Quechua Rucksack Fast Hiking Helium 10 Liter im Test

QUECHUA, die Bergsportmarke von Decathlon mit Firmensitz am Fuße des Mont Blanc, bietet mit dem QUECHUA RUCKSACK FAST HIKING HELIUM 10 LITER einen leichten Rucksack ideal für Wanderungen auf Mountain Trails mit dynamischem Laufschritt an. Wir haben das gute Stück des übrigens weltweit fünftgrößten Herstellers von Outdoor Artikeln beim Hiken und Biken auf den Mountain Trails der Eifel getestet.

QUECHUA RUCKSACK FAST HIKING HELIUM 10 LITER: Die inneren Werte.

Der QUECHUA Rucksack Helium 10 L kommt mit insgesamt 4 Fächern daher: Im dem Rücken zugewandten Fach findet sich ein für die Wasserblase vorgesehener Bereich mit Öffnung für den Trinkschlauch, sowie ein zweiter, größerer Stauraum mit kleinem Kunststoffkarabiner. Das etwas kleinere Vorderfach ist mit einem vertikalen Reißverschluss versehen und nicht weiter unterteilt. Zusätzlich gibt‘s noch 2 kleine seitliche Fächer am Hüftgurt für den schnellen Zugriff. Das umschließende Tragesystem mit Brust- und Hüftgurt soll für einen stabilen Sitz sorgen. An beiden Schulterriemen befinden sich Führungshilfen und Klemmen für den Wasserschlauch. Weitere praktische Features: Verstellbare Gummiriemen und -Schlaufen, eine solide Lasche zum Aufhängen und eine Notfallpfeife. Das einfache Rückenteil weist kein zusätzliches Belüftungssystem auf. Das Fliegengewicht macht mit gerade mal knapp 400g seinem Namen alle Ehre. Die Verarbeitung wirkt hochwertig und strapazierfähig.

QUECHUA RUCKSACK FAST HIKING HELIUM 10 LITER: Der Praxis-Check.

Wir müssen eines vorweg nehmen: Der QUECHUA Rucksack Helium 10 L ist ein wahres Platzwunder. So klein und handlich der Rucksack von außen wirkt, so viel Stauraum bietet er im Inneren. Neben der gut gefüllten 2L Wasserblase, die im Übrigen im Lieferumfang enthalten ist, lassen sich im Rückenfach noch locker Regenjacke, Luftpumpe, Multitool, Fahrradlampe und Ersatzschlauch unterbringen; der Haustürschlüssel wird zuverlässig dank des Kunststoffkarabiners gesichert. Total praktisch und gut durchdacht: Die Führungshilfen für den Trinkschlauch. Im Vorderfach verstauen wir zudem Smartphone, Taschentücher, Geldbörse und Müsliriegel. Und das Tragegefühl? Unauffälliger geht‘s kaum! Der QUECHUA RUCKSACK FAST HIKING HELIUM 10 LITER lässt sich dank des funktionellen Tragesystems individuell einstellen und schmiegt sich auch gut gefüllt so perfekt an den Rücken, dass man ihn selbst auf mehrstündigen Touren kaum spürt. Auch bei etwas ruppigeren Abfahrten bleibt der Rucksack genau da, wo er sitzen soll. Kein Verrutschen, keine Druckstellen – perfekt! Der Inhalt bleibt dank wasserabweisender Beschichtung auch bei Regenschauern gut vor Nässe geschützt. Einziges kleines Manko ist die fehlende Belüftung am Rücken. Ansonsten weist der QUECHUA Rucksack auch nach vielen Einsätzen keinerlei Abnutzungsspuren auf.

Fazit: QUECHUA RUCKSACK FAST HIKING HELIUM 10 LITER

Ein perfekter Begleiter – der QUECHUA RUCKSACK FAST HIKING HELIUM 10 LITER macht alles richtig. Er bietet genug Stauraum für Tagestouren und verhält sich dank hohem Tragekomfort unglaublich unauffällig, sowohl beim Wandern als beim auch Biken. Praktische Detaillösung: die Führungshilfen für den Trinkschlauch. Super Preis-Leistungsverhältnis – uneingeschränkte Kaufempfehlung!

Produktdetails QUECHUA RUCKSACK FAST HIKING HELIUM 10 LITER

  • Volumen: 10 Liter
  • Gewicht: Knapp 400 Gramm (ohne Trinkblase)
  • Preis: 24,99 Euro
  • www.quechua.de

B’TWIN Trinkrucksack 900: 10 Liter Bike-Rucksack mit Trinkblase im Test

Test: Für eine bequeme und unkomplizierte Flüssigkeitsversorgung auf MTB Touren bietet sich ein Trinkrucksack an. Die auf Fahrräder und Radsport-Ausrüstung spezialisierte Decathlon Eigenmarke B’TWIN verfügt in ihrem Sortiment über mehrere Modelle, darunter auch den B’TWIN Trinkrucksack 900 mit einem Volumen von 10 Litern. Wir haben den preisgünstigen Trinkrucksack auf Touren und bei Enduro Rides getestet.

