B’Twin Fahrrad-Shorts 700 XC: Man(n) zeigt Bein!

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Test: Angesichts des herannahenden Winters ist sicherlich die Frage berechtigt, wann die Saison für kurze Hosen für beendet erklärt werden muss. Nach dem Test der B’Twin Fahrrad-Shorts 700 XC können wir nur sagen: Zumindest jetzt noch nicht!

Die B’Twin Fahrrad-Shorts 700 XC richtet sich in erster Linie an Biker, denen Tight Hosen zu eng und MX-Shorts zu schwer oder zu unluftig sind. Aus atmungsaktivem und schnelltrocknendem Material gefertigt, weiß die Hose von B’Twin mit einer sehr guten Passform und vielen durchdachten Detaillösungen zu begeistern. So lässt sie sich beispielsweise für eine perfekte Anpassung rechts und links per Klett in der Taille verstellen. Durch das leicht elastische Material und den bequemen Schnitt wird die Bewegungsfreiheit in keinster Weise eingeschränkt.

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Im Gegensatz zu vielen anderen Fahrrad-Shorts wird die Hose ohne Sitzpolster ausgeliefert, doch auch hier steckt die Lösung im Detail: Für knöpfbare Undershorts sind innen am Bund spezielle Schlaufen angebracht. Die beidseitig vorhandenen, innenliegenden Taschen sorgen für Stauraum. Verschließen lassen sich diese Taschen mit flachen Reißverschlüssen, deren Nähte zudem verschweißt sind. Erhältlich ist die B’Twin Fahrrad-Shorts 700 XC in mehreren Größen für 39,90 Euro bei Decathlon.

Tipp: Für eine Verlängerung der Shorts-Saison bieten sich Knie- und Beinlinge an!

Fazit 

Die B’Twin Fahrrad-Shorts 700 XC zeichnet sich durch einen hohen Tragekomfort und eine gute Qualität aus. Ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis!

Produktdetails

 

iXS Modest Denim Pants – Coole Five Pocket Jeans für Biker – Test

Nicht jedes Bekleidungsstück zum Biken kann für sich in Anspruch nehmen auch abseits des Bikens wirklich cool zu sein. Die iXS Modest Denim Pants macht nicht nur beim Biken eine gute Figur, sondern auch in der Schule oder abends im Pub. Die Hose wirkt auf den ersten Blick wie eine normale Jeans, nur viel cooler!

Die Jeans speziell für Biker weist eine exzellente Verarbeitung auf. Der hochwertige Jeansstoff besteht aus einem Materialmix aus 70% Baumwolle, 28% Polyester und 2% Elasthan. Diese feine Materialmischung bewirkt ein leichtes Stretchen der Hose. Die Hose ist nicht nur saubequem, sondern bietet auch eine perfekte Passform und viel Bewegungsfreiheit zum Abrocken – auf dem Bike wie auch auf einem Konzert! Für die nötige Sicherheit ist die Hose mehrfach vernäht. Neben der feinen Optik überzeugt die Jeans somit auch durch Stabilität.

Bei der iXS Modest Denim Pants handelt es sich vom Aufbau um eine typische Five Pocket Jeans. Platz für Kleinkram bieten somit zwei Eingrifftaschen, zwei Gesäßtaschen und die sogenannte Uhrentasche (Coin Pocket). Der gerade Schnitt der Hose (Modern Straight Leg Fit) sorgt dafür, dass sich die Hose nicht in der Kette oder sonst wo verheddert, wo sie nicht hingehört. Die Hose fällt von der Größe normal aus und wird in den üblichen Jeansgrößen angeboten. Die Nieten und die Knöpfe der Knopfleiste zeigen einen Teil des iXS Logos. Sehr gut gefällt uns auch der sehr dezente und kaum auffallende iXS Aufdruck oberhalb der rechten Gesäßtasche. Für das Tragen eines Gürtels bietet die Hose selbstverständlich Gurtschlaufen. Die Hose ist in schwarz und pornösem grau erhältlich! Der Preis deckt sich mit einer herkömmlichen Jeans, das gute Stück kostet 79,95 Euro und ist definitiv jeden Cent wert!

