Thermrup Wärmegürtel: Akku-Nierengurt mit Ferninfrarot (FIR) im Test

Gute Winter-Fahrradbekleidung gewährleistet, dass auch winterliche Touren bei Kälte nicht zur Tortur werden. Eine Stelle des Körpers neigt jedoch trotz Winterbekleidung schnell zum Auskühlen – und das schleichend und erstmal kaum wahrnehmbar: der untere Rücken bzw. der Bereich der Nieren. Abhilfe versprechen besonders bei Eiseskälte mobile Akku-Wärmegürtel. Mit dem Thermrup Wärmegürtel haben wir solch ein Modell beim Biken ausgiebig getestet.

Thermrup Wärmegürtel im Test: Akku-Nierengurt mit Ferninfrarot

Die deutsche Marke Thermrup hat sich auf die Entwicklung und Forschung von Wärmeprodukten spezialisiert. Herzstück der Produkte ist die patentierte Ferninfrarot-Technologie (FIR). Anstelle herkömmlicher Heizdrähte kommt bei den Thermrup Wärmeprodukten ein Gummi-Heizelement zum Einsatz, so natürlich auch bei dem Wärmegürtel in unserem Test. Die 20 x 13 cm große Heizfläche ist wasserdicht, wodurch der Gürtel bis zu 45°C per Hand oder in der Waschmaschine gewaschen werden kann.

Thermrup Wärmegürtel mit wiederaufladbarem 3000 mAh Li-Po Akku

Der Thermrup Wärmegürtel hat eine Länge von ungefähr 102 cm, wobei etwa 4 cm auf den Klettverschluss entfallen. Die Höhe im Bereich des Heizelements beträgt 16 cm, die sich zum Verschluss hin auf 9,5 cm verjüngt. Im Lieferumfang enthalten ist zudem eine Gürtel-Verlängerung von 20 cm. Der Klettverschluss gewährleistet eine sichere und individuelle Fixierung des Gurts unabhängig vom Taillenumfang – egal ob schmaler oder stabiler gebaut. Das flexible Material aus 70 % Neopren und 30 % Nylon hält nicht nur die Wärme dort, wo sie gewünscht wird, sondern wirkt auch der Kälte von außen entgegen.

Angegeben ist die Heizleistung des Thermrup Wärmegürtels mit maximal 15 Watt. Das hört sich erstmal wenig an, aber dazu gleich mehr. Einen mobilen Einsatz ermöglicht der mitgelieferte wiederaufladbare 3000 mAh Lithium-Polymer Akku. Aufgeladen ist der komplett entleerte Akku in knapp über 2,5 Stunden. Das Ladegerät sowie ein Adapter-Kabel für Netzbetrieb liegen ebenfalls bei, wodurch der Wärmegürtel zuhause auch direkt ohne Akku genutzt werden kann. Für den mobilen Einsatz, in unserem Fall beim Biken, wird der gummierte Akku sicher in einer am Wärmegürtel angebrachten kleinen Tasche verstaut. Eine kleine Grifflasche erleichtert die Entnahme des Akkus aus der Tasche.

Mobiler beheizbarer Wärmegürtel Ferninfrarot für Bauch/Rücken

Bevor wir auf die Steuerung des Bedienelements eingehen, darf nicht unerwähnt bleiben, dass der Thermrup Wärmegürtel nicht explizit als Nierengurt angeboten wird, sondern als mobiler beheizbarer Wärmegürtel Ferninfrarot für Bauch/Rücken bzw. als Menstrual Heating Pad. Das ist insofern von Bedeutung, weil sich dies auf die Positionierung des Akkus sowie der Bedieneinheit auswirkt. Bei Verwendung als Bauchwärmegürtel befindet sich der Akku rechtsseitig und die Bedieneinheit gut erreichbar vor dem Akku, also seitlich vorne. Bei Verwendung als Rückenwärmer bzw. Nierengurt befindet sich der Akku hingegen linksseitig und das Bedienteil dementsprechend weniger gut erreichbar seitlich hinten.

