Vaude Horny Softshell Jacket – Die Jacke für den Radalltag im Test

Das haben wir nun von dem Klimawandel! Konnten wir noch vor einigen Jahren zu dieser Jahreszeit bereits Bikeshorts und die neue Sommerkollektion vorstellen, ist jetzt von der Übergangszeit die Rede. Auch wenn um die Mittagszeit die Sonne und die damit verbundene Wärme der durch den Winter gebeutelten Seele schmeichelt, morgens und abends ist es immer noch mächtig frisch. Wir haben über einige Wochen hinweg von Vaude die Softshell Jacke namens „Horny“ getragen. über einige Wochen hinweg heißt natürlich, dass wir auch einige Worte zur Wintertauglichkeit der Jacke verlieren können. Doch der Reihe nach…

Vaude Horny Softshell Jacket

Vaude preist in der Produktbeschreibung die Softshell Jacke für den Radalltag in der City an. Die Jacke zeigt sich optisch recht schlicht und für unseren Geschmack etwas farbarm, erhältlich ist das Jacket nur in den Farben schwarz und pebbles, was in die Richtung grün-grau bzw. olive geht. Da Vaude selbst den Begriff City in den Raum wirft, müssen wir direkt Kritik loswerden: Thema Reflektorstreifen! Die links und rechts am Saum angebrachten Reflektorstreifen (und auch nur, wenn dieser geöffnet wird) sind unserer Ansicht nach zu wenig. Abgesehen von den sparsam angebrachten Reflektoren und dem farbarmen Erscheinungsbild wird es mit der Kritik schon eng.

Vaude Horny Softshell Jacket

Die Verarbeitung der Jacke ist top und auch die vielen Detaillösungen gefallen uns gut. Dazu gehört unter anderem die in die Kapuze integrierte Gesichtsmaske. Diese kann bei Bedarf nach vorne gestülpt werden und schützt somit das Gesicht oder auch den Hals vor dem beißenden kalten Fahrtwind. Ebenfalls klasse sind die elastischen Stulpen am Armabschluss. Diese sehen nicht nur fesch aus, sondern verhindern auch das Eindringen von Fahrtwind. Die Stulpen weisen eine öffnung für den Daumen auf, womit die Stulpen automatisch fixiert werden. Der mit zwei Schiebern versehene grobzahnige Frontreißverschluss versteckt sich wind- und wassergeschützt hinter einer Stofflippe.

Verstaumöglichkeiten bietet die Jacke in Form von zwei seitlichen Einschubtaschen, die jeweils mit einem Reißverschluss versehen sind. Die Einschubtaschen sind im Innern der Jacke festgenäht (abgesehen vom oberen Bereich) und bieten innerhalb der Jacke somit zusätzlichen Stauraum – aber Vorsicht! Eine der beiden unteren Ecke ist nicht vernäht, womit kleinere Gegenstände, wie zum Beispiel ein Handy oder Müsliriegel, verloren gehen können! Der Saum der Jacke lässt sich leider nur bedingt anpassen. Die Kapuze ist fest mit der Jacke verbunden und lässt sich nicht abnehmen. Die Reißverschlüsse sind aus Kunststoff und lassen sich auch mit Handschuhen gut öffnen und schließen.

Vaude Horny Softshell Jacket

Der Tragekomfort ist klasse. Der Schnitt ist ziemlich legere und zeitlos. Die atmungsaktive Jacke ist dank des weichen Innenfutters angenehm auf der Haut zu tragen. Das Außenmaterial ist winddicht und auch einsetzender Regen stellt kein Problem dar. Natürlich müssen wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es sich bei dem Horny Softshell Jacket nicht explizit um eine Regenjacke handelt. Bei hartnäckigem Regen ist auch bei dieser Softshell Jacke irgendwann Schluss! Im Winter haben wir sehr gute Erfahrungen in Kombination mit einer Regenjacke, als zusätzliche Isolationsschicht, gemacht. Unser Fazit: Die Jacke ist nicht nur für die City empfehlenswert, sondern für den Radalltag schlechthin.

Details Vaude Horny Softshell Jacket

Erhältliche Farben: Schwarz und pebbles

Größen (geschlechterspezifisch erhältlich): Women: 34 bis 46 / Men: S bis XXL

Preis: 150 Euro (Preisvergleich lohnt!)

