32 Zoll im Weltcup: Läutet Van Rysel mit dem RCR-XC das Ende von 29 Zoll ein?

Die Gerüchteküche brodelte schon länger, jetzt ist es offiziell: Mit dem RCR-XC präsentiert die Performance-Marke Van Rysel ihr erstes Cross-Country-Fully – und setzt direkt auf das hitzig diskutierte Format von 32-Zoll-Laufrädern. Während Decathlon damit ein echtes Ausrufezeichen im Profi-Zirkus setzt, stellt sich für den Fachhandel und Mountainbiker die entscheidende Frage: Läuten die Franzosen hier gerade das Ende von 29 Zoll ein oder sehen wir einen hochspezialisierten Technologieträger für den Weltcup?

Man muss es der Entwicklungsabteilung in Lille lassen: Der Einstieg von Van Rysel in den Mountainbike-Sektor ist marketingtechnisch ein absoluter Schachzug. Nach den Erfolgen im Straßen-World-Tour-Bereich übernimmt die Marke nun das Ruder im XC-Weltcup beim Team Decathlon Ford. Anstatt jedoch ein konventionelles 29er-XC-Bike vorzustellen, springt man direkt auf das Thema 32-Zoll. Das bringt Van Rysel sofort in die weltweiten Schlagzeilen und wäscht das Image der Einsteigermarke endgültig rein. Dass Decathlon Daten seit den Olympischen Spielen 2024 ausgewertet hat und in Sachen Aerodynamik und Kinematik enge Kooperationen nutzt, unterstreicht den enormen Entwicklungsaufwand hinter dem Projekt.

32 Zoll im Weltcup: Läutet Van Rysel das Ende von 29 Zoll ein?
Etablierter Trail-Standard: 29-Zoll-Fullies bieten für die breite Masse nach wie vor das beste Verhältnis aus Überrollverhalten, Agilität und Ergonomie

Was spricht für 32 Zoll auf der Rennstrecke?

Physikalisch bringt das deutlich größere Laufrad auf modernen XC-Kursen unbestreitbare Vorteile mit sich. Durch den spürbar flacheren Anstellwinkel schluckt ein 32-Zoll-Rad Steine, dicke Wurzelteppiche und harte Absätze deutlich geschmeidiger als ein klassisches 29-Zoll-Rad. Ist die rotierende Masse erst einmal auf Renntempo gebracht, hält das Rad den Schwung auf flachen sowie welligen Highspeed-Passagen extrem effizient. Darüber hinaus sorgt die größere Auflagefläche des Reifens für spürbar höhere Traktionsreserven in schnellen Kurven und steilen Uphill-Passagen.

Blick auf die Praxis: Warum 29 Zoll im Breitensport das Maß der Dinge bleibt

Bei aller Faszination für das Weltcup-Konzept lohnt sich der physikalische und ergonomische Realitätscheck für den normalen Biker. Ein 32-Zoll-Laufrad verlangt nach enorm viel Bauraum im Rahmen. Um das Cockpit durch die lange Gabel und den riesigen Raddurchmesser nicht extrem hoch bauen zu müssen, greift Van Rysel zu extremen Mitteln: Das integrierte Monocoque-Cockpit fällt mit einem extrem steilen Negative-Rise drastisch nach unten ab, um die Hände auf eine renntaugliche Griffhöhe zu bringen. Diese gewöhnungsbedürftige Konstruktion erinnert stark an die radikalen Lösungsansätze aus den Anfangstagen der 29er.

Für Fahrerinnen und Fahrer unter etwa 1,80 Metern Körpergröße wird es trotz solcher Kniffe extrem schwer, eine sportlich-effiziente Sitzposition ohne massive Toe-Overlap-Probleme zu realisieren, bei denen der Fuß beim Lenken am Vorderrad anstößt. Zudem fordert die höhere rotierende Masse ihren Tribut im Handling. In sehr engen, verwinkelten Kehren oder bei explosiven Antritten aus Schrittgeschwindigkeit heraus erfordert das große Rad spürbar mehr Körpereinsatz. Hinzu kommt das derzeit noch fehlende Ökosystem am Markt: Passende Reifen herkömmlicher Marken, abgestimmte Federgabeln und Serienfelgen existieren aktuell fast ausschließlich als Spezialanfertigungen oder Prototypen für Werksteams.

Fazit: Spektakulärer Technologieträger statt Breitensport-Standard

Van Rysel gebührt Respekt für den Mut, das Thema 32 Zoll auf Weltcup-Niveau umzusetzen und die Grenzen des Machbaren auszuloten. Das RCR-XC ist eine faszinierende Rennmaschine, die auf schnellen Kursen unter hochgewachsenen Profis ihre Trümpfe ausspielen wird. Für den Breitenmarkt, den Fachhandel und den Großteil aller Mountainbiker bleibt die Entwarnung jedoch bestehen: 29 Zoll ist nicht über Nacht veraltet. Die physikalischen Gegebenheiten bei Körpergröße, Beschleunigung und Handling machen 29 Zoll nach wie vor zum besten Allround-Kompromiss für die Masse.