Der hochwertig verarbeitete Thermrup Wärmegürtel lässt sich dank des Klettverschlusses schnell und unkompliziert anlegen. Nach Aktivierung der Heizung dauert es etwa 1 bis 2 Minuten, bis die Wärme deutlich spürbar wird. Die gewünschte Wärmestufe lässt sich per Tastendruck mit dem 3-stufigen Temperaturregler einstellen. Das Bedienteil zeigt nicht nur die eingestellte Temperaturstufe per Farbcode an, sondern auch die verbleibende Akkuleistung. Die anfänglich erwähnte maximale Leistung von 15 Watt sorgt für eine erstaunliche Wärmeerzeugung. In der Maximalstufe ist uns der Gürtel sogar schon fast zu heiß, weshalb wir auf unseren Bike-Touren meistens mit mittlerer Stufe unterwegs waren.

Effektiver Schutz vor kalten Nieren

Die FIR-Wärme verfehlt ihre Wirkung nicht. Die Wärme dringt tief in das Hautgewebe ein und breitet sich wohlig aus. Bei unseren Bike-Touren durch die winterliche Eifellandschaft wurde der untere Rückenbereich immer gut gewärmt und bewahrte uns somit effektiv vor kalten Nieren. Das steigert den Fahrgenuss deutlich. Unterstützend wirkte hierbei auch das Neopren, welches die Wärme im Körper speichert. Das flexible Material schmiegt sich dem Körper an und gewährleistet beim Biken ausreichend Bewegungsfreiraum. Die schlanke Gestaltung des Gürtels im Bauch- bzw. Verschlussbereich trägt ihren Teil dazu bei.

Thermrup Wärmegürtel im Test: Akku-Nierengurt mit Ferninfrarot

Der mitgelieferte 3000 mAh Li-Po Akku ist selbst für weitere Touren ausreichend dimensioniert. Abhängig von der gewählten Heizstufe gestaltet sich die mögliche maximale Heizdauer. Bei konsequenter Nutzung der höchsten Heizstufe (rot) hielt der Akku bei uns im Test knapp über 3 Stunden, in der mittleren Heizstufe (grün) reichte die Heizdauer über 4 Stunden und im schwächsten Heizmodus (blau) waren sogar knapp 8 Stunden möglich. Vom Körperempfinden ist der schwächste Modus als lauwarm zu bezeichnen, was aber in Kombination mit der Wärmekapselung des Neoprens bei Temperaturen knapp über 0° tatsächlich immer noch einen effektiven Schutz vor Auskühlung bietet.

Fazit

Nicht nur die Heizleistung und die mögliche Heizdauer wissen zu begeistern. Die Verarbeitung und der Tragekomfort des Thermrup Wärmegürtels bewegen sich ebenfalls auf hohem Niveau. Praktische Lösungen wie der Gummiüberzug des Akkus mit Grifflasche zeugen von der Detailverliebtheit der Designer. Bei Nutzung als Nierengurt befindet sich das Bedienteil seitlich hinten, wodurch die Bedienung etwas erschwert wird. Angesichts der vielen positiven Eigenschaften des Thermrup Wärmegürtels für uns allerdings ein vernachlässigbarer Punkt.

Thermrup Wärmegürtel Details

  • Maße: Etwa 102 x 16 cm – im Verschlussbereich 9,5 cm
  • Material: 70 % Neopren / 30 % Nylon
  • Akku: Li-Po 7,4 V / 3000 mAh
  • Angegebene max. Heizleistung: 15 Watt
  • Lieferumfang: Wärmegürtel, Verlängerung, Akku, Ladegerät, Adapter-Kabel für Netzbetrieb, Gebrauchsanweisung
  • Preis: 68,95 Euro
  • Hersteller: www.thermrup.de

Skullcandy Dime 2 Earbuds im Test- Hauptsache draußen!

