Cratoni Gravoq Helm im Test: 100% Gravel

Gretchenfrage: Braucht es wirklich einen speziellen Gravel-Helm, oder ist ein Rennrad-Helm nicht genauso gut für geländelastige Graveltouren geeignet? Auch wenn ich generell eher minimalistische One-For-All-Lösungen bevorzuge, rufe ich begeistert „Yeeesssss!“, als ich den Cratoni Gravoq Helm entdecke. Super stylisch kommt der neue Kopfschmuck des baden-württembergischen Unternehmes daher. Hält das gute Stück auch in Bezug auf Sicherheit und Komfort, was die fesche Optik verspricht?

Cratoni Gravoq Helm im Test: 100% Gravel

Die primäre Funktion eines Fahrradhelms ist natürlich die, den Kopf des Trägers zu schützen. Der Cratoni Gravoq hat die strengen Sicherheitstests der gängigen Helm-Standards entsprechend bestanden und erfüllt sowohl die europäische CE EN-1078-Norm als auch die amerikanischen bzw. australischen Richtlinien CPSC und AS. Die robuste Außenschale verfügt über insgesamt 17 Ventilationsöffnungen zur optimalen Luftzirkulation. Praktische Features: Neben Steckverschluss und ergonomischer Gurtbandführung ist der Cratoni Gravoq auch mit einem 360° Größenverstellsystem (CFS) mit mehrfacher Höhenverstellung ausgestattet. Somit lässt sich der Helm optimal an die individuelle Kopfform anpassen. Für ein Plus an Sicherheit sorgen zudem Reflektoren am Hinterkopf.

Auch im Praxistest liefert der Cratoni Gravoq einwandfrei ab! Dank der idealen Passform sitzt das Leichtgewicht, das in Größe S/M mit nur 249 Gramm auf die Waage drückt, auch auf ruppigeren Passagen wackelfrei. Er ist trotzdem – oder genau deswegen – kaum spürbar, vermittelt dem Träger aber dennoch ein hohes Sicherheitsgefühl. Dank Aussparungen oberhalb der Ohren gibt’s keine Druckstellen durch die Brillenbügel, und die Höhenverstellung erlaubt sogar einen tiefsitzenden Hairbun ;). Eine weitere überzeugende Detaillösung ist das antibakterielle CleanTex Polster, das sich dank Klettverschluss leicht entfernen/einsetzen und waschen lässt. Neben diesen funktionalen Parametern besticht der Gravoq, der aktuell in 4 schönen Farben mit mattem Finish erhältlich ist, last but not least durch die sehr feine Verarbeitung und coole, moderne Optik.

Cratoni bietet als Zusatzausstattung neben klassischer Unterziehmütze und Regenüberzieher auch einen C-Safe Crash Sensor an, der sich einfach am Helm montieren lässt und der im Falle eines Sturzes über das Smartphone den Standort an die eingerichteten Notfallkontakte sendet.

Fazit

Der Cratoni Gravoq lässt keine Gravel-Wünsche offen: Hochwertige Verarbeitung, sehr guter Tragekomfort, geringes Gewicht und eine wirklich feine Optik – bei einem mehr als fairen Preis-Leistungsverhältnis. Ein Rennrad-Helm wäre für jede Graveltour sicher genauso zweckdienlich, der Gravel-Helm von Cratoni füllt aber sehr gelungen und stylisch die Lücke zwischen Lifestyle- und Rennradhelm.

Produktdetails

  • Verfügbare Größen: S-M (54-58 cm) / M-L (57-61 cm)
  • In verschiedenen Farben erhältlich, im Test: Sand-Matt
  • Gewicht: 249 Gramm (Größe S/M)
  • Normen CE EN1078, CPSC, AS
  • Preis: 99,95 Euro
  • Web: www.cratoni.com

Kinder beim Radfahren optimal absichern mit Helm und Kinder-Unfallversicherung

ANZEIGE: Dieser Bericht ist in Kooperation mit uniVersa entstanden.