Vaude Craggy Softshell Pants – Die Hose für Mountainbiker im Test

Mit der Craggy Softshell Pants buhlt der Outdoor-Bekleidungsspezialist Vaude um die Gunst der Mountainbiker. Die Hose ist für mittlere bis kältere Temperaturen ausgelegt – traurig genug, dass zu dieser Jahreszeit aufgrund des vorherrschenden Wetters der Test von Übergangskleidung zur Tagesordnung gehört und somit aktueller ist denn je. Die Vaude Craggy Pants zeigt sich optisch zwar recht schlicht, doch auch bei dieser Hose darf man sich an einer perfekten Funktion erfreuen. Wovon wir weniger begeistert waren, wollen wir euch natürlich auch nicht vorenthalten. Erhältlich ist die Hose in schwarz und grün (meadow) in verschiedenen Größen und ist dazu noch geschlechterspezifisch verfügbar. Regulär kostet die Craggy Softshell Pants 130 Euro, aber auch hier lohnt der Preisvergleich im Internet und beim Shop des Vertrauens.

Die Softshellhose besteht aus atmungsaktivem sowie winddichtem Material und hält auch einem kurzen Regenschauer stand. Die reflektierenden Elemente dienen der Sicherheit und sind optisch sinnig angeordnet, sodass diese nicht störend wirken. Das Innenfutter fühlt sich angenehm auf der Haut an und störende oder scheuernde Nähte konnten wir nicht feststellen. Ein optisches Highlight ist die Craggy in unseren Augen zwar nicht, aber die Funktion und das angenehme Tragen der Hose entschädigt für den etwas unspektakulären Look. Der Schnitt der Hose ist legere, die Bewegungsfreiheit wird absolut nicht beeinträchtigt. Durch die hoch reichenden seitlichen Reißverschlüsse am Beinabschluss ist ein bequemes An- und Ausziehen gewährleistet. Der Beinabschluss ist bei geschlossenem Reißverschluss eng anliegend.

Verstaumöglichkeiten bietet die Hose in Form von fünf Taschen: Eine Tasche findet sich seitlich am rechten Oberschenkel, dazu gesellen sich zwei Gesäßtaschen als auch zwei Eingrifftaschen. Geschützt werden die Taschen und deren Inhalt, mit Ausnahme der Eingrifftaschen, mittels eines Flaps, der mit Klett gesichert ist. Wichtige Dinge wie Schlüssel oder dergleichen würden wir dennoch eher an einem sichereren, zum Beispiel durch einen mit einem Reißverschluss gesicherten Ort verwahren. Die Verarbeitung ist top, auch nach dem langen Test, welcher logischerweise auch mehrmaliges Waschen in der Waschmaschine beinhaltete, konnten wir keine Schwachstellen feststellen, weder an den Nähten noch an den Reißverschlüssen. Die Hose zeigt sich sehr robust, für uns natürlich ebenfalls ein sehr wichtiger Punkt.

Zwei Kritikpunkte muss sich die Hose allerdings im Bereich des Bundes gefallen lassen. Im Gegensatz zur Gravit Softshell Pants aus dem gleichen Hause ist der Bund der Craggy Pants leider nicht verstellbar. Hier bleibt nur der Griff zu einem Gürtel aus dem Zubehör. Gut, dass die Hose wenigstens Gürtelschlaufen aufweist. Ehrlich gesagt würden wir uns aber eher die Lösung wie bei der Gravit Softshell Pants wünschen. Der zweite Kritikpunkt ist die Weite des Bundes. Die Hose sitzt ansonsten gut, weshalb Vaude ausgerechnet den Bund unverhältnismäßig weit gestaltet hat, bleibt für uns ein Rätsel. Für uns ist die Ausführung des Bundes die Schwachstelle der Hose, die ansonsten von der Qualität, der Stabilität und der Funktion voll punkten kann.

Größen: Verschiedene Größen erhältlich, unterteilt in Men und Women
Erhältliche Farben: Schwarz/anthrazit, meadow
Preis: 130 Euro (Preisvergleich lohnt!)

