Happy Birthday PowerBar!

Zugegeben, es gibt schmackhaftere Methoden, Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Pasta to go und Bananen sind aber unterwegs auf Tour nicht wirklich praktisch – Energieriegel sind hier die bessere und auch clevere Wahl. PowerBar hat zum 30. Geburtstag eine Weiterentwicklung dieses Klassikers auf den Markt gebracht sowie ein völlig neues Produkt – den ENERGIZE MUFFIN. Da mussten wir natürlich probieren.

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Auf die richtige Mischung kommt es an!

Wer kennt es nicht – bei einer langen, knackigen MTB Tour kommt irgendwann der Tiefpunkt: Deine Muskeln schreien nach Energie. Tatsächlich sind die Kohlenhydratspeicher im Körper begrenzt und reichen je nach Belastung für maximal 2 Stunden. Die in Form von Glykogen gespeicherte Power kann auch nur in der jeweiligen Zelle genutzt werden. Machen also Deine Waden schlapp, können die Armmuskel-Reserven nicht aushelfen. Du kannst daher noch so ausgiebig frühstücken, früher oder später musst Du nachlegen. Kohlenhydrate sind allerdings nicht gleich Kohlenhydrate. Die Aufnahme ist begrenzt – maximal 60 Gramm pro Stunde, und je höher der Fettgehalt, desto langsamer die Resorption. PowerBar setzt auf einen Kohlenhydrat Mix von ca. 36g pro Riegel (das in etwa 3-fache einer Banane!), bei nur ca. 2,8g Ballaststoffen und 2,8g Fett (PowerBar Energize Gingerbread Flavor).

Natürliche Zutaten?

Als Quelle gibt PowerBar u.a. natürliche Zutaten an wie zum Beispiel Fruchtsirup aus Äpfeln und Weintrauben, Kartoffelflocken, Dattelsaftkonzentrat oder Haferflocken. Hört sich ja eigentlich ganz lecker an! Die Riegel sind laut Hersteller außerdem frei von künstlichen Aroma- und Farbstoffen und enthalten zusätzlich eine Priese Natriumchlorid, also Salz als Hauptelektrolyt des Schweißes. Die New Energize Bars gibt’s in fünf Geschmacksrichtungen: Als süße Varianten Original Vanilla Almond, Gigerbread und Mango Tropical, und – mal was Anderes – salzig: Bella Italia mit Tomaten- Basilikum-Geschmack sowie Salty Peanut.

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Praxis Check!

Ob der Riegel wirklich so praxistauglich ist wie versprochen sollte sich bei der nächsten MTB Tour zeigen. Wir haben uns für einen fruchtigen und einen salzigen Riegel entschieden: Mango Tropical und Bella Italia mussten dran glauben und wurden im Rucksack bzw. der Satteltasche verstaut. Beide haben den etwas ruppigen und frühsommerlich warmen Transport gut überstanden! Die Riegel ließen sich wie vom Hersteller versprochen leicht aus der Verpackung nehmen. Die Konsistenz war für uns anfangs etwas gewöhnungsbedürftig – die neuen Riegel sind weniger trocken als die Vorgängermodelle, trotzdem recht bissfest ohne zu bröckeln und nicht klebrig. Sehr interessant: Bella Italia. Der PowerBar hat uns mit seinem fruchtig-salzigen und recht intensiven Tomatengeschmack voll überzeugt!

Und jetzt einen Muffin!

Mit dem Energize Muffin bietet PowerBar eine abwechslungsreiche Alternative zum klassischen Energie Riegel. Die Fertig-Backmischung ist selbst für unsere Verhältnisse leicht zubereitet: Wasser dazu, rein in die mitgelieferten Förmchen und ab in den Ofen. Nach 17 Minuten gibt’s frische, ofenwarme Muffins mit Schokoladen oder Karamell-Vanille Geschmack und deutlich weniger Fett als bei herkömmlichen Backmischungen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt: Man kann den Muffin mit Beeren, Nüssen oder Schoki nach eigenem Geschmack variieren. Super Idee!

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Fazit

Die neuen Energize Bars können einiges und dürfen bei unseren Touren zukünftig nicht fehlen! Alle Riegel überzeugen durch natürlichen Geschmack, unser Favorit aber ganz klar: die salzige Variante Bella Italia. Der Energize Muffin ist eine tolle Alternative zum klassischen Riegel und hat unsere Experimentierfreude geweckt. Top!

Die neuen Produkte im Überblick

New Energize PowerBar
Geschmacksrichtung Original Vanilla Almond, Gingerbread, Mango Tropical, Bella Italia oder Salty Peanut: 55g Riegel; UVP 1,99 EUR

ENERGIZE MUFFIN
Geschmacksrichtung Chocolate oder Caramel Vanilla; 399g Backmischung = ca. 14 Muffins; UVP 9,95 EU

Web

https://www.powerbar.eu/de_DE

Andrea Kimpenhaus-Waldera (Kimpi)

Andrea Kimpenhaus-Waldera (Kimpi)

Im Jahr 2013 wechselte Andrea Düsseldorf gegen die Eifel und 8 Skate-Rollen gegen 2 Laufräder – und wurde kurz darauf Team Mitglied der Fraktur. Sie hält den Tausch übrigens noch immer für gelungen, auch wenn sie bei manch knackigem Anstieg der neuen Heimat schimpfend auf den flachen Niederrhein schwört und Sushi vermisst.

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