Swisseye Outbreak Brille im Test: Mit gelben Scheiben gegen das graue Allerlei

Gelben Scheiben in Brillen wird allgemein eine Kontraststeigerung nachgesagt. Insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten und wechselnden Lichtverhältnissen kann ein verbessertes Kontrastsehen die Sicherheit enorm erhöhen. Mit der Swisseye Outbreak hält der deutsche Hersteller von Sport-, Freizeit-, Schutz- und Spezialbrillen ein Modell bereit, welches in unterschiedlichen Ausführungen – darunter auch mit gelber Linse – erhältlich ist. Wir haben die preisgünstige Brille auf MTB-Touren sowie bei der Hatz über Trails getestet.

Swisseye Outbreak Brille im Test: Mit gelben Scheiben gegen das graue Allerlei

Mit der Outbreak bietet Swisseye eine rahmenlose Sportbrille an, die für unterschiedliche Aktivitäten wie Radfahren, Laufen oder Skifahren konzipiert ist. Auffallend ist neben dem aerodynamischen Design die robust wirkende Polycarbonat-Konstruktion aus Rahmen, Scheibe und Nasenbügel. Für einen rutschsicheren Halt und einen angenehmen Tragekomfort verfügt die Brille über gummierte und dementsprechend flexible Bügel. Mit ihrem 100% UVA-, UVB- und UVC-Schutz entspricht das nur 25 Gramm wiegende Modell zudem der strengen Sicherheitsnorm EN 12312-1.

Die Swisseye Outbreak Brille überzeugt durch einen sehr angenehmen Tragekomfort und drückt weder im Bereich der Nase noch an den Ohren. Für schmalere Gesichtsformen ist das Modell auch als Gr. S Variante verfügbar. Das aerodynamische Design führt die Brille weit um das Gesicht herum, wodurch die Augen zuverlässig vor Fahrtwind, Staub, Regen und Insekten geschützt werden. Das Sichtfeld ist ausgezeichnet, selbst im seitlichen Bereich. Hochauflösend und verzerrungsfrei gewährleisten die Gläser eine optimale Sicht.

Swisseye Outbreak: Gelbe Gläser für ein besseres Sehen bei dunkleren Lichtverhältnissen

Bei schlechten Sichtverhältnissen wie Regen, Dämmerung oder schweren Wolken tauchen Trails im Wald in ein unangenehmes Dunkel. Besonders jetzt in der nasskalten und dunklen Jahreszeit eine Herausforderung. Die gelben Gläser der Swisseye Outbreak bieten tatsächlich eine bessere Kontrastwahrnehmung – das Umfeld wirkt zudem heller und freundlicher. Erreicht wird dies durch das Herausfiltern des im Licht befindlichen Blauanteils. Das sorgt wiederum für ein besseres Sehen bei dunkleren Lichtverhältnissen.

Die Gläser der Swisseye Outbreak Brille sind zudem mit einer Antifog- und Antiscratsch-Beschichtung versehen. Die Antifog-Eigenschaft konnte uns im Test allerdings nicht ganz überzeugen. Bei niedrigen Temperaturen neigen die Gläser zum Beschlagen, was besonders in sehr kraftraubenden und langsamen Uphill-Passagen auftritt. Hier hilft es dann nur noch die Brille während der Fahrt abzunehmen – nicht wirklich optimal. Bei ausreichend bzw. zunehmendem Fahrtwind sorgt die Antifog-Beschichtung zumindest schnell wieder für klare Sicht.

Swisseye Outbreak Brille im Test: Mit gelben Scheiben gegen das graue Allerlei

Fazit

Die leichtgewichtige Swisseye Outbreak besticht durch ein cooles Design, eine gute Verarbeitung und ein sehr angenehmes Tragegefühl. Ebenfalls top sind das weite Sichtfeld und die verzerrungsfreie Sicht. Die gelben Gläser sorgen zudem für ein kontrastreicheres Sehen bei schlechten Sichtverhältnissen. Lediglich die Antifog-Eigenschaft kann uns nicht ganz überzeugen.

