Grey Season: Invidia – Album Review

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Review: Wenn eine Band mit ihrer modernen progressiven Spielart die Metal-Welt momentan auf den Kopf stellt, dann kann es sich eigentlich nur um Grey Season handeln. Nach ihrem anspruchsvollen Debütalbum Septem legen die Dormagener mit ihrem neuesten Werk Invidia nochmal einen drauf!

Das Quintett begeistert vor allem mit einer unglaublichen Experimentierfreude. Die fünf technisch versierten Musiker machen hierbei weder vor industriellen und atmosphärischen Klängen noch vor druckvollem Sound halt. Mit tief gestimmten siebensaitigen Gitarren und gekonntem Songwriting beschreiten die Dormagener abseits festgetretener Pfade neue Wege. Besonders charakteristisch ist auf dem Album der düstere Sound, der den Zuhörer in seinen Bann zieht – ob dieser nun will oder nicht! Ebenfalls auffallend sind die verschiedensten Einflüsse, die den Songs zugrunde liegen. Anklänge von 70er-Jahre Hardrock verarbeiten die Jungs von Grey Season in ihren Tracks ebenso wie grungige Gesangslinien oder klassische Klavierparts. Einfach top! Uneingeschränkte Kaufempfehlung!

Tracks

  1. Inferiors
  2. Reflections
  3. Reclusive Years
  4. Maere
  5. Invidia
  6. Captain Trips
  7. Pandemic Winter
  8. Red Forest
  9. Black Seas Of Infinity
  10. Venenum

Web

Andreas Waldera

Andreas Waldera

Das Urgestein der Fraktur! Bereits im Jahre 1996 stößt Andreas als Team-Fahrer und Texter zur Fraktur, damals ein Fanzine ausschließlich für Downhill Biker. Nach vier Jahren ruft er das MTB/Lifestyle Onlinemagazin "Fraktur - Das Magazin" ins Leben – bis heute eine Herausforderung, die dem begeisterten Fahrradfahrer geradezu auf den Leib geschrieben ist.

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