Verdammt lang her, dass wir stolz wie Bolle mit unserem neuen Walkman – dem Kultgerät aus den 1980ern schlechthin – endlich auch unterwegs Eigenmitschnitte von Mal Sondocks Hitparade hören konnten. Viel ist seitdem passiert. Bandsalat oder nervtötendes Vorspulen gehören glücklicherweise der Vergangenheit an. MP3, Bluetooth und Co zum Dank war es nie einfacher, den Alltag durch den passenden Soundtrack zu bereichern. Das gilt in unserem Fall vor allem für sportliche Outdoor-Aktivitäten, und so waren wir sehr gespannt auf die Skullcandy Dime 2 Earbuds aus der Take a Hike Serie.

Skullcandy Dime 2 Earbuds im Test

Skullcandy Dime 2 Earbuds: Musik mit Mission

Skullcandy Inc. ist ein amerikanisches Unternehmen mit Sitz in Utah, das Audiogeräte vor allem für den Outdoor Bereich entwickelt. Im Rahmen einer Kooperation mit POW (Protect our Winters) entstand die limitierte Sonderedition „Take a Hike“. Sie will dazu mobilisieren, unsere natürliche Umgebung abzufeiern und zu schützen. So fliesst ein Teil der Einnahmen für die In-Ear-Kopfhörer Dime 2 an POW, eine gemeinnützige Umweltorganisation, die sich den Kampf gegen den Klimawandel auf die Fahne geschrieben hat. Die mittlerweile weltweite Community aus Athleten und Wissenschaftlern wurde 2007 vom professionellen Snowboarder Jeremy Jones gegründet, nachdem er feststellen musste, dass sich die Schneebedingungen für seinen Sport durch den Klimawandel immer weiter verschlechterten. Ziel der Organisation ist es, Outdoor-Enthusiasten zu Klimaschützern zu machen – frei nach dem Motto: Beschütze das, was Du liebst! POW wird übrigens unter anderem auch von The North Face oder Patagonia unterstützt.

Dime 2 – Retrodesign mit Funktionalität

Die In-Earbuds Dime 2 aus der Take a Hike Serie sind kabellose Bluetooth Kopfhörer, die zusammen mit dem zugehörigen Akkucase mit nur 32 Gramm auf unsere Waage drücken. Das Akkucase misst gerade mal ca. 6,2 x 3,9 cm. Es dient nicht nur als kleine, praktische Aufbewahrungsbox und Schutzhülle, sondern auch als Ladestation, um die Buds unterwegs mit Strom zu versorgen. So kommt das federleichte Kraftpaket mit 3,5 Stunden Akkulaufzeit der Kopfhörer und weiteren 8,5 Stunden im Case insgesamt mit satten 12 Stunden Gesamtakkuzeit daher. Buds und Case werden in einer 100% recyclebaren Verpackung zusammen mit Anleitung, Ear Gels in verschiedenen Größen, Micro-USB Ladekabel und Kurzanleitung geliefert. Das wirklich gelungene 90er Jahre Retro-Design hebt sich erfrischend von der ansonsten eher schlicht-schwarzen Konkurrenz ab. Praktisches Feauture: Mithilfe eines kleinen Schlüsselbandes lässt sich das Akkucase zum Beispiel an einem Schlüsselbund befestigen.