Mit einem Nutzvolumen von 10 Litern eignet sich der B’TWIN Trinkrucksack 900 ideal für Tagestouren. Vom Hersteller angegeben ist der Einsatzbereich Cross-Country-Marathon, aber auch oder gerade beim Enduro Riden kann das B’TWIN Produkt seine Stärken voll ausspielen. Auffallend ist in diesem Zusammenhang die sehr schlanke Form. Auf einer Länge von etwa 50 cm weist der Trinkrucksack lediglich eine Breite von ungefähr 22,5 cm auf. Besonders auf kurvigen Singletrails und in technischen Abfahrtspassagen gewährleistet der schmale Aufbau ein Plus an Bewegungsfreiheit.

Die anatomischen und schnell einstellbaren Träger sorgen in Kombination mit dem Bauchgurt und dem verstellbaren Brustgurt für eine sichere Fixierung des Trinkrucksacks. Selbst in ruppigen Passagen sitzt der B’TWIN Trinkrucksack 900 wie festgenagelt auf dem Rücken. Trotz des überzeugenden Halts wird weder die Bewegungsfreiheit eingeschränkt noch der Tragekomfort minimiert. Im Bereich des Rückens und der Hüften sorgen 3D-Pads für erhöhten Komfort und eine bessere Belüftung. Aussparungen im Rückenteil des Trinkrucksacks begünstigen zusätzlich die Luftzirkulation.

Wie es sich für einen Trinkrucksack gehört, ist im Lieferumfang eine Trinkblase inbegriffen. Diese bietet ein Volumen von zwei Litern und lässt sich dank der großen Öffnung sehr gut reinigen. Platz findet die Trinkblase in einem separaten Fach im Hauptfach. Die mittige Schlauchdurchführung erlaubt die Flüssigkeitszufuhr links oder rechts – ganz so wie es der Rider wünscht. Diesbezüglich sind an beiden Tragegurten jeweils eine Halteschlaufe für den Schlauch angebracht. Der Zugang zum Hauptfach ist durch einen weit zu öffnenden Zwei-Wege-Reißverschluss möglich.

Design-technisch geht der B’TWIN Trinkrucksack 900 seinen eigenen Weg. Der Stauraum für den Helm befindet sich nicht wie üblich außen in Form eines Netzfaches, sondern zwischen dem Hauptfach und dem Außenfach. Eine ungewöhnliche Lösung, die nur einen Nachteil mit sich bringt: Je mehr Haupt- und Außenfach beladen sind, desto kleiner wird das dazwischenliegende Helmfach. Andererseits lässt sich eine Regenjacke schnell und unkompliziert verstauen, ohne dass diese direkt dem hochspritzenden Regenwasser ausgesetzt ist.

Stauraum bietet der B’TWIN Trinkrucksack 900 auf verschiedenste Art und Weise – und das mehr als ausreichend. Bestes Beispiel hierfür ist das Außenfach. Die vielen kleinen innenliegenden Fächer und Taschen erlauben eine optimale Ordnung, was einen schnellen Zugriff ermöglicht. Das Außenfach lässt sich nahezu komplett aufklappen, hier würden wir uns allerdings anstatt des einfachen Reißverschlusses ebenfalls einen Zwei-Wege-Reißverschluss wünschen. Außen ist ein zusätzliche Einschubtasche angebracht, die sich mit einem versiegelten Reißverschluss verschließen lässt.

Weiterer Stauraum findet sich am Hüftgurt. Rechts und links lassen sich Energieriegel, Smartphone oder ähnliches unterbringen. Vor dem Herausfallen schützt jeweils ein Reißverschluss. Am Rucksackboden ist eine weitere Tasche platziert, in der die Regenhülle untergebracht ist. Eine spezielle Befestigungslasche an der Außenseite erlaubt die Montage eines Rücklichts, wie zum Beispiel die hauseigene Zusatzbeleuchtung VIOO Clip. Nicht nur vom Design und der Funktion weiß der B’TWIN Trinkrucksack 900 zu begeistern, sondern auch durch die Verarbeitungsqualität.

Der stabile Tragegriff ermöglicht ein bequemes Tragen des Rucksacks abseits des Bikens. Für eine Komplettreinigung des Rucksacks lässt sich die innenliegende Rückenplatte entfernen. Allerdings vermissen wir an dem B’TWIN Trinkrucksack 900 zwei Dinge: Eine Signalpfeife am Brustgurt sollte an einem Bike-Rucksack ebenso vorhanden sein wie zusätzlich aufgebrachte Reflektionsstreifen.