Web: www.vaude.com

O’Neal Shore Rain Jacket und Pants – Regenjacke und Regenhose – Test

Wer kennt es nicht?! Immerhin leben wir ja in Deutschland und der letzte Sommer hat uns mal wieder gezeigt: Richtig gutes Wetter haben wir dann wohl doch eher selten! Allerdings müssen wir über den Sommer nicht weiter philosophieren, nahtlos reiht sich jetzt der Herbst in das ohnehin herbstliche Wetter ein. Wer es nicht bereits vorher schon getan hat, sollte spätestens jetzt an gute Regenbekleidung denken. Was aber tun, wenn man vor lauter Protektoren scheinbar keine passende Regenbekleidung findet?!

Diese muss gut über die Protektoren passen und genug Bewegungsfreiheit bieten, ohne allerdings wie ein Flattersack zu sitzen – weshalb Regenbekleidung zwei Nummern größer immer grenzwertig ist! Zudem muss die Regenbekleidung sehr robust und dazu auch noch atmungsaktiv sein! Wir haben uns mit und ohne Protektoren in die Regenkombo Shore Rain Jacket und Shore Rain Pants von O’Neal geworfen! Beim Überstreifen der Regenbekleidung über enganliegende Kleidung wie Spandex o.ä. fällt direkt auf: Die Jacke als auch die Hose fallen relativ groß aus. Ein bisschen fühlt man sich, als wenn man die Sachen vom großen Bruder auftragen müsste. Besonders die Hosenbeine sind im unteren Bereich sehr breit geschnitten. Auch die Regenjacke zeigt sich etwas big… Anders sieht die Sache aus, wenn man zur Schutzausrüstung greift. Besonders im Bereich der Schultern und der Knie zeigt sich das Plus an Material als sehr sinnig!

Auffallend ist das sehr robuste Material der Regenjacke und Regenhose, das Maxtura-Gewebe. Es ist schon erstaunlich, was dieses Gewebe so alles aushält! Das Material ist relativ dick und schwer, beansprucht also relativ viel Stauraum im Rucksack. Auch das Gewicht ist nicht ohne. Die Hose und die Jacke bringen zusammen knapp 980 Gramm auf die Waage – in der Größe M. Das Mehrgewicht lohnt, wir sind bei unserem Frankencross stundenlang durch den Regen gefahren ohne nass zu werden. Das Thema Atmungsaktivität ist immer ein heikles Thema. Auch bei der Regenkombo überzeugt die Atmungsaktivität, allerdings schwitzt man auch hier. Auf nackter Haut fühlt sich die Regenhose kalt an, da hier im Gegensatz zur Jacke kein Innenfutter vorhanden ist. Die Verarbeitung der Hose als auch der Jacke ist sehr gut. Der Blick in die Kleidung zeigt die doppelt verschweißten und versiegelten Nähte – wie gesagt, selbst nach stundenlangem Fahren im Regen kann einem dieser nichts anhaben.

Der Hosenbund als auch die Hosenbeine weisen als Abschluss ein Gummiband auf. Der Abschluss der Hosenbeine besitzt zusätzlich einen Reißverschluss, um einen besseres und bequemeres Anziehen zu ermöglichen. Schön sind die beiden seitlichen dicken Reflektorstreifen in diesem Bereich, welche als Überlappung den Reißverschluss schützen. Taschen besitzt die Hose leider nicht. Optisch zeigt sich die Hose – abgesehen von den O’Neal Aufdrucken – recht unspektakulär. Die Jacke hat optisch durch das aufgedruckte coole Muster mehr zu bieten. Die Ärmel der Jacke weisen als Abschluss ebenfalls ein Gummiband auf. Der Reißverschluss der Jacke ist versiegelt und am Rücken findet sich ein Reflektorstreifen. Die Jacke bietet zwei seitliche Taschen, die ebenfalls mit einem versiegelten Reißverschluss versehen sind. Die Jacke lässt sich im Hüftbereich durch eine Kordel in der Weite anpassen. Der Kragen ist durch den weichen Stoffbesatz sehr angenehm. Nur zwei Dinge vermissen wir an der Jacke: Eine Kapuze und eine Lasche zum Aufhängen.

Qualitativ hochwertige Regenbekleidung, die wir aufgrund des Schnittes vor allem beim Tragen von Protektoren empfehlen würden. Das Material ist sehr robust und die Verarbeitung kann überzeugen.

