochmal Abwickeln und von vorne beginnen! Am Ende das Lenkerband schräg auslaufen lassen, nicht rechtwinkelig! Mit der Schere das Rennradlenkerband rechtwinkelig zum Lenker abschneiden, es entsteht also ein Keil bzw. eine Spitze. Auch hier gilt: Finger weg vom Messer!

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Lenkerband sichern und Arbeit beenden

Mit dem mitgelieferten Klebeband oder Isolierband den soeben geschnittenen Lenkerbandabschluss sichern. Zwei oder drei Umwicklungen reichen völlig. Darauf achten, dass kein Grat und keine Angriffsfläche entsteht. Als Nächstes die Griffgummis wieder zurückklappen und das überstehende Lenkerband in die Lenkerenden stopfen. Der letzte Arbeitsschritt ist das Platzieren der Lenkerendstopfen – dem XLC Lenkerband GR-T08 liegen neue Stopfen bei.

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Wie immer gilt: Übung macht den Meister 🙂

Alle Angaben dienen nur als Information und ersetzen nicht die Fach-Werkstatt! Aus diesem Grund übernehmen wir keine Haftung für Personen- oder Sachschäden!