Webseite des Herstellers: www.vaude.com

iXS Wendigo BC Elite Shorts – Die Freeride/DH-Shorts im Test

Die im Bereich Mountainbike tätigen Firmen neigen bei den Produktbezeichnungen zu einer gewissen Skurrilität. So benennt Kona ein Bike nach dem Hawaiianischen Staatsfisch und eine deutsche Firma tauft ihre Bikes mit Namen von Giften und Drogen. Der Bekleidungsspezialist iXS bietet mit der lässigen Wendigo BC Elite Shorts die passende Beinbekleidung für die nun bevorstehende wärmere Jahreszeit.

Die Zielgruppe ist von Haus aus klar definiert: Freerider und Downhiller. Wieso eine Firma eine Hose unter dem Namen eines menschenfressenden, unserem Werwolf ähnlichen übernatürlichen Wesen anbietet, wissen wir allerdings nicht. Ein Verwandlungskünstler ist die Shorts nicht – sie ist und bleibt eine Shorts, es handelt sich also nicht um eine Zip-Off Hose. Aber eines hat die Shorts mit dem blutrünstigen Wesen gemein: Sie ist robust und widerstandsfähig, hat aber den Vorteil, dass sie nicht nur nachtaktiv (Nightride) ist, sondern auch tagaktiv.

Die iXS Wendigo BC Elite Shorts besticht nicht nur durch die lässige Optik. Die sehr leichte Hose ist ziemlich durchdacht, was man auch an den schönen Detaillösungen sehen kann. Die Shorts besitzt neben zwei mit Reißverschluss verschließbare Einschubtaschen zwei Cargotaschen, die nicht nur praktisch sind, sondern der Hose auch eine fesche Optik verleihen. Zu der feschen Optik trägt auch das Muster des atmungsaktiven und sehr weichen Nylon-Stoffs bei.

Die Hose ist zwar zum größten Teil unifarben, wirkt aber dennoch weder langweilig noch altbacken. Farblich leicht abgesetzt ist der Bereich Oberschenkel-Innenseite und der untere Rückenbereich. Bunt wird es beim Blick in die Einschubtaschen und beim Öffnen der beiden Ventilationsbelüftungen. Die Belüftung kann mit einem Reißverschluss je nach Bedarf geschlossen bzw. geöffnet werden – für eine frische Brise in der Buxe! Alle Reißverschlüsse sind einfach zu bedienen, auch mit Handschuhen!

In der linken Cargotasche findet sich dann noch die eine oder andere Überraschung! Speziell für Bikepark-Besucher ist hier eine Einschubtasche für die Tages-Karte untergebracht. Ebenfalls sehr originell: Das mit einer Kordel gesicherte Brillenputztuch. Durch den lässigen Schnitt der Hose gibt es weder Probleme beim Tragen von Protektoren noch behindert die Shorts den Bewegungsablauf. Das Innenfutter der Hose aus Mesh ist sehr anschmiegsam und fühlt sich sehr angenehm an.

Der Bund der Hose ist zweiseitig per Klett anpassbar. Der Hosenbund ist recht hoch geschnitten, für uns Biker absolut top! Die Verarbeitung der Hose einschließlich der Nähte überzeugt. Die iXS Wendigo BC Elite Shorts ist in den Größen S bis XXL sowie in den Farben braun und schwarz erhältlich. Die Hose ist auch für Allmountain Biker und Enduristen sehr empfehlenswert, allerdings sollte man bei längeren Touren unten drunter nicht auf eine Radlerhose mit Sitzpolster verzichten!

Preis: 99,95 Euro
Größen: S bis XXL
Erhältliche Farben: Braun, schwarz

Fly Racing F-16 Pant – BMX Racewear im Test

Als Race BMXer stehen wir meist an den gleichen Bekleidungsständen – was Pants und Jerseys betrifft – wie unsere Kollegen aus dem MX-Bereich. Vor allem mit zwei Problemen haben wir hier immer zu kämpfen: Das manchmal doch recht steife Material und die oft sehr kurzen Hosenbeine. Fly Racing bietet Pants nicht nur für den Bereich MX, sondern auch explizit für den Bereich BMX an, so wie die Fly Racing F-16 Pant.