Größen: S, M, L, XL, XXL
Preis: Shore Rain Jacket 59,90 Euro, Shore Rain Pant 39,90 Euro

Vertrieb: www.2wheel-distribution.com

O’Neal Hardwear Jersey – BLENDER electric blue/gold – Produktcheck

Ihr werdet euch sicherlich erinnern… Im November letzten Jahres hatten wir euch die O’Neal Hardwear Pants in einem Test vorgestellt. Die Hose musste eine Menge über sich ergehen lassen und wusste zu begeistern. Zu der sehr stylischen Hose gibt es natürlich auch das passende Jersey! Da das Jersey zum Zeitpunkt des Tests der Hose nicht verfügbar war, mussten wir ein wenig warten… und dann kam der Winter…

Kurze Rede, langer Sinn… als wir das Jersey vorliegen hatten, war es bitterkalt. Wir wollen jetzt nicht zu Miezekätzchen mutieren, aber für den Test eines luftigen Jerseys war es uns einfach zu frisch! Da wir in der Praxis testen und nicht im wohl temperierten Labor, reichen wir jetzt den Test nach! Man möge es uns verzeihen. Optisch ist das Jersey natürlich einfach Porno! Wir wissen zwar nicht, wer bei O’Neal verantwortlich für das Design ist, aber dieser Mensch versteht definitiv sein Handwerk. Das Jersey kann natürlich sehr gut zu der passenden Hose getragen werden, lässt sich aber auch mit anderen Pants hervorragend in Szene setzen. In Szene setzen ist wohl der richtige Ausdruck: Wer so am Spot auftaucht oder durch die Gegend düst, sollte sich den neidischen Blicken der anderen Biker, egal ob MTB oder Moped, bewusst sein!

Speziell die uns vorliegende Ausführung BLENDER electric blue/gold ist der Hammer! Das Jersey ist sehr luftig und lässt gut den Fahrtwind passieren, was besonders bei schweißtreibenden Aktionen sehr willkommen ist. Allerdings weiß nicht nur die Optik zu begeistern, sondern auch der Tragekomfort. Das Jersey ist schweißabsorbierend und antibakteriell. Durch den langen Schnitt kann das Jersey bequem in die MX-Hose gesteckt werden. Die Verarbeitung des Jerseys gibt keinen Grund zur Kritik und auch den Preis von 50 Euro halten wir für sehr fair. Wir haben das Jersey neben dem Einsatz beim Biken auch mehrmals durch die Waschmaschine gejagt, was weder der Passform noch den Prints etwas anhaben konnte. Erhältlich ist das Jersey in den Größen S bis XXL. Wie besang es damals schon IDEAL: Haben, Haben, Haben….

Vertrieb: www.2wheel-distribution.com

Craft Flex Hood – Ein Kapuzenpulli nicht nur für Rocky!

Wer kennt ihn nicht? Rocky! Eine ganze Generation ist mit Sly aufgewachsen, hat bei Rocky mitgefiebert und bei seinem Training mitgeschwitzt – womit wir schon beim Thema wären. Der Kapuzenpulli, auch Hoody genannt, war damals schon trendy. Weniger trendy waren damals allerdings auch schon die Schweißflecken. Gefühlte 28 Rocky-Filme später gibt es jetzt die perfekte Lösung für dieses alte Problem, den Craft Flex Hood!

