Ultra-Carbs und Proteine: Die Verpflegungs-Strategie der Bikepacking-Profis im Check

Egal ob Ultra-Distance-Races, tagelange Bikepacking-Trips oder spontane Gravel-Abenteuer im Stile bekannter YouTube-Formate: Wer stundenlang im Sattel sitzt, merkt schnell, dass die Beine nur so gut sind wie die Energieversorgung im Magen. Warum reicht das klassische Müsliriegel-Setup irgendwann nicht mehr aus, welche Rolle spielen Kohlenhydrate und Proteine wirklich – und welche Marken liefern mit ihren Ultra-Carbs Produkten auf der Langstrecke ab?

Wer auf den Spuren der bekannten YouTube-Abenteurer wie Fritz Meinecke oder Danny von Radreise Unlimited unterwegs ist, lernt schnell die unerbittlichste Regel des Ausdauersports kennen: Wenn erst einmal der Durst oder das typische Loch im Magen spürbar wird, liegt der Körper bereits im tiefen Energiedefizit. Der gefürchtete Hungerast ist auf extremen Distanzen der größte Feind. Modernes Endurance-Cycling setzt deshalb auf eine kontinuierliche, exakt abgestimmte Zufuhr von Kohlenhydraten während der Belastung sowie eine gezielte Regeneration direkt im Anschluss.

Ultra-Carbs und Proteine: Die Verpflegungs-Strategie der Bikepacking-Profis im Check

Das Bananen-Dilemma auf der Langstrecke

Für die entspannte Feierabendrunde ist die Banane oder der Müsliriegel aus dem Supermarkt sicherlich völlig ausreichend. Sobald das Abenteuer jedoch mehrere Stunden oder Tage dauert, stößt feste Nahrung an klare physiologische Grenzen. Um Riegel oder Früchte zu verdauen, benötigt der Körper Fett und Ballaststoffe, was wiederum erhebliche Energie bindet. Das Gehirn leitet in der Folge vermehrt Blut in den Magen-Darm-Trakt – genau das Blut, das in den Muskeln für den Vortrieb fehlt. Bei hoher Belastung führt das rasch zu Magenkrämpfen, Völlegefühl oder Sodbrennen.

Zudem verläuft die Umwandlung fester Nahrung schlicht zu langsam. Um die auf Langstrecken benötigten 60 bis 90 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde aufzunehmen, müssten rechnerisch drei bis vier Bananen verdrückt werden – pro Stunde! Kein Magen schafft das auf Dauer beschwerdefrei. Flüssige Kohlenhydrate in Form von Isodrinks oder Hydrogelen sind dagegen quasi vorverdaut und gelangen ohne Umwege über den Darm in die Blutbahn. Ebenso fehlt es herkömmlicher Nahrung an Natrium, um den massiven Salzverlust durch den Schweiß auszugleichen und schmerzhaften Muskelkrämpfen vorzubeugen.

Ultra-Carbs: Der biochemische Trick mit den zwei Spuren

Dass moderne Sportgetränke und Gels extrem hohe Energiemengen ohne Magenprobleme liefern können, liegt an einer gezielten Ausnutzung des menschlichen Darms. Der Körper nutzt für die Aufnahme von Kohlenhydraten zwei unterschiedliche Transportproteine: Den SGLT1-Transporter für Glukose und den GLUT5-Transporter für Fruktose.

Reine Glukose stößt schnell an die natürliche Sättigungsgrenze von etwa 60 Gramm pro Stunde. Um diesen Engpass zu umgehen, mischen die Hersteller Fruktose als zweite Spur hinzu. Das klassische Mischungsverhältnis von 2:1 (Glukose zu Fruktose) ermöglicht so die Aufnahme von bis zu 90 Gramm Kohlenhydraten pro Stunde. Neuere Entwicklungen wie das Verhältnis 1:0,8 schöpfen das Fruktose-Potenzial noch weiter aus, um selbst bei extremen Ultra-Belastungen maximale Energie direkt in die Muskelzellen zu ballern.

Die gängigen Verpflegungs-Systeme im Überblick

Auf dem Markt haben sich verschiedene Hersteller etabliert, die unterschiedliche Schwerpunkte bei Rezeptur und Verträglichkeit setzen:

Marke / ProduktEinsatzphaseDarreichungBesondere Inhaltsstoffe & VerhältnisseGeschmacksrichtungenFraktur-Einschätzung
Powerbar

(IsoActive / Recovery Max)
Vor, während & nach dem SportPulverC2MAX Dual Source Carb Mix (2:1 Glukose/Fruktose), Natrium, MolkenproteinLemon, Red Fruit Punch, ChocolateDer verlässliche Klassiker: Bewährtes Mischungsverhältnis für lange Einheiten mit sehr guter Magenverträglichkeit.
Maurten

(Drink Mix 160 / 320)
Vor & während der FahrtPulverPatentierte Hydrogel-Technologie, Maltodextrin, FruktoseNeutral (sehr dezent)High-End für Sensible: Die Gel-Matrix schont den Magen selbst bei extrem hoher Carb-Dichte unter hoher Belastung.
SiS (Science in Sport)

(Beta Fuel)
Während der FahrtGel / PulverUltra-High-Carb (1:0,8 Glukose-Fruktose-Verhältnis), bis zu 80 g Carbs pro PortionOrange, Strawberry & LimeProfi-Treibstoff: Entwickelt für maximale Energieaufnahme auf langen Distanzen ohne Völlegefühl.
Dextro Energy

