PHYRIA: The Colors Among Us – Review

4 Jahre nach ihrem Debut „Like Slipping Through Dust“ legen die Duisburger alternative Rocker PHYRA ihr zweites Album „The Colors Among Us“ nach – und schaffen einen spannenden Spagat zwischen melodischem Gesang, bodenständigem Handwerk und vielseitigem, soliden Rock.

65 abwechslungsreiche, kraft- und stimmungsvolle Minuten bescheren uns die 4 Jungs vom Niederrhein, denen man den Spaß an der Musik zu 100% abkauft. Durchweg leicht melancholisch, mit einem ordentlichen Schuss Pathos ohne jedoch plakativ rüberzukommen, bohren sich die 11 Songs ihres neuen Albums „The Colors Amoung Us“ ziemlich gnadenlos in den Schädel. Dank komplexem Spiel mit Härte und Geschwindigkeit und dem durchweg harmonischen Zusammenspiel des symphatischen Quartetts entstehen atmosphärisch dichte Stücke, derer prägnanter Melodie man nicht überdrüssig wird. Und die das Zeug für große Stadien haben!

Fazit PHYRIA „The Colors Amoung Us“

Zugegeben, wir stehen voll auf diese Pathos Sache. Trotzdem oder gerade deswegen: Absolut hörenswert, 5 Sterne. Unser Favorit „We left the World“ – Gänsehaut Garantie!

PHYRIA – The Colors Among Us – Tracks

  1. Chasing Melody
  2. Speak
  3. Mono: Chromatic
  4. Circles
  5. We Left The Old World
  6. Town
  7. The Distance
  8. This Is Goodbye
  9. Places Down Below
  10. Narrow Lines
  11. The One I Know

PHYRIA – Besetzung

  • Benjamin Hammans – Vocals
  • Jonas Janßen – Guitar
  • Fabia Swars – Bass
  • Michael Zettl – Drums

Web

Band: www.phyria.com
Label: www.finestnoise.de

Andrea Kimpenhaus-Waldera (Kimpi)
Das Küken der Fraktur! 2013 wechselte Andrea Düsseldorf gegen die Eifel und 8 Rollen gegen 2 Räder – und wurde kurz darauf Team Mitglied der Fraktur. Sie hält den Tausch übrigens noch immer für gelungen, auch wenn sie bei manch knackigem Anstieg der neuen Heimat schimpfend wie ein Rohrspatz auf den Niederrhein schwört und natürlich das heißgeliebte Sushi vermisst.

Favorite Bike: Rose Verdita Green 8
Musik: Fast alles, bloß kein Trash/ Death Metal