HeatPerformance: Beheizbare Handschuhe im Test

Eine denkbar ungünstige Eigenart des Winters sind bekanntlich die Temperaturen – vor allem in unseren Breitengraden. Wer sich beim Biken oder bei anderen Outdoor-Aktivitäten nicht die Flossen abfrieren möchte, muss also dementsprechend handeln. Gute Handschuhe und Socken alleine reichen bei Werten im tieferen Minusbereich allerdings oftmals nicht mehr aus. Hilfe versprechen hier Varianten mit eingebauter Heizung. Das niederländische Unternehmen HeatPerformance bietet ein ganzes Füllhorn an beheizter Bekleidung an. Zwei dieser Produkte mussten während der ersten Kälteperiode ihre Fähigkeiten in der Eifel unter Beweis stellen.

Beheizbare Handschuhe und Socken von HeatPerformance im Test

HeatPerformance: Spezielle Produkte für anwendungsspezifische Anforderungen

Die Marke HeatPerformance hat sich auf wärmende Bekleidung für drinnen und draußen spezialisiert. Mit eigens ausgerichteten Produkten wird hierbei auf anwendungsspezifische Anforderungen eingegangen. Der beheizte Fahrradhandschuh HeatPerformance ALLROUND richtet sich der Bezeichnung entsprechend an Radfahrer, kann aber genau so gut beim Wandern oder Laufen getragen werden. Beheizbare Socken werden in unterschiedlichen Dicken angeboten. Wir haben uns für das Modell HeatPerformance THIN entschieden, die von der Dicke her mit Tennissocken vergleichbar sind und somit perfekt zu Radschuhen oder Sneakern passen.

Fakt ist: Mit eiskalten Fingern und Füßen macht Biken nicht nur keinen Spaß, sondern parallel hierzu verabschiedet sich das Feingefühl fürs Bike, vom Schalten und Bremsen mal ganz abgesehen. Wir waren deshalb sehr gespannt, wie sich die beheizbaren Handschuhe und Socken von HeatPerformance in der Praxis schlagen. Sowohl die Handschuhe als auch die Socken kommen von Werk aus in einem hochwertigen Karton mit Magnetverschluss. Die Handschuhe werden grundsätzlich mit Batterien ausgeliefert, bei den Socken kann zwischen Optionen mit oder ohne Batterie gewählt werden.

Beheizte Fahrradhandschuhe HeatPerformance ALLROUND

Die beheizten Fahrradhandschuhe sind für moderates Radfahren entwickelt worden und wirken optisch wie normale Winterhandschuhe. Das liegt unter anderem an der unauffälligen Positionierung des schlanken Akkus. Lediglich der im Betrieb beleuchtete Schalter oberhalb des Handgelenks weist auf die integrierte Heizung hin. Beheizt werden sowohl die Finger als auch der Handrücken. Der Handschuh besteht aus einer Mischung aus TPU und Neopren und ist somit wind- und wasserdicht. Das Innenfutter aus Baumwolle sorgt für ein angenehmes Tragegefühl. Eine Bedienung des Smartphones ermöglicht die Touchscreen-Fingerspitze.

Der HeatPerformance ALLROUND Heizhandschuh besticht durch hohen Tragekomfort und ein gutes Griffgefühl. Die Anti-Rutsch-Beschichtung auf der Handinnenseite gewährleistet selbst bei Nässe enormen Grip am Lenker. Bremse und Schaltung lassen sich ohne Einschränkungen bedienen. Das längere Bündchen sorgt dafür, dass der Handschuh auf dem Jackenärmel aufliegt und somit weder Kälte noch Nässe an die Haut gelangen. Die Wärmeverteilung ist ausgezeichnet und sogar bei eisigen Temperaturen bleibt durch die Wärme das Gefühl in den Fingern vollkommen erhalten. Dank der drei Heizstufen kann die Innentemperatur individuell angepasst werden.