(Carbo Mineral Drink)
Vor & während der FahrtPulverMix aus kurz- und langkettigen Kohlenhydraten, Magnesium, KaliumFruit Mix, CitrusSolider Einsteiger-Tipp: Preis-Leistungs-Favorit mit klassisch-frischem Geschmack für die Feierabendrunde.
Hammer Nutrition

(Heed / Recoverite)
Während & nach der FahrtPulverKomplexe Kohlenhydrate (Maltodextrin), WPI-Protein für die RegenerationLemon-Lime, Orange, ChocolateDer Magen-Schoner: Verzichtet bewusst auf einfachen Zucker; ideal bei Neigung zu Sodbrennen oder Übersäuerung.


Abschließender Tipp: Probiere neue Gels oder Pulver niemals erst am Tag des großen Events aus, sondern immer im Training auf deinen gewohnten Routen.

Thermrup Wärmegürtel: Akku-Nierengurt mit Ferninfrarot (FIR) im Test

Gute Winter-Fahrradbekleidung gewährleistet, dass auch winterliche Touren bei Kälte nicht zur Tortur werden. Eine Stelle des Körpers neigt jedoch trotz Winterbekleidung schnell zum Auskühlen – und das schleichend und erstmal kaum wahrnehmbar: der untere Rücken bzw. der Bereich der Nieren. Abhilfe versprechen besonders bei Eiseskälte mobile Akku-Wärmegürtel. Mit dem Thermrup Wärmegürtel haben wir solch ein Modell beim Biken ausgiebig getestet.

Thermrup Wärmegürtel im Test: Akku-Nierengurt mit Ferninfrarot

Die deutsche Marke Thermrup hat sich auf die Entwicklung und Forschung von Wärmeprodukten spezialisiert. Herzstück der Produkte ist die patentierte Ferninfrarot-Technologie (FIR). Anstelle herkömmlicher Heizdrähte kommt bei den Thermrup Wärmeprodukten ein Gummi-Heizelement zum Einsatz, so natürlich auch bei dem Wärmegürtel in unserem Test. Die 20 x 13 cm große Heizfläche ist wasserdicht, wodurch der Gürtel bis zu 45°C per Hand oder in der Waschmaschine gewaschen werden kann.

Thermrup Wärmegürtel mit wiederaufladbarem 3000 mAh Li-Po Akku

Der Thermrup Wärmegürtel hat eine Länge von ungefähr 102 cm, wobei etwa 4 cm auf den Klettverschluss entfallen. Die Höhe im Bereich des Heizelements beträgt 16 cm, die sich zum Verschluss hin auf 9,5 cm verjüngt. Im Lieferumfang enthalten ist zudem eine Gürtel-Verlängerung von 20 cm. Der Klettverschluss gewährleistet eine sichere und individuelle Fixierung des Gurts unabhängig vom Taillenumfang – egal ob schmaler oder stabiler gebaut. Das flexible Material aus 70 % Neopren und 30 % Nylon hält nicht nur die Wärme dort, wo sie gewünscht wird, sondern wirkt auch der Kälte von außen entgegen.

Angegeben ist die Heizleistung des Thermrup Wärmegürtels mit maximal 15 Watt. Das hört sich erstmal wenig an, aber dazu gleich mehr. Einen mobilen Einsatz ermöglicht der mitgelieferte wiederaufladbare 3000 mAh Lithium-Polymer Akku. Aufgeladen ist der komplett entleerte Akku in knapp über 2,5 Stunden. Das Ladegerät sowie ein Adapter-Kabel für Netzbetrieb liegen ebenfalls bei, wodurch der Wärmegürtel zuhause auch direkt ohne Akku genutzt werden kann. Für den mobilen Einsatz, in unserem Fall beim Biken, wird der gummierte Akku sicher in einer am Wärmegürtel angebrachten kleinen Tasche verstaut. Eine kleine Grifflasche erleichtert die Entnahme des Akkus aus der Tasche.

Mobiler beheizbarer Wärmegürtel Ferninfrarot für Bauch/Rücken

Bevor wir auf die Steuerung des Bedienelements eingehen, darf nicht unerwähnt bleiben, dass der Thermrup Wärmegürtel nicht explizit als Nierengurt angeboten wird, sondern als mobiler beheizbarer Wärmegürtel Ferninfrarot für Bauch/Rücken bzw. als Menstrual Heating Pad. Das ist insofern von Bedeutung, weil sich dies auf die Positionierung des Akkus sowie der Bedieneinheit auswirkt. Bei Verwendung als Bauchwärmegürtel befindet sich der Akku rechtsseitig und die Bedieneinheit gut erreichbar vor dem Akku, also seitlich vorne. Bei Verwendung als Rückenwärmer bzw. Nierengurt befindet sich der Akku hingegen linksseitig und das Bedienteil dementsprechend weniger gut erreichbar seitlich hinten.