Fazit B’TWIN Trinkrucksack 900

Schlanke Form, schlanker Preis, großer Nutzen: Der B’TWIN Trinkrucksack 900 überzeugt von der Funktion und vom Tragekomfort her ebenso wie von der Qualität. Kleine Detailschwächen wie die fehlenden Reflektionsstreifen oder das kleine Helmfach lassen sich bei dem Preis von knapp 40 Euro durchaus verschmerzen.

Produktdetails B’TWIN Trinkrucksack 900

XLC Bike Rucksack BA-S48: Der 18 Liter Tagestouren-Rucksack im Test

Test: Tagestouren erfordern eine gute Planung – das betrifft nicht nur die Route, sondern auch das Gepäck. Fernab der Zivilisation kann ein vergessenes Multi-Tool oder eine fehlende Regenjacke ein unangenehmes Ende der Tour bedeuten. Natürlich muss auch an Verpflegung, Smartphone und Getränke gedacht werden – doch wohin mit dem ganzen Krempel? Klare Sache: Ein Bike-Rucksack muss her! Wir haben uns mit dem XLC Bike Rucksack BA-S48 in diverse Abenteuer gestürzt.

Der XLC Bike Rucksack BA-S48 bietet ein Fassungsvermögen von 18 Litern und gehört somit zur Kategorie Tagesrucksäcke. Genug Stauraum also für Jacke, Schlauch, Karten, Mini-Tool, Pumpe und Verpflegung. Natürlich ist der Rucksack für den Einsatz einer Trinkblase vorbereitet, doch dazu später mehr. Mit einem UVP von unter 50 Euro darf der XLC Bike Rucksack BA-S48 sicherlich als sehr preisgünstig bezeichnet werden, zumal im Internet die Preise teilweise noch weit darunter liegen. Hier lohnt sich also wirklich das Stöbern und Vergleichen.

Optik und Umsetzung des XLC Bike Rucksack BA-S48 überzeugen. Als Material findet wasserabweisendes Nylon Ripstop Verwendung – bei Ripstop handelt es sich um eine spezielle Webtechnik, mit der Stoffe besonders reißfest werden. Für ausgiebige Regeneinsätze wird ein knallgelbes Regencover mitgeliefert. Wesentlich unauffälliger ist der Rucksack selbst: Zwei Farbausführungen sind erhältlich: Grau/weiß sowie grau/blau/weiß – letztere Farbkombination hatten wir im Test. Das Gewicht des BA-S48 liegt bei guten 873 Gramm.

Die Verarbeitung des preisgünstigen Rucksacks gefällt, das Material macht ebenfalls einen souveränen Eindruck. Die Nähte sind sauber platziert, optische Mängel sind nicht erkennbar. Die Aufteilung des Stauraums in mehrere Fächer erlaubt eine ordentliche Trennung von Gepäckstücken – die saubere Jacke muss so beispielsweise nicht mit Schlauch oder Werkzeug in nur einem Fach Platz finden. Das Hauptfach ist über einen praktischen Zwei-Wege-Reißverschluss zugänglich. Drei eingenähte Fächer im Hauptfach bieten zusätzliche Trennmöglichkeiten.

Einen Zwei-Wege-Reißverschluss weist auch das vor dem Hauptfach platzierte geräumige Fach auf. Hier finden sich im Innern zwei eingenähte Trennfächer. Was wir im Rucksack vermissen ist ein Karabiner für Schlüssel, damit diese auf der Tour nicht verloren gehen. Mit Einfach-Reißverschluss sind die ebenfalls von außen zugänglichen Fächer für Regencover und Trinkblase ausgestattet. Weshalb gerade bei der Trinkblase auf einen Zwei-Wege-Reißververschluss verzichtet wurde, entzieht sich unserer Kenntnis. Der Trinkschlauch lässt sich beim geschlossenen Reißverschluss nur auf der rechten Seite heraus führen.

Zwingend geschlossen werden muss der Reißverschluss allerdings nicht: Eine mit zwei Klickverschlüssen gesicherte Überlappung schützt die Trinkblase vor dem Herausfallen. Alle Reißverschlüsse sind sauber eingenäht und bereiteten im Test keinerlei Probleme. Die an jedem Schieber angebrachten Ösen gewährleisten auch mit Handschuhen eine unkomplizierte Handhabung. Da die Schieber an der Oberseite zu einer Seite offen sind besteht allerdings die Gefahr, dass sich die Ösen auf Nimmerwiedersehen verabschieden – so ist es uns mit einer Öse am Hauptfach ergangen.

