Matt Jones: Frames of Mind – Durch die Augen eines Athleten

Das kann Einiges!! Matt Jones, MTB Freerider aus England, hat seine erste Filmproduktion „Frames of Mind“ veröffentlicht. Der Film zeigt den 23-jährigen Briten auf einem selbstgebauten Trail im Rushmere Country Park bei Leighton Buzzard in England – was an sich ja schon sehenswert wäre …

Matt Jones “Frames of Mind” /Foto: Fred Murray / Red Bull Content Pool

Matt, der bereits zu Schulzeiten die britische Dirtjump-Szene aufmischte und in Etwa so viel Zeit auf dem Bike verbringt wie beim Bauen seiner Sprünge, zeigt in dem Streifen zahlreiche einzigartige Tricks inklusive der Weltpremieren Bum Slide, 270 Rim Bonk, Hitching Post Flip to Feet, Decade Tsunami und Superman Backflip to Tuck No-Hander. Zudem kam beim Zuschnitt des Films das innovative Rotoskopieverfahren zum Einsatz, bei dem unzählige Bildfolgen derart zugeschnitten werden, dass quasi „Spuren“ erzeugt werden, die Matt bei der Visualisierung seiner Tricks zeigen.

„Es ist ein großartiges Gefühl, einen Trick zu stehen, auf den man sich lange vorbereitet hat“, sagt Matt Jones. „Das Visualisieren ist dabei am wichtigsten. Sobald mir der Trick im Kopf vertraut vorkommt, setze ich mich auf das Rad und versuche ihn in der Wirklichkeit. Man kann sich vom Absprung bis zur Landung alles im Kopf vorstellen, bevor man sich in den Sattel setzt. Ich weiß dann schon genau, was ich tun muss, wie hoch ich springen darf und wie viel Airtime ich haben werde. Ich kenne den gesamten Trick von Anfang bis Ende. Durch das Visualisieren kann ich schon unglaublich viel über einen Trick herausfinden. Ich arbeite mich im Kopf durch seine Physik und stelle mir vor, wie er sich anfühlen wird.“

Die Partnerschaft zwischen dem führenden Sportpsychologen Gary Grinham und Matt Jones war Inspiration zu dem Film. Prädikat: absolut sehenswert!

Matt Jones: Frames of Mind – Das Video

Andrea Kimpenhaus-Waldera (Kimpi)

Andrea Kimpenhaus-Waldera (Kimpi)

Im Jahr 2013 wechselte Andrea Düsseldorf gegen die Eifel und 8 Skate-Rollen gegen 2 Laufräder – und wurde kurz darauf Team Mitglied der Fraktur. Sie hält den Tausch übrigens noch immer für gelungen, auch wenn sie bei manch knackigem Anstieg der neuen Heimat schimpfend auf den flachen Niederrhein schwört und Sushi vermisst.

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