Details Swisseye Outbreak (mit gelben Scheiben)

  • Verfügbare Ausführungen: Fünf Varianten / im Test: gelbe Linse, schwarze Bügel
  • Größen: Auch in der Gr. S erhältlich
  • Material: Bruchsicheres PC, Polycarbonat-Linse
  • Gewicht: 25 Gramm
  • Mitgeliefertes Zubehör: Mikrofaserbeutel
  • Preis: 39,95 Euro

Web: www.swisseye.com

Cratoni Madvision Downhill-Goggle im Test: Speed needs control!

Beim Shredden auf der letzten Rille kann selbst ein kleiner Fahrfehler weitreichende Folgen haben – sei es in Form einer schlechteren Zeit oder eines Sturzes. Hier heißt es den Überblick zu bewahren, sowohl psychisch als auch optisch. Letzteres lässt sich mit einer Goggle erreichen, doch die Auswahl ist groß. Wir haben uns für den Test der Cratoni Madvision Downhill-Goggle entschieden, da diese einige tolle Features mit an Bord hat. Aber ist die MX-Brille den stolzen Preis von knapp 160 Euro wert?

Cratoni Madvision Downhill-Goggle im Test: Speed needs control!

Mit 159,95 Euro bewegt sich die Cratoni Madvision Downhill-Goggle im oberen Preissegment. Wer so viel Geld in die Hand nimmt, erwartet einiges – und das zu Recht. Bei Cratoni ist die Madvision das Top-Modell im MX Brillen-Sortiment. Tatsächlich finden sich bei Cratoni vier verschiedene Modelle von 29,95 Euro bis zu besagten 159,95 Euro. Hierfür erhält der Käufer eine sehr schicke Goggle, die mit modernsten Features bzw. Technologien ausgestattet ist. Im Lieferumfang sind zudem 10 Tear-Offs (Abreißfolien) enthalten. Angeboten wird die Cratoni Madvision Downhill-Goggle in drei Modellvarianten. Neben der im Test befindlichen Brille mit Rahmen in black matt und Glas mit Amber-Tönung und blauem Spiegel gibt es noch die Rahmenfarben sage matt und neonyellow matt – beide mit Glas in amber mit rotem Spiegel.

Die 176 Gramm leichte Cratoni Madvision Downhill-Goggle verfügt über bewegliche Outrigger, wodurch die Brille nahezu zu jedem Fullface-Helm passen sollte. Wir haben die Madvision in Kombination mit dem neuen Cratoni Interceptor 2.0 sowie mit einem XLC Full Face Helm älteren Baujahres getestet. Bei beiden Helmen sorgten die beweglichen Outrigger und das breite Anti-Slip Brillenband für eine optimale Anpassung an die Helmform. Damit sitzt die Brille nicht nur ideal, sondern auch wackelfrei und rutschfest. Einen großen Teil zum Tragekomfort trägt zudem das Triple-Layer Foam mit 3D Textur bei. Der weiche Schaumstoff schmiegt sich sehr angenehm an die Haut an. Der Rahmen selbst ist flexibel genug, um sich seinerseits an unterschiedliche Gesichtsformen anzupassen.

Cratoni Madvision mit Color+ Sport Glas

Neben dem Rahmen kommt natürlich dem Glas eine enorme Bedeutung zu. Zum Einsatz kommt das kontrastverstärkende High-Definition Glas Color+ Sport mit 100% UV-Schutz und Tear Off Pins. Und hier macht sich ein großer Unterschied zu preiswerteren Goggles auf dem Markt bemerkbar. Das Color+ Sport Glas mit Amber-Tönung besticht durch eine hohe Farbbrillianz, beeindruckende Sehtiefe sowie kontrastreiche Wahrnehmung. Der Tönungsgrad beträgt 13%, was der Kategorie 3 entspricht, also dem Einsatz bei sonnigen Verhältnissen. Überzeugen kann ebenfalls das groß dimensionierte Sichtfeld der Goggle. Der Rahmen ist nur am äußersten Rand wahrnehmbar, wodurch die Sicht nicht eingeschränkt wird. Das Glas ist zudem absolut verzerrungsfrei, auch im seitlichen Bereich.