Das Fach für die Trinkblase ist ausreichend dimensioniert. Wir hatten während des Tests eine Trinkblase mit zwei Liter Volumen im Einsatz. Zu beachten ist, dass die Trinkblase nicht zum Lieferumfang gehört! Zusätzlicher Stauraum findet sich in Form eines kleinen Frontfaches, zwei seitlichen Netztaschen sowie zwei Taschen am Hüftgurt. Diese Fächer lassen sich allerdings alle nicht verschließen. Besonders an einer der beiden Hüftgurt-Taschen hätten wir gerne einen Reißverschluss gesehen.

Das für Bike Rucksäcke obligatorische Haltesystem für einen Helm fehlt auch am XLC Bike Rucksack BA-S48 nicht. Dank der Kompressionsriemen lässt sich ungenutzter Raum eliminieren und der Rucksack auf Minimaltiefe zusammenschnüren. Eine körpernahe Form wird somit jederzeit gewährleistet. Die individuelle Anpassung an den Träger geschieht gewohnt unkompliziert. Die Riemen lassen sich schnell und einfach einstellen, der Brustgurt ist zudem höhenverstellbar. Weitere Features des XLC Bike Rucksack BA-S48 sind Reflexstreifen für Sicherheit im Dunkeln, Trageschlaufe sowie eine Notfallpfeife. An einer speziellen Öse lässt sich bei Bedarf zudem ein Rücklicht anstecken.

Beim Fahren präsentiert sich der XLC Bike Rucksack BA-S48 absolut unauffällig – das Beste, was ein Rucksack machen kann! Die Bewegungsfreiheit wird in keinster Weise eingeschränkt, auch die Kopffreiheit im Nackenbereich ist gegeben. Die breiten, gepolsterten Schultergurte liegen bequem auf und drücken nicht. Die am Rückteil des Rucksacks aufgebrachte Polsterung mit vertikaler Teilung sorgt für eine gute Verteilung des Gewichts als auch eine recht gute Belüftung gleichermaßen. Sicherlich schwitzt man bei sommerlichen Aktivitäten auch hier, aber das lässt sich nie ganz vermeiden.

Fazit XLC Bike Rucksack BA-S48

Preiswerter Tagesrucksack mit kleinen Schwächen, die angesichts der vielen positiven Eigenschaften und des guten Gesamteindrucks allerdings an Bedeutung verlieren. Eine sehr gute Alternative für Biker, die auf der Suche nach einem guten Tagesrucksack sind, aber die teuren Modelle diverser Hersteller angesichts der hohen Preise scheuen.

Produktdetails XLC Bike Rucksack BA-S48

  • Erhältliche Farben: grau/blau/weiß sowie grau/weiß
  • Fassungsvermögen: 18 Liter
  • Preis: 49,95 Euro
  • Gewicht: 873 Gramm
  • www.xlc-parts.com

Vaude Gravit 20+5 – Test Bike-Rucksack – Ich gehe auf Reise und nehme mit…

… einen Reserveschlauch, Flickzeug, eine Regenjacke, Werkzeug, mehrere Energieriegel, Kartenmaterial… Wer kennt es nicht, das allseits beliebte Spiel mit den vielen Worten? Doch eines wird nicht geklärt: Wohin mit dem ganzen Plunder? Vaude bietet mit der Serie Gravit direkt mehrere Bike-Rucksäcke an, die von einem kurzen Trip bis zur mehrtägigen Reise alles abdecken. Wir haben uns für euch den Gravit 20+5, den zweitgrößten Rucksack der Serie, auf den Buckel geschnallt.

Damit wird natürlich die Frage laut, welche Ausführungen die Gravit Serie dem Biker noch zur Verfügung stellt. Das Sortiment erstreckt sich vom Gravit 10+3 und dem Gravit 15+3 über den bereits angesprochenen Gravit 20+5 bis zum Gravit 25+5. Die Preisspanne reicht hierbei von 75 Euro für die kleinste Ausführung bis 110 Euro für den Mehrtagesrucksack Gravit 25+5. Unser im Test befindliches Modell ist für 100 Euro erhältlich, wobei aber auch hier ein Preisvergleich im Internet das eine oder andere Schnäppchen hervorzaubern kann. Die Produktbezeichnung lässt bereits auf das Packvolumen + Erweiterungsvolumen schließen. Neben der Farbe Schwarz ist der Vaude Gravit Rucksack in den trendigen Farben Blau und Meadow, also Grün (um jetzt nicht zu sehr in die Farben- und Begriffslehre abzudriften), erhältlich. Die farblichen Absetzungen und die Form des Rucksacks können optisch bereits vor der ersten Ausfahrt punkten.