Beheizbare Handschuhe und Socken von HeatPerformance im Test

Dünne beheizbare Socken HeatPerformance THIN

Bei den HeatPerformance THIN handelt es sich um flauschige, beheizbare Socken. Etwa so dick wie Tennissocken können die aus 68% Bambusviskose, 20% Elastan und 12% Spandex bestehenden Socken ohne Probleme mit Sneakern, Turnschuhen oder Radschuhen getragen werden. Das Tragegefühl ist ausgezeichnet und ein Kratzen kommt selbst bei längeren Touren nicht auf. Die Bambusviskose fühlt sich angenehm weich an und verfügt über saugfähige und atmungsaktive Eigenschaften. Die Verwendung von Elasthan und Spandex sorgt wiederum für hohe Elastizität und eine gute Passform.

Die Heizelemente sind bei dem beheizbaren Socken sowohl oberhalb als auch unterhalb der Zehen angebracht. Unsere Befürchtung, dieser Aufbau könnte beim Tragen stören, bestätigte sich nicht. Das Konzept hat natürlich einen guten Grund: Die Zehen sind die erste Stelle, an der die Kälte wahrgenommen wird. Der Rest des Fußes wird von den Zehen aus erwärmt. Das funktioniert wirklich wunderbar! Energie bezieht der Socken durch den im Beinstück eingeschlagenen Akku. Wie bei den Handschuhen stehen ebenfalls drei Heizstufen zur Verfügung, die sich bequem per Tastschalter einstellen lassen.

Pflege, Temperatur und Batterielaufzeit

Für die Energieversorgung sorgen pro Handschuh und Socke jeweils ein 7,4 Volt Lithium-Ionen-Akku mit 2600 mAh. Mit einem Gewicht von je 88 Gramm machen sich diese beim Tragen in keinster Weise bemerkbar. Die kompakten Maße von 70 x 58 x 10 mm sprechen ebenfalls für sich. Das Aufladen mit dem mitgelieferten Dual-Ladegerät nimmt knapp über vier Stunden in Anspruch. Das Einsetzen der Akkus in die Handschuhe und Socken geht schnell und einfach über die Bühne. Das Kabel ist lang genug, um den Stecker problemlos mit der Buchse verbinden zu können. Sowohl die Handschuhe als auch die Socken können per Handwäsche gereinigt werden.

Die Batterielaufzeit ist natürlich von den Außentemperaturen und der Heizstufe abhängig und variiert somit stark. Unterschiedlich ist auch die Betriebszeit von Handschuhen und Socken. Grund hierfür dürften die umfangreicheren Heizelemente des Handschuhs sein. In der höchsten Heizstufe, die um die 60 Grad Wärme erzeugt, sind bei den Handschuhen zwei bis drei Stunden möglich, bei den Socken sogar drei bis vier Stunden. Die beiden schwächeren Heizstufen bringen um die 40 bzw. 50 Grad mit entsprechend längeren Wärmezeiten. Das wärmende Gefühl setzt übrigens sehr schnell ein: Innerhalb einer Minute darf man sich über warme Hände und Füße freuen.

Fazit

Wer selbst bei eisigen Temperaturen seine Outdoor-Aktivitäten nicht einschränken möchte, der ist mit den beheizbaren Handschuhen und Socken von HeatPerformance bestens beraten. Die langanhaltende Wärme, der gute Tragekomfort und die hohe Verarbeitungsqualität sprechen eindeutig für die Produkte. Die nächste Eiszeit kann also kommen!

Web: www.heatperformance.de

Beheizte Fahrradhandschuhe HeatPerformance ALLROUND: Details, Ausführungen und Preise

Dünne beheizbare Socken HeatPerformance THIN: : Details, Ausführungen und Preise

Chrome Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh mit vulkanisierter Panaracer Gummiaußensohle im Test

Mit den Low- und Midcut Fahrradsneakern erweitert der Schuhhersteller Chrome sein Portfolio um eine neue Generation Bike Footwear. Optisch wirken die Modelle wie ganz normale Freizeitschuhe mit etwas dickerer Sohle, aber bei genauem Hinschauen fallen eine Menge Features auf. Welche Highlights auf Euch genau warten und wie sich die Schuhe in der Praxis bewähren, das verrät unser Test des Chrome Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuhs.