Um ein wenig Wind aus den Segeln zu nehmen: Auch hier deckt sich der Bereich BMX und MX – soll heißen, es handelt sich um die gleichen Hosen. Für uns also mal wieder eine Notlösung des Problems, da sich die Anforderungen ja doch leicht unterscheiden? Kann die Fly Racing F-16 Pant, die mit einem Preis von knapp 90 Euro eher im unteren Preissegment der MX-Hosen angesiedelt ist, unsere Erwartungen erfüllen?

Für den Vertrieb in Deutschland zeigt sich der Familienbetrieb Zupin aus Traunreut verantwortlich, der sich auf den Bereich Tuning und MX-Zubehör spezialisiert hat. Kein Wunder, war der Firmengründer Josef Zupin früher selbst sehr aktiv im Renngeschehen involviert. So vertreibt Zupin heute unter anderem Produkte der Firmen Brembo, Smith und Sinisalo – um nur wenige zu nennen – und natürlich Fly Racing.

Die F-16 Pant ist in den Farben grün/schwarz, schwarz/weiß, blau/weiß, rot/schwarz und schwarz/purple in allen erdenklichen Größen erhältlich. Natürlich bietet Fly Racing direkt hierzu passend Handschuhe und Jerseys in den entsprechenden Farben an. Wir wollen uns aber explizit der Pant widmen. Was kann die Hose, was kann sie nicht? In einem Punkt sind wir uns schon mal einig: Die Optik gefällt, ist weder ausgefallen noch bieder, spricht also ein breites Publikum an. Die Pant ist recht unkompliziert aufgebaut und geschnitten – so finden wir keine Lufteinlasschlitze oder einen hitzebeständigen Lederbesatz am Knie – im Bereich BMX auch eher unangebracht und von daher als positiv zu bewerten.

Durch den Lederbesatz am Knie bei den teuereren MX-Hosen wird der Bereich am Knie steifer – was wir beim BMX nicht wirklich gebrauchen können. Was ebenfalls fehlt ist eine kleine Tasche – die hätten wir uns allerdings gewünscht! Wohin nur mit dem (Auto-)Schlüssel? Die Hosenbeine sind recht lang, auch wenn hier zwei oder drei Zentimeter mehr besser wären. Die Hose sitzt ziemlich gut, das stabile Material hört sich vom Faktor „Knistern“ steifer an, als es wirklich ist. Die Fly Racing F-16 Pant schränkt die Bewegungsfreiheit in keinster Weise ein und der Bereich der Knie ist ausgeprägt genug, um das Tragen von Knie- und Schienbeinprotektoren zu ermöglichen, sofern diese nicht überdimensional ausfallen.

Die Nähte sind zweifach ausgeführt, an den stark beanspruchten Stellen dreifach! Der Abschluss der Hosenbeine weist ein Gummiband auf. Die vielen Stretcheinsätze sorgen für eine gute Passform und Bewegungsfreiheit. Der Bund kann mit einem Klett angepasst werden – allerdings nur auf der rechten Seite. Sofern der Einstellbereich gering ist, nicht weiter erwähnenswert – ansonsten sitzt die Hose etwas asymetrisch. Im Innern des Hosenbunds sind schmale Silikonstreifen aufgebracht, die ein Verrutschen der Hose vermeiden. Das Netzinnenfutter reicht vom Bund bis zum Knie. Dort ist es sinnigerweise fixiert.

Für den vollendeten Tragekomfort wäre ein komplettes Innenfutter sicherlich von Vorteil, allerdings würde das wahrscheinlich wieder den Preis anheben und beim Tragen von Protektoren ist dieser Punkt dann auch eher sekundär erwähnenswert. Die Fly Racing F-16 Pant hinterließ bei uns einen, dem Einsatzbereich entsprechenden, guten Eindruck – und das Ganze zu einem angemessenen Preis. Die feinen Nähte an den Gummiapplikationen könnten sicherlich genauer ausgeführt sein. Wichtiger sind jedoch die tragenden Nähte und diese hinterließen einen sehr guten Eindruck – auch noch nach dem Test. Wer eine robuste Pant in einer guten Qualität ohne Schnickschnack zu einem fairen Preis sucht, sollte zuschlagen.