In Deutschland gibt es für Radfahrer keine Helmpflicht, weder für Erwachsene noch für Kinder. Besonders bei Kindern sollte jedoch unbedingt auf das Tragen eines Fahrradhelms geachtet werden. Egal ob Laufrad oder Kinderrad, das Stürzen gehört beim Kennenlernen und Ausloten der Motorik einfach mit dazu. Ein Fahrradhelm kann das Verletzungsrisiko hierbei deutlich reduzieren. Sinnvoll ist zudem eine private Kinder-Unfallversicherung, die anders als der gesetzliche Unfallschutz, rund um die Uhr auch für Freizeitunfälle leistet.

Kinder beim Radfahren optimal absichern mit Helm und einer Kinder-Unfallversicherung
Foto: uniVersa

Viele Eltern nehmen ihr Kind beim Radfahren mit, sei es mit dem Lastenfahrrad, im Fahrradanhänger oder auf dem Kindersitz. Fahrradfahren ist nachhaltig, gesund und macht zudem den Kleinsten enorm viel Spaß. Dies gilt auch später, wenn die Kinder mit einem Lauflernrad oder dem eigenen Fahrrad unterwegs sind. Das Kennenlernen und Ausloten der Motorik ist ein wichtiger Schritt bei der Entwicklung des Kindes. In jedem Fall sollten die Kids mit einem passenden Helm geschützt werden, um schwere Kopfverletzungen zu vermeiden. Eltern sollten sich daher im Fachhandel beraten lassen und auf gut getestete Modelle zurückgreifen. Geachtet werden sollte aber nicht nur auf Einhaltung der Prüfnorm DIN EN 1078 CE, sondern ebenso auf einen richtigen Sitz des Kinderhelms. Der Helm muss ideal passen und darf weder wackeln noch zu eng sitzen. Hier ist unbedingt auf die richtige Helmgröße zu achten. Einstellbare Kinnriemen erlauben ihrerseits mit wenigen Handgriffen eine individuelle Anpassung des Helms.

Kinder-Unfallversicherung von uniVersa leistet rund um die Uhr und auch für Freizeitunfälle

Sinnvoll ist zudem der Abschluss einer privaten Kinder-Unfallversicherung. Sie leistet, anders als der gesetzliche Unfallschutz, rund um die Uhr und auch für Freizeitunfälle, erklärt die uniVersa Versicherung. Neben einer Unfallrente kann dort eine Kapitalleistung vereinbart werden, die sich nach dem Grad der Invalidität berechnet. Gute Policen belohnen das Tragen von Schutzkleidung bei Verkehrsunfällen. Bei der uniVersa gibt es zum Beispiel eine Mehrleistung von 20 Prozent, wenn ein Helm getragen wurde. Dies gilt nicht nur bei Fahrradunfällen, sondern ebenfalls bei Unfällen mit dem Skateboard oder beim Inlinern. Als moderner Finanzdienstleister ist die uniVersa auf Rundum-Lösungen von Versorgungsproblemen vornehmlich der privaten Haushalte sowie kleinerer und mittlerer Betriebe spezialisiert. Rund 7.000 Mitarbeiter und Vertriebspartner stehen den Kunden und Interessierten bundesweit als Ansprechpartner zur Verfügung.

Mehr Infos zur privaten Kinder-Unfallversicherung gibt es unter uniVersa | topAktiv Kids – für Kinder

Cratoni C-Mate Helm im Test: Trendsport trifft auf Urban-Lifestyle

Waren Skaterhelme früher ausschließlich Subkulturen wie BMX oder Skateboard vorbehalten, findet man diese heute immer öfter als Lifestyle-Produkt im urbanen Raum. Nicht nur E-Biker setzen vermehrt auf die markante Helmform, sondern auch Rider von Cruisern. Damit trifft Trendsport auf Urban-Lifestyle in all seinen Facetten. Der Cratoni C-Mate Helm kombiniert Design mit Alltagstauglichkeit und möchte so eine breite Anwenderschicht ansprechen. Ob das wirklich gelingen kann?

Cratoni C-Mate Helm im Test

Für den deutschen Helmhersteller Cratoni ist der in zwei Größen erhältliche C-Mate der richtige Fahrradhelm für kreative Street-Styler mit Köpfchen. Ausgeliefert wird der Helm serienmäßig mit einem kurzen Visier, welches durch einen Clip-Mechanismus leicht abnehmbar ist. Der größte offensichtliche Unterschied zu einem puristischen Skaterhelm ist das am Verstellsystem fest verbaute Rücklicht. Abgesehen hiervon handelt es sich um einen reinrassigen Skaterhelm. Die Helmschale besteht aus robustem Kunststoff in ABS-Bauweise. Im Gegensatz zum Inmolding-Verfahren werden bei dieser Herstellungsweise die Außenschale und der Kern separat voneinander produziert und in einem ergänzenden Arbeitsschritt miteinander verbunden. Mit 451 Gramm in der Größe S/M ist der C-Mate sicherlich kein Leichtgewicht, dafür bietet der Helm durch seine Bauform einen erweiterten Schutz im Bereich von Schläfen und Hinterkopf.

Die Verarbeitungsqualität des Helms ist ausgezeichnet, was sich auch in der hochwertigen Optik und dem Tragekomfort widerspiegelt. Das antibakterielle CleanTex-Innenfutter kann entnommen und somit bei Bedarf gereinigt werden. Dank des am Hinterkopf befindlichen Verstellsystems lässt sich der Cratoni C-Mate zudem sehr unkompliziert individuell einstellen. Die Riemen sind ebenfalls anpassbar, wodurch der Helm – einmal richtig eingestellt – wie angegossen sitzt. Der Steplock Ratschen-Verschluss zum Verschließen lässt sich selbst mit Handschuhen bedienen, ein weicher Schutz-Überzug sorgt für erhöhten Tragekomfort. Einen kühlen Kopf stellen zehn große Ventilationsöffnungen sicher. Innenliegende Lüftungsschlitze unterstützen die Luftzirkulation im Helm. Das funktioniert ziemlich gut, dennoch kann der Skaterhelm in diesem Punkt bauartbedingt natürlich nicht an herkömmliche Fahrradhelme heranreichen.

Fazit Cratoni C-Mate Helm

Geniale Optik, hoher Schutz und gefälliger Tragekomfort: Der Cratoni C-Mate macht sowohl im Skatepark als auch im urbanen Alltag eine gute Figur. Selbst wenn der Helm nicht an die Luftigkeit und Leichtigkeit eines herkömmlichen Fahrradhelms heranreichen kann, stilbewusste Urban-Lifestyler kommen voll auf ihre Kosten.

Produktdetails

  • Größen: S-M (54-58 cm) / M-L (57-61 cm)
  • Farben: Sage Matt, Blue Matt, Blush Matt, Black Matt
  • Gewicht: 451 Gramm (Größe S/M)
  • Normen: CE EN1078
  • Preis: 69,95 Euro

Web: www.cratoni.com

iXS Trigger AM Trail/All-Mountain Helm im Test

iXS Trigger AM

Mit dem iXS Trigger AM hatten wir über mehrere Monate einen Open-Face Helm im Test, der speziell für den Trail/All-Mountain Bereich konzipiert ist. Zu den besonderen Merkmalen dieses Helms zählen unter anderem das Ergo-Fit Ultra System, die 3-stufige vertikale Anpassung sowie der Magnetverschluss. Wir wollten wissen, ob der Trigger AM auf dem Trail ebenso überzeugen kann wie auf dem Papier.

Papier ist bekanntlich geduldig, um so gespannter waren wir auf unser erstes Zusammentreffen mit dem iXS Trigger AM. Bereits nach dem Auspacken des Produktes kommt erste Freude auf. Der im Inmould-Verfahren gefertigte Trail/All-Mountain Helm weiß durch eine sehr hochwertige Verarbeitung zu überzeugen. Das absorbierende EPS-Material schließt äußerst sauber mit der Helmschale ab. Ebenfalls begeistert sind wir von dem umlaufenden Kantenschutz, der den empfindlichen Schaum vor Beschädigungen bewahrt. Ein einfaches Platzieren der Goggle ermöglicht das dreistufig verstellbare Visier.

Für die Anpassung des Helms steht dem Träger ein duales System zur Verfügung. Das Ergo-Fit Ultra System ermöglicht per Verstellrad mit Präzisionsverzahnung ein perfektes Anpassen an den Kopfumfang. Die im Helm befindlichen Fixierungspunkte gestatten zudem ein dreistufiges, vertikales Einstellen. Nach dem Anpassen sitzt der etwa 371 Gramm wiegende Trigger AM (Größe SM) wie angegossen. Verschlossen wird der Helm denkbar unkompliziert mittels eines Magnetverschlusses. Zeiten, in denen friemelig der Helm verschlossen werden musste, sind nunmehr vorbei. Der ausgeklügelte Verschluss verhindert zudem ein versehentliches Öffnen.

So komfortabel ausgestattet lassen sich auch lange Tage im Sattel sehr gut aushalten. Bei sommerlichen Temperaturen sorgen die vielen Lüftungsöffnungen für eine gute Kühlung des Kopfes. Die integrierten Kanäle gewährleisten hierbei eine hohe Luftzirkulation. Der Helm weiß in allen Fahrsituationen durch hohen Tragekomfort zu überzeugen. Einmal sorgfältig eingestellt sitzt der iXS Trigger AM selbst auf ruppigsten Trails wie eine perfekt drapierte Frisur. Ebenfalls problemlos gestaltet sich das Tragen einer Radbrille. Nach mehreren Monaten Einsatz sind wir immer noch von dem Helm begeistert. Selbst die Optik hat nach den vielen Einsätzen nicht gelitten.

Angeboten wird der von uns getestete iXS Trigger AM in zwei Größen und mehreren Farben zum Preis von 129,00 Euro. Seit Mitte Januar ist der Helm zusätzlich als MIPS-Variante verfügbar. Die im iXS Trigger AM MIPS integrierte MIPS-Polsterung reduziert Rotationskräfte auf das Gehirn, die durch schräg einwirkende Stöße auf den Kopf verursacht werden und zu Hirnverletzungen führen können. Die MIPS-Einlage verfügt hierfür über ein Zweifachsystem aus atmungsaktiver Komfortschicht und einer speziellen Beschichtung, die eine Rotation in alle Richtungen ermöglicht. Verfügbar ist der neue iXS Trigger AM MIPS zum Preis von 169,00 Euro.

Fazit iXS Trigger AM

Einer der besten Open-Face Helme, den wir je im Test hatten. Der iXS Trigger AM weiß durch eine Vielzahl an Detaillösungen und durch eine sehr hochwertige Verarbeitung zu überzeugen. Als zusätzliche Option ist der Trigger AM seit Mitte Januar auch als MIPS-Variante erhältlich.

Produktdetails

  • Verfügbar in zwei Größen (SM 54-58 cm/ ML 58-62 cm)
  • Farben: Rot, Blau, Lime, Schwarz, Ocean oder Grau
  • Auch als MIPS-Variante erhältlich
  • Gewicht: 371 Gramm (Größe SM)
  • EN1078 / CPSC Certified
  • Ergo-Fit Ultra System (Kopfumfang), 3-stufige vertikale Anpassung
  • Preis: 129,00 Euro (mit MIPS 169,00 Euro)
  • Web: https://ixs.com/bike/

Rose Pacer im Test – ein Helm für alle Fälle

Die Bocholter Bikeschmiede ROSE bietet mit dem ROSE Pacer einen preisgünstigen Fahrradhelm mit breitem Einsatzspektrum aus dem Hause CRATONI an. Wir haben das gute Stück in einem Langzeittest auf seine Allround-Qualitäten bei MTB, Rennrad und Cross Bike unterzogen.

ROSE Pacer II Fahrradhelm: Äußere und innere Werte

Der im unteren Preissegment angesiedelte Fahrradhelm ROSE Pacer II macht optisch einen absolut soliden Eindruck: Das Design kommt schlicht und unaufdringlich in matt schwarz/weiß/grau und ROSE Logo auf dem Helmschild. 20 großzügige Belüftungsschlitze sollen für ausreichend Luftaustausch sorgen. Im Lieferumfang enthalten sind 2 Innenpolster, sowohl mit als auch ohne Fliegengitter.

Die Verarbeitung ist gut – es gibt keine scharfen Kanten und nur geringfügige Ausfransungen. Der Helm ist im typischen In-Mold-Verfahren hergestellt – dabei wird die äußere, harte Polycarbonat-Schale aus einer Kunststoffplatte mit Thermoformverfahren geformt und in den Innenraum anschließend der Styroporkern geschäumt. Dadurch entsteht ein fester Verbund zwischen Außen- und Innenschale, was dank gleichmäßiger Energieverteilung einen guten Schutz gegen mechanische Einwirkung bietet und für optimale Stabilität sorgt. Der ROSE Pacer ist zudem mit dem sogenannten ANATOMIC FIT System ausgestattet, welches eine einfache Einhandverstellung zur Anpassung an den Kopfumfang verspricht. Auffällig ist das geringe Gewicht des Fahrradhelms: Unser getestetes Modell matte/black/white Größe 54-58 brachte gerade Mal 229 Gramm auf die Waage, womit er sich hinter seinen hochpreisigen Konkurrenten keineswegs verstecken muss. 

ROSE Pacer II Fahrradhelm: Praxistest

Die ersten nötigen Handgriffe sind sehr schnell erledigt: Visier und Innenpolster eingesetzt, sowie Helm an den Kopfumfang angepasst mit Hilfe der Einhandverstellung an der Rückseite. Hier hält der Pacer, was der Hersteller verspricht: Das ANATOMIC FIT System erlaubt eine prima Feinjustierung ohne jegliche Fummelei. Die seitlichen Gurte mit Plastikclip lassen sich ebenso problemlos einstellen. Der ROSE Pacer II besticht insgesamt durch einen enorm hohen Tragekomfort – die Passform ist für uns absolut perfekt, es gibt auch mit Pferdeschwanz keinerlei Druckstellen. Dank des geringen Gewichts vergisst man geradezu, einen Helm auf dem Kopf zu tragen. Eine schnelle Nachjustierung während der Tour ist sogar mit Handschuhen möglich. Apropos Tour: Der ROSE Pacer II hat uns mittlerweile mehr als 6 Monate lang begleitet – sei es auf holprigen Abfahrten mit dem MTB oder auf langen Rennrad-Tagestouren mit ordentlich Höhenmetern bei den frühsommerlichen Temperturen der letzten Wochen. Nichts drückte oder wackelte, auch nach stundenlangem Einsatz. Die 20 Belüftungsschlitze erledigten ihren Job einwandfrei und sorgten stets für ausreichend und effektive Luftzirkulation. Auch nach einem halben Jahr zeigen sich übrigens keine Abnutzungserscheinungen.

Das mittlerweile erhältliche Nachfolge-Modell ROSE Pacer III ist in den Ausführungen schwarz oder weiß und 2 Größen (54-58 und 58-62) zum Preis von 64,00 Euro erhältlich.

Fazit

Super Passform, hoher Tragekomfort & solide Verarbeitung zu einem absolut fairen Preis – wir sind vom Allrounder ROSE Pacer II absolut begeistert!

https://www.rosebikes.de

x-cellent bike components: Ungestörter Filmgenuss dank XLC Full Face Helm BH-F03

Produktcheck: Mit Helmen ist es ähnlich wie mit dem Popcorn futternden Sitznachbar im Kino: Stört auch nur irgendetwas, kann das durchaus den Genuss am ganzen Film bzw. Ride vermiesen und die Konzentration unweigerlich auf sich ziehen – bei ruppigen, anspruchsvollen Abfahrten eher kontraproduktiv. Neben Tragekomfort sind natürlich Sicherheit und nicht zuletzt auch das Design wichtig. Wir haben getestet, was der XLC Full-Face Helm BH-F03 zu bieten hat.

xlc-bh-f03-01-fraktur-magazin

Allgemeines zum XLC BH-F03

Die Komponentenmarke XLC wurde 2005 gegründet und gehört neben Haibike oder der eBike Marke Sinus zur Winora Group mit Hauptsitz im fränkischen Schweinfurt. Der mittelständische Fahrradhersteller hat sich die Verbindung innovativer Ideen mit selbstbewusstem Design auf die Fahne geschrieben und investiert laut eigenen Aussagen viel Zeit, Energie und Herzblut in die Gestaltung seiner Räder und Produkte. Kaum verwunderlich also, dass der XLC Full-Face Helm BH-F03 extrem stylisch daher kommt.

xlc-bh-f03-03-fraktur-magazin

Auf die inneren Werte kommt es an!

Der matt-schwarze 2-in-1 Helm besteht aus einer ABS-Helmschale (einem Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer, das sich u.a. durch hohe Schlagzähigkeit und Beständigkeit auszeichnet), einem abnehmbaren Helmschild sowie einem durch insgesamt 4 Innensechskantschrauben fixierten Kinnschutz. Montage/ Demontage des Kinnschutzes gestaltete sich in unserem Test als denkbar einfach und unkompliziert! Ein bisschen schade nur, dass etwas Farbe des Firmenlogo-Aufdrucks bei der Demontage des Kinnschutzes abgeplatzt ist. Der komplette Helm in Größe S/M drückt lediglich mit 719 Gramm auf unsere Waage, wovon die Helmschale nur knapp 550 Gramm ausmacht. Die Innenpolster inkl. Wangenschutz sind durch Klettverschlüsse schnell und einfach austauschbar. Fast überflüssig zu erwähnen, dass der Helm CE EN 1078 zertifiziert ist – eine Sicherheits-Prüfung, die Fahrradhelme in der EU und Schweiz bestehen müssen und bei der bestimmte Beschleunigungen bei Aufprall-Tests nicht überschritten werden dürfen.

xlc-bh-f03-02-fraktur-magazin

Passt perfekt – da gibt‘s nichts zu mäkeln!

Der Tragekomfort des XLC Full-Face Helms BH-F03 lässt in unserem Test keine Wünsche offen. Den Kinnriemen schnell eingestellt, und schon passt das Teil wie angegossen. Der Helm sitzt fest, verrutscht nicht und erzeugt trotzdem auch nach mehreren Stunden Einsatz auf knackigen Eifel-Abfahrten keinerlei Druckstellen. Auch die Wangenpolster schmiegen sich gut an, ohne dass wir mit Hamsterbacken unterwegs sind, nichts piekst oder stört. Das Gesichtsfeld wird nicht eingeschränkt, der Rider hat durchweg freie Sicht. Die Belüftung war bei unseren Testbedingungen absolut zufriedenstellend. Tip-top!!

xlc-bh-f03-05-fraktur-magazin

Fazit XLC Full-Face Helm BH-F03

Der XLC Full-Face Helm BH-F03 hat in unserem Test sehr gut abgeschnitten. Der Tragekomfort ist sowohl mit als auch ohne Kinnschutz überragend, die Belüftung – zumindest bei herbstlichen Temperaturen – gut. Praktisch: 2 herausnehmbare Polstersätze in 8mm bzw. 10mm Stärke. Auch optisch hat uns der Helm- übrigens nur in der Variante matt-schwarz erhältlich – voll überzeugt. Eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Cratoni Shakedown ist unseres Erachtens nicht zu leugnen – zumal das Cratoni Label an verschiedenen Stellen des Helms auftaucht ;o). Ein tolles Preis-Leistungsverhältnis – und eine klare Kaufempfehlung für Allmountain oder Endurorider, die auch mal technisch anspruchsvoller unterwegs sind.

Produktdetails XLC Full-Face Helm BH-F03

Cratoni Rocket – Helm für anspruchsvolle CC-Biker und AM-Biker

Im umfangreichen Sortiment von Cratoni findet sich für jeden Bereich des Radfahrens der passende Helm. Auf Asphalt kratzende Rennradfahrer werden von Cratoni ebenso bedient wie die nach Adrenalin süchtigen Downhiller. Mit dem Cratoni Rocket spricht das deutsche Unternehmen vor allem All-Mountainbiker und anspruchsvolle CC-Fahrer an. Wir haben das gute Stück in den letzten Wochen bei unseren Ausfahrten ausreichend kennenlernen dürfen.