Der hochwertig verarbeitete Thermrup Wärmegürtel lässt sich dank des Klettverschlusses schnell und unkompliziert anlegen. Nach Aktivierung der Heizung dauert es etwa 1 bis 2 Minuten, bis die Wärme deutlich spürbar wird. Die gewünschte Wärmestufe lässt sich per Tastendruck mit dem 3-stufigen Temperaturregler einstellen. Das Bedienteil zeigt nicht nur die eingestellte Temperaturstufe per Farbcode an, sondern auch die verbleibende Akkuleistung. Die anfänglich erwähnte maximale Leistung von 15 Watt sorgt für eine erstaunliche Wärmeerzeugung. In der Maximalstufe ist uns der Gürtel sogar schon fast zu heiß, weshalb wir auf unseren Bike-Touren meistens mit mittlerer Stufe unterwegs waren.

Effektiver Schutz vor kalten Nieren

Die FIR-Wärme verfehlt ihre Wirkung nicht. Die Wärme dringt tief in das Hautgewebe ein und breitet sich wohlig aus. Bei unseren Bike-Touren durch die winterliche Eifellandschaft wurde der untere Rückenbereich immer gut gewärmt und bewahrte uns somit effektiv vor kalten Nieren. Das steigert den Fahrgenuss deutlich. Unterstützend wirkte hierbei auch das Neopren, welches die Wärme im Körper speichert. Das flexible Material schmiegt sich dem Körper an und gewährleistet beim Biken ausreichend Bewegungsfreiraum. Die schlanke Gestaltung des Gürtels im Bauch- bzw. Verschlussbereich trägt ihren Teil dazu bei.

Thermrup Wärmegürtel im Test: Akku-Nierengurt mit Ferninfrarot

Der mitgelieferte 3000 mAh Li-Po Akku ist selbst für weitere Touren ausreichend dimensioniert. Abhängig von der gewählten Heizstufe gestaltet sich die mögliche maximale Heizdauer. Bei konsequenter Nutzung der höchsten Heizstufe (rot) hielt der Akku bei uns im Test knapp über 3 Stunden, in der mittleren Heizstufe (grün) reichte die Heizdauer über 4 Stunden und im schwächsten Heizmodus (blau) waren sogar knapp 8 Stunden möglich. Vom Körperempfinden ist der schwächste Modus als lauwarm zu bezeichnen, was aber in Kombination mit der Wärmekapselung des Neoprens bei Temperaturen knapp über 0° tatsächlich immer noch einen effektiven Schutz vor Auskühlung bietet.

Fazit

Nicht nur die Heizleistung und die mögliche Heizdauer wissen zu begeistern. Die Verarbeitung und der Tragekomfort des Thermrup Wärmegürtels bewegen sich ebenfalls auf hohem Niveau. Praktische Lösungen wie der Gummiüberzug des Akkus mit Grifflasche zeugen von der Detailverliebtheit der Designer. Bei Nutzung als Nierengurt befindet sich das Bedienteil seitlich hinten, wodurch die Bedienung etwas erschwert wird. Angesichts der vielen positiven Eigenschaften des Thermrup Wärmegürtels für uns allerdings ein vernachlässigbarer Punkt.

Thermrup Wärmegürtel Details

  • Maße: Etwa 102 x 16 cm – im Verschlussbereich 9,5 cm
  • Material: 70 % Neopren / 30 % Nylon
  • Akku: Li-Po 7,4 V / 3000 mAh
  • Angegebene max. Heizleistung: 15 Watt
  • Lieferumfang: Wärmegürtel, Verlängerung, Akku, Ladegerät, Adapter-Kabel für Netzbetrieb, Gebrauchsanweisung
  • Preis: 68,95 Euro
  • Hersteller: www.thermrup.de

Skullcandy Dime 2 Earbuds im Test- Hauptsache draußen!

Verdammt lang her, dass wir stolz wie Bolle mit unserem neuen Walkman – dem Kultgerät aus den 1980ern schlechthin – endlich auch unterwegs Eigenmitschnitte von Mal Sondocks Hitparade hören konnten. Viel ist seitdem passiert. Bandsalat oder nervtötendes Vorspulen gehören glücklicherweise der Vergangenheit an. MP3, Bluetooth und Co zum Dank war es nie einfacher, den Alltag durch den passenden Soundtrack zu bereichern. Das gilt in unserem Fall vor allem für sportliche Outdoor-Aktivitäten, und so waren wir sehr gespannt auf die Skullcandy Dime 2 Earbuds aus der Take a Hike Serie.

Skullcandy Dime 2 Earbuds im Test

Skullcandy Dime 2 Earbuds: Musik mit Mission

Skullcandy Inc. ist ein amerikanisches Unternehmen mit Sitz in Utah, das Audiogeräte vor allem für den Outdoor Bereich entwickelt. Im Rahmen einer Kooperation mit POW (Protect our Winters) entstand die limitierte Sonderedition „Take a Hike“. Sie will dazu mobilisieren, unsere natürliche Umgebung abzufeiern und zu schützen. So fliesst ein Teil der Einnahmen für die In-Ear-Kopfhörer Dime 2 an POW, eine gemeinnützige Umweltorganisation, die sich den Kampf gegen den Klimawandel auf die Fahne geschrieben hat. Die mittlerweile weltweite Community aus Athleten und Wissenschaftlern wurde 2007 vom professionellen Snowboarder Jeremy Jones gegründet, nachdem er feststellen musste, dass sich die Schneebedingungen für seinen Sport durch den Klimawandel immer weiter verschlechterten. Ziel der Organisation ist es, Outdoor-Enthusiasten zu Klimaschützern zu machen – frei nach dem Motto: Beschütze das, was Du liebst! POW wird übrigens unter anderem auch von The North Face oder Patagonia unterstützt.