Für einen optimalen Sitz des Rucksacks darf man sich der Längenverstellung bedienen. Damit lässt sich der Gravit Rucksack wunderbar an die Körpergröße anpassen. Dies geschieht denkbar einfach durch Entriegeln der Träger mittels der roten Schlaufen. Der Rucksack ist somit von S bis XL einstellbar – ein wirklich klasse System! Easy ist ebenfalls die Einstellung des Brustgurtes als auch des Hüftgurtes. Einfache Handhabung ist somit das weitere Thema. Mittels eines Reißverschlusses lässt sich das Volumen, in diesem Fall 20 Liter, um weitere 5 Liter aufstocken. Sämtliche Reißverschlüsse sind auch mit Handschuhen gut zu öffnen bzw. zu schließen. Der Rucksack sitzt sehr gut auf dem Rücken und mit den Gurten fixiert steht auch ruppigen Abfahrten und diversen Jumps nichts im Wege. Der Rucksack behindert die Bewegungsfreiheit in keinster Weise und auch im Nackenbereich schränkt der Vaude nicht die Kopffreiheit ein. Der Hüftgurt ist gepolstert und sitzt bequem, gleiches gilt für die Träger.

Der Rücken wird durch Aussparungen belüftet, wobei hier natürlich immer nur bedingt eine ausreichende Belüftung erreicht werden kann – irgendwo muss der Rucksack ja aufliegen. In diesem Fall dienen mehrere Kontaktstellen für einen besseren Sitz des Rucksacks. Eine Durchführung für den Wasserschlauch ist ebenso vorhanden wie die zwei seitlichen Netztaschen. Das Haltenetz für den Helm lässt sich bei Bedarf anbringen und an eine Befestigung für ein Rücklicht wurde ebenfalls gedacht. Von außen sind drei Staufächer erreichbar, ein zusätzliches befindet sich unterhalb des Rucksacks und beinhaltet das zum Lieferumfang gehörende Regencover. Die drei Staufächer teilen sich in das Hauptfach, ein Vorfach und ein kleines Fach für Utensilien wie beispielsweise ein Multitool und Flickzeug auf. Das Vorfach ist unterteilt und lässt selbst einen Schlüsselaufhänger nicht vermissen. Die Verarbeitung des robusten Rucksacks gibt, wie von Vaude gewohnt, keinen Anlass zur Kritik. Unser Fazit: Top, der ideale Begleiter für ausgedehnte Tagestouren.

Farben: Schwarz, blau und meadow
Preis: 100 Euro

McKinley Black Burn 35 – Der Alpin-Rucksack im Test

Den offiziellen Saisonbeginn haben wir auch dieses Jahr mit einer Mehrtages-Tour „eingeläutet“. Auch wenn wir immer predigen, niemals mit ungetestem Material eine lange Tour zu bestreiten, müssen wir (für euch) natürlich mal wieder gegen alle Gesetze der Vernunft verstoßen. Dazu kam, dass wir mit McKinley Produkten keinerlei Erfahrungen besaßen. Fast nebenbei sollte noch erwähnt werden, dass es sich beim Black Burn 35 nicht explizit um einen Fahrradrucksack handelt.

Auf unserer letztjährigen Fahrt ist uns, bei einem Wander-Rucksack einer anderen Firma, einer der Schultergurte abgerissen. Das permanente Auf- und Absetzen hat den damaligen Rucksack in das Reich seiner Rucksack-Ahnen befördert. Auf der Tour wahrlich ein äußerst schlechter Zeitpunkt! Auch diesmal hatten wir wieder 10 Kilogramm Gepäck verstaut. Mehr sollte man seinem Rücken auf Dauer nicht zumuten. Mit einem Volumen von 35 Litern ist der Stauraum des Black Burn nicht verschwenderisch, aber ausreichend.

Mit seinem schwarzen Outfit und den dezenten grünen (lime) Absetzungen zeigt sich der Rucksack optisch sehr ansprechend! Der McKinley Black Burn 35 bietet ein sehr großes Hauptfach, davor findet sich ein flacheres Fach. Im Hauptfach ist im Rückenbereich eine Unterteilung angebracht, die zum Beispiel eine Trinkblase aufnehmen kann. Seitlich der Unterteilung findet sich je eine nach unten offene Lasche, die für uns aber keine Bedeutung spielen. Eine Durchführung für den Trinkschlauch ist natürlich ebenfalls vorhanden.

Vom Hauptfach aus ist – per Reißverschluss – die Rückenstütze, eine vorgeformte flache Kunststoffplatte, zugänglich. Diese lässt sich bei Bedarf entfernen, um somit zum Beispiel ein Waschen des Rucksacks zu ermöglichen. Das Nebenfach ist unterteilt und bietet zusätzlich eine mit einem Reißverschluss verschließbare Tasche an. Hier findet sich auch ein Karabinerhaken aus Kunststoff für den Schlüssel, damit dieser nicht im Rucksack auf Wanderschaft geht.