Skullcandy Dime 2 Earbuds im Test

Schön was auf die Ohren

Neben der gelungenen Optik warten die Skullcandy Dime 2 Earbuds aber auch mit inneren Werten auf, wie zum Beispiel der integrierten Tracking-Funktion Tile™ Technologie oder dem Auto Connect. Dank der im Lieferumfang enthaltenen Ear Gels in 3 verschiedenen Größen sitzen die Buds perfekt im Ohr und bleiben da, wo sie sein sollen – auch bei etwas ruppigeren Touren. Die Bedienung ist einfach und intuitiv: Durch Druck auf die „Skulls“ können Power on/off, Play/Pause etc. leicht gesteuert werden. Etwas überrascht waren wir, dass es sich hier um keine Touch Funtkion handelt, sondern tatsächlich Druck auf einen Taster ausgeübt werden muss. Der Druckpunkt sitzt für unser Empfinden recht tief, heisst es ist schon deutlich und in der Ohrmuschel spürbarer Druck nötig – aber sicher reine Gewöhnungssache. Jedenfalls hat die Steuerung einen sehr klaren Vorteil: Die Bedienung klappt auch während der Fahrt mit Bikehandschuhen einwandfrei! Selbst mit stärker gefütterten Winterhandschuhen konnten wir mühelos den Druckpunkt finden. Mit dem Skullcandy Supreme Sound ausgestattet bleiben auch was den Sound betrifft keine Wünsche offen: Satter Klang, ausgewogenes Soundprofil, guter Bass – das passt!

Skullcandy Dime 2 Earbuds im Test

Skullcandy Dime 2 Earbuds Fazit

Wem 3,5h Akkulaufzeit reichen, der macht mit den Skullcandy Dime 2 Earbuds aus der limitierten Sonderedition Take a Hike alles richtig. Das kleine, leichte Kraftpaket im supercooler Retro-Optik überzeugt auf ganzer Linie. Einfaches Handling, fetter Sound, und eine richtig gute Idee dahinter: Hauptsache draußen! Die zu 100% recyclebare Verpackung sowie ein möglichst geringer CO2 Abdruck bei der Herstellung runden die Sache ab. Das Preis Leistungsverhältnis. ist mehr als korrekt. Klare Kaufempfehlung!

Produktdetails Skullcandy Dime 2 Earbuds

  • 12h Akkulaufzeit (3,5 Stunden via Kopfhörer und 8,5 Stunden im Case)
  • Integrierte Tracking-Funktion Tile™
  • Auto Connect
  • IPX4 schweiß- und wasserresistent
  • Bluetooth 5.2
  • Impedanz 16 Ohm +/- 15%
  • Treiber Durchmesser 6mm
  • Schalldruckpegel 95+/-3dB
  • Frequenzgang 20Hz – 20 kHz
  • Gewicht 32 Gramm
  • https://www.skullcandy.eu/

Body Glide Cycle Hautschutzbalsam im Test: Wirksame Abhilfe gegen Sitzprobleme?

Langes Sitzen auf dem Sattel bereitet vielen Radfahrern große Probleme – wir von der Fraktur bilden da leider keine Ausnahme. Unser bisheriges Zaubermittel Hirschtalg minimiert zwar effektiv die Gefahr des Wundscheuerns, die Handhabung ist dann aber leider doch recht – sagen wir mal – „gewöhnungsbedürftig“. Einen sehr wirksamen Schutz bei gleichzeitig unkompliziertem Gebrauch verspricht der Hautschutzbalsam Body Glide Cycle. Die perfekte Abhilfe gegen Sitzprobleme?

Body Glide Cycle: Pflanzliche Inhaltsstoffe und Verzicht auf Tierversuche

Body Glide gibt es für die verschiedensten Anwendungsbereiche, vom Foot Glide über Skin Glide bis hin zum Cycle Glide. Letzt genannter Balsam soll Entzündungen reduzieren, die durch Reibungen beim Radfahren verursacht werden. Auch wenn Body Glide Cycle vorrangig als Gesäßschutz gedacht ist, kann es nach Angaben am gesamten Körper eingesetzt werden. Wir wollen uns im Rahmen dieses Tests allerdings auf die Sitzproblematik beschränken. Zum Einsatz kommen nach Angaben des Unternehmens pflanzliche, allergenfreie Inhaltsstoffe, auf Tierversuche wurde lobenswerter Weise verzichtet.