Dime 2 – Retrodesign mit Funktionalität

Die In-Earbuds Dime 2 aus der Take a Hike Serie sind kabellose Bluetooth Kopfhörer, die zusammen mit dem zugehörigen Akkucase mit nur 32 Gramm auf unsere Waage drücken. Das Akkucase misst gerade mal ca. 6,2 x 3,9 cm. Es dient nicht nur als kleine, praktische Aufbewahrungsbox und Schutzhülle, sondern auch als Ladestation, um die Buds unterwegs mit Strom zu versorgen. So kommt das federleichte Kraftpaket mit 3,5 Stunden Akkulaufzeit der Kopfhörer und weiteren 8,5 Stunden im Case insgesamt mit satten 12 Stunden Gesamtakkuzeit daher. Buds und Case werden in einer 100% recyclebaren Verpackung zusammen mit Anleitung, Ear Gels in verschiedenen Größen, Micro-USB Ladekabel und Kurzanleitung geliefert. Das wirklich gelungene 90er Jahre Retro-Design hebt sich erfrischend von der ansonsten eher schlicht-schwarzen Konkurrenz ab. Praktisches Feauture: Mithilfe eines kleinen Schlüsselbandes lässt sich das Akkucase zum Beispiel an einem Schlüsselbund befestigen.

Skullcandy Dime 2 Earbuds im Test

Schön was auf die Ohren

Neben der gelungenen Optik warten die Skullcandy Dime 2 Earbuds aber auch mit inneren Werten auf, wie zum Beispiel der integrierten Tracking-Funktion Tile™ Technologie oder dem Auto Connect. Dank der im Lieferumfang enthaltenen Ear Gels in 3 verschiedenen Größen sitzen die Buds perfekt im Ohr und bleiben da, wo sie sein sollen – auch bei etwas ruppigeren Touren. Die Bedienung ist einfach und intuitiv: Durch Druck auf die „Skulls“ können Power on/off, Play/Pause etc. leicht gesteuert werden. Etwas überrascht waren wir, dass es sich hier um keine Touch Funtkion handelt, sondern tatsächlich Druck auf einen Taster ausgeübt werden muss. Der Druckpunkt sitzt für unser Empfinden recht tief, heisst es ist schon deutlich und in der Ohrmuschel spürbarer Druck nötig – aber sicher reine Gewöhnungssache. Jedenfalls hat die Steuerung einen sehr klaren Vorteil: Die Bedienung klappt auch während der Fahrt mit Bikehandschuhen einwandfrei! Selbst mit stärker gefütterten Winterhandschuhen konnten wir mühelos den Druckpunkt finden. Mit dem Skullcandy Supreme Sound ausgestattet bleiben auch was den Sound betrifft keine Wünsche offen: Satter Klang, ausgewogenes Soundprofil, guter Bass – das passt!

Skullcandy Dime 2 Earbuds im Test

Skullcandy Dime 2 Earbuds Fazit

Wem 3,5h Akkulaufzeit reichen, der macht mit den Skullcandy Dime 2 Earbuds aus der limitierten Sonderedition Take a Hike alles richtig. Das kleine, leichte Kraftpaket im supercooler Retro-Optik überzeugt auf ganzer Linie. Einfaches Handling, fetter Sound, und eine richtig gute Idee dahinter: Hauptsache draußen! Die zu 100% recyclebare Verpackung sowie ein möglichst geringer CO2 Abdruck bei der Herstellung runden die Sache ab. Das Preis Leistungsverhältnis. ist mehr als korrekt. Klare Kaufempfehlung!

Produktdetails Skullcandy Dime 2 Earbuds

  • 12h Akkulaufzeit (3,5 Stunden via Kopfhörer und 8,5 Stunden im Case)
  • Integrierte Tracking-Funktion Tile™
  • Auto Connect
  • IPX4 schweiß- und wasserresistent
  • Bluetooth 5.2
  • Impedanz 16 Ohm +/- 15%
  • Treiber Durchmesser 6mm
  • Schalldruckpegel 95+/-3dB
  • Frequenzgang 20Hz – 20 kHz
  • Gewicht 32 Gramm
  • https://www.skullcandy.eu/

Body Glide Cycle Hautschutzbalsam im Test: Wirksame Abhilfe gegen Sitzprobleme?

Langes Sitzen auf dem Sattel bereitet vielen Radfahrern große Probleme – wir von der Fraktur bilden da leider keine Ausnahme. Unser bisheriges Zaubermittel Hirschtalg minimiert zwar effektiv die Gefahr des Wundscheuerns, die Handhabung ist dann aber leider doch recht – sagen wir mal – „gewöhnungsbedürftig“. Einen sehr wirksamen Schutz bei gleichzeitig unkompliziertem Gebrauch verspricht der Hautschutzbalsam Body Glide Cycle. Die perfekte Abhilfe gegen Sitzprobleme?

Body Glide Cycle: Pflanzliche Inhaltsstoffe und Verzicht auf Tierversuche

Body Glide gibt es für die verschiedensten Anwendungsbereiche, vom Foot Glide über Skin Glide bis hin zum Cycle Glide. Letzt genannter Balsam soll Entzündungen reduzieren, die durch Reibungen beim Radfahren verursacht werden. Auch wenn Body Glide Cycle vorrangig als Gesäßschutz gedacht ist, kann es nach Angaben am gesamten Körper eingesetzt werden. Wir wollen uns im Rahmen dieses Tests allerdings auf die Sitzproblematik beschränken. Zum Einsatz kommen nach Angaben des Unternehmens pflanzliche, allergenfreie Inhaltsstoffe, auf Tierversuche wurde lobenswerter Weise verzichtet.