Chrome Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh mit vulkanisierter Panaracer Gummiaußensohle im Test

Trail Ready: Der Chrome Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh

Beim Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh handelt es sich laut Beschreibung um einen Schuh für alle Bike-Abenteuer. Das TR in der Bezeichnung steht für Trail Ready – im Gegensatz zu den anderen Low- und Midcut Fahrradsneakern von Chrome verfügt dieser Schuh über keine Aufnahme für ein Pedalsystem. Grip in allen Situationen soll die durchgehende Panaracer-Außensohle garantieren. Das Obermaterial besteht aus atmungsaktivem Mesh mit Wildleder-Overlays für eine erhöhte Stabilität. Weitere Merkmale des Schuhs sind die Einlegesohle mit Fußgewölbeunterstützung und dämpfendem Fersenkissen, die verstärkte Zunge und die Schnürsenkelgarage. Ein einfaches An- und Ausziehen soll die Zuglasche gewährleisten.

Perfekt zum Shreddern auf Trails, beim Downhill und auf dem Pumptrack?

Auffallend ist der sehr robuste und massive Aufbau des Sneakers. Die Verarbeitung wirkt wie die verwendeten Materialien hochwertig. Ebenso fällt das recht hohe Gewicht des Schuhs auf, was für den angedachten und von uns bevorzugten Einsatzbereich allerdings keine Rolle spielt. Viel wichtiger sind für uns ein sicherer Halt auf dem Pedal, eine optimale Fußführung und ein gutes Tragegefühl, das auch ein Feedback des Bikes nicht ausschließt. Hohe Anforderungen, denen sich der Chrome Kursk TR im Test stellen musste. Wir haben den Flatpedal-Fahrradschuh beim Shreddern auf Trails, beim Downhill und auf dem Pumptrack getestet – und natürlich auch einfach mal nur so beim Gehen, was ja auch ab und zu mal vorkommen soll.

Robuste Konstruktion und extrem griffige, vulkanisierte Gummilaufsohle

Der Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh vermittelt trotz der robusten Konstruktion ein erstaunlich leichtfüßiges Tragegefühl. Die Einlegesohle mit Fußgewölbeunterstützung und dämpfendem Fersenkissen sorgt für hohen Komfort beim Fahren wie beim Gehen oder Stehen. Sehr beeindruckend präsentiert sich der Bike-Sneaker in puncto Grip. Die extrem griffige, vulkanisierte Gummilaufsohle, die in Zusammenarbeit mit dem Fahrradreifenhersteller Panaracer entwickelt wurde, saugt sich regelrecht auf dem Pedal fest. Egal wie ruppig es auf dem Trail wird, einmal auf dem Pedal abgesetzt überzeugt der rutschsichere Halt. Selbst auf dem nassen Pedal besticht die Panaracer-Außensohle durch enormen Grip.

Chrome Kursk TR: Mehrschichtiger Sohlenaufbau mit PowerPlate-Technologie

Die Sohle hat es in der Tat in sich. Sie verfügt über den gleichen Aufbau wie die anderen Mitglieder der Kursk-Familie, allerdings mit einem ausgeprägteren Profil. Der mehrschichtige Sohlenaufbau mit PowerPlate-Technologie beinhaltet auch eine steife ¾-lange Nylonplatte. Das Ergebnis ist auf jeden Fall beeindruckend! Der Halt ist phänomenal, die Kraftübertragung top. Ebenso funktionell und auftrumpfend präsentiert sich das Obermaterial. Die Verwendung von atmungsaktivem Mesh fördert das angenehme Tragegefühl selbst bei wärmeren Temperaturen. Nicht weniger überzeugend ist der übrige Aufbau des Schuhs mit Schnürsenkelgarage und verstärkter Zunge. Das Aus- und Anziehen gestaltet sich dank der Zuglasche zudem äußerst einfach und unkompliziert.

Chrome Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh mit vulkanisierter Panaracer Gummiaußensohle im Test

Fazit

Der Chrome Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh überzeugt durch enormen Grip auf dem Pedal. Selbst bei schlechter Witterung steht wildem Shreddern nichts entgegen. Auch der Tragekomfort ist erstklassig. Die gute Verarbeitung, der langlebige Aufbau und die tolle Optik sorgen ihrerseits für Bestnoten.