Als notorischer Autoverweigerer versucht man natürlich alles mit dem Bike zu erledigen, sei es die Fahrt zur Arbeit oder der Besuch bei Kollegen oder Verwandten. Irgendwann fängt natürlich das körpereigene Kühlsystem an zu arbeiten, sprich man schwitzt. Schnell kommen einem wieder die Bilder von Sly in den Sinn. Angesichts der meist mehr oder weniger coolen Optik der Bikebekleidung greift man dann doch immer wieder zu einem Hoody…aus bester Baumwolle natürlich. Mit fatalen Folgen, angefangen von den Schweißflecken und den dann daraus resultierenden Düften. Craft hat endlich die Lösung parat und wir sind sehr angetan! Die Optik ist sehr gelungen, sei es der Schnitt, der Schriftzug auf der Brust oder die verfügbaren Farben. Der Craft Flex Hood bringt natürlich alles mit, was man sich von einem Kapuzenpulli wünscht, das ist neben der Kapuze (logo!) auch die vorne angebrachte Tasche. Das leicht windabweisende technische Fleece-Material sieht dem Original Baumwolle verblüffend ähnlich, weiß aber durch Atmungsaktivität und Wärmeisolation zu begeistern. Da klebt nichts mehr auf der Haut – gut für die Optik, die Gesundheit und die Nase. Erstaunlich ist der Tragekomfort auf der Haut, der Hoody fühlt sich kuschelig weich und angenehm an. Erreicht wird das durch die gebürstete Innenseite. Ebenfalls gut gelöst ist der Kordelzug der Kapuze, der nicht wie bei anderen Kapuzenpullis wild in der Gegend oder dem Mittagessen rumbaumelt. Der Hoody ist in verschiedenen Größen erhältlich, es gibt sogar ein spezielles Kindermodell. Der Preis für die „Großen“ beträgt 69,95 Euro, der Junior ist mit 49,95 Euro dabei. Fazit? Top! Einziger Vorwurf: Wieso gibt es diesen Hoody denn erst so spät? Auch Sly hätte seine Freude gehabt!

Mehr Infos unter www.craft.se

Vaude Men’s Lake Jacket – Gelassen dem Wetter trotzen!

Ehrlich! Wir sind für das Wetter nicht verantwortlich! Zugegeben, das Wetter der letzten Wochen war für den Test des Vaude Men’s Lake Jacket natürlich wie geschaffen: Regen, eiskalter Wind, meistens direkt beides zusammen! Dass wir trotzdem noch gesund sind und über diese Jacke berichten können, spricht wohl eindeutig für das Lake Jacket. Weshalb, wieso und warum genau erfahrt ihr jetzt!

Selbst den hartgesottensten harten unverwüstlichsten Hardcorebiker rafft dieses Wetter irgendwann dahin – wenn er denn nicht vernünftige und den Umständen entsprechende passende Kleidung trägt. Die Umstände sind klar definiert: Nässe, Kälte, Wind! Für diese harte Zeit hatten wir das Vaude Men’s Lake Jacket im Einsatz, welches bei uns wochenlang Regen, Sturm, Matsche und diversen Baumberührungen standhalten musste. Die Jacke wurde in der Waschmaschine gewaschen, gefalten, gerollt und gequetscht – eigentlich alles, was so eine Jacke im Laufe ihre Lebens ertragen muss.

Das erste große Plus dieser Jacke ist der lockere Schnitt mit dem leicht tiefer geschnittenen Rücken. Hochspritzendes Wasser stellt somit kein Problem dar und auch die Nieren bleiben geschützt. Ein weiteres Plus ist der mit Klett verstellbare Armabschluss und die Möglichkeit, das Lake Jacke mit einer Kapuze zu versehen – diese befindet sich geschützt im Innenteil der Jacke und kann bei Bedarf per Druckknöpfen am Kragen befestigt werden – Top! Der hochstehende Kragen schützt den Hals vor Kälte und Nässe. Das Hauptaugenmerk des Lake Jacket ist aber sicherlich das atmunsgaktive Ceplex, welches für einen sehr angenehmen Tragekomfort sorgt.

Die Jacke vereint alle Vorzüge, die man an eine Regenjacke als auch einen Windbreaker stellt, ohne dass man das Gefühl hat in einem Plastiksack zu stecken – das fühlt man nicht nur, das sieht man auch, da die Jacke sehr „textil“ wirkt! Natürlich fehlt es dem Lake Jacket weder an Reflektor-Streifen noch an verschließbaren Belüftungsschlitzen im Achselbereich. Das Einzige was wir vermissen ist eine Innentasche (abgesehen von der Kapuzentasche). Eine hochwertige Top-Jacke, die mit einem Anschaffungspreis von 140 Euro den Geldbeutel allerdings nicht unbedingt schont. Die Gesundheit sollte es einem aber wert sein! Für die Damen der Schöpfung gibt es übrigens das Women’s Lake Jacket.

Größen: Von S bis XXL
Farben: red, black, steelblue und blue

Mehr Infos findet ihr unter www.vaude.de

Tatonka Power Jacket und Northway Pants 2 – Test Regenbekleidung

Endlich ist er da – der von den Meteorologen viel versprochene „Jahrhundertsommer“. Noch viel besser, noch viel heißer und noch viel trockener als die vorangegangenen Jahrhundertsommer! So wird es uns zumindest von Jahr zu Jahr versprochen :-/ Klug ist der, der den Weisheiten der Meteorologen nicht zu sehr vertraut und sein Geld nicht in diverse Badebekleidung investiert, sondern in vernünftiger Regenbekleidung! Der nächste Regen lässt nämlich nicht lange auf sich warten! Wir haben uns mit dem Tatonka Power Jacket und den Tatonka Northway Pants 2 den Wassermassen gestellt!