Auffallend sind bei dem Haupt- als auch dem Nebenfach die weit nach unten reichenden Reißverschlüsse. Pro Reißverschluss finden sich zwei Schieber. Der Black Burn lässt sich so sehr weit öffnen und bietet somit einen guten Zugriff auf den Inhalt. Der Reißverschluss des Hauptfachs ist durch überlappenden Stoff geschützt, der Reißverschluss des Nebenfachs ist gummiert. Die Reißverschlüsse sind mit einer Schlaufe versehen und können bequem, auch mit Handschuhen, bedient werden.

Eine kleine und innenseitig mit einem weichen Stoff versehene Außentasche bietet einen kuscheligen Platz für kratzempfindliche Gegenstände wie beispielsweise ein Handy. Außen am Rucksack sind noch einige Gurte und Schlaufen angebracht, womit sich noch das eine oder andere Gepäckstück befestigen lässt. Die Fixierungen sind für die Bereiche Snowboard, Ski und Wandern ausgelegt – für uns also nur bedingt nutzbar. Uns fehlt dagegen eine Signalpfeife und ein Netz für die Unterbringung eines Fahrradhelms.

Die breiten weichen Schultergurte und der Hüftgurt lassen sich schnell und unkompliziert anpassen. Der Black Burn sitzt wie angegossen. Ein höhenverstellbarer Brustgurt fixiert den Rucksack zusätzlich. Der McKinley Black Burn 35 schränkt die Bewegungsfreiheit in keinster Weise ein – weder bei den Armen noch im Bereich des Nackens. Selbst auf Wurzelpassagen bereitete uns der vollbeladenen Rucksack keinerlei Probleme.

Der Rucksack bietet, dank des Ergofit-Rückensystems, einen sehr guten Tragekomfort. Für eine Luftzirkulation sorgen die Aussparungen, wobei aber auch hier die „belasteten“ Stellen nicht schwitzfrei bleiben. Wir hatten den Rucksack, zusätzlich zur Mehrtages-Tour, auch im Alltag im Einsatz. Trotz des Dauereinsatzes zeigte sich der Black Burn auch nach dem Test noch in einem guten Zustand. Besonderes Augenmerk galt natürlich den Nähten und hier besonders der Bereich der Schultergurte. Kein Grund zur Kritik!

Die Reißverschlüsse kamen uns vor dem Test etwas feinzahnig vor, was aber im Test keinerlei Probleme mit sich brachte. Leider wird der Black Burn ohne Regencover ausgeliefert. Für uns nicht ganz nachvollziehbar. Auch wenn die Reißverschlüsse laut Hersteller wasserabweisend sind, der Rucksack hält einem Regen nicht stand. Also unbedingt an ein Regencover denken! Der Black Burn Rucksack ist übrigens auch mit einem Volumen von 28 Litern als auch einer 25 Liter Version speziell für Frauen erhältlich.

Preis: 84,95 Euro

Uvex Back Pack – Der Protektorenrucksack im Test

Uvex steht für Sicherheit! Nicht umsonst hatten wir für euch schon diverse Helme und Brillen der deutschen Traditionsfirma im Test – bei uns als auch bei unserem Partnermagazin www.mtb-extreme.com – und bis jetzt immer mit einem abschließenden positiven Fazit. Wieso beim Thema Rucksack sich nicht gleichzeitig auch der Sicherheit des Rückens widmen? Uvex hat das getan – mit dem Uvex Back Pack Protektorenrucksack. Ein Rucksack der schützt, aber auch überzeugen kann?

Beim Uvex Back Pack handelt es sich eigentlich nicht um einen Rucksack ausschließlich für Biker, sondern eher um einen Rucksack für Snowboarder und Skifahrer. Ähnliches hatten wir bereits mit dem Rucksack Ortovox 26, der sich bei uns im Test gut geschlagen hatte. Das hat uns natürlich beflügelt, den Uvex Back Pack einem Test zu unterziehen. Ein Kritikpunkt war beim Ortovox die Rückenbelüftung, wobei anzumerken ist, dass auch Protektorenjacken im Bereich des Rückens nicht wirklich eine perfekte Luftzirkulation bieten. Das darf man dementsprechend auch beim Uvex nicht erwarten. Im Gegensatz zum Ortovox kann der Uvex direkt bei den angebotenen Größen kräftig Punkte sammeln, da der Uvex der Körpergröße entsprechend in drei verschiedenen Größen und somit Volumen erhältlich ist. Unterschieden wird bis zu einer Körpergröße von 175 cm mit einem Volumen von 16 Litern in der Version XS-M, bei einer Körpergröße zwischen 175 cm und 195 cm mit 20 Litern Volumen in der Version M-XL und als Version L-XXL mit 24 Litern Volumen bei einer Körpergröße von 188 cm bis 2,02 m.