Trocken ankommen ist keine Glückssache: Die besten Schutzbleche für dein Bike

Sobald der Herbst einzieht, ändern sich die Bedingungen auf den Straßen und Trails schlagartig. Nasskaltes Wetter, nasse Fahrbahnen und aufgeweichter Waldboden gehören ab sofort zur Tagesordnung. Wer jetzt weiter draußen unterwegs ist, dem fliegen zwangsläufig im wahrsten Sinne des Wortes Spritzwasser und Matsch um die Ohren. Hilfe versprechen Schutzbleche, die in unterschiedlichen Ausführungen und mit verschiedensten Montagemöglichkeiten angeboten werden. Wir werfen einen Blick auf aktuelle Modelle und zeigen dir, worauf du beim Kauf achten musst.

Schutzblech ist längst nicht mehr gleich Schutzblech. Während fest verschraubte Bleche für Pendler nach wie vor die erste Wahl sind, verlangen moderne Gravelbikes, Mountainbikes und minimalistische Urban-Bikes nach extrem flexiblen, leichten und werkzeuglosen Lösungen. Bei der Wahl des passenden Spritzschutzes entscheiden daher vor allem drei zentrale Faktoren: die am Rahmen vorhandenen Montageösen, die verfügbare Reifenfreiheit und der persönliche Einsatzzweck.

Trocken ankommen ist keine Glückssache: Die besten Schutzbleche für dein Bike

Schutzbleche für Fahrräder: Welches Modell passt an dein Bike?

Wer auf dem Mountainbike unterwegs ist, greift am besten zu ultraleichten Mudguards. Diese Mini-Fender lassen sich blitzschnell mit Kabelbindern oder Klettstreifen montieren und schützen in erster Linie das Gesicht und den Oberkörper vor direkt aufgewirbeltem Dreck. Einen guten Schutz für Rücken und Beine bei sportlichen Fahrrädern ohne feste Gewindeösen bieten flexible Quick-Release- bzw. Clip-On-Sets. Sie werden über gummierte Riemen oder Klettverbindungen fixiert und lassen sich bei Bedarf schnell anbringen und wieder abnehmen.

Ein besonders ausgeklügeltes System bietet SKS Germany mit der Konus-Befestigung im Schaftrohr der Gabel. Auch hier lässt sich der Front-Spritzschutz in Sekundenschnelle befestigen. Pendler und Vielfahrer kommen an fest montierten Blechen aus Aluminium oder robustem Kunststoff kaum vorbei, da sie die höchste Stabilität und Abdeckung bieten. Als zusätzlicher Geheimtipp für eiskalte Regentage erweist sich hierbei ein flexibler Spritzschutz-Lappen am unteren Ende des Vorderradblechs, der die Schutzwirkung deutlich erhöht.

Der deutsche Markt zeichnet sich durch eine besonders hohe Dichte an spezialisierten Marken aus, die für jeden Einsatzzweck durchdachte Detaillösungen entwickelt haben: vom minimalistischen Steck-Fender über flexible Klettsysteme bis hin zum Spritzschutz für Vielfahrer. Die Modelle unterscheiden sich jedoch spürbar in Handhabung, Befestigung und Gewicht. Die folgende Übersicht zeigt die spannendsten Schutzblech-Lösungen im direkten Detail-Vergleich – stützend auf den technischen Angaben der jeweiligen Hersteller.

Produkt-Vergleich: Lösungen deutscher Hersteller im Überblick

Hersteller & Modell Befestigungssystem Für Radgröße & Reifenbreite Gewicht (ca.) Einsatzbereich & Besonderheit
SKS Germany
Speedrocker
Klettbänder & gummierte Riemen (inkl. Aussparungen für Bremsleitungen) 27,5″ / 28″ (bis 42 mm Reifenbreite) 408 g Gravel & Rennrad: Speziell für Scheibenbremsen entwickelt, sehr stabil auf rauem Untergrund.
SKS Germany
Shockboard (XL) / X-Tra-Dry
Expandersystem für die Gabelkrone (Front) & Quick-Release an der Sattelstütze (Heck) 26″ – 29″ (bis ~2.5″ MTB-Reifen) ~250 g (Set) MTB & Trail: Der Klassiker mit der bekannten Konus-Befestigung im Schaftrohr; schnell de-/montierbar.
Rie:sel Design
Schlamm:PE
Kabelbinder oder wiederverwendbare Klett-Kabelbinder an Gabelbrücke & Tauchrohren 20″ – 29″ (nahezu alle Breiten) 33 g MTB & Gravel: Extrem leichtes, flexibles Kunststoff-Fender; schützt Gesicht und Gabeldichtungen.
Fahrer Berlin
Latz (Spritzschutz)
Edelstahl-Kabelbinder / Klett-Fixierung direkt am unteren Ende des Schutzblechs Universal (für alle gängigen Blechbreiten) ~70 g Pendler & E-Bike: Vergrößert die Schutzfläche nach unten; hält Schuhe, Hosenbeine und Tretlager trocken.
Hebie
Viper T
Festmontage an Rahmenösen / Gabelbohrung oder Clip-On-Halterung 28″ (für City/Trekking bis 45 mm) ~370 g Alltag & Touren: Verstärkter Kunststoff; formstabil und klapperfrei auf Asphalttouren.