Tatonka bietet dem naturliebenden Outdoorsportler eine umfangreiche Bekleidungspalette an. Mit dem Power Jacket findet sich hier eine robuste multifunktionale Regenjacke, die wir ausgiebig testen konnten – dem Wetter der letzten Wochen sei Dank! Die atmungsaktive Regenjacke bietet versiegelte Nähte und erwies uns auch bei den Regenmassen der letzten Wochen exzellente Dienste. Selbst bei ausgiebigen Touren im Regen konnte das Power Jacket zuverlässig das Regenwasser vom Körper fernhalten. Die Jacke bietet zwei mit einem Reißverschluss versehene Eingriffstaschen und eine Kapuze. Im Innern der Jacke finden sich zusätzlich zwei Taschen für schnellen Zugriff auf Dinge wie zum Beispiel Kartenmaterial. Für Belüftung sorgen Reißverschlüsse im Bereich der Achseln, die für Frischluft sorgen können, aber natürlich nicht müssen. Bemerkenswert finden wir vor allem die Robustheit der Jacke. Durch die Atmungsaktivität kann man die Jacke auch gut mal als Windbreaker verwenden. Nachteil des Power Jacket ist das recht große Packmaß im zusammengefalteten Zustand. Das Power Jacket ist in den Größen S bis XXL und in den Farben schwarz, rot und blau erhältlich und kostet 100 Euro.

Natürlich sollten auch die Beine zuverlässig vor der Nässe geschützt werden. Zeitgleich mit dem Power Jacket haben wir die Northway Pants 2, ebenfalls von Tatonka, getestet. Bei der Northway Pants 2 handelt es sich um eine atmungsaktive Regenhose mit lässigem Schnitt. Wie bei der Regenjacke sind auch bei der Regenhose die Nähte versiegelt. Zuverlässig hält die Hose den Regen und das Spritzwasser vom Körper fern, das atmungsaktive Material sorgt dafür, dass man in der Hose nicht durch den eigenen Schweiß „wegschwimmt“. Die Hose bietet im Innern ein kleines mit Klett verschließbares Fach für Kleingeld oder ähnliches. Der Clou bei den Northway Pants 2 sind die durchgehenden seitlichen Reißverschlüsse, die ein schnelles und unkompliziertes Aus- und Anziehen der Hose ermöglichen. Die Northway Pants 2 hat ein sehr kleines Packmaß und wird mit einem kleinen Beutel, zum Verstauen der Hose, ausgeliefert. Die Northway Pants 2 ist in den Größen 48 bis 56 in schwarz erhältlich und kostet 95 Euro.

Fazit:

Eine gute und sinnige Investition! Die Qualität der Tatonka Regenbekleidung spricht für sich! Der nächste Regen kommt bestimmt und der Herbst lässt sowieso nicht mehr lange auf sich warten!

Mehr Infos unter www.tatonka.com

FOX Racing 180 Pant, Dirtpaw Gloves und HC Jersey – Test

Als Geoff Fox 1974 die Fox Racing Inc. gegründet hat, hätte er sich wohl kaum träumen lassen, dass eines Tages seine Marke nicht mehr aus den Bereichen MX, BMX und MTB wegzudenken ist. Seien wir ehrlich, nicht nur dass jeder FOX kennt, sondern die meisten von uns haben diverse Trikots, Hosen oder Handschuhe mit dem Fuchskopf im Schrank liegen. Wir haben den preiswerteren FOX-Produkten, die für viele auch den Einstieg in die FOX-Welt darstellen, unsere Aufmerksamkeit geschenkt.

Weshalb sich die Bekleidung von FOX so großer Beliebtheit erfreut, lässt sich schon fast mit dem ersten Blick auf das Sortiment beantworten. Die FOX Produkte sind ziemlich stylisch und trendy, optisch bietet FOX hier großes Kino. Das zeigt sich nicht nur bei den Artikeln rund um den Bereich Motocross, sondern auch bei der Streetware. Selbst Nicht-Biker setzen mittlerweile auf das Fuchsköpfchen. Doch wie sieht es mit der Qualität der Produkte aus? Bekanntlich wird man von einem schönen Teller alleine nicht satt.