Der natürliche Schutz gegen wunde Haut im Test: Anwendung und Erfahrungen

Vom Aufbau her ähnelt Body Glide Cycle einem Deo-Stick. Der Balsam sitzt wohl geschützt in einer griffigen Kunststoffbox, und lässt sich mittels des unten angebrachtem Drehrädchens nach oben befördern. Aufgetragen wird der Hautschutz, der unter anderem das Provitamin B5 enthält, entweder direkt auf die gewünschten Körperstellen oder auf das Polster der Radhose. Die Hände kommen also nicht mit dem Balsam in Berührung. Schmierige Hände gehören dank des Sticks somit der Vergangenheit an. Erstaunlich ist, dass sich der trockene Schutzfilm nicht fettig anfühlt und keine sichtbaren Rückstände hinterlässt.

Body Glide Hautschutzbalsam im Test

Unauffällig, aber dennoch sehr effizient

Im Gegensatz zu Hirschtalg ist Body Glide Cycle nach dem Auftragen absolut unauffällig und vermittelt ein trockenes Sitzgefühl. Das vom Klassiker gewohnte, anfänglich doch recht „unschöne“ Gefühl bleibt hier völlig aus. So unauffällig sich der nahezu geruchsneutrale Balsam auch präsentiert, die Effizienz weiß absolut zu begeistern. Trotz des sparsamen Verbrauchs bietet der Balsam einen sehr effektiven Schutz vor Wundreibung. Das Produkt ist nicht klebrig, verschmiert nicht die Wäsche und überzeugt selbst nach vielen Kilometern im Sattel durch eine langanhaltende Wirkung.

Body Glide Hautschutzbalsam im Test

Fazit

Nach vielen Jahren mit Hirschtalg ist für uns die Zeit des Umstiegs gekommen. Body Glide Cycle überzeugt uns von der Handhabung ebenso wie vom Sitzgefühl und der Wirkung. Ein innovatives Produkt, das selbst über längere Distanzen effektiv Schutz vor Wundreibung bietet. Auf die Umverpackung aus Kunststoff könnten wir hingegen verzichten.

Body Glide Cycle: Details

  • Inhalt: 42 Gramm
  • Inhaltsstoffe*: Caprylic/Capric Triglyceride, Cetearyl Alcohol, Ozokerite, Glyceryl Behenate, Stearyl Alcohol, Allantoin, Tocopherol, Panthenol, Parfum (Fragrance)
  • Preis: 17,95 Euro

    *Angaben des Herstellers

Web: www.bodyglide.info

Geonaute ON Move 220: Preisgünstige GPS-Uhr im Test

Egal ob beim Biken, Joggen oder Ski-Langlauf, Motivations- und Leistungssteigerung streben sowohl Profis als auch Freizeitsportler an. Dank moderner GPS-Uhren lassen sich Trainingserfolge unkompliziert bewerten und steigern. Kehrseite der Medaille: Die kleinen Helferlein schlagen beim Kauf schnell ein kräftiges Loch in die Haushaltskasse. Die Decathlon Eigenmarke Geonaute bietet mit der Geonaute ON Move 220 eine sehr preisgünstige GPS-Uhr an. Kann eine GPS-Uhr unter 100 Euro aber tatsächlich begeistern?

Kaum ein ambitionierter Sportler ist heutzutage noch ohne GPS-Uhr unterwegs. Die Branchenführer bieten ein breites Sortiment an hochwertigen Produkten an, für die allerdings beim Kauf schnell ein paar hundert Euro fällig werden. Der Erfolg der GPS-Uhren gibt den Herstellern recht: Der Markt boomt! Ein Markt, den auch Decathlon mit der Geonaute ON Move 220 bedienen möchte. Geonaute ist eine junge Marke von Decathlon und hat sich auf Elektronik-Produkte für diverse Sportarten spezialisiert. Das Portfolio reicht vom MP3-Player über Herzfrequenzmesser bis hin zur GPS-Sportuhr.

Der Preis der Geonaute ON Move 220 ist zweifelsohne sehr heiß: Mit 79,99 Euro (ehemals 89,99 Euro) gehört die GPS-Uhr zu den preiswertesten Vertretern auf dem Markt. Der Herzfrequenzsensor Brustgurt gehört nicht zum Lieferumfang und muss daher zu einem Preis von 39,99 Euro separat gekauft werden. Kompatibel mit Bluetooth Smart (4.0) fähigen Geräten sowie ANT+ lässt sich der Herzfrequenzsensor mit vielen Smartphones und GPS-Uhren verwenden – für den Brustgurt muss es also nicht unbedingt die Geonaute ON Move 220 GPS-Uhr sein.

Ausgeliefert wird der Geonaute ON Move 220 mit mehrsprachigem Handbuch und Micro-USB Übertragungskabel. Sowohl die Sportuhr als auch der optional erhältliche Herzfrequenz-Sensor kommen betriebsbereit beim Verbraucher an, die Sportuhr sollte vor dem ersten Gebrauch dennoch mittels des Micro-USB-Kabels komplett geladen werden. Mit einem Außendurchmesser von etwa 46 mm und einer Bauhöhe von etwa 16 mm eignet sich die Uhr sowohl für Frauen als auch Männer. Das Gewicht liegt bei genau 56 Gramm.