Der natürliche Schutz gegen wunde Haut im Test: Anwendung und Erfahrungen

Vom Aufbau her ähnelt Body Glide Cycle einem Deo-Stick. Der Balsam sitzt wohl geschützt in einer griffigen Kunststoffbox, und lässt sich mittels des unten angebrachtem Drehrädchens nach oben befördern. Aufgetragen wird der Hautschutz, der unter anderem das Provitamin B5 enthält, entweder direkt auf die gewünschten Körperstellen oder auf das Polster der Radhose. Die Hände kommen also nicht mit dem Balsam in Berührung. Schmierige Hände gehören dank des Sticks somit der Vergangenheit an. Erstaunlich ist, dass sich der trockene Schutzfilm nicht fettig anfühlt und keine sichtbaren Rückstände hinterlässt.

Body Glide Hautschutzbalsam im Test

Unauffällig, aber dennoch sehr effizient

Im Gegensatz zu Hirschtalg ist Body Glide Cycle nach dem Auftragen absolut unauffällig und vermittelt ein trockenes Sitzgefühl. Das vom Klassiker gewohnte, anfänglich doch recht „unschöne“ Gefühl bleibt hier völlig aus. So unauffällig sich der nahezu geruchsneutrale Balsam auch präsentiert, die Effizienz weiß absolut zu begeistern. Trotz des sparsamen Verbrauchs bietet der Balsam einen sehr effektiven Schutz vor Wundreibung. Das Produkt ist nicht klebrig, verschmiert nicht die Wäsche und überzeugt selbst nach vielen Kilometern im Sattel durch eine langanhaltende Wirkung.

Body Glide Hautschutzbalsam im Test

Fazit

Nach vielen Jahren mit Hirschtalg ist für uns die Zeit des Umstiegs gekommen. Body Glide Cycle überzeugt uns von der Handhabung ebenso wie vom Sitzgefühl und der Wirkung. Ein innovatives Produkt, das selbst über längere Distanzen effektiv Schutz vor Wundreibung bietet. Auf die Umverpackung aus Kunststoff könnten wir hingegen verzichten.

Body Glide Cycle: Details

  • Inhalt: 42 Gramm
  • Inhaltsstoffe*: Caprylic/Capric Triglyceride, Cetearyl Alcohol, Ozokerite, Glyceryl Behenate, Stearyl Alcohol, Allantoin, Tocopherol, Panthenol, Parfum (Fragrance)
  • Preis: 17,95 Euro

    *Angaben des Herstellers

Web: www.bodyglide.info

Geonaute ON Move 220: Preisgünstige GPS-Uhr im Test

Egal ob beim Biken, Joggen oder Ski-Langlauf, Motivations- und Leistungssteigerung streben sowohl Profis als auch Freizeitsportler an. Dank moderner GPS-Uhren lassen sich Trainingserfolge unkompliziert bewerten und steigern. Kehrseite der Medaille: Die kleinen Helferlein schlagen beim Kauf schnell ein kräftiges Loch in die Haushaltskasse. Die Decathlon Eigenmarke Geonaute bietet mit der Geonaute ON Move 220 eine sehr preisgünstige GPS-Uhr an. Kann eine GPS-Uhr unter 100 Euro aber tatsächlich begeistern?

Kaum ein ambitionierter Sportler ist heutzutage noch ohne GPS-Uhr unterwegs. Die Branchenführer bieten ein breites Sortiment an hochwertigen Produkten an, für die allerdings beim Kauf schnell ein paar hundert Euro fällig werden. Der Erfolg der GPS-Uhren gibt den Herstellern recht: Der Markt boomt! Ein Markt, den auch Decathlon mit der Geonaute ON Move 220 bedienen möchte. Geonaute ist eine junge Marke von Decathlon und hat sich auf Elektronik-Produkte für diverse Sportarten spezialisiert. Das Portfolio reicht vom MP3-Player über Herzfrequenzmesser bis hin zur GPS-Sportuhr.