FOX 180 Pant

Bei den Hosen buhlt neben der 360 und der Blitz die preiswertere 180 um die Gunst der Käufer. Optisch zeigt sich die 180 zwar etwas schlichter als die beiden anderen Modelle, verstecken muss sich diese Hose dennoch nicht. Erfreulich ist das große Angebot für Kids und auch eine Girls-Version kann die 180 Pant vorweisen. Die ersten positiven Punkte kann die Hose direkt beim Anziehen sammeln. Das Innenfutter reicht bis zu den Knie und Angst vor Hochwasser muss niemand haben, weil die Hosenbeine lang genug sind – ein Punkt der für MX-Hosen nicht unbedingt selbstverständlich ist. Das Tragen von Schienbeinprotektoren ist also ohne Probleme möglich. Auch wenn die Hosenbeine im unteren Bereich luftdurchlässig gestaltet sind, wird es in der Hose muckelig warm. Kein Wunder, das Material ist sehr robust und strapazierfähig, die Knie sind sogar leicht gepolstert. Der Hitzeschutz im Innenkniebereich ist für uns Mountainbiker natürlich weniger interessant. Die Pants sitzen gut und engen durch die Verwendung von mehreren Stretcheinsätzen die Bewegungsfreiheit nicht ein. Über die Verarbeitung der 180 Pants kann man nicht klagen – die Nähte der Hose sind doppelt, im Schritt sogar dreifach ausgeführt, das spricht für ein langes Leben der Hose. Durch das Innenfutter scheuert nichts und die Hose lässt sich auch über Stunden bequem tragen! Eine kleine Tasche oder dergleichen sucht man leider vergeblich. Zum Lieferumfang gehören Hüftpolster, die sich per Klett befestigen lassen. Erhältlich ist die 180 Pant ab 119,95 Euro.

FOX HC Jersey

Farblich passend findet sich bei FOX zu den Hosen natürlich auch das dazugehörige Jersey. Die Jerseys der Serie HC zeigen sich äquivalent zu den Preisen der FOX 180 Pant und sind somit ebenfalls im unteren Preissegment bei FOX zu finden. Wie schon bei den Hosen gibt es auch hier spezielle Jerseys für Kids und eine Ausführung für Girls. Natürlich gefällt, wie schon bei der 180 Pant, die Optik des Jerseys. Ein spezieller Farbdruck, der ein Ausbleichen verhindert, sorgt dafür, dass das auch lange so bleibt. Das Jersey ist MotoX-typisch geschnitten, bietet einen V-Ausschnitt und kann natürlich perfekt über Protektoren getragen werden. Die Armbündchen sind schmal, allerdings handelt es sich nicht um Gummibündchen. Obwohl das HC Jersey von der Verarbeitung einen guten Eindruck macht, quittierte das Jersey ausgerechnet bei uns den ersten Abflug direkt mit einer aufgerissenenen Naht im Bereich des Ellbogens. Da das FOX HC Jersey im weiteren Verlauf des Tests allerdings keinen Grund mehr zur Kritik gab und auch die Überprüfung der anderen Nähte keine weiteren Schwachstellen zeigte, gehen wir davon aus, dass die äußeren Umstände etwas „unglücklich“ waren. Das FOX HC Jersey ist für 34,95 Euro erhältlich.

FOX Dirtpaw Gloves

Um komplett durchgestylt zu sein, dürfen natürlich nicht die richtigen Handschuhe fehlen. Wie sollte es anders sein, auch hier gibt es bei FOX Abhilfe. Die Dirtpaw Gloves glänzen nicht nur durch den Preis und die Optik, sondern auch durch die sehr gute Passform. Die Handschuhe sind im Handflächenbereich schlicht gestaltet, weisen aber dennoch eine leichte Polsterung der Handfläche und Silikon-Anti-Rutsch-Noppen auf den Bremsfingern auf. Die Oberseite des Handschuhs zeigt sich wesentlich großzügiger ausgestattet. So finden sich Gummiprotektoren und Neopren-Schutzpolster, welche die Hand schützen und zudem stylisch aussehen lassen. Was dem Handschuh komplett fehlt ist leider ein Frotteebesatz am Daumen. Am Handgelenk bietet der Dirtpaw einen Klettverschluss. Ebenfalls gut ist die Ventilation des Handschuhs. Der Handschuh ließ sich während des Test absolut stressfrei tragen, allerdings machten sich leider die Anti-Rutsch-Noppen der Bremsfinger relativ schnell auf und davon. Ein sehr feiner und empfehlenswerter Handschuh für relativ wenig Geld! Die Dirtpaw Gloves wandern für 28,95 Euro über die Ladentheke.