Worauf du vor und während der Montage achten solltest

Entscheidend für die optimale Schutzwirkung ist das Zusammenspiel zwischen Reifen- und Schutzblechbreite. Als bewährte Faustregel gilt: Das Blech sollte stets etwa 10 bis 12 Millimeter breiter gewählt werden als der aufgezogene Reifen. Wer beispielsweise auf einem moderaten Gravel-Reifen mit 35 Millimetern Breite unterwegs ist, greift idealerweise zu einer Schutzblechbreite von mindestens 45 Millimetern, da das aufgewirbelte Spritzwasser andernfalls seitlich einfach vorbeifliegt.

Achte zudem auf die Durchlaufhöhe zwischen Reifen und Montageposition des Spritzschutzes, damit das Schutzblech später schleif- und klapperfrei zum Einsatz kommen kann. Schutzbleche für die Festmontage benötigen zwingend entsprechende Rahmen- oder Gabelösen – prüfe daher vor dem Kauf, ob dein Bike diese Voraussetzungen erfüllt. Bei Systemen mit Konus-Befestigung im Gabelschaft muss zudem der Innendurchmesser des Schaftrohrs passen (optional finden sich im Zubehörhandel passende Adapter-Sets für abweichende Durchmesser).

Mit dem richtigen Spritzschutz bist du für die kommenden Dauerregentagen bestens gerüstet

Wer sein Fahrrad vor den ersten Dauerregentagen passend ausrüstet, spart sich nicht nur das aufwendige Putzen nach jeder Fahrt, sondern schützt auch Lager, Kette und Bekleidung vor vorzeitigem Verschleiß. Damit der Spritzschutz nicht schleift oder unangenehm klappert, sollte zwischen Reifen und Rahmen bzw. Gabelbrücke nach der Montage immer ein Mindestabstand von etwa einem bis anderthalb Zentimetern frei bleiben. Das verhindert wirksam, dass sich im Herbst mitgedrehter Matsch oder feuchtes Laub festsetzen.

Herbst-Lichtduell: StVZO-Frontscheinwerfer und das Smart Light System im Check

Die Tage werden zusehends kürzer und die Feierabend-Runden führen unweigerlich immer öfter in die Dämmerung. Spätestens jetzt wird eine leistungsstarke Frontleuchte zum wichtigsten Zubehör am Fahrrad. Neben der reinen Leuchtkraft entscheiden aber auch Lichtfeld, Akkulaufzeit und smarte Dimm-Funktionen über eine sichere Ausleuchtung der Straße oder des Trails. Wir nehmen die modernsten Scheinwerferkonzepte unter die Lupe und beleuchten, welche handfesten Vorteile das erweiterte Smart Light System von Sigma im täglichen Praxiseinsatz bringt.

Herbst-Lichtduell: StVZO-Frontscheinwerfer und das Smart Light System im Daten-Check
Foto: Jan Kopřiva / Unsplash

Wer Datenblätter von Fahrradbeleuchtungen vergleicht, stößt rasch auf zwei zentrale physikalische Kennzahlen: Lumen und Lux. Während der Wert in Lumen die gesamte, von der LED in alle Richtungen abgestrahlte Lichtmenge angibt, benennt die Angabe in Lux die Beleuchtungsstärke an einem ganz spezifischen Punkt auf der Fahrbahn in zehn Metern Entfernung. Für einen StVZO-konformen Frontscheinwerfer auf öffentlichen Straßen ist die reine Lumen-Zahl also nur die halbe Wahrheit.

So kann ein Scheinwerfer mit beispielsweise nur 100 Lux, aber einer ausgeklügelten optischen Linse, die Fahrbahn wesentlich homogener und blendfreier ausleuchten als ein ungebündelter Lumen-Riese, der zwar die Baumkronen erhellt, den Nahbereich direkt vor dem Vorderrad aber im Dunkeln lässt. Hochwertige Frontscheinwerfer für das Fahrrad zeichnen sich daher durch eine breite Nahfeld-Ausleuchtung und eine klare Fernlichtbündelung aus.