Auffallend ist das relativ hohe Gewicht des Rucksacks. Auf die Waage bringt der Uvex Back Pack in der uns vorliegenden mittleren Ausführung knapp 1700 Gramm, dafür ist das durchdachte Rückenteil extrem dick aufgebaut. Die Rückenpolster sind sehr großzügig und voluminös bemessen, damit die empfindlichen Rückenbereiche größtmöglichen Schutz genießen. Hauptaugenmerk ist natürlich die Sicherheit, weshalb wir das Gewicht nicht überbewerten würden. Das Rückensystem ist TÜV geprüft und CE zertifiziert. Sicherheit bringt natürlich nichts, wenn man sich den Rucksack nie umschnallen würde, weil dieser zu unbequem sitzt oder er sich nicht vernünftig einstellen lassen würde. Bei beiden Anforderungen kann der Uvex Back Pack voll punkten, der Rucksack lässt sich schnell und einfach anpassen und sitzt sehr gut. Die Bewegungsfreiheit ist sehr gut, auch dann noch, wenn der Rucksack voll beladen ist. Die breiten gut gepolsterten Trägergurte als auch der Hüftgurt sorgen für einen sicheren, aber auch bequemen Halt.

Eine weitere Verstaumöglichkeit in Form einer Reißverschluss-Tasche findet sich am Hüftgurt. Die eigentlich für Snowboard und Ski angebrachten externen Gurte und Laschen können wir hervorragend für Schienbeinprotektoren verwenden, der Helm lässt sich mit der abnehmbaren Helmhalterung befestigen. Es sind immer die kleinen durchdachten Details, die einem große Freude bereiten. Das von außen erreichbare Innenfach, verschließbar mit Reißverschluss, wurde für die Aufnahme einer Skibrille weich gefüttert. Das können wir natürlich auch gebrauchen, ansonsten freut sich der MP3-Player und das Handy über diese saubequeme Unterkunft. Im Innern findet sich eine weitere Tasche, ebenfalls mit Reißverschluss verschließbar, sowie ein Haken für den Schlüssel – nichts ist nerviger, als den Schlüssel irgendwo auf dem Boden des Rucksacks zu suchen. Wer dabei länger braucht als seine Freundin mit ihrer Handtasche, sollte sich Gedanken machen – beim Uvex hat man diese Sorgen nicht. Uvex überlässt beim Thema Sicherheit nichts dem Zufall, so sind im Innern auf einem SOS-Label die Notrufsignal abgedruckt.

Was wir vermissen ist eine Signalpfeife, die man zum Beispiel schön im Verschluss des Brustgurtes hätte unterbringen können – ein kleiner Minuspunkt, den wir hier leider verteilen müssen. Der Rucksack ist weitgehend schmutz- und wasserabweisend, allerdings wäre für lange Regenfahrten ein Regenüberzug nicht übel. Die Beschriftung des Uvex Back Pack ist reflektierend, damit man auch bei Dunkelheit von anderen Verkehrsteilnehmern wahrgenommen wird. Trinkblase? Kein Problem, eine Durchführung für den Schlauch ist vorhanden. Der genaue Betrachter wird es sicherlich schon bemerkt haben: Die Ähnlichkeit mit dem Deuter Edge ist nicht ganz zufällig. Der Rucksack wird im Auftrag von Uvex von Deuter hergestellt. Uns freut es natürlich, wenn deutsche qualitätsbewusste Traditionsunternehmen zusammen kooperieren und sich freundschaftlich gegenüberstehen – und als Ergebnis ein Produkt wie der Uvex Back Pack Protektorenrucksack entsteht.

Fazit Uvex Back Pack Protektorenrucksack

Know-How aus Deutschland, sehr durchdacht, bietet neben viel Stauraum hohe Sicherheit für den Rücken und ist qualitativ ohne Mängel. Wer einen Rucksack mit Protektor sucht, kann beim Uvex Back Pack ohne Bedenken zugreifen. Preisvergleich lohnt!

Farbe: Schwarz
Preis: Je nach Größe zwischen 129,95 Euro und 149,95 Euro

Vaude Bikepark 16 – Ein Rucksack im Trend der Zeit – Test

Woran erkennt man einen treuen Begleiter? Er steckt viel weg, hält einem den Rücken frei und lässt einen noch gut aussehen! Besonders in unserem Wirkungsbereich benötigen wir einen Rucksack, der etwas mehr als der gewöhnliche Rucksack wegstecken können muss. Touren ja, aber meist nur als Mittel zum Zweck – Schienbeinprotektoren und Fullfacehelm sind also sehr oft unsere Begleiter. Dinge, die der Vaude Bikepark 16 locker wegsteckt!