Gerade jetzt mit den kühleren Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit müssen Goggles über eine weitere wichtige Eigenschaft verfügen: Anti-Fog. Das Color+ Sport Glas kommt diesbezüglich natürlich mit einer Anti-Fog Beschichtung. In Kombination mit dem gut belüfteten Rahmen wird fast in jeder Situation ein Beschlagen des Glases unterbunden. Lediglich bei schnaufendem Schieben bergauf legte sich am äußersten Rand ein kleiner Schleier, der aber – oben angekommen – ohne zutun schnell wieder verschwand. Beim Fahren hatten wir zu keiner Zeit Probleme, weder bei Highspeed noch in sehr technischen, langsamen Passagen. Was uns ebenfalls überzeugt hat ist die hohe Resistenz des Glases gegenüber Kratzern. By the way: Für die Cratoni Madvison ist optional auch ein klares Ersatzglas erhältlich.

Cratoni Madvision Downhill-Goggle im Test: Speed needs control!

Fazit

Der Preis erscheint auf den ersten Blick hoch, dafür erhält der Käufer allerdings eine Goggle, die keinerlei Wünsche offen lässt. Die Qualität der Brille ist auf allen Ebenen erstklassig. Nicht nur der Rahmen weiß zu überzeugen, sondern auch das Color+ Sport Glas. Die hohe Farbbrillianz, die beeindruckende Sehtiefe und die kontrastreiche Wahrnehmung bewegen sich auf höchstem Niveau. Was wir uns von Cratoni allgemein bei den MX-Brillen wünschen würden, wäre eine einfachere Darstellung der verfügbaren Ersatzteile auf der Webseite.

Web: www.cratoni.com

Arnette Hazard – I wear my sunglasses at night

I wear my sunglasses at night: Ganz so weit wie Corey Hart mit seinem Megahit aus den 80er Jahren wollen wir dann nun doch nicht gehen! Fakt ist aber, dass die Sonnenstunden im Moment täglich anwachsen und wir wollen nicht nur den Überblick behalten, sondern gleichzeitig auch die Guckerchen vor den bösen UV-Strahlen schützen. Da scheint die Arnette Hazard ja wie gerufen – wir wollten wissen, wer mit der Sonnenbrille den coolen Blick behält!

Auffallend bei der Arnette Hazard Sonnenbrille ist der phatte und stylische Brillenrahmen aus Kunststoff. Die Hazard lebt nicht auf schlankem Fuß, was man dann allerdings auch am Gewicht merkt. Die Brille drückt immerhin mit knapp 40 Gramm auf die Waage bzw. die Nase. Die Passform der Sonnenbrille ist gut. Bei dem Glas gibt sich Arnette nicht die Blöße. Das stark getönte Glas zeigt keinerlei Verzerrungen und bietet natürlich UV-Schutz.

Das Sichtfeld ist gut, lediglich im unteren äußeren Bereich wird die Sicht durch den Brillenrahmen etwas beeinträchtigt. Die Verarbeitung kann überzeugen, weder scharfe Kanten noch ein Herstellungsgrat geben uns einen Grund zur Kritik. Verstellmöglichkeiten bietet die Arnette Hazard leider nicht. So lassen sich weder die Bügel einstellen noch die Nasenpads. Hier liegt der Nachteil der Arnette Hazard. Für den sportlichen Einsatz wären definitiv weiche Nasenpads, gummierte Bügel und ein leichteres Gewicht wünschenswert.

Mit der Arnette Hazard erhält der Käufer eine attraktive, stabile und ziemlich stylische Sonnenbrille. Den Einsatzbereich würden wir eher beim Bummeln mit der Freundin, beim Chillen im Cafe/Biergarten und bei gemütlichen Touren sehen. Passt also immer noch 😉 Übrigens…der Song „Sunglasses At Night“ von Corey Hart fetzt tatsächlich immer noch! Wer diesen Song nicht kennen sollte, muss unbedingt mal reinhören – 80er Jahre pur!

Farben: Verschiedene Farben/Designs erhältlich
Preis: 79,00 Euro