Sigmas Smart Light System: Intelligente Lichtsteuerung am Lenker

Ein technisches Highlight bei den aktuellen Frontleuchten von Sigma ist die konsequente Einbindung smarter Sensorik und Vernetzung. Über einen integrierten Umgebungslichtsensor passt der Scheinwerfer seine Leuchtstärke vollautomatisch an die Lichtverhältnisse an. In der Praxis heißt das: wird beispielsweise aus einem dunklen Waldstück auf eine beleuchtete Ortsdurchfahrt abgebogen, regelt die Leuchte selbstständig runter, um wertvolle Akkukapazität zu sparen.

Über die Sigma Ride App lassen sich zudem individuelle Leuchtprofile konfigurieren. Biker können festlegen, wie viele Dimm-Stufen per Knopfdruck ansteuerbar sind, um auf dem Trail schnell zwischen maximaler Power und einer stromsparenden Auffahrts-Stufe zu wechseln. Hochwertige Einheiten informieren den Fahrer zudem über eine minutengenaue Restlaufzeit-Anzeige auf dem Display, wodurch unliebsame Überraschungen bei Dunkelheit ausgeschlossen werden.

Aktuelle Frontscheinwerfer im herstellerbezogenen Daten-Vergleich

Die folgende Übersicht fasst die exakten technischen Spezifikationen aktueller Frontscheinwerfer namhafter Hersteller zusammen. Sämtliche Angaben entsprechen den offiziellen Herstellerdaten.

Hersteller & Modell Lichtstärke / Lichtstrom Leuchtweite Lademöglichkeit Halterungssystem Besondere Merkmale
Sigma Buster 1700 Link 1.750 Lumen bis zu 210 m USB-C 360° 3D-Schraubhalterung App-Anbindung (Sigma Ride), Remote One Lenkerbedienung, Akkuanzeige
Sigma Aura 100 Link 100 Lux ca. 110 m USB-C Silikon-Halterung (werkzeugfrei) StVZO-zulässig, automatischer Helligkeitssensor, Direkt-Kopplung mit Rücklicht
Busch + Müller Ixon Space 150 Lux ca. 120 m Micro-USB / USB-C Universal-Lenkerhalter StVZO-zulässig, Touch-Sensor-Bedienung, Powerbank-Funktion
Trelock LS 760 I-GO Vision 100 Lux ca. 100 m USB-C ZL 760 Halter (werkzeugfrei) StVZO-zulässig, LCD-Display mit minutengenauer Restlaufzeit, Level-Sensor
Lezyne Hecto Drive 500XL 500 Lumen ca. 85 m Integrated USB Stick (kabellos) Flexibles Silikon-Band Kompaktes Aluminium-Gehäuse, Schnellmontage, mehrere Flash- und Dauer-Modi

Der perfekte Reifen für den Herbst: Schnell und sicher auf wechselhaften Untergründen

Wenn der goldene Herbst einzieht, ändert sich der Waldboden schlagartig. Nasse Wurzeln, schmieriger Lehm und unter Blättern verborgene Steine stellen Mountainbiker vor völlig neue Herausforderungen. Um bei wechselhaften Bodenverhältnissen nicht die Kontrolle zu verlieren, kommt es vor allem auf das Zusammenspiel von Gummimischung, Profilgestaltung und dem passenden Werkstatt-Setup an. Wir zeigen dir, worauf du jetzt achten solltest.

Ob ein Reifen auf feuchten Steinen und schmierigen Wurzeln verlässlich haftet oder schlagartig wegrutscht, entscheidet unter anderem die verwendete Gummimischung. Der Härtegrad des Materials wird technisch in Shore A. Als Grundregel gilt: Je kleiner der Zahlenwert, desto weicher und griffiger ist der Gummi. Diese Elastizität sorgt dafür, dass sich der Reifen buchstäblich an den Untergrund festklebt. Allerdings steigt mit zunehmender Weichheit auch der Rollwiderstand, weshalb die Hersteller auf ausgefeilte Mehrfach-Mischungen setzen. Die Reifenproduzenten verfolgen dabei unterschiedliche Ansätze.

Der perfekte Reifen für den Herbst: Schnell und sicher auf wechselhaften Untergründen

Die unterschiedlichen Gummimischungen der Reifenhersteller

Maxxis nutzt bei seinen 3C-Technologien drei verschiedene Härtegrade in einem Reifen. Während die extrem weiche MaxxGrip-Mischung an der Front für maximale Dämpfung und Traktion auf nassen Wurzeln sorgt, bietet das etwas härtere MaxxTerra am Hinterrad einen passablen Kompromiss aus Grip und Vortrieb. Schwalbe teilt seine Addix-Mischungen farblich ein: Das violette Addix Ultra Soft richtet sich an Fahrer, die auch bei niedrigen Temperaturen nicht auf Grip verzichten wollen, während das orange Addix Soft als idealer Allrounder für den Herbst gilt.

Continental sorgt mit den gestaffelten Gravity BlackChili-Mischungen wie SuperSoft für Grip auf dem Trail. Hersteller wie Michelin und Goodyear stimmen die Stollenhärten gezielt so ab, dass der Reifen auch bei starker Schräglage im Matsch stabil bleibt. Einen großen Einfluss auf die Gummimischungen hat allerdings die Temperatur. Besonders extrem weiche High-Grip-Mischungen verhärten bei einstelligen Temperaturen und büßen an Elastizität ein. Das liegt an der sogenannten Glass Transition. Die Glasübergangstemperatur dieser Mischungen ist recht hoch, wodurch die Reifen bei Unterschreitung schlagartig ihre Haupteigenschaften verlieren.

Warum die Selbstreinigung des Reifens im Herbst extrem wichtig ist

Die beste und weichste Gummimischung nützt dir jedoch wenig, wenn sich das Profil mit nasser Erde zusetzt und der Reifen innerhalb weniger Meter zum profillosen Slick mutiert. Im Herbst ist deshalb ein ausgeprägtes, offenes Profil wichtig. Große Abstände zwischen den einzelnen Profilblöcken sorgen dafür, dass die Fliehkraft bei steigender Geschwindigkeit den aufgenommenen Matsch effektiv aus den Zwischenräumen schleudert. Durch diesen Selbstreinigungseffekt bleibt der Reifen auch auf feuchten Trails griffig.

Feine Einkerbungen in den Stollen, sogenannte Lamellen oder Sipes, spielen ebenfalls eine bedeutende Rolle. Sie verleihen den einzelnen Profilblöcken mehr Flexibilität, wodurch sich das Profil an die kleinsten Unebenheiten glatter Wurzeln anschmiegen kann. Für die nötige Führung in aufgeweichten Kurven und Anliegern sorgen wiederum massiv abgestützte Seitenstollen. Sie verhindern das gefürchtete Wegrutschen des Rades, wenn man mit Schwung in schlammige Streckenabschnitte sticht.

Der Werkstatt-Hack: Luftdruck und Reifensetup anpassen

Neben der Wahl des richtigen Reifens lässt sich auch über das Setup in der eigenen Werkstatt enorm viel Traktion herausholen. Der einfachste Kniff besteht darin, den Reifendruck gegenüber dem Sommer-Setup um etwa 0,2 bis 0,3 bar zu senken. Durch den geringeren Luftdruck in den Mountainbike-Reifen vergrößert sich die Auflagefläche des Gummis auf dem Boden spürbar, was wiederum zu deutlich mehr Traktion und Dämpfung auf wechselhaften Untergründen führt.

Um bei niedrigerem Luftdruck Beschädigungen an der Felge durch harte Durchschläge auf Wurzeln oder Steinen zu vermeiden, empfiehlt sich am Hinterrad der Einsatz von Tubeless-Inserts aus Schaumstoff. Als bewährte Daumenregel für die kühle Jahreszeit gilt zudem: Vorne wird auf maximale Klebewirkung und Führung gesetzt, während hinten eine etwas schneller rollende Variante für den nötigen Vortrieb sorgt. Mit diesem abgestimmten Setup lässt sich die Mountainbike-Saison ohne Rutschpartien bis in den Winter verlängern.

Pumptrack-Action unter Flutlicht in Hellenthal-Sieberath

Die Nordeifel entwickelt sich zunehmend zu einem echten Hotspot für Mountainbiker, BMX-Fahrer und Urban-Sports-Begeisterte. Ein besonderes Highlight im regionalen Veranstaltungskalender steht am 23. und 24. Oktober 2026 an: Auf dem Pumptrack in Hellenthal-Sieberath steigt eine Flutlicht-Session.

Wenn die Dämmerung am 23. und 24. Oktober 2026 über die Eifel hereinbricht, verwandelt sich der asphaltierte Rundkurs in Hellenthal-Sieberath in eine stimmungsvolle Arena. Fahrer aller Alters- und Leistungsklassen kommen zusammen, um bei bester Stimmung ihre Runden zu drehen. Das Event zeigt eindrucksvoll, wie viel Dynamik in der lokalen Bike-Szene steckt und wie moderne Sportstätten Jugendliche und Familien gleichermaßen begeistern können.

Foto (c) Gemeinde Hellenthal

Durch das geschickte Ausnutzen von Wellen und Steilkurven – dem sogenannten „Pumpen“ – bewegen sich die Fahrer komplett ohne Pedaleinsatz über den Kurs. Die Anlage in Sieberath bietet mit ihrem griffigen Asphaltbelag ideale Voraussetzungen für Mountainbikes, BMX, Stunt-Scooter und Skateboarder. Die Veranstaltung unter Flutlicht setzt diesem Fahrerlebnis noch eins drauf und sorgt für ein spektakuläres visuelles Rahmenprogramm.

Hellenthal-Sieberath: Ein Baustein im wachsenden Angebot der Nordeifel

Der Pumptrack in Sieberath ist jedoch nur ein Baustein im wachsenden Bike-Angebot der Nordeifel. In den vergangenen Jahren hat die Region massiv in den Ausbau von Trailparks, Pumptracks und MTB-Infrastruktur investiert, um Sportlern attraktive und legale Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten. Von den Routen im Nationalpark bis hin zu Übungsarealen für den Nachwuchs bietet die Nordeifel mittlerweile eine beeindruckende Vielfalt an Möglichkeiten.

Foto (c) Gemeinde Hellenthal

Das Flutlicht-Event in Hellenthal ist die perfekte Gelegenheit, die lokale Szene kennenzulernen, die eigene Fahrtechnik zu schärfen oder einfach als Zuschauer die mitreißende Atmosphäre an der Strecke zu genießen.

Web: www.hellenthal.de

Ultra-Carbs und Proteine: Die Verpflegungs-Strategie der Bikepacking-Profis im Check

Egal ob Ultra-Distance-Races, tagelange Bikepacking-Trips oder spontane Gravel-Abenteuer im Stile bekannter YouTube-Formate: Wer stundenlang im Sattel sitzt, merkt schnell, dass die Beine nur so gut sind wie die Energieversorgung im Magen. Warum reicht das klassische Müsliriegel-Setup irgendwann nicht mehr aus, welche Rolle spielen Kohlenhydrate und Proteine wirklich – und welche Marken liefern mit ihren Ultra-Carbs Produkten auf der Langstrecke ab?

Wer auf den Spuren der bekannten YouTube-Abenteurer wie Fritz Meinecke oder Danny von Radreise Unlimited unterwegs ist, lernt schnell die unerbittlichste Regel des Ausdauersports kennen: Wenn erst einmal der Durst oder das typische Loch im Magen spürbar wird, liegt der Körper bereits im tiefen Energiedefizit. Der gefürchtete Hungerast ist auf extremen Distanzen der größte Feind. Modernes Endurance-Cycling setzt deshalb auf eine kontinuierliche, exakt abgestimmte Zufuhr von Kohlenhydraten während der Belastung sowie eine gezielte Regeneration direkt im Anschluss.

Ultra-Carbs und Proteine: Die Verpflegungs-Strategie der Bikepacking-Profis im Check

Das Bananen-Dilemma auf der Langstrecke

Für die entspannte Feierabendrunde ist die Banane oder der Müsliriegel aus dem Supermarkt sicherlich völlig ausreichend. Sobald das Abenteuer jedoch mehrere Stunden oder Tage dauert, stößt feste Nahrung an klare physiologische Grenzen. Um Riegel oder Früchte zu verdauen, benötigt der Körper Fett und Ballaststoffe, was wiederum erhebliche Energie bindet. Das Gehirn leitet in der Folge vermehrt Blut in den Magen-Darm-Trakt – genau das Blut, das in den Muskeln für den Vortrieb fehlt. Bei hoher Belastung führt das rasch zu Magenkrämpfen, Völlegefühl oder Sodbrennen.

Zudem verläuft die Umwandlung fester Nahrung schlicht zu langsam. Um die auf Langstrecken benötigten 60 bis 90 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde aufzunehmen, müssten rechnerisch drei bis vier Bananen verdrückt werden – pro Stunde! Kein Magen schafft das auf Dauer beschwerdefrei. Flüssige Kohlenhydrate in Form von Isodrinks oder Hydrogelen sind dagegen quasi vorverdaut und gelangen ohne Umwege über den Darm in die Blutbahn. Ebenso fehlt es herkömmlicher Nahrung an Natrium, um den massiven Salzverlust durch den Schweiß auszugleichen und schmerzhaften Muskelkrämpfen vorzubeugen.

Ultra-Carbs: Der biochemische Trick mit den zwei Spuren

Dass moderne Sportgetränke und Gels extrem hohe Energiemengen ohne Magenprobleme liefern können, liegt an einer gezielten Ausnutzung des menschlichen Darms. Der Körper nutzt für die Aufnahme von Kohlenhydraten zwei unterschiedliche Transportproteine: Den SGLT1-Transporter für Glukose und den GLUT5-Transporter für Fruktose.

Reine Glukose stößt schnell an die natürliche Sättigungsgrenze von etwa 60 Gramm pro Stunde. Um diesen Engpass zu umgehen, mischen die Hersteller Fruktose als zweite Spur hinzu. Das klassische Mischungsverhältnis von 2:1 (Glukose zu Fruktose) ermöglicht so die Aufnahme von bis zu 90 Gramm Kohlenhydraten pro Stunde. Neuere Entwicklungen wie das Verhältnis 1:0,8 schöpfen das Fruktose-Potenzial noch weiter aus, um selbst bei extremen Ultra-Belastungen maximale Energie direkt in die Muskelzellen zu ballern.