Der Preis der Geonaute ON Move 220 ist zweifelsohne sehr heiß: Mit 79,99 Euro (ehemals 89,99 Euro) gehört die GPS-Uhr zu den preiswertesten Vertretern auf dem Markt. Der Herzfrequenzsensor Brustgurt gehört nicht zum Lieferumfang und muss daher zu einem Preis von 39,99 Euro separat gekauft werden. Kompatibel mit Bluetooth Smart (4.0) fähigen Geräten sowie ANT+ lässt sich der Herzfrequenzsensor mit vielen Smartphones und GPS-Uhren verwenden – für den Brustgurt muss es also nicht unbedingt die Geonaute ON Move 220 GPS-Uhr sein.

Ausgeliefert wird der Geonaute ON Move 220 mit mehrsprachigem Handbuch und Micro-USB Übertragungskabel. Sowohl die Sportuhr als auch der optional erhältliche Herzfrequenz-Sensor kommen betriebsbereit beim Verbraucher an, die Sportuhr sollte vor dem ersten Gebrauch dennoch mittels des Micro-USB-Kabels komplett geladen werden. Mit einem Außendurchmesser von etwa 46 mm und einer Bauhöhe von etwa 16 mm eignet sich die Uhr sowohl für Frauen als auch Männer. Das Gewicht liegt bei genau 56 Gramm.

Der Connect zwischen HF-Sensor und der Geonaute ON Move 220 GPS-Uhr erfolgt schnell und unkompliziert. Das GPS-Signal wird dank FastFix-Technologie innerhalb weniger Sekunden ebenfalls zuverlässig gefunden. Die Menüführung ist logisch aufgebaut, allerdings fordert das vergleichsweise kleine Display mit einem Durchmesser von etwa 25 mm und der daraus resultierenden kleinen Schriftgröße seinen Tribut beim Ablesen der Daten während sportlicher Aktivitäten. Für die Bedienung stehen vier Knöpfe zur Verfügung, mittels eines weiteren Knopfes lässt sich die Anzeige beleuchten.

Vor dem ersten Einsatz müssen alle relevanten Grundwerte wie Uhrzeit, Datum und Daten zur Person in die Uhr eingegeben werden. Die Geonaute ON Move 220 bietet alle Grundfunktionen, die ambitionierte Sportler für die Auswertung von Trainingseinheiten oder Wettbewerben benötigen. Dazu gehören die zurückgelegte Distanz, Geschwindigkeit, Rundenzeit und Kalorienverbrauch – die aktuellen Daten stehen dem Sportler während des gesamten Workouts zur Verfügung. Weitere Funktionen ermöglichen dem Träger zudem ein ganzheitliches Intervalltraining.

Getestet haben wir die Geonaute ON Move 220 GPS-Uhr in Kombination mit dem Herzfrequenzsensor Brustgurt über mehrere Wochen beim Biken, Wandern und Ski-Langlaufen. Beeindruckt waren wir von der Messgenauigkeit, der zuverlässigen GPS-Verbindung und der einfachen Bedienung. Der Tragekomfort ist gut, dank des geringen Gewichts fällt die Geonaute ON Move 220 im wahrsten Sinne des Wortes nicht weiter ins Gewicht. Das Armband aus Kunststoff bietet eine feine Einteilung und lässt sich somit gut anpassen.

Ebenfalls sehr gut hat uns die Betriebsdauer gefallen. Wir können die Herstellerangaben von sieben Stunden bei GPS-Betrieb absolut bestätigen – selbst Marathons oder weite Touren sind somit ohne Probleme möglich. Der interne Speicher bietet Kapazität für Trainingsergebnisse von über 80 Stunden. Die Schutzart IPX7 gibt an, dass die Uhr bei zeitweiligem Untertauchen in Wasser geschützt ist – wir haben es nicht ausprobiert, aber einen unfreiwilligen Abgang in einen Bach sollte die Uhr also verkraften. Unsere Regenfahrten vertrug die Uhr ohne Probleme.