Der Connect zwischen HF-Sensor und der Geonaute ON Move 220 GPS-Uhr erfolgt schnell und unkompliziert. Das GPS-Signal wird dank FastFix-Technologie innerhalb weniger Sekunden ebenfalls zuverlässig gefunden. Die Menüführung ist logisch aufgebaut, allerdings fordert das vergleichsweise kleine Display mit einem Durchmesser von etwa 25 mm und der daraus resultierenden kleinen Schriftgröße seinen Tribut beim Ablesen der Daten während sportlicher Aktivitäten. Für die Bedienung stehen vier Knöpfe zur Verfügung, mittels eines weiteren Knopfes lässt sich die Anzeige beleuchten.

Vor dem ersten Einsatz müssen alle relevanten Grundwerte wie Uhrzeit, Datum und Daten zur Person in die Uhr eingegeben werden. Die Geonaute ON Move 220 bietet alle Grundfunktionen, die ambitionierte Sportler für die Auswertung von Trainingseinheiten oder Wettbewerben benötigen. Dazu gehören die zurückgelegte Distanz, Geschwindigkeit, Rundenzeit und Kalorienverbrauch – die aktuellen Daten stehen dem Sportler während des gesamten Workouts zur Verfügung. Weitere Funktionen ermöglichen dem Träger zudem ein ganzheitliches Intervalltraining.

Getestet haben wir die Geonaute ON Move 220 GPS-Uhr in Kombination mit dem Herzfrequenzsensor Brustgurt über mehrere Wochen beim Biken, Wandern und Ski-Langlaufen. Beeindruckt waren wir von der Messgenauigkeit, der zuverlässigen GPS-Verbindung und der einfachen Bedienung. Der Tragekomfort ist gut, dank des geringen Gewichts fällt die Geonaute ON Move 220 im wahrsten Sinne des Wortes nicht weiter ins Gewicht. Das Armband aus Kunststoff bietet eine feine Einteilung und lässt sich somit gut anpassen.

Ebenfalls sehr gut hat uns die Betriebsdauer gefallen. Wir können die Herstellerangaben von sieben Stunden bei GPS-Betrieb absolut bestätigen – selbst Marathons oder weite Touren sind somit ohne Probleme möglich. Der interne Speicher bietet Kapazität für Trainingsergebnisse von über 80 Stunden. Die Schutzart IPX7 gibt an, dass die Uhr bei zeitweiligem Untertauchen in Wasser geschützt ist – wir haben es nicht ausprobiert, aber einen unfreiwilligen Abgang in einen Bach sollte die Uhr also verkraften. Unsere Regenfahrten vertrug die Uhr ohne Probleme.

Für eine optimale Trainingsauswertung kommen ambitionierte Sportler nicht an einem externen Leistungsanalyse-Programme vorbei. Um die Daten auf dem PC/Smartphone bearbeiten bzw. einlesen zu können, muss eine von Geonaute kostenfrei angebotene Software auf dem Rechner installiert werden – das klappte bei uns am PC sowohl mit Windows 7 als auch Windows 10 problemlos. Für die Verwendung der App sind mindestens Android 4.3 oder iPhone 4s notwendig, beim PC läuft die Software nicht unter Windows XP oder MAC OS X 10.6.

Für die Auswertung der Trainingsdaten werden die kostenlose myGeonaute connect App und der Decathlon Coach unter www.decathloncoach.com zur Verfügung gestellt. Nach dem Übertragen der Daten können die Trainingssessions komfortabel verwaltet, ausgewertet und verglichen werden. Der virtuelle Fitnesscoach überzeugt mit einer klaren und strukturierten Gliederung. Die Optik ähnelt bekannten Programmen wie Strava – der Export der Daten nach Strava ist im GPX Format natürlich möglich.

Fazit Geonaute ON Move 220

Ein absoluter Preisknaller! Die Geonaute ON Move 220 GPS-Uhr besticht mit vielen Funktionen, zuverlässigen Werten, stabiler GPS-Verbindung und einer coolen Optik – und das zu einem sensationellen Preis!

Produktdetails Geonaute ON Move 220

  • Verfügbar in den Farben schwarz/rot, weiß und schwarz/blau
  • Gewicht: 56 Gramm
  • Preis: 79,99 Euro
  • Webseite Hersteller: www.geonaute.de
  • Erhältlich unter www.decathlon.com

BUFF – Es war einmal eine kratzige Militärunterhose

Produktcheck: Tesa, Tempo, Zewa… es gibt diese praktischen Dinge im Alltag, auf die man nicht mehr verzichten möchte, und bei denen der Markenname als Synonym für eine ganze Produktgruppe steht. Genau so ist es auch mit Buffs, den multifunktionalen Schlauchtüchern, die sich aus dem Outdoor Bereich nicht mehr wegdenken lassen. Wir haben eine kleine Auswahl des überraschend großen Sortiments des spanischen Herstellers für Euch getestet.