Die gängigen Verpflegungs-Systeme im Überblick

Auf dem Markt haben sich verschiedene Hersteller etabliert, die unterschiedliche Schwerpunkte bei Rezeptur und Verträglichkeit setzen:

Marke / ProduktEinsatzphaseDarreichungBesondere Inhaltsstoffe & VerhältnisseGeschmacksrichtungenFraktur-Einschätzung
Powerbar

(IsoActive / Recovery Max)
Vor, während & nach dem SportPulverC2MAX Dual Source Carb Mix (2:1 Glukose/Fruktose), Natrium, MolkenproteinLemon, Red Fruit Punch, ChocolateDer verlässliche Klassiker: Bewährtes Mischungsverhältnis für lange Einheiten mit sehr guter Magenverträglichkeit.
Maurten

(Drink Mix 160 / 320)
Vor & während der FahrtPulverPatentierte Hydrogel-Technologie, Maltodextrin, FruktoseNeutral (sehr dezent)High-End für Sensible: Die Gel-Matrix schont den Magen selbst bei extrem hoher Carb-Dichte unter hoher Belastung.
SiS (Science in Sport)

(Beta Fuel)
Während der FahrtGel / PulverUltra-High-Carb (1:0,8 Glukose-Fruktose-Verhältnis), bis zu 80 g Carbs pro PortionOrange, Strawberry & LimeProfi-Treibstoff: Entwickelt für maximale Energieaufnahme auf langen Distanzen ohne Völlegefühl.
Dextro Energy

(Carbo Mineral Drink)
Vor & während der FahrtPulverMix aus kurz- und langkettigen Kohlenhydraten, Magnesium, KaliumFruit Mix, CitrusSolider Einsteiger-Tipp: Preis-Leistungs-Favorit mit klassisch-frischem Geschmack für die Feierabendrunde.
Hammer Nutrition

(Heed / Recoverite)
Während & nach der FahrtPulverKomplexe Kohlenhydrate (Maltodextrin), WPI-Protein für die RegenerationLemon-Lime, Orange, ChocolateDer Magen-Schoner: Verzichtet bewusst auf einfachen Zucker; ideal bei Neigung zu Sodbrennen oder Übersäuerung.


Abschließender Tipp: Probiere neue Gels oder Pulver niemals erst am Tag des großen Events aus, sondern immer im Training auf deinen gewohnten Routen.

Die Top-Tipps der Bikeschulen: Trail-Hacks zum Nulltarif, die dich sofort besser machen

Wer auf Trails oder im Bikepark unterwegs ist, sieht oftmals motivierte Anfänger, die sich verkrampft den Berg hinabquälen. Dabei liegt es manchmal tatsächlich nur an „Kleinigkeiten“, um spürbar mehr Grip, Sicherheit und Fahrspaß zu bekommen. Wir haben bei erfahrenen Fahrtechniktrainern nachgefragt und die Top-Tipps der Bikeschulen zusammengetragen.

Die Top-Tipps der Bikeschulen: Trail-Hacks, die dich sofort besser machen

Mit nur wenigen einfachen Kniffen aus dem Nähkästchen der Profis kann sofort spürbar mehr Grip, Sicherheit und Fahrspaß aus dem Mountainbike herausgeholt werden – und das zum Nulltarif.

Der größte Fehler passiert hierbei oft schon vor dem Start in der Garage. Aus Angst vor Pannen oder aus Vertrauen auf die Pauschalangaben der Reifenhersteller starten viele Mountainbike-Anfänger mit viel zu viel Reifenluftdruck (oftmals über 2,5 bar) ins Gelände. Die Quittung folgt mit aller Härte – im wahrsten Sinne des Wortes – auf Wurzeln und Steinen. Der Reifen kann sich dem Boden nicht anpassen, das Rad springt wie ein Flummi und jeglicher Grip geht verloren. In jeder professionellen Bikeschule lernt man schnell, dass ein spürbar reduzierter Luftdruck Wunder wirkt – die Traktion steigt drastisch und das Bike liegt ruhig auf dem Trail.

Fahrwerk, Reifenluftdruck und aktive Grundposition

Dazu gehört auf der Abfahrt zwingend ein Plus an Bewegungsfreiheit. Wer bergab den Sattel nicht absenkt (per Vario-Sattelstütze oder klassischem Schnellspanner), blockiert seinen Körperschwerpunkt und kann das Bike nicht frei führen. Ähnlich verschenkt wird das Potenzial oft bei der Federung. Viele Einsteiger fahren ihre Luftfedergabeln und Dämpfer extrem straff oder vergessen schlichtweg, den Lockout nach der Auffahrt zu deaktivieren. Ein Federelement, das kaum nachgibt, nimmt dem Fahrwerk jegliches Schluckvermögen. Im Grunde könnte man so gleich mit einer starren Gabel über die Wurzeln rumpeln. Erst mit korrekt eingestelltem Negativfederweg (SAG) kann die Federung sensibel ansprechen.

