Sigma BC 14.12 Alti – Test – Der hat was auf dem Kasten!

Er ist smart, sieht ziemlich chick aus und hat zudem mächtig was auf bzw. im Kasten. Nein, wir reden hier nicht von einem Frauenschwarm,sondern dem neuen Sigma BC 14.12 Alti. Was den preisgünstigen kabelgebundenen Bikecomputer so besonders macht, ist alleine schon an der Zusatzbezeichnung “Alti” erkennbar. Die Messung und Angabe der Höhenmeter war bislang nur wesentlich teureren Bikecomputern vorbehalten.

Für knapp 50 Euro darf man sich beim Sigma BC 14.12 Alti direkt an fünf Höhenmess-Funktionen erfreuen. Die aktuelle Höhe gehört neben der Starthöhe ebenso zum Funktionsumfang wie die bergauf erkämpften Höhenmeter, die maximale Tageshöhe als auch die Gesamthöhenmeter bergauf. In dem chicken Gehäuse stecken aber noch viel mehr nützliche Funktionen, die Auskunft über die wichtigsten Eckdaten der Tour liefern. Die üblichen Funktionen bezüglich der Geschwindigkeiten (aktuelle Geschwindigkeit, Durchschnittsgeschwindigkeit, Maximalgeschwindigkeit etc.) kommen ebensowenig zu kurz wie die Fahrzeit, die Gesamtfahrzeit als auch die Uhrzeit. Die Gesamtfahrzeit wird wie die Gesamtkilometer und die Gesamthöhe während der Fahrt ausgeblendet. Lobenswert finden wir auch die Temperaturanzeige und die Hintergrundbeleuchtung, beides keine Selbstverständlichkeit in dieser Preisklasse. Ebenfalls nicht selbstverständlich ist die Möglichkeit, den Bikecomputer am PC einstellen zu können.

Der Lieferumfang umfasst natürlich den Bikecomputer, den Sockel mit dem kabelgebundenen Sender sowie den Magneten samt Halterung. Die Länge des Kabels reicht auch für die Montage an einem phatten Enduro/Freerider. Die zwei mitgelieferten Gummiringe dienen der Befestigung des Senders und des Sockels. Die Bedienungsanleitung ist in mehreren Sprachen verfasst und leicht verständlich formuliert. Der Bikecomputer wird im sogenannten Tiefschlafmodus ausgeliefert, mit dem fünfsekündigen Drücken der beiden unteren Tasten (Mode 1 und SET) wird der BC 14.12 Alti aus dem Tiefschlaf gerissen. Jetzt kann die Einstellung des Bikecomputers erfolgen, die schnell und einfach von der Hand geht. Dazu zählt neben der Einheit (km/h oder mp/h) und der Uhrzeit unter anderem natürlich auch die Angabe des Radumfangs – nur so ist gewährleistet, dass der Bikecomputer uns die richtigen Werte anzeigt. Die Kalibrierung der aktuelle Höhe lässt sich dank der guten Beschreibung ohne Probleme durchführen.

Die Handhabe des kleinen Sigma Bikecomputers ist sehr einfach und intuitiv, auch während der Fahrt lassen sich die verschiedenen Funktionen aufrufen, ohne dass dieses zu einer halsbrecherischen Aktion wird. Die vielen Funktionen verbergen sich hinter den in grau gehaltenen vier Funktionstasten, die selbst mit Handschuhen oder verschwitzten Händen noch gut bedienbar sind. Das Gehäuse ist in weiß/grau gehalten – schlicht, aber dennoch chick. Die Ablesbarkeit der großen Ziffern verdient ebenfalls ein großes Lob, die Sprachauswahl – in unserem Fall Deutsch – lässt keine Fragen offen, um welchen Wert es sich hierbei genau handelt. Fehlfunktionen oder falsch angezeigte Werte konnten wir während des Tests nicht feststellen, wobei Störeinflüsse bei kabelgebundenen Bikecomputern auch nicht zu erwarten sind. Die vielen nützlichen Funktionen, die einfache Montage, die gute Bedienbarkeit, die gute Ablesbarkeit und letztendlich der faire Preis verdienen die Einstufung als Kaufempfehlung!

Preis: 49,95 Euro

Redaktion

Redaktion

Spots, Trails und Rock’n’Roll: Seit 1996 treiben wir auf heimischen und fremden Trails unser Unwesen. Begleitet uns mit der Fraktur – Das Magazin auf unserer Reise durch die faszinierende Welt des Bikens und der Musik.

Weitere Artikel