Preis: 89,95 Euro
Farben: grün/schwarz, schwarz/weiß, blau/weiß, rot/schwarz und schwarz/purple
Größen: Von 18 bis 42 (in zweier Schritten)

Hersteller: Fly Racing (www.flyracing.com)
Vertrieb: Zupin (www.zupin.de)

O’Neal Shore Rain Jacket und Pants – Regenjacke und Regenhose – Test

Wer kennt es nicht?! Immerhin leben wir ja in Deutschland und der letzte Sommer hat uns mal wieder gezeigt: Richtig gutes Wetter haben wir dann wohl doch eher selten! Allerdings müssen wir über den Sommer nicht weiter philosophieren, nahtlos reiht sich jetzt der Herbst in das ohnehin herbstliche Wetter ein. Wer es nicht bereits vorher schon getan hat, sollte spätestens jetzt an gute Regenbekleidung denken. Was aber tun, wenn man vor lauter Protektoren scheinbar keine passende Regenbekleidung findet?!

Diese muss gut über die Protektoren passen und genug Bewegungsfreiheit bieten, ohne allerdings wie ein Flattersack zu sitzen – weshalb Regenbekleidung zwei Nummern größer immer grenzwertig ist! Zudem muss die Regenbekleidung sehr robust und dazu auch noch atmungsaktiv sein! Wir haben uns mit und ohne Protektoren in die Regenkombo Shore Rain Jacket und Shore Rain Pants von O’Neal geworfen! Beim Überstreifen der Regenbekleidung über enganliegende Kleidung wie Spandex o.ä. fällt direkt auf: Die Jacke als auch die Hose fallen relativ groß aus. Ein bisschen fühlt man sich, als wenn man die Sachen vom großen Bruder auftragen müsste. Besonders die Hosenbeine sind im unteren Bereich sehr breit geschnitten. Auch die Regenjacke zeigt sich etwas big… Anders sieht die Sache aus, wenn man zur Schutzausrüstung greift. Besonders im Bereich der Schultern und der Knie zeigt sich das Plus an Material als sehr sinnig!

Auffallend ist das sehr robuste Material der Regenjacke und Regenhose, das Maxtura-Gewebe. Es ist schon erstaunlich, was dieses Gewebe so alles aushält! Das Material ist relativ dick und schwer, beansprucht also relativ viel Stauraum im Rucksack. Auch das Gewicht ist nicht ohne. Die Hose und die Jacke bringen zusammen knapp 980 Gramm auf die Waage – in der Größe M. Das Mehrgewicht lohnt, wir sind bei unserem Frankencross stundenlang durch den Regen gefahren ohne nass zu werden. Das Thema Atmungsaktivität ist immer ein heikles Thema. Auch bei der Regenkombo überzeugt die Atmungsaktivität, allerdings schwitzt man auch hier. Auf nackter Haut fühlt sich die Regenhose kalt an, da hier im Gegensatz zur Jacke kein Innenfutter vorhanden ist. Die Verarbeitung der Hose als auch der Jacke ist sehr gut. Der Blick in die Kleidung zeigt die doppelt verschweißten und versiegelten Nähte – wie gesagt, selbst nach stundenlangem Fahren im Regen kann einem dieser nichts anhaben.

Der Hosenbund als auch die Hosenbeine weisen als Abschluss ein Gummiband auf. Der Abschluss der Hosenbeine besitzt zusätzlich einen Reißverschluss, um einen besseres und bequemeres Anziehen zu ermöglichen. Schön sind die beiden seitlichen dicken Reflektorstreifen in diesem Bereich, welche als Überlappung den Reißverschluss schützen. Taschen besitzt die Hose leider nicht. Optisch zeigt sich die Hose – abgesehen von den O’Neal Aufdrucken – recht unspektakulär. Die Jacke hat optisch durch das aufgedruckte coole Muster mehr zu bieten. Die Ärmel der Jacke weisen als Abschluss ebenfalls ein Gummiband auf. Der Reißverschluss der Jacke ist versiegelt und am Rücken findet sich ein Reflektorstreifen. Die Jacke bietet zwei seitliche Taschen, die ebenfalls mit einem versiegelten Reißverschluss versehen sind. Die Jacke lässt sich im Hüftbereich durch eine Kordel in der Weite anpassen. Der Kragen ist durch den weichen Stoffbesatz sehr angenehm. Nur zwei Dinge vermissen wir an der Jacke: Eine Kapuze und eine Lasche zum Aufhängen.

