O’Neal Talent FR Knee/Shin Guard – Knie-/Schienbeinschoner – Test

Mit dem Talent FR Knee/Shin Guard hat O’Neal einen komplett neuen Schienbeinschoner entwickelt, wobei unsere Bezeichnung Schienbeinschoner nur zu einem Teil der Wirklichkeit entspricht. Genau genommen handelt es sich beim Talent um einen kombinierten Knieschoner und Schienbeinprotektor. Der Knieschoner ist ein Neopren-Kniestrumpf, der die Grundlage zur Fixierung des Schienbeinschoners bildet und auch alleine getragen werden kann – Dirter und BMXer wird es freuen.

Der Schienbeinschoner ist wie gewohnt mit einem stoßabsorbierenden gelochten Schaumstoff, mit je einem weit reichenden Kunststoffaufsatz für das Schienbein als auch für das Knie, versehen. Die Verbindung des Schienbeinschoners mit dem Kniestrumpf geschieht durch Klettverschlüsse – ein System, welches bombenfest hält! Der untere Bereich des O’Neal Talent FR Knee/Shin Guard wird durch zwei Halteriemen fixiert.

Beim O’Neal Talent FR Knee/Shin Guard überzeugt nicht nur die Idee, sondern auch die Umsetzung. Weder im Bereich der Kniekehle noch im Bereich der Wade stören oder kratzen die Halteriemen. O’Neal hat sich bei dem Schienbeinschoner offensichtlich sehr viel Gedanken gemacht und vor allem der Wohlfühlfaktor kann beim Talent voll und ganz überzeugen. Der Talent sitzt sehr gut und verrutscht auch beim Sturz nicht – ein sehr wichtiger Faktor! Das System kann voll überzeugen, auch wenn die Knie immer recht warm sind.

Die Schoner lassen sich bequem den ganzen Tag tragen, sie stören und behindern nicht. Die Bewegungsfreiheit ist ebenfalls voll gegeben. In den Kniestrumpf muss man natürlich hