XLC Langfingerhandschuh Enduro CG-L13: Der Handschuh für Enduro Rider im Test

XLC Enduro Handschuhe

Ein im wahrsten Sinne des Wortes feines Fingerspitzengefühl beweist die Komponenten-Marke XLC Parts mit ihrem breit aufgestellten Portfolio an MTB Handschuhen. Vom Kurzhandschuh für Kids bis zum Modell für ambitionierte Enduro Rider findet sich nahezu für jeden Bereich des gepflegten Geländeradsports das passende Exemplar. In diesem Sommer hatten wir direkt drei Handschuh-Modelle im Test, den Anfang markiert hierbei der XLC Langfingerhandschuh Enduro CG-L13.

MTB Handschuhe für den Enduro Bereich müssen wie die Sportart selbst vielseitige Ansprüche erfüllen. Neben hohem Schutz bei einem Abflug stehen Robustheit und ein komfortables Tragegefühl mit guter Kühlung und Fingerspitzengefühl an oberster Stelle – also quasi eine Mischung aus „normalem“ MTB Touren-Handschuh und Downhill Glove. Um diesen Spagat realisieren zu können, kommen beim XLC Langfingerhandschuh Enduro CG-L13 unterschiedlichste Materialien zum Einsatz. Die Innenhand besteht aus robustem Synthetik Leder, die Serino Gel Polsterung sorgt für zusätzlichen Komfort, ohne dass hierbei das Griffgefühl beeinträchtigt wird. Die Oberhand aus Nylon Lycra passt sich perfekt dem Handrücken an und gewährleistet selbst bei sommerlichen Temperaturen eine gute Ableitung der Wärme. Im Gegensatz zu vielen Downhill Gloves, die über speziell angebrachte Schutzelemente am Handrücken verfügen, zeigt sich der XLC Enduro Langfingerhandschuh „nackt“, wovon natürlich die Kühlung profitiert.

Das Tragegefühl des in drei Ausführungen erhältlichen Enduro Handschuhs lässt keine Wünsche offen, der CG-L13 sitzt wie ein Maßanzug und glänzt mit hoher Bewegungsfreiheit. Großflächig aufgebrachte Silikonprints an den Bremsfingern garantieren zuverlässigen Grip beim Bremsen und Schalten. Dank des Klettverschlusses am Bündchen gestaltet sich das An- und Ausziehen des Handschuhs sehr unkompliziert. Der sensitive Bereich zwischen Daumen und Zeigefinger wird durch zusätzliche Materialaufbringung geschützt und sorgt so für eine längere Lebensdauer. Zum Abwischen des Schweißes kommt Frottee am Daumen zum Einsatz. Selbst nach vielen Einsätzen und Maschinenwäschen präsentiert sich der XLC Langfingerhandschuh Enduro CG-L13 in einem sehr guten Zustand. Eine sehr gute Investition, zumal der Preis von 30,00 Euro äußerst Budget-freundlich ist.

Fazit XLC Langfingerhandschuh Enduro CG-L13

Der XLC Enduro CG-L13 sitzt wie ein Maßanzug und bietet dem Rider eine hohe Bewegungsfreiheit. Durchdachte Detaillösungen gewährleisten optimale Trageeigenschaften. Die stabile Ausführung sorgt zudem für eine lange Lebensdauer des Handschuhs.

Produktdetails XLC Langfingerhandschuh Enduro CG-L13

  • Verfügbar in drei Ausführungen
  • Erhältliche Größen: XS bis XXL
  • Preis: 30,00 Euro
  • www.xlc-parts.com

O’Neal Element Glove – Der preiswerte Handschuh im Test

Eigentlich kann man es ja nicht mehr hören! Uns werden von der Obrigkeit (mal wieder) drastische Sparkurse angedroht, die Arbeitgeber machen was sie wollen und wringen die Arbeitnehmer aus wie einen nassen Waschlappen. Das Geld wird knapper und die einzigen die anscheinend sparen können (und müssen) sind natürlich wieder wir! Mit dem Element Glove bietet O’Neal einen sehr preiswerten Handschuh für unter 20 Euro an – doch taugt der Handschuh was?

Ein bekannter Spruch, der da lautet „Was nix kostet, taugt nix!“, lässt angesichts des sehr niederigen Preises dann doch erstmal Skepsis aufkommen. Kein Wunder, stimmt der Spruch leider viel zu oft, aber Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Ist der O’Neal Element Glove einer dieser wenigen Ausnahmen? Optisch kann der Element Glove auf jeden Fall punkten, der Handschuh sieht verdammt chick aus und muss sich nicht hinter den teureren Modellen verstecken. In der uns vorliegenden weißen Version sieht der Handschuh ziemlich edel aus und passt optisch hervorragend zu den O’Neal Trail FR Knee Guard Schienbeinschonern, die wir letztens bereits im Test hatten. Was optisch direkt auffällt ist der fehlende Silikonbesatz an den Bremsfingern, womit man aber ehrlich gesagt ganz gut leben kann. Wir hatten jetzt im Test nicht das Gefühl, als wenn uns dadurch etwas lebenswichtiges fehlen würde.

Der Handschuh sitzt sehr gut und vermittelt ein gutes Gefühl. Der belüftete Handrücken mit den sich optisch gut ins Gesamtbild einfügenden Protektorenaufsätzen und die Stretcheinsätze zwischen den Fingern sind alles andere als Low-Budget. Der Handschuh schnürt nichts ab, kratzt nicht und flattert nicht wie eine leere Hose im Wind – auch hier müssen wir sagen: Top! Die Handinnenfläche ist aus Clarino und leicht anatomisch vorgeformt. Das größte Problem ist bei Handschuhen immer die Haltbarkeit, durch die hohe Beanspruchung lösen sich diese schon mal gerne in Wohlgefallen auf. Beim Element Glove waren auf den ersten Blick Zweifel wegen der Haltbarkeit aufgekommen. Die Nähte im Bereich zwischen dem Daumen und dem Zeigefinger schienen eine gute Angriffsfläche zu bilden.

Doch wieder wusste der Element Glove zu überraschen. Die Nähte zeigten keinen wunden Punkt, der Stoffbesatz hielt und zeigte nach vielen Einsätzen lediglich eine leichte Verfilzung. Was nicht da ist, kann sich auch nicht von dannen machen: Das kann man wohl so für den fehlenden Silikonbesatz der Bremsfinger übernehmen. Wie schon angemerkt sehr gut verschmerzbar. Selbst nach vielen Einsätzen und Maschinenwäschen zeigte sich der O’Neal Element Glove immer noch von seiner besten Seite. Top! Übrigens: Es gibt den Handschuh übrigens auch in einer speziellen Version für Kinder und für Girls!

Fazit:

So macht sparen Spaß! Top Qualität, super Griffgefühl und hohe Stabilität zum Sparkurs! Kaufempfehlung! So sparen wir gerne! Hellas! Und auf die nächste Diätenerhöhung!

Farben: Blau, Rot, Schwarz, Weiß
Größen: S bis XXL
Preis: 19,90 Euro
Vertrieb: 2Wheel-Distribution (www.2wheel-distribution.com)

Mehr Infos unter www.oneal-europe.com

Acerbis Wave Cross Handschuh – Test

Hände haben es gut – im Gegensatz zu Nasen! Nasen werden konfrontiert und bombardiert mit Pollen aller Art und sind diesen erbarmunglos ausgesetzt. Jede heuschnupfentriefende Nase würde sich jetzt wünschen, mit Händen tauschen zu können, die ihrerseits wohlbehütet in schönen Gloves stecken. Zumindest manchmal. Die Acerbis Wave Cross Handschuhe machten im Vorfeld einen sehr guten Eindruck, doch manchmal täuscht sogar uns der erste Eindruck!

Mit dem Test des Wave Cross Handschuhs hatte bei uns ein Produkt der italienischen Firma Acerbis Premiere. Beim Motocross gehört Acerbis nicht nur zu den großen Marken im Bekleidungsbereich, sondern stellt auch viele Anbauteile aus Kunststoff für Motorräder her. Der Umfang der Produktpalette auf der Acerbis-Internetseite ist schon beeindruckend. Ebenso beeindruckend war für uns der erste Blick auf die Acerbis Wave Cross Handschuhe. Der Materialmix als auch die Verarbeitung gehen konform mit der guten Optik des Handschuhs. Der Handschuh sitzt wie angegossen und bietet einen hohen Tragekomfort – nicht zuletzt wegen des vorgeformten Schnittes. Der Bund ist kurz und lässt sich mittels eines Klettverschlusses anpassen als auch verschließen. Ebenfalls positiv ist die Belüftung des Handschuhs. Die verwendeten Materialen sind pflegeleicht und der Beanspruchung entsprechend sinnvoll eingesetzt. Auf dem Handrücken fügen sich die aufgesetzten Protektoren gut in das Gesamtbild des Handschuhs ein.

Die Bremsfinger als auch die Handinnenseite weisen Silikonapplikationen auf, die für einen besseren Grip sorgen. Oft verabschieden sich diese relativ schnell, bei dem Acerbis zeigen sich diese aber enorm abriebfest – das gefällt natürlich. Erst bei BMX-Oldschool-Tricks wie dem Cowbow in Verbindung mit dem Greifen des hartkantigen Kashimax Sattels verabschieden sich die Silikonapplikationen langsam aber sicher – aber welcher Mountainbiker macht schon solche Tricks? Die Nähte der Acerbis Wave Cross trotzten ebenfalls der Beanspruchung, auch im Zwischenbereich der Finger. Eine weitere Sache in Punkto Haltbarkeit macht sich bei dem Acerbis Wave Cross sehr bezahlt: Der aufgesetzte und verstärkte Bereich zwischen Daumen und Zeigefinger. Hier gibt es bei dem Handschuh ebenfalls null Probleme. Eine Schonung gab es für den Handschuh nicht! Er wurde beim BMX getragen, auf Touren, beim DH und auch beim Schaufeln – und wusste zu überzeugen. Eine Premiere, wie sie bei uns wohl kaum besser laufen konnte! Für knapp 50 Euro bekommt man einen sehr guten Handschuh, der sein Geld wirklich wert ist! Ach… ginge es mit dem Schutz der Nase mal so gut wie mit den Händen…