Vertrieb in Deutschland und Österreich:
YOKO Sportartikel GmbH
Am Hirtengarten 30
57290 Neunkirchen

Mehr Infos unter www.foxracing.de

Craft Rain Jacket und Pant – Regenbekleidung im Test

Bedingt durch die klimatischen und landschaftlichen Gegebenheiten setzten die Skandinavier schon oft Maßstäbe. Schwedische Autos galten bereits sehr früh als sehr sicher, ein finnisches Unternehmen ist der weltgrößte Mobiltelefonhersteller und beim Eishockey sind die Skandinavier sowieso Weltspitze. Doch auch Bekleidungstechnisch spielen die Skandinavier großes Kino, wie der Test der Regenbekleidung der schwedischen Firma Craft zeigt. Wir testeten für euch das „Bike Rain Jacket“ und die „Bike Rain Pant“.

Wer kennt es nicht? Spätestens beim Abrutschen von der Bärentatze ist es um viele Regenhosen geschehen. Schnell klafft ein großer Riss dort, wo eigentlich die Hose das Regen- und Spritzwasser vom Körper fernhalten sollte. Funktion ist eine Sache, Stabilität leider oft eine andere. Dass es auch anders geht, bewies uns der Test der „Bike Rain Jacket“ und der „Bike Rain Pant“ von Craft. Die Skandinavier legen hier weniger Wert auf Filigranität, sondern viel mehr auf gute Funktion bei einer sehr hohen Stabilität. Das merkt man bereits beim ersten Befühlen des Bekleidungsstoffes. Dieser fühlt sich relativ fest und dick an und vermittelt das Gefühl eines normalen Stoffes. Doch weit gefehlt! Bei dem Material handelt es sich um „vent air“, welches atmungsaktiv, wassendicht und winddicht ist. Der Schnitt der Hose und der Jacke sind sehr leger und stehen selbst Gegnern von Spandexklamotten gut zu Gesicht. Die Bündchen von Hose und Jacke sind eng anliegend. Ein Reißverschluss im Wadenbereich lässt ein schnelles und unkompliziertes Überstreifen der Hose zu und die angebrachten Klettverschlüsse sorgen für eine flatterfreie Fahrt. Die Verstärkung am Gesäß sorgt für ein langes Leben der „Bike Rain Pant“.

Die Jacke bietet für Achselschwitzer, ebenfalls durch einen Reißverschluss, spezielle Belüftungsschlitze an. Hose als auch Jacke weisen hinten eine kleine Extratasche auf und durch das Innenfutter ist die Craft Regenbekleidung angenehm zu tragen. Dass Trotz der Robustheit des Materials die Funktion nicht darunter leiden muss, zeigte der harte Test bei winterlichen als auch frühlingshaften Wetterbedingungen. Selbst bei Sturmwarnung waren wir mit der Jacke und der Hose unterwegs. Kein Vergnügen, aber die Craft Produkte zeigten sich von ihrer besten Seite und hielten den Unmengen von Regenwasser stand. Vorteil des legeren Schnittes ist, dass bei kühleren Temperaturen ohne Probleme etwas darunter getragen werden kann. Neben der Funktion begeistert vor allem die Stabilität. Trotz mehrfachen Hängenbleibens an den Pedalen und an unsinnigen Dornenbüschen zeigten sich Hose als auch Jacke nach dem Test in einem immer noch sehr guten Zustand.

Fazit:

Perfekt für alle, die einen hohen Anspruch an Funktion und Stabilität haben.

Bike Rain Jacket

  • Größen: S bis XXL
  • Farben: neongelb, rot, schwarz, silber
  • Preis: 99,95 Euro

Bike Rain Pant

  • Größen: S bis XXL
  • Farben: schwarz
  • Preis: 99,95 Euro

Mehr Infos unter www.craft.se