Für eine optimale Trainingsauswertung kommen ambitionierte Sportler nicht an einem externen Leistungsanalyse-Programme vorbei. Um die Daten auf dem PC/Smartphone bearbeiten bzw. einlesen zu können, muss eine von Geonaute kostenfrei angebotene Software auf dem Rechner installiert werden – das klappte bei uns am PC sowohl mit Windows 7 als auch Windows 10 problemlos. Für die Verwendung der App sind mindestens Android 4.3 oder iPhone 4s notwendig, beim PC läuft die Software nicht unter Windows XP oder MAC OS X 10.6.

Für die Auswertung der Trainingsdaten werden die kostenlose myGeonaute connect App und der Decathlon Coach unter www.decathloncoach.com zur Verfügung gestellt. Nach dem Übertragen der Daten können die Trainingssessions komfortabel verwaltet, ausgewertet und verglichen werden. Der virtuelle Fitnesscoach überzeugt mit einer klaren und strukturierten Gliederung. Die Optik ähnelt bekannten Programmen wie Strava – der Export der Daten nach Strava ist im GPX Format natürlich möglich.

Fazit Geonaute ON Move 220

Ein absoluter Preisknaller! Die Geonaute ON Move 220 GPS-Uhr besticht mit vielen Funktionen, zuverlässigen Werten, stabiler GPS-Verbindung und einer coolen Optik – und das zu einem sensationellen Preis!

Produktdetails Geonaute ON Move 220

  • Verfügbar in den Farben schwarz/rot, weiß und schwarz/blau
  • Gewicht: 56 Gramm
  • Preis: 79,99 Euro
  • Webseite Hersteller: www.geonaute.de
  • Erhältlich unter www.decathlon.com

BUFF – Es war einmal eine kratzige Militärunterhose

Produktcheck: Tesa, Tempo, Zewa… es gibt diese praktischen Dinge im Alltag, auf die man nicht mehr verzichten möchte, und bei denen der Markenname als Synonym für eine ganze Produktgruppe steht. Genau so ist es auch mit Buffs, den multifunktionalen Schlauchtüchern, die sich aus dem Outdoor Bereich nicht mehr wegdenken lassen. Wir haben eine kleine Auswahl des überraschend großen Sortiments des spanischen Herstellers für Euch getestet.

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Die Idee zum Buff verdanken wir dem katalanischen Gründer Joan Rojas, der sich auf seinen Motorradtouren zum Schutz vor Wind und Kälte Militärunterhosen um den Hals wickelte. Abgesehen von der zweifelhaften Optik war auch der Tragekomfort eher bescheiden, und so entwickelte er 1992 in der Textilfabrik seiner Familie einen nahtlosen Schlauch aus Mikrofaser. Der Erfolg gab ihm Recht – Joan brachte eine Kollektion auf den Markt, die nur 3 Jahre später auch in Deutschland, Frankreich und der Schweiz erhältlich war. Mittlerweile Weltmarktführer exportiert Buff sein breites Sortiment, das nach wie vor in Spanien produziert wird, in über 80 Länder. Neben Funktionalität und Design ist auch Nachhaltigkeit ein Thema: Mit 1% Gewinnanteil aus den als „environmentally friendly“ gekennzeichneten Produktreihen unterstützt das Unternehmen Pojekte der Umweltschutzorganisation EOCA!

Dürfen wir vorstellen – der Original BUFF und seine Kollegen!

Original BUFF
– Material: 100% Polyester
– Preis: 17,95€
Ein wahres Allround-Talent – mit etwas Übung und wenigen Handgriffen als Halstuch, Stirnband, Haarband und so einiges mehr einsetzbar. Super leicht, schnelltrocknend, passt in die kleinste Rucksackecke – ab sofort unser Ganzjahresbegleiter auf allen Touren.