Qualitativ hochwertige Regenbekleidung, die wir aufgrund des Schnittes vor allem beim Tragen von Protektoren empfehlen würden. Das Material ist sehr robust und die Verarbeitung kann überzeugen.

Größen: S, M, L, XL, XXL
Preis: Shore Rain Jacket 59,90 Euro, Shore Rain Pant 39,90 Euro

Vertrieb: www.2wheel-distribution.com

iXS X-Fly-by BC Shorts – Die Hose für DEIN Lebensgefühl? Test

Backcountry steht für das Hinterland, die Freiheit und das Lebensgefühl, welches das Biken uns vermittelt. Biken ist mehr als nur ein Hobby, Biken ist Lebensinhalt und Lebensauffassung. Mehr als nur im Kopf und beim Bike zeigt sich das auch zusehends bei der Auswahl der Bekleidung. Hersteller wie iXS unterstützen den Biker und dessen Lebensgefühl und bieten direkt ein ganzes Sortiment an – fernab von Race und Stress. Mit der iXS X-Fly-by BC Shorts haben wir uns einen Vertreter dieser Reihe geschnappt!

Ein Hauch von Nichts vermittelt die iXS X-Fly-by BC Shorts beim Tragen. Die Hose ist nicht nur super leicht, sondern auch sehr weich und anschmiegsam. Die luftige Shorts zeigt also nicht das für MX-Shorts typische steife Verhalten. Der Stretch im Bereich des Gesäßes sorgt für eine sehr gute Passform. Die Bewegungsfreiheit ist voll gegeben und somit steht auch dem Tricksen nichts im Wege. Die Passform der Hose kann absolut überzeugen und die Bundregulierung verdient ein Lob. Damit die Hose aber nicht nur legere aussieht, sondern auch sinnvoll beim Biken getragen werden kann, zeichnet sich die Hose durch einen weiteren Vorteil gegenüber herkömmlichen MX-Shorts aus: Der recht strapazierfähige Stoff, aus dem die Fly-by Shorts besteht, ist atmungsaktiv und sorgt somit dafür, dass man auch bei kräftezerrenden Aktionen nicht im Schweiß badet.

Die Verarbeitung der iXS X-Fly-by BC Shorts ist sehr gut und gibt uns keinen Grund zur Kritik. Stoff und Nähte scheuern nicht und reizen somit auch nicht die Haut. Die Hose besitzt neben den zwei Eingrifftaschen zusätzlich zwei Cargotaschen, die sich optisch sehr gut ins Gesamtbild einfügen. Die Hose ist in beige und in schwarz erhältlich. Wir hatten, wie auf den Bildern ersichtlich, die Ausführung in beige. Unser Farbgefühl würde die iXS X-Fly-by allerdings eher im Bereich der Farbe Ocker ansiedeln. Die aufgedruckten Decals und die Absetzung in braun sehen schon ziemlich lässig und trendy aus. Das Tragen von Schienbein- und Knieprotektoren bereitet keine Probleme, lediglich der Klettaufsatz von diversen Schonern kann den Rand der Hosenbeine fusselig werden lassen. Die Hose ist in den Größen S bis XXL erhältlich und kostet knapp 70 Euro. Für eine kurze Hose nicht wenig Geld, aber dennoch sinnvoll angelegt, zumal die iXS X-Fly-by BC Shorts auch ohne Bike lässig zu tragen ist!