Ganz dem Trend folgend zeigt sich der Cratoni mit einer matten und leicht gummierten Oberfläche. Der nur etwa 230 Gramm schwere Helm ist im In-Mold-Verfahren hergestellt und erfüllt natürlich die Norm CE EN 1078. Durch den tiefen Schnitt vermittelt der Cratoni Rocket ein sehr sicheres, aber auch sehr angenehmes Tragegefühl. Der kurze Helmschirm behindert nicht die Sicht und ist zudem entfernbar. Eine Vielzahl an großflächigen Lüftungslöchern sorgen für eine angenehme Luftzirkulation, womit der Kopf auch im Sommer ausreichend gekühlt wird.

Der Cratoni Rocket lässt sich schnell und einfach individuell an den Biker anpassen. Das Anatomic Fit System von Cratoni, kurz AFS genannt, ermöglicht eine kinderleichte Anpassung mittels des Drehknopfes. Der Drehknopf im Bereich des Hinterkopfes ist gut erreichbar und auch mit Handschuhen bedienbar. Die Helmgurte lassen sich ebenfalls individuell anpassen und dank des unkomplizierten Klicksystems einfach fixieren. Beim Helmverschluss handelt es sich um ein Klickverschluss und lässt sich selbst mit Handschuhen schnell schließen und öffnen.

Bei den reflektierenden Elementen war Cratoni etwas sparsam. Diese sind zwar vorhanden, allerdings würden wir uns eine etwas weniger sparsame Verwendung wünschen. Witzig finden wir die Idee mit dem Aufbewahrungsbeutel für den Helm, der als kleiner Rucksack getragen werden kann. Ebenfalls zum Lieferumfang gehört ein Insektengitter, welches dank der Klettpunkte schnell eingesetzt werden kann. Lästiges Viehzeugs bleibt somit außen vor! Durch die Verwendung von Klettpunkten ist auch eine unkomplizierte Reinigung der Pads möglich.

Die Verarbeitung des Helms gibt ebenfalls keinen Anlass für Kritik. Der Helm ist in vier Ausführungen erhältlich, von schlicht und edel (Black-anthracite rubber) bis poppig (Blue-yellow rubber). Der Cratoni Rocket überzeugte uns im Test durch die gute und unkomplizierte Anpassbarkeit sowie das sehr gute Tragegefühl. Der Helm sitzt wackelfrei auf dem Kopf, drückt nicht und verrutscht auf bei wildesten Rides über Wurzeln nicht. Entwarnung auch für Brillenträger, das Tragen einer Brille wird nicht eingeschränkt. Unser Fazit: Sehr empfehlenswert!

Größen: S/M (53-56 cm), M/L (56-59 cm) und L/XL (58-62 cm)
Verschiedene Ausführungen erhältlich
Preis: Um die 80 Euro (Preisvergleich lohnt!)

Cratoni Ramp – Helm für Enduro und Freeride – Test

Eine faszinierende Landschaft! Unendlich erscheinende Wälder und Bergketten erstrecken sich vor den zwei Enduropiloten und ziehen die Blicke dieser beiden Biker auf sich. Nach der mühsamen Auffahrt und der Hatz über verschlungene Singletrails stehen die beiden Biker jetzt etwas zögernd vor der nun kommenden Abfahrt. Ein mit Wurzeln und Steinen übersäter Wanderweg führt tief runter in das dunkle Herz dieses Berges. Nicht erkennbar, was auf die beiden Biker wartet – nur unendlich viele Steine und Wurzeln. Hier einen Abflug machen? Bloß nicht! Das kann man sich aber leider nie aussuchen, wohl aber den richtigen Helm! Anspruchsvolle Enduro- und Freeridetouren benötigen einen Helm, der einen Kompromiss aus einem XC-Helm und einem DH-Helm darstellt. Aber wie soll das gehen?