Kombiniert werden sollten die optimierten Fahrwerkseinstellungen und der ideale Reifenluftdruck mit dem Fahren in einer aktiven Grundposition. Das bedeutet in der Praxis Ellbogen nach außen beugen und tief auf den Pedalen stehen anstatt passiv auf dem Sattel zu sitzen. Durch die aktive Grundposition werden die Arme und Beine zu den effektivsten Federbeinen. Wird die Blickführung dann noch weit vorausschauend auf den weiteren Verlauf des Trails gerichtet statt starr auf das Hindernis direkt vor dem Vorderrad, entsteht ganz automatisch flüssiger Fahrspaß auf dem Mountainbike.

Ein weiterer kleiner Tipp am Rande: Klickpedale sorgen bei Einsteigern im technischen Terrain bergab oftmals für hohe Unsicherheit. Griffige Plattformpedale geben dagegen die nötige mentale Sicherheit, um Fahrtechnik-Tricks risikofrei auszuprobieren.

Die Top-Tipps der Bikeschulen für beste Trail-Performance

  • Luftdruck absenken
  • Sattel absenken
  • Fahrwerk abstimmen
  • Aktiv stehen statt passiv sitzen
  • Blickführung weit voraus
  • Plattformpedale nutzen

Schlauchlos oder doch besser mit Schlauch? Tubeless, Butyl und TPU im Vergleich

Seit vielen Jahren gilt Tubeless als das Maß aller Dinge für geringen Rollwiderstand und maximalen Pannenschutz. Doch mit dem Aufstieg von TPU (Thermoplastisches Polyurethan) bekommen die klassischen Systeme Butyl und Tubeless jetzt allerdings starke Konkurrenz. Bringt der moderne Hightech-Kunststoff wirklich das Beste aus zwei Welten zusammen?

Schlauchlos oder doch besser mit Schlauch? Tubeless, Butyl und TPU im Vergleich

Der klassische Butylschlauch aus schwarzem Gummi ist seit Jahrzehnten der Standard auf Straßen und Trails. Er ist günstig, robust beim Aufpumpen und überall erhältlich. Allerdings hat er zwei große Nachteile. Der Schlauch hat ein recht hohes Gewicht und erzeugt durch die innere Reibung am Reifen einen spürbar höheren Rollwiderstand. Wer sein Rad tunen möchte, findet im Butylschlauch somit den ersten Verbesserungspunkt.

Schlauchlose Systeme eliminieren die interne Reibung komplett und bieten durch die flüssige Dichtmilch den besten Schutz vor kleinen Durchstichen. Ein Loch verklebt meist, bevor man es überhaupt bemerkt. Der Preis dafür ist jedoch ein erhöhter Aufwand. Die Erstmontage ohne Kompressor oder Air-Booster kann sehr frustrierend sein, die Dichtmilch muss regelmäßig erneuert werden und bei längeren Standzeiten droht das Verkleben der Ventile.

TPU: Leicht, dünn und erstaunlich pannensicher

Das Material des TPU-Schlauchs ist extrem dünn und rückt als Ganzes in Sachen Gewicht und Rollwiderstand extrem nah an Tubeless heran. Entgegen der weitverbreiteten Vermutung ist das dünne Material tatsächlich gar nicht so empfindlich und sogar deutlich pannensicherer als Butyl. Grenzen setzt TPU allerdings beim Aufpumpen außerhalb des Reifens und bei hohen Temperaturen, weshalb beispielsweise bei Felgenbremsen von TPU-Schläuchen abzuraten ist.

Ein defekter TPU-Schlauch lässt sich hervorragend reparieren, allerdings nicht mit dem klassischen Gummiflicken und Vulkanisiermittel. Wichtig für die Werkstatt: TPU-Schläuche dürfen niemals mit Schmirgelpapier angeraut werden, da die dünne Schicht sofort beschädigt würde. Stattdessen nutzt man spezielle, selbstklebende TPU-Patches: Die Stelle einfach mit etwas Alkohol reinigen, Patch aufkleben und andrücken. Das war’s.

Fazit: Schlauchlos oder doch besser mit Schlauch?

Der klassische Butylschlauch hat keineswegs ausgedient: Er bleibt unschlagbar günstig, ist extrem unkompliziert und überall erhältlich. Wer jedoch das Maximum an Pannensicherheit auf Trails sucht und den Pflegeaufwand nicht scheut, greift weiterhin zu Tubeless. TPU schließt die Lücke zwischen den beiden Welten perfekt. Es bietet das ideale Upgrade für alle, die ihr Bike spürbar leichter und schneller machen wollen, ohne sich mit Dichtmilch herumzuärgern.