Chrome Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh: Details

  • Erhältliche Größen: 7 bis 13
  • Gewicht: Etwa 530 Gramm / Schuh (Gr. 10.5)
  • Verfügbare Farbvarianten: Black/Grey oder Earth/Gum
  • Preis: 130,00 Euro

Web: www.chromeindustries.com

Rockrider Fahrradschuh MTB ST 100: Der SPD-kompatible Schnürschuh im Test

Test: Die Decathlon Eigenmarke Rockrider bietet mit dem MTB ST 100 einen Schnürschuh speziell für Mountainbiker an. Der SPD-kompatible Fahrradschuh lässt sich laut Angaben des Herstellers sowohl mit als auch ohne Klickpedale nutzen. Vielversprechend zeigt sich ebenfalls der Aufbau des preiswerten MTB-Schuhs. Wir wollten wissen, ob der Rockrider Fahrradschuh MTB ST 100 sein Geld wert ist.

Das Qualität nicht unbedingt teuer sein muss hat Decathlon schon bei diversen Tests bewiesen. Durch die vielen Eigenmarken wird meist erst auf dem zweiten Blick klar, dass es sich im Grunde um Decathlon Produkte handelt. Eine dieser Marken ist Rockrider, die sich auf den MTB Bereich spezialisiert hat. Im Sortiment von Rockrider finden sich neben Mountainbikes auch viele Bekleidungsartikel, darunter der Fahrradschuh MTB ST 100. Angeboten wird der MTB-Schuh zum Preis von 39,99 Euro.

Der Schnürschuh richtet sich laut Hersteller an alle Biker, die auf ihren Touren nicht nur fahren, sondern auch gehen. Konzipiert ist der Fahrradschuh MTB ST 100 für die Verwendung mit dem Kombi-Pedal Shimano SPD M324 und dem Klick-Pedal Shimano SPD M520. Der Schuh ist allerdings weder mit den aktuellen SPD-Pedalen und Cleats von B’TWIN noch mit den Enduro-/Freeride Klick-Pedalen Shimano SPD M424 kompatibel. Das Gewicht des Pärchens in der Größe 44 liegt bei etwa 726 Gramm.

Dank der versenkt montierten Platten lässt sich mit den Schuhen tatsächlich vernünftig laufen. Die Sohle ist zwar recht steif, ermöglicht aber dennoch ein natürliches Abrollen des Fußes. Beim Druck auf das Pedal wird die Kraft gut übertragen, ein unangenehmes Druckgefühl kommt nicht auf. In Verbindung mit Flatpedals ist unser Eindruck leicht zwiespältig. Die genoppte Sohle bietet auch bei Nässe einen recht guten Grip, allerdings fehlt uns ein wenig das Gefühl zur Pedale. Bei Touren geht das noch völlig in Ordnung, in ruppigen Passagen oder beim Jumpen würden wir uns dann doch eine etwas flexiblere Sohle wünschen.

Der obere Aufbau des Schuhs mit 3D-Meshgewebe weiß zu überzeugen. Der Schuh kühlt spürbar und leitet den Fahrtwind effizient zum Fuß weiter. Sehr überrascht – und das positiv – waren wir von der wasserabweisenden Eigenschaft des Schuhs. Selbst bei längeren Regenfahrten behielten wir trockene Füße. Nach dem Waschen der Schuhe überzeugte zudem die schnelle Trocknungszeit. Für Tourenfahrer echt top! Eine pfiffige Lösung gefällt uns ebenfalls: Die Schnürsenkel lassen sich in eine kleine Tasche oben an der Zunge schieben und sind somit aus dem Weg.

Über die Passform eines Schuhs lässt sich sicherlich immer streiten. Bei uns passte der Schuh wie angegossen, da gibt es zumindest von unserer Seite nichts zu meckern. Prinzipiell lässt sich aber sagen, dass der Rockrider Fahrradschuh MTB ST 100 recht schmal ausfällt. Trotz des relativ günstigen Preises bleibt die Qualität nicht auf der Strecke: Auch nach längerem Einsatz sehen die Schuhe immer noch gut aus, Schwachstellen können wir nicht ausmachen. Die Sohle selbst zeigt ebenfalls nur wenig Verschleiß.