Enduro- und Freeridetouren im anspruchsvollen Gelände bringen ein großes Problem mit sich. Meist entscheidet man sich wegen des Tragekomforts für einen XC-Helm, welcher den größten Teil der Anforderungen meist auch völlig entspricht – gäbe es da nicht die verblockten Abfahrten oder die Schussfahrt ins Tal, die einem nicht nur das Adrenalin aus den Ohren spritzen lässt, sondern auch für das eine oder andere „Ahhhhhh“ oder „Urgghh“ sorgt. Schließlich sind wir auf einer Endurotour, mit XC hat das wirklich nichts mehr zu tun. Die Gefahr über den Lenker zu gehen ist allgegenwärtig. Hier ist ein Fullfacehelm angesagt! Aber mal ehrlich, wer mag direkt zwei Helme mit sich rumschleppen? Die Lösung des Problems könnte ein Helm wie der Cratoni Ramp sein – haben wir uns gedacht.

Der Cratoni Ramp besteht primär aus den zwei Hauptteilen Helmschale und Kinnschutz. Der Kinnschutz wird bei Bedarf mit vier Schrauben an der Helmschale fixiert. Der Cratoni ist in den Größen S/M (54-58 cm) und M/L (58-61 cm) erhältlich. Das von uns ermittelte Gewicht des Helms variiert leicht von der Werksangabe – nach oben. So bringt die Helmschale in der Größe S/M etwa 540 Gramm auf die Waage, dazu summiert sich der Kinnschutz mit etwa 190 Gramm. Auch wenn die Helmschale vergleichsweise schwer erscheint, ist das Gesamtgewicht für einen Fullfacehelm sehr niedrig. Die Helmschale strotz vor Stabilität und erinnert optisch stark an die bekannten Dirtschalen. Wie diese besitzt der Ramp kein einstellbares Kopfband, dafür werden aber wechselbare Pads mitgeliefert, damit der Helm angepasst werden kann.

Das Kinnband und die Gurtbänder lassen sich schnell und einfach anpassen. Der Klickverschluss lässt sich auch mit Handschuhen gut bedienen. Die Passform und der Tragekomfort entsprechen ebenfalls denen eines Dirthelms, das gilt auch für die Belüftung. Trotz der Ventilationsöffnungen läuft einem auf schweißtreibenden Trails die Suppe regelrecht aus dem Helm. Zum Ausgleich dafür bietet der Helm einen sehr guten Schutz. Der Helm ist im Nackenbereich tief geschnitten und bietet, abgesehen von der Belüftung, einen guten Tragekomfort. Optisch finden wir den Helm um Klassen besser als die normalen Dirtschalen, dafür sorgt neben dem Dekor vor allem die Form der Helmschale. Bevor es in den verblockten Trail mit Abfluggefahr geht, ist ein bisschen Schrauberei angesagt. Der Kinnschutz wird aufgesteckt und, wie bereits beschrieben, mit vier Schrauben fixiert.

Auf der Tour gestaltet sich diese Schrauberei wegen der relativ kleinen Schrauben als etwas umständlich, außerdem benötigt man einen Schraubendreher bzw. ein Multitool. Die Verwandlung des Helmes ist beeindruckend, der Helm wirkt jetzt optisch wie ein normaler Fullfacehelm. Der Kinnschutz ist weicher als bei einem herkömmlichen Downhillhelm, dafür lässt sich der Kinnschutz im Rucksack transportieren und platzsparend leicht zusammendrücken, ohne dass er sofort bricht. Das Gesichtsfeld ist sehr groß und das Tragen einer MX-Brille bereitet ebenfalls keinerlei Probleme – sofern die Brille ein silikonbeschichtetes Brillenband hat. Durch den weit vorstehenden Kinnschutz wird die Atmung in keinster Weise beeinträchtigt – wenn es dann doch mal wieder anstrengend wird 😉

Fazit:

Ein toller Endurohelm mit kleinen Schwächen wie zum Beispiel die Fixierung des Kinnschutzes mit den kleinen Schrauben und die Belüftung. Die Stabilität eines Downhillhelmes bietet der Ramp zwar nicht, dafür übertrumpft er aber in diesem Punkt jeden XC-Helm. Der Cratoni Ramp bietet einen guten Kompromiss und bietet sich sehr als Helm für die nächste Enduro- und Freeridetour an! Wer sich nur im Bikepark rumtummelt, sollte dann aber doch eher zum Cratoni Interceptor greifen!

Preis: Knapp 90 Euro

Mehr Infos unter www.cratoni.de