Fazit:

Der erste Eindruck täuschte also nicht! Der Acerbis Wave Cross Handschuh sitzt perfekt, bietet einen sehr hohen Tragekomfort und überzeugt in Punkto Stabilität!

Erhältliche Farben: Black, Orange, Blue, Yellow, Black Red
Preis: Etwa 50 Euro

Vertrieb: Mefo Sport – www.mefo.de

Chiba Cooler Handschuh – Cooler geht es nicht! Test

Der Sommer zeigt sich von der besten Seite. Lange haben wir auf dieses Traumwetter warten müssen, welches nun für die harten Monate des Winters entschädigt. Die Schweißdrüsen haben Hochsaison. Während Hunde einfach ihre Zunge raushängen lassen, sorgen beim Menschen vor allem die Extremitäten für den Hitzeabbau des Körpers. Ähnlich wie bei einem Kühler eines Autos muss die Wärme abgeleitet werden. Bei Außentemperaturen über 30 Grad im Schatten sollte der Chiba Cooler zeigen, was er wirklich drauf hat.

Wir kennen es alle, sich nach oder während einer Tour mit kaltem Nass wieder auf Touren zu bringen. Nichts ist in diesem Moment schöner. Problem bei uns Bikern ist auf Touren das Tragen von Handschuhen. Chiba hat einen Handschuh entwickelt, der neben dem erforderlichen Schutz sogar eine Leistungssteigerung bringen soll. Misstrauisch wie wir sind, haben wir uns den Chiba Cooler genauer angeschaut. Die Vorbereitungen für die bevorstehende Tour sind denkbar einfach. Kein Gefrierfach muss herhalten, sondern lediglich ein Glas Leitungswasser reicht, um den Chiba Cooler Leben einzuhauchen. Das Kältepack ist einfach zu entnehmen und muss nur 1 bis 2 Minuten in ein Glas Wasser gelegt werden. Das Kältepack nimmt um die dreichfache Dicke während des Wasserbades zu. Erstaunlich ist, dass dennoch keine Sauerei mit dem Wasser zu erwarten ist. Das Kältepack mit dem „Rapid Thermal Cooler Gel“ bindet das Wasser erstklassig.

Die Testbedingungen herzustellen, war denkbar einfach. Bei Außentemperaturen über 30 Grad im Schatten sollte der Chiba Cooler zeigen, was er wirklich drauf hat. Das Tragen des Chiba Cooler mit frischem Kältepack erwies sich als besonders angenehm. Das Cooler-System befindet sich am Puls der Innenhand und auf dem Handrücken. Die Kälte und die damit empfundene Erfrischung war sehr gut spürbar, dennoch blieb bei uns der große Aha-Effekt bezüglich der Leistungssteigerung aus. In diesem Punkt müssen wir den Ausführungen der Universitäten Münster und Dortmund Glauben schenken, die bestätigen, dass mit dem Chiba Cooler bei Ausbelastungstests höhere Leistungswerte erreicht werden. Lange Touren übersteht das Kältepack allerdings nicht ohne Auffrischung, obwohl laut Hersteller die Kühlung, je nach Temperatur, 8-20 Stunden halten soll. Aber auf jeder Tour sollte sich ein kleines Rinnsal finden, um die angenehme Frische wieder erfahren zu dürfen, da das Cooler-System immer wieder in kürzester Zeit aufladbar ist.

Der sehr durchdachte Handschuh beweist auch in anderen Punkten seine Klasse. Neben einem Quick-Pull-Off, welches das Ausziehen des Handschuhs enorm erleichtert, ist der Handschuh bis 30 Grad waschbar. Die Qualität des Handschuhs konnnte uns voll überzeugen. Der Handschuh sitzt sehr gut und auch die Nähte bereiteten keinerlei Schwierigkeiten.

Fazit:

Auch wenn bei uns der Aha-Effekt ausblieb, bleibt festzustellen, dass der Chiba Cooler nicht nur cool aussieht und gut verarbeitet ist, sondern auch perfekt sitzt und dank Kühlpad angenehm kühlt. Auf jeden Fall eine lohnenswerte Anschaffung.

Größen: XS – XXL
Farben: royal-schwarz, schwarz
Preis: 32,90 Euro

Mehr Infos unter: www.chiba.de