Fazit Rockrider Fahrradschuh MTB ST 100

Sehr guter Allround-Schuh für Tourenfahrer zum fairen Preis.

Produktdetails Rockrider Fahrradschuh MTB ST 100

  • Verfügbare Farben: Schwarz und grau
  • Gewicht Paar (Gr. 44): 726 Gramm
  • Preis: 39,99 Euro
  • Referenznummer: 8500653
  • www.decathlon.de

OXELO Skaterschuhe im Test: Für mächtig Grip auf Flat-Pedals

Produktcheck: Die Kombination Plattformpedale und Skaterschuhe spricht für höchsten Grip und Trittsicherheit beim Riden. Als Nonplusultra gelten sicherlich die Skateschuhe mit dem berühmten Sohlen-Rautenmuster eines US-amerikanischen Herstellers, doch der Anschaffungspreis treibt so manchem Rider die Tränen in die Augen. Schlimmer noch, das Tragen beim Biken ruiniert die edlen Treter selbst im urbanen Umfeld relativ schnell. Wir haben uns nach preiswerten Alternativen umgeschaut und sind auf OXELO Skaterschuhe gestoßen.

OXELO Skaterschuhe Sneaker Vulca Canvas Low

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Neu im Sortiment von Decathlon ist der leichte Sommer Skateschuh OXELO Sneaker Vulca Canvas Low. Die Außenseite des Schuhs besteht aus 100% Baumwolle, womit der Einsatz auf urbanes Riden oder zumindest trockene Verhältnisse beschränkt ist. Lässig und leicht wie die Optik des OXELO Skaterschuhe Sneaker Vulca Canvas Low zeigt sich der Schuh auch beim Tragen. Der schlanke Schnitt macht einen schlanken Fuß, der niedrige Schaft gewährleistet maximale Bewegungsfreiheit.

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Die stabile, aber dennoch flexible Sohle aus 100% Naturkautschuk bietet in Kombination mit dem Profil exzellenten Grip auf Plattformpedalen. Das Trittgefühl ist sehr gut und vermittelt beim Fahren Sicherheit. Obwohl der Schuh lediglich 24,99 Euro kostet, ist die Verarbeitungsqualität erstaunlich gut. Die sauberen Klebestellen und Nähte wissen zu überzeugen. Erhältlich ist der Schuh in vielen Farben in den Größen 38 bis 45.

OXELO Skaterschuhe Sneaker Crush Low 2.0

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Sehr hochwertig wirkt der OXELO Skaterschuhe Sneaker Crush Low 2.0 mit einer Außenseite aus Rindsspaltleder (80%) und Polyester (20%). Der stylische Schuh verfügt für maximale Bewegungsfreiheit ebenfalls über einen niedrigen Schaft. Tragekomfort als auch Trittgefühl sind erstklassig. Einen sehr guten Grip auf dem Pedal gewährleistet die Sohle aus 100% Naturkautschuk. Auch bei ruppigen Aktionen vermittelte uns der OXELO Skaterschuhe Sneaker Crush Low 2.0 einen sicheren Halt auf dem Pedal.

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Der Schuh besticht zudem mit Stabilität und einer richtig tollen Verarbeitung. Die geklebte und genähte Sohle ist hier ebenso hervorzuheben wie die doppelten Nähte, die fette 2 cm dicke Zunge und der Schaft aus Leder. Der Preis von 34,99 Euro ist eine echte Ansage! Verfügbar ist der OXELO Skaterschuhe Sneaker Crush Low 2.0 in den Farben schwarz oder blau in vielen Größen.

Fazit OXELO Skateschuhe

Die OXELO Skateschuhe des Sportartikelriesen Decathlon präsentieren sich als sehr gute preiswerte Alternative zu den teureren Markenschuhen. Sowohl von der Verarbeitungsqualität als auch optisch spielen die OXELO Skaterschuhe in einer höheren Liga. Dämpfung und Fußbett spielen bei Skaterschuhen für unseren Einsatzbereich nur eine untergeordnete Rolle, weshalb hier keine Bewertung erfolgt. Klasse!