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Microfiber Reversible Hat BUFF (Farbe: Eiko Multi)
– Material: 100% Polyester
– Preis: 22,95€
Im „Mix und Match“ passend zum Original Buff erhältlich – prima unter dem Bike-Helm zu tragen! Wir waren erst etwas skeptisch, aber die Mütze sitzt wie angegossen und verrutscht auch bei ruppigeren Trails nicht. Kopf und Ohren kühlen nicht aus. Dank des atmungsaktiven Materials bleibt alles schön trocken.

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Polar Neckwarmer BUFF (Farbe: Solid Navy)
– Material: 100% Polyester/ Classic 100 Polartec®
– Preis: 16,95€
Unser absoluter Favorit für kalte Tage. Aus Polartec gefertigt, sehr angenehmes Tragegefühl, geradezu flauschig-weich. Der symmetrisch geschnittene Schlauch kann auch als Maske getragen werden. Top atmungsaktiv.

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Windproof Neckwarmer BUFF (Farbe: Mountain Bits Blue)
– 100% Polyester
– Preis: 34,95€
Außen Gore Windstopper Material, innen Mikrofleece – zuverlässiger Schutz vor Wind und Kälte. Der obere Bereich aus elastischer Mikrofaser wird beim Einsatz als Maske über die Nase gezogen und erleichtert so die Atmung. Kann ebenfalls als Schal oder Mütze getragen werden und ist wasserabweisend. Vorne länger geschnitten wird der Hals prima geschützt.

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Windproof Bandana BUFF (Farbe: Green Hunt)
– 100% Polyester/ Gore Windstopper
– Preis: 42,95€
Eine Maske für den Outdoor Wintersport. Ebenfalls aus Gore Windstopper Material, etwas elastisch und wasserabweisend, vorne länger geschnitten. Lasercuts im Mund- und Ohrenbereich, Nasenöffnung. Farblich abgesetzte Flachnähte. Hat uns bei Minusgraden auf dem Bike sehr gute Dienste geleistet – Ohren, Nase, Kinn und Hals bleiben angenehm warm. Die Atmung wird dank der Lasercuts nicht eingeschränkt.

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Windproof Balaclava BUFF (Farbe: Schwarz)
– 100% Polyester/ Gore Windstopper
– Preis: 49,95€
Der Ninja unter den Buffs 🙂 Hält super warm, trägt aber nicht dick auf – also gibt‘s kein Problem mit dem Helm! Der gesamte Kopf- und Halsbereich wird zuverlässig vor Kälte, Nässe und Wind geschützt. Wie beim Windproof Bandana BUFF sorgen Lasercuts für ausreichend Sauerstoff. Tragekomfort steht auch hier ganz weit oben dank weicher Innenschicht und hoher Atmungsaktivität.

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Polar Balaclava BUFF (Farbe: Military)
– 100% Polyester/ Classic 100 Polartec®
– Preis: 29.95€
Die flauschige Variante – sehr weich und geradezu kuschelig mit hohem Wohlfühlfaktor. Saß bei uns ein wenig lockerer als die Gore Variante, und verfügt nicht über Lasercuts.

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Fazit

Alle von uns getesten Buffs haben ihren Job richtig gut gemacht! Die Vielfalt der Schnitte, Einsatzbereiche und Designs ist enorm, da ist für jeden etwas dabei, selbst für Hunde! Übrigens sehr übersichtlich gestaltet: die Website der spanischen Firma, auf der man nach Geschlecht oder Einsatz schnell das geeignete Produkt findet. Positiv hervorheben möchten wir an dieser Stelle auch die Fertigung in Spanien sowie die Mitfinanzierung von Umweltschutzprojekten.

WEB

http://www.buff.eu