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Die Idee zum Buff verdanken wir dem katalanischen Gründer Joan Rojas, der sich auf seinen Motorradtouren zum Schutz vor Wind und Kälte Militärunterhosen um den Hals wickelte. Abgesehen von der zweifelhaften Optik war auch der Tragekomfort eher bescheiden, und so entwickelte er 1992 in der Textilfabrik seiner Familie einen nahtlosen Schlauch aus Mikrofaser. Der Erfolg gab ihm Recht – Joan brachte eine Kollektion auf den Markt, die nur 3 Jahre später auch in Deutschland, Frankreich und der Schweiz erhältlich war. Mittlerweile Weltmarktführer exportiert Buff sein breites Sortiment, das nach wie vor in Spanien produziert wird, in über 80 Länder. Neben Funktionalität und Design ist auch Nachhaltigkeit ein Thema: Mit 1% Gewinnanteil aus den als „environmentally friendly“ gekennzeichneten Produktreihen unterstützt das Unternehmen Pojekte der Umweltschutzorganisation EOCA!

Dürfen wir vorstellen – der Original BUFF und seine Kollegen!

Original BUFF
– Material: 100% Polyester
– Preis: 17,95€
Ein wahres Allround-Talent – mit etwas Übung und wenigen Handgriffen als Halstuch, Stirnband, Haarband und so einiges mehr einsetzbar. Super leicht, schnelltrocknend, passt in die kleinste Rucksackecke – ab sofort unser Ganzjahresbegleiter auf allen Touren.

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Microfiber Reversible Hat BUFF (Farbe: Eiko Multi)
– Material: 100% Polyester
– Preis: 22,95€
Im „Mix und Match“ passend zum Original Buff erhältlich – prima unter dem Bike-Helm zu tragen! Wir waren erst etwas skeptisch, aber die Mütze sitzt wie angegossen und verrutscht auch bei ruppigeren Trails nicht. Kopf und Ohren kühlen nicht aus. Dank des atmungsaktiven Materials bleibt alles schön trocken.

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Polar Neckwarmer BUFF (Farbe: Solid Navy)
– Material: 100% Polyester/ Classic 100 Polartec®
– Preis: 16,95€
Unser absoluter Favorit für kalte Tage. Aus Polartec gefertigt, sehr angenehmes Tragegefühl, geradezu flauschig-weich. Der symmetrisch geschnittene Schlauch kann auch als Maske getragen werden. Top atmungsaktiv.

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Windproof Neckwarmer BUFF (Farbe: Mountain Bits Blue)
– 100% Polyester
– Preis: 34,95€
Außen Gore Windstopper Material, innen Mikrofleece – zuverlässiger Schutz vor Wind und Kälte. Der obere Bereich aus elastischer Mikrofaser wird beim Einsatz als Maske über die Nase gezogen und erleichtert so die Atmung. Kann ebenfalls als Schal oder Mütze getragen werden und ist wasserabweisend. Vorne länger geschnitten wird der Hals prima geschützt.

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Windproof Bandana BUFF (Farbe: Green Hunt)
– 100% Polyester/ Gore Windstopper
– Preis: 42,95€
Eine Maske für den Outdoor Wintersport. Ebenfalls aus Gore Windstopper Material, etwas elastisch und wasserabweisend, vorne länger geschnitten. Lasercuts im Mund- und Ohrenbereich, Nasenöffnung. Farblich abgesetzte Flachnähte. Hat uns bei Minusgraden auf dem Bike sehr gute Dienste geleistet – Ohren, Nase, Kinn und Hals bleiben angenehm warm. Die Atmung wird dank der Lasercuts nicht eingeschränkt.

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Windproof Balaclava BUFF (Farbe: Schwarz)
– 100% Polyester/ Gore Windstopper
– Preis: 49,95€
Der Ninja unter den Buffs 🙂 Hält super warm, trägt aber nicht dick auf – also gibt‘s kein Problem mit dem Helm! Der gesamte Kopf- und Halsbereich wird zuverlässig vor Kälte, Nässe und Wind geschützt. Wie beim Windproof Bandana BUFF sorgen Lasercuts für ausreichend Sauerstoff. Tragekomfort steht auch hier ganz weit oben dank weicher Innenschicht und hoher Atmungsaktivität.

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Polar Balaclava BUFF (Farbe: Military)
– 100% Polyester/ Classic 100 Polartec®
– Preis: 29.95€
Die flauschige Variante – sehr weich und geradezu kuschelig mit hohem Wohlfühlfaktor. Saß bei uns ein wenig lockerer als die Gore Variante, und verfügt nicht über Lasercuts.

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Fazit

Alle von uns getesten Buffs haben ihren Job richtig gut gemacht! Die Vielfalt der Schnitte, Einsatzbereiche und Designs ist enorm, da ist für jeden etwas dabei, selbst für Hunde! Übrigens sehr übersichtlich gestaltet: die Website der spanischen Firma, auf der man nach Geschlecht oder Einsatz schnell das geeignete Produkt findet. Positiv hervorheben möchten wir an dieser Stelle auch die Fertigung in Spanien sowie die Mitfinanzierung von Umweltschutzprojekten.

WEB

http://www.buff.eu

Weizenbier ohne Alkohol im Test – Hoch die Gläser!

Die Vorteile eines alkoholfreien Weizenbieres liegen auf der Hand. Die negative Wirkung des Alkohols auf den Körper bleibt aus, das alkoholfreie Weizenbier ist relativ kalorienarm und eigentlich das perfekte isotonische Getränk. Das Team der FRAKTUR, geschult durch jahrzehntelanges Training der Geschmacksnerven mit Bieren aus aller Herren Länder, wagt sich an dieses Tabuthema ran.