Web

www.oxelo.co.uk

Vaude Tonale AM – Der Schuh für den Tourer und Alpinisten – Test

Eine wichtige Voraussetzung für Tourenspaß sind vernünftige Schuhe. Nicht nur eine gute Passform und Wetterfestigkeit spielen eine große Rolle, sondern auch die „Alltagstauglichkeit“. Wer eine lange Tour wie beispielsweise den Alpencross bestreitet, verzichtet oftmals auf ein zweites Paar Schuhe. Wir brauchen also, je nach Betrachtungsweise, die eierlegende Wollmilchsau oder die wollmichlegende Eiersau. Wie auch immer, wir haben uns die Vaude Tonale AM unter die Hufen geschnallt.

Wie bereits in der Einleitung angedeutet, wollen wir uns diesmal nicht auf die Gruppe der Freestyler oder Dirter konzentrieren, sondern uns dem Großteil der Mountainbiker zuwenden. Dazu gehören die Alltagsradler, die jeden Tag bei jedem Wetter mit dem Rad zur Arbeit fahren, die All-Mountain Biker und natürlich die Tourenfahrer, die auch einige Tage ohne Schuhwechsel auskommen müssen. Laut Vaude wäre hierfür der Tonale AM die richtige Kaufentscheidung. Knapp vier Monate hatten wir den Schuh jetzt im Test, was heißt, dass der arme Schuh den Winter hindurch getragen wurde – und davon hatten wir bekanntlich genug.

Aus dem Karton entnommen zeigt sich der Vaude Tonale AM in einem perfekten Zustand. Jaja, werdet ihr jetzt denken, das sind neue Schuhe doch immer! Jein…der genaue Blick auf die Schuhe zeigt eine penibelst saubere Verarbeitung, keine Klebereste, wie man sie oft an anderen Schuhen erblicken kann. Das ist schon ein feiner Unterschied. Die Nähte sind ebenfalls sehr sauber ausgeführt – ob dies so bleiben würde, sollte sich nach dem Test herausstellen. Auffallend ist das hohe Gewicht der Schuhe. Das Profil der Sohle macht einen sehr guten Eindruck und natürlich ist der Tonale AM geeignet für SPD- und entsprechende Systeme.

Der Vaude Tonale AM ist sehr robust aufgebaut, was man auch am Tragekomfort bemerkt. Der Schuh sitzt den Anforderungen entsprechend angenehm, aber keinesfalls leichtfüßig. Die Schnürung verschwindet weitgehendst hinter dem Klettverschluss und baumelt so weder unkontrolliert in der Gegend herum noch löst sie sich unabsichtlich. Reflektorstreifen sind vorne als auch hinten an der Ferse angebracht – sehr lobenswert. Beeindruckt sind wir von der Wetterfestigkeit des Schuhs. Wir sind im Regen sowie bei Schnee unterwegs gewesen, nasse Füsse sind mit dem Tonale AM ein Fremdwort. Das Zauberwort auch hier: Ceplex!

Der Aufbau des Schuhs in Verbindung mit dem atmungsaktiven Ceplex-Material ist Vaude in Bezug auf die Beanspruchung absolut gelungen. Der Schuh bietet auch im Winter einen sehr guten Kälteschutz, bei wärmeren Bedingungen wird es aber muckelig warm. Ebenfalls ein Traum ist die stark profilierte Sohle. Die Trittsicherheit ist fantastisch, was sich besonders bei Tragepassagen auf schlüpfrigen Boden auszahlt. Wir haben den Schuh sogar zum Wandern eingesetzt, also wahrlich ein Allrounder. Der hohe Abschluss des Schuhs bietet einen sehr guten Schutz des Knöchels. Der Bereich des Knöchels ist sehr gut gepolstert.

