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Erben des Zorns, Nale und TBC - CD Vorstellungen in der Kürze
Waldy's Ohrkneifer - www.fraktur-magazin.de

Diesmal auf dem Plattenteller:
Erben des Zorns - Zweitens: Krieg
Nale - Ghost Road Blues
TBC - The Rise

Erben des Zorns - Zweitens: Krieg
Zugegeben...viel von dem Text versteht man ja nicht! Als erstes gilt es die Sprache herauszufinden: Fein, es ist Deutsch! Keine Eigenart der Band "Erben des Zorns", sondern üblich im Bereich Trashcore. Hier wird gegrunzt und gegröhlt. Die Band macht ihrem Namen auf jeden Fall alle Ehre. Die wenigen Wortfetzen, die man versteht, sollte man nicht falsch interpretieren: Hinter "Krieg, Krieg" beispielsweise versteckt sich einiges mehr und macht als gesamte(!) Message durchaus Sinn - also das Booklet lesen! Instrumental gibt es, dem Genre entsprechend, mächtig was auf die Mütze. Wer auf schnörkellosen Trashcore steht, sollte mal in das Album reinhören. Mehr Infos zu den Kielern findet ihr unter www.erbendeszorns.de (Label: STF-Records)

Nale - Ghost Road Blues
Eine Besonderheit in der heutigen Vorstellung macht Nale aus. Nein, nicht nur dass der Titel der uns vorliegenden CD total irreführend ist, nein, das Werk ist erst gar nicht auf CD erhältlich! Wer das Erstlingswerk der Schweden in den Händen halten will, muss oder darf sich an einer Limited Edition Vinyl erfreuen - oder ganz modern das Werk bei Lovemore Records runterlutschen. Irreführend ist der Titel des Werkes insofern, als dass man dort nicht handfesten und soliden Metal vermuten würde. Geile Gitarrenriffs, harscher Sound, zornige Stimme - hört sich mächtig gut an, lässt schön die Matte fliegen und ist definitiv nix für Chorknaben. Mehr Infos zur Band findet ihr unter www.naleband.com (Label/Vertrieb: LovemoreRecords/BadTaste)

TBC - The Rise
Man nehme zu gleichen Teilen Metal und Gothic, mische dies ordentlich und das Ergebnis könnte sich so anhören wie TBC. In diesem Fall ist natürlich nicht die schreckliche Krankheit gemeint, sondern die aus Österreich stammende fünfköpfige Band bestehend aus vier Junx und einem Mädel. Die Kombination der gegensätzlichen Parts ist zwar nicht unbedingt ein neuer Hut, aber durchaus gut umgesetzt. Man sollte schon ein gewisses Faible für Bands wie Nightwish, aber auch Unheilig, haben, um TBC genießen zu können. Der dritte Song "Gnade" erinnert teilweise doch stark an den Grafen und seine Mannen. Trotz der guten Gothic-Elemente sehen wir die Stärke der Band eher bei den metallischen Parts. Mehr Infos zur Band gibt es unter www.tbc.cc (Label: STF-Records)

Waldy
(19.11.2012)