Wir haben drei weit verbreitete alkoholfreie Weizenbiere einem harten Test unterworfen. Getestet wurden von uns die in 0,5 Liter Glasflaschen erhältlichen Biere bei einer Temperatur von 8 Grad Celsius. Doch nicht nur der Geschmack war in diesem Test von hoher Bedeutung. Auch die Schaumbildung ist in unseren Augen für ein Weizenbier ein sehr wichtiger Faktor. Daneben interessierte uns noch die Standzeit des Bieres, welches zeigt, ob das Bier auch bei nicht direktem Genuss nach dem Ausschank ansehnlich bleibt und nicht nach fünf Minuten wie Spülwasser aussieht. Wissenswert ist in diesem Zusammenhang, dass die alkoholfreien Biere unter dem gesetzlichen Wert von 0,5 % vol. liegen müssen. Ein Wert, den selbst Obstsäfte erreichen können.

Weizenbier ohne Alkohol im Test – Hoch die Gläser!

Tucher

Hefe Weizen Alkoholfrei

Brauerei Tucher Bräu
D-Nürnberg/Fürth
www.tucher.de

Nährwert pro 100ml:

Brennwert: 23kcal
Eiweiß: 0,5g
Kohlenhydrate: 5,5g

Gebraut nach dem bayrischen Reinheitsgebot

  • Geruch: gut
  • Farbe: sehr gut
  • Schaum: gut
  • Geschmack: sehr gut
  • Standverhalten: gut

Perfekter Geschmack, der sich nicht hinter einem Weizenbier mit Alkohol zu verstecken braucht. Der typische Geschmack eines alkoholfreien Bieres ist beim Tucher nicht vorhanden, im Gegenteil, es besticht der herrliche Geschmack eines frischen Hefeweizens. Auch die Schaumbildung und die Standzeit ist typisch für ein Weizenbier. Für das Team der FRAKTUR die perfekte Umsetzung eines Hefeweizen, welches vom Original mit Alkohol kaum noch zu unterscheiden ist.

Fazit: Absolut top!

Paulaner

Hefe-Weißbier Alkoholfrei

Paulaner Brauerei
D-81541 München
www.paulaner.de

Nährwert pro 100ml:

Brennwert: 17kcal

Gebraut nach dem bayrischen Reinheitsgebot

  • Geruch: gut
  • Farbe: gut
  • Schaum: mangelhaft
  • Geschmack: gut
  • Standverhalten: ausreichend

1986 hat die Paulaner Brauerei das erste alkoholfreie Hefe-Weißbier der Welt eingeführt. Dies wird besonders am Geschmack deutlich. Mit dem guten Geschmack eines frischen Hefeweizens kann das Paulaner bei dem Team der FRAKTUR punkten. Manko des alkoholfreien Paulaners ist leider der Schaum. Die Schaumbildung, als auch die Standzeit des Paulaners, veranlassten uns schon ein bisschen zur Trauer. Der sehr klägliche Schaum gehört schon nach sehr kurzer Standzeit der Geschichte an. Schade, da ja bekanntlich das Auge mittrinkt!

Witzig ist übrigens der Internetauftritt der Paulaner Brauerei. Der virtuelle Biergarten ist auf jeden Fall einen Besuch wert!

Fazit: Ein gutes und leckeres Bier, aber guter Schaum bleibt hier ein Traum.

Erdinger

Weißbier Alkoholfrei

Privatbrauerei Erdinger Weissbräu Werner Brombach GmbH
Erding
www.erdinger-alkoholfrei.de

Nährwert pro 100ml:

Brennwert: 25kcal
Eiweiß: 0,4g
Kohlenhydrate: 5,3g

Gebraut nach dem bayrischen Reinheitsgebot

  • Geruch: typischer Geruch eines alkoholfreien Bieres
  • Farbe: gut
  • Schaum: sehr gut
  • Geschmack: ausreichend
  • Standverhalten: sehr gut

Das wohl am meisten gelobte alkoholfreie Bier. Von vielen Ecken und Enden verschiedenster Stammtische ist dies zu vernehmen. Der Test der FRAKTUR kann dies allerdings nicht bestätigen. Wir sind vom Geschmack des alkoholfreien Erdinger Weizenbieres nicht wirklich überzeugt. Der süßliche Geschmack des Erdingers mit dem typischen Geschmack eines alkoholfreien Bieres, kann unseres Erachtens weder an den Geschmack des Paulaners noch des Tuchers reichen. Allerdings ist die Schaumbildung und die Standzeit des Erdingers absolut perfekt.

Fazit: Das alkoholfreie Erdinger Weißbier konnte uns, im Gegensatz zum Erdinger mit Alkohol, geschmacklich nicht überzeugen. Dafür ist aber der Schaum der absolute Traum!


Gesamtfazit

Das Team der FRAKTUR favorisiert ganz klar das Tucher, welches vom Geschmack und von der Schaumbildung absolut überzeugen kann. Durch die Minuspunkte beim Schaum und der Standzeit folgt das Paulaner trotz des guten Geschmacks nur auf Platz zwei. Enttäuschend fanden wir das Erdinger, welches zwar vom Schaum und der Standzeit perfekt ist, aber unsere Geschmacksnerven nicht treffen konnte.