Beim Freeriden störte uns allerdings der etwas hohe steife Abschluss des Schuhs, der die Bewegungsfreiheit leicht behindert, aber zumindest nicht einschränkt. Auch nach vielen Wochen im Einsatz zeigt sich der Vaude Tonale AM immer noch in einem sehr guten Zustand. Die Nähte sehen noch aus wie neu, nichts ist ausgefranst oder abgerissen. Der gute Eindruck bestätigt sich somit auch nach dem Test. Ein richtig guter Tourenschuh, der unseres Erachtens vom Gewicht (unsere Messung ergab 1280 Gramm bei der Größe 43) allerdings etwas zu schwer geraten ist.

Preis: 150 Euro
Größen: 38 bis 48

VANS Cult Brasco – Vorstellung der Schuhe für BMX/MTB und Street

Sie begleiten uns quasi schon unser ganzes Leben und sind aus dem Bereich BMX und Skate nicht mehr wegzudenken: VANS Shoes. Auch wenn die Konkurrenz nicht schläft, stellen VANS immer noch das Nonplusultra in diesem Bereich dar. Immer trendy und vor allem mit dem super Grip auf den Pedalen sind VANS für uns immer noch die erste Wahl. Das ändert sich auch nicht mit dem VANS Cult Brasco!

Zu den Sohlen der Cult Brasco muss man keine Worte mehr verlieren – es sind halt VANS. Die vulkanisierte Sohle mit dem Waffelmuster ist altbewährt und klebt geradezu auf den Pedalen. Ein Abrutschen ist fast unmöglich, das weiche Gummi beißt sich regelrecht fest. Neben der Griffigkeit auf den Pedalen vermitteln die Sohlen ein gutes Gefühl für das Bike, ohne unbequem zu wirken. Nicht umsonst tragen wir mit Vorliebe Schuhe dieser Marke!

In Zusammenarbeit mit der BMX Cult Crew entstand der Cult Brasco. Das Obermaterial besteht zum größten Teil aus schwarzem Leder, weist aber auch Bereiche aus schwarzem Textil auf. Der Schuh wirkt schmal und edel. Die Passform und Passgenauigkeit ist – mal wieder – sehr gut. Der Cult Brasco ist im Innenbereich orange abgesetzt und mit den orangefarbenen Schnürsenkeln ein absoluter Eye Catcher. Wer es weniger auffällig mag, kann natürlich auch die ebenfalls mitgelieferten schwarzen Schnürsenkel verwenden.

Wer den Schuh höher geschnitten bevorzugt, kann zum Cult Atwood Mid aus der gleichen Produktlinie greifen. Die Schuhe gehen immer – im wahrsten Sinne des Wortes: Auf dem Bike, neben dem Bike, unter dem Bike, in der Schule, im Büro… Mit dem Cult Brasco überzeugt VANS mal wieder mit der Qualität, der Optik und der Funktion – was will man mehr? Vielleicht ein zweites Paar von den Schuhen 😉

Größen: Von 6.5 bis 13
Preis: 69,95 Euro (Cult Brasco)

O’Neal Rampage Shoe Volt – Test Dirt-Schuh

O’Neal Rampage Shoe Volt – Dirt-Shoe im Skate Look: Das ist die Ansage auf der Webseite von 2Wheel-Distribution. Eigentlich sind wir ja schon wieder ein bisschen knatschig – wieso dürfen sich Dirter mit diesem Schuh schmücken und wir Downhiller und Freerider gehen mal wieder leer aus? Mal abgesehen von den BMXern, die nicht nur auf Dirt sind! Doch schieben wir das Schubladendenken einfach zur Seite und widmen uns diesem doch sehr stylischen Schuh.

Was schon mal sehr sympatisch ist: Der Schuh ist nicht für eine Aufnahme von Cleats vorgesehen. Als überzeugter Plattformpedalenfahrer kann ich den ganzen Hype um Klickpedalen sowieso kaum nachvollziehen, und zugegeben, viele Freerider, Downhiller und BMX-Racer sind mit Klickpedalen unterwegs. Dirter sind hier komplett außen vor, was die Kennzeichnung des Schuhs als Dirt Schuh an dieser Stelle erstmal rechtfertigt. Egal ob Dirt, DH oder sonstige Aktivitäten mit dem Bike, egal ob 20″, 24″ oder 26″ – wir brauchen Grip auf den Pedalen! Die Sohle des O’Neal Rampage Shoe Volt ist nicht nur genoppt, sondern die Noppenreihen sind von der Höhe auch noch unterschiedlich angeordnet.