Der Vaude Bikepark wird in zwei verschiedenen Größen angeboten. Somit kann sich der Biker zwischen einem Volumen von 16 Litern oder 24 Litern entscheiden – wir hatten uns den Bikepark 16 umgeschnallt. Beide Ausführungen sind in der Farbe Schwarz und in der Farbe Bronze erhältlich. Der Bikepark 16 schlägt mit 70 Euro zu Buche, für den größeren Bikepark 24 muss man 10 Euro mehr investieren. Optisch macht der Rucksack bereits einiges her. Ebenfalls begeistern kann der Rucksack durch den guten Tragekomfort. Nachdem der Rucksack eingestellt ist, was schnell und einfach von der Hand geht, sitzt der Vaude Bikepark bombenfest und dennoch bequem – den gepolsterten Gurten und dem seitlich gepolsterten Hüftgurt sei Dank.

Der Vaude Bikepark passt sich sehr gut dem Rücken an, das Vent-Tex Tragesystem sollte man in Bezug auf die Rückenbelüftung allerdings nicht überbewerten. Der Rucksack bietet übrigens, trotz der Bezeichnung Bikepark, keinen integrierten Rückenprotektor. Doch darum geht es hier auch nicht, sondern um einen kompakten und sehr gut sitzenden Rucksack, der durch sinnvoll angebrachte Riemen und voluminösen Netz-Seitentaschen das Verstauen unserer Schutzausrüstung ermöglicht. Das gelingt dem Vaude auch sehr gut, allerdings würden wir uns im oberen Bereich des Vaude Bikepark einen zusätzlichen Halteriemen wünschen, um das Potenzial auch komplett ausnutzen zu können. Oftmals wird bei Freeride-Rucksäcken eine Signalpfeife für den Fall der Fälle integriert, hier vermissen wir leider eine.

Die Verarbeitung des Vaude Bikepark ist sehr gut und der Rucksack zeigte sich im Test sehr robust. Im Trend der Zeit zeigt sich der Vaude Bikepark allerdings nicht nur bei der Optik, sondern auch mit der Verstaumöglichkeit für einen MP3-Player. Der Hüftgurt bietet zusätzliche verschließbare Taschen, ein Punkt, den wir hier auf jeden Fall lobend erwähnen wollen. Reflektierende Elemente und die verstaute Regenhülle runden das gute Gesamtbild des Vaude Bikepark ab.

Mehr Infos findet ihr unter www.vaude.de

Tatonka Patience 12+ Rucksack im Test

Ein guter Rucksack ist unerlässlich – selbst bei einer Tagestour müssen einige Dinge mitgeführt werden. Der Rucksack sollte nicht zu groß, allerdings auch nicht zu klein ausfallen! Das Volumen des Tatonka Patience 12+ beträgt 12 Liter, genug Stauraum für das Gepäck einer Tagestour. Getränke, Futter, Werkzeug und Regenbekleidung finden ebenso Platz wie ein kleines Erste-Hilfe-Set. Sollte der Platz im Innern des Tatonka nicht ausreichen, kann das Volumen bequem per Reißverschluss um drei weitere Liter erweitert werden.

Ausgestattet ist der Tatonka Patience 12+ mit dem „Padded Back-System“, einer speziellen Polsterung, die ein bequemes und softes Tragen des Rucksacks ermöglicht. Der Nachteil des Rückensystems ist allerdings, dass der Rucksack keine Belüftung des Rückens zulässt. Der Patience 12+ sitzt hervorragend und lässt sich gut am Körper fixieren. Die Halteriemen lassen sich unkompliziert und schnell anpassen. Als Clou ist eine Signalpfeife im Verschluss des Brustgurts integriert – für den Fall der Fälle.

Das Trägersystem ist sehr durchdacht. Der Rucksack schränkt die Bewegungsfreiheit nicht ein und stört daher auch nicht. Eine Trinkblase gehört zwar nicht zum Lieferumfang des Tatonka Patience 12+, für den Einsatz einer Trinkblase ist der Rucksack allerdings vorbereitet. Im Frontbereich des Rucksacks bietet der Patience 12+ ein Fach, welches durch einen Reißverschluss gesichert ist. Die Reißverschlüsse des Patience 12+ sind gut zu greifen und zu betätigen, auch mit Handschuhen.

Ebenfalls lobenswert sind die im Hüftgurt intgrierten Taschen. Schön wäre es allerdings, wenn sich wenigstens eine der beiden Taschen mit einem Reißverschluss verschließen lassen würde. Natürlich bietet der Patience 12+ auch die üblichen Netztaschen an den Seiten des Rucksacks – selbstverständlich! Die Verarbeitung des Tatonka Patience 12+ ist top! Die Nähte des Rucksacks halten, selbst unter extremen Belastungen.

Auch wenn das verwendete Material des Tatonka Patience 12+ wasserabweisend ist, wäre die Erweiterung des Lieferumfangs um einen Regenüberzug wünschenswert – bei den Regenergüssen der letzten Monate kann kein Rucksack auf Dauer den Wassermassen standhalten. Der Rucksack ist in zwei Ausführungen, d.grey/red und d.grey/black, zum Preis von 70 Euro erhältlich.

Mehr Infos unter www.tatonka.com