ELKAAR: Vanta – Album Review

Beschaulich geht mal anders – und ordentlichen Alternative Rock gibt‘s auch aus der deutschen Provinz! Das beweist zumindest die 2012 gegründete Band ELKAAR aus dem idyllischen Seenhausen, die Ende Januar ihr Debut Studio Album „Vanta“ veröffentlicht hat.

elkaar-01-fraktur-magazin

Irgendwie eine seltsame Mischung, die uns neugierig macht: Das Album Cover erinnert an Rammstein, Band- und Album-Namen an nordisch mystische Fantasy, und Songtitel wie „Point of no return“ oder „Everything turns to Ashes“ verbreiten Endzeitstimmung vom Feinsten. Was uns dann aber durch die Lautsprecher um die Ohren knallt, hätten wir so nicht erwartet: Die 4 sympathischen Jungs aus Sachsen-Anhalt, die sich das niederländische Wort ELKAAR = einander als Bandnamen ausgesucht haben, überzeugen durch bodenständigen Alternative Rock, versehen mit druckvollen Metalelementen. Dazu passt perfekt die rauhe Stimme von Sänger und Gitarrist Michael Knopf. Das ist alles nicht neu und hat man so ähnlich schon gehört, dafür sind die Songs aber um so eingängiger und stimmungsvoll. Macht Spaß!

Fazit

Stimmiges und stimmungsvolles Alternative-Gesamtpaket. Passt! Wir freuen uns auf Live-Auftritte. Und würden uns beim nächsten Album nur ein bischen mehr Experimentierfreude wünschen.

Web

www.elkaar.de/

Andrea Kimpenhaus-Waldera (Kimpi)

Andrea Kimpenhaus-Waldera (Kimpi)

Im Jahr 2013 wechselte Andrea Düsseldorf gegen die Eifel und 8 Skate-Rollen gegen 2 Laufräder – und wurde kurz darauf Team Mitglied der Fraktur. Sie hält den Tausch übrigens noch immer für gelungen, auch wenn sie bei manch knackigem Anstieg der neuen Heimat schimpfend auf den flachen Niederrhein schwört und Sushi vermisst.

Weitere Artikel