In Verbindung mit dem weichen Material ergibt sich ein super Grip auf den Pedalen bei gleichzeitig gutem Feeling zum Bike. Das bringt nicht nur Fun, sondern auch Sicherheit! Wenn man für sich die richtige Schuhgröße ermittelt hat, sitzt der Schuh wie angegossen. Bequem ist die Devise, nichts drückt und scheuert. Das Auge fährt bekanntlich mit, und so spendierte O’Neal dem Schuh auch noch eine phatte Optik. Das seitliche Logo, die gepolsterte Zunge und der Print des Schuhs – hier passt neben der Funktionalität des Schuhs auch die Optik. Wer also keinen Bock auf Biken hat (gibt’s so etwas überhaupt?), kann den Schuh auch so tragen! Da wäre noch die Kennzeichnung auf der Webseite von 2Wheel-Distribution – wir drücken ein Auge zu, wir fliegen ja auch gerne durch die Lüfte 😉

Fazit O’Neal Rampage Shoe Volt

Super Grip, bequem, trendig, cool!

O’Neal Rampage Shoe Volt Produkt-Details

Obermaterial: 100 % Leder
Sohle: 100 % Gummi
Preis: 59,90 Euro

Skechers Dinghy Sneakers – …the „S“ im Test

Es ist ein schmerzvoller Abschied, doch irgendwann ist es so weit! Nach unzähligen Einsätzen und Schlammschlachten sind neue Schuhe angesagt – die „Alten“ haben es definitiv hinter sich! Die Sohle sieht aus wie vom Frettchen angefressen, in den Seiten raffen tiefe Löcher und jede Pfütze muss jetzt liebevoll umkurvt werden, um nicht direkt auf den ersten Metern nasse Füße zu bekommen. Neue Sneakers müssen her! Wir haben uns die Skechers Dinghy unter die Füße geschnallt und unserem Bike damit ordentlich die Sporen gegeben!

Obwohl das Unternehmen erst im Jahre 1992 in den USA gegründet wurde und somit eigentlich noch recht jung ist, zählt Skechers zu den ganz heißen Nummern bei trendigen Schuhen. Kein Wunder, handelt es sich beim Firmengründer um Robert Greenberg, seines Zeichens L.A. Gear Gründer. Zusammen mit seinem Sohn Michael stampfte er mit Skechers ein Unternehmen aus dem Boden, welches sich vor der Konkurrenz nicht zu scheuen braucht… zum Beispiel mit dem Skechers Dinghy. Mit dem Dinghy bietet Skechers einen Schuh an, der vom Tragekomfort und Sohlenprofil bestens für uns Biker geeignet ist.

Der klassisch schlichte Dinghy wirkt sehr hip – das Obermaterial besteht aus Leder und weist keine Lüftungslöcher oder unnötigen Nähte auf. Der Vorteil liegt klar auf der Hand, der Schuh bietet einen sehr guten Schutz vor Nässe! Weitere Pluspunkte kann der Dinghy mit der Sohle einsammeln. Der Grip auf Plattformpedalen ist durch das Muster der Sohle sehr gut und weiß, selbst bei Nässe, zu begeistern. Die Sohle ist weder zu hart noch zu weich und vermittelt somit ein gutes und sicheres Fahrgefühl. Der Schuh sitzt wie angegossen und ist zudem äußerst bequem. Auch an der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen, die Qualität kann ebenfalls absolut überzeugen. Ausziehen möchte man die Schuhe kaum noch und der Abschied vom alten zu Grabe getragenen Schuh ist somit bereits Geschichte 🙂

Tipp: Beim Kauf darauf achten, dass der Schuh recht groß ausfällt!

Fazit:

Mit der griffigen Sohle, dem Tragekomfort, dem guten Wetterschutz und der guten Verarbeitung kann der Skechers Dinghy voll punkten!

Größen: 6,5 bis 14
Preis: um die 60 Euro

Mehr Infos unter www.skechers.com