Preis: Etwa 70 Euro
Größen: S bis XXL
Erhältliche Farben: Schwarz, beige

O’Neal Apocalypse Pant 2011 – Pa(i)nt (it) black – Test

Da war er wieder, einer dieser grauenvollen frühen Morgen im Büro! Telefone klingeln, Hektik und Aufregung – und schon war es passiert: Was in die Tasse sollte, nämlich die Milch, verzierte just in diesem Moment die nigelnagelneue schicke O’Neal Apocalypse Pant. Ein Wisch und die Hose zeigte sich aber wieder von ihrer besten Seite. Bereits dieser kleinen Einleitung lassen sich zwei Dinge entnehmen: Die O’Neal Apocalypse ist nicht nur stylisch und daher auch im Büro zu tragen, sondern auch resistent gegenüber Flüssigkeiten! Eigentlich sollte alles beim Biken beginnen…

…sicherlich! Wir kombinieren natürlich das Angenehme mit dem Nützlichen und in Bezug auf die Arbeit kombiniert unsereins den lästigen Weg zur Arbeitsstelle (für andere vielleicht auch der Weg zu irgendeiner Lehr-/Lernanstalt) mit dem Training davor und danach. Das Einsatzgebiet der O’Neal Apocalypse sehen wir überall dort, wo man auf zwei Rädern lässig aussehen will, ohne dabei auf einen strapazierfähigen und wasserabweisenden Stoff verzichten zu wollen. Sei es auf dem MTB, dem Moped oder dem Roller.

Die Hose weist auf der Wadeninnenseite eine Verstärkung als Hitzeschild auf, wir sehen aber die Stärken der Hose eher beim MTB, weil die sturzgefährdeten Bereiche beim Mopedfahren keine Materialverdopplungen oder abriebfesten Lederbesätze aufweisen. Im Bereich MTB kann die O’Neal Apocalypse ihren Stärken voll ausspielen. Die Hose ist ziemlich hart im Nehmen, lässt sich durch die Klettverstellung im Hüftbereich sehr gut anpassen und der Abschluss der Hosenbeine kann, ebenfalls per Klett, verengt werden.

Die auf den Oberschenkeln angebrachten Taschen, je Seite findet sich eine integrierte Tasche, lassen Platz für diverse Dinge wie zum Beispiel ein Handy. Damit die in den Taschen verstauten Dinge nicht flöten gehen, können die beiden Taschen mit einem Reißverschluss verschlossen werden. Zwei weitere Taschen finden sich im Bereich der Lenden – so wie sie eigentlich jede Hose hat. Für eine gute Passform sorgen die Stretchbereiche. Der Bereich der Knie ist auch für Knie- und Schienbeinschoner ausreichend dimensioniert.

Die Hose ist in zwei verschiedenen Ausführungen erhältlich, wir hatten das Modell in schwarz im Test. Die Pant in black ist komplett in schwarz gehalten, die Stretchbereiche, die Taschen und sogar die aufgebrachten Logo-Applikationen gehen Hand in Hand. Das sieht mal richtig Porno aus, zumal der wasserabweisende Stoff ziemlich fetzig aussieht. Verwechseln sollte man in diesem Zusammenhang nicht wasserabweisend und wasserdicht! Die Hose sitzt sehr angenehm und Scheuerstellen können wir nicht ausmachen. Der eigentlich Clou an der Hose sind aber die unterhalb des Knies abnehmbaren Hosenbeine! Per Reißverschluss lässt sich aus der langen Pant im Handumdrehen eine coole Short zaubern.

Die O’Neal Apocalypse ist für uns übrigens nicht unbedingt ein neuer Bekannter. Wir hatten bereits die O’Neal Apocalypse Pant des Jahres 2009 im Test. Die „alte“ Apocalypse ist übrigens immer noch im Einsatz – natürlich mittlerweile mit derben Gebrauchsspuren. Ein Fakt, der sehr für die Hose spricht. Wir machen uns aufgrund der Qualität der O’Neal Apocalypse keine Sorgen darüber, wohl in zwei Jahren über die O’Neal Apocalypse 2013 zu berichten – dann wird vermutlich die jetzt aktuelle Pant erwähnt werden. Wir sind da auf jeden Fall guter Dinge…

Größen: 28 bis 50
Farben: Schwarz (es ist auch eine Version in weiß erhältlich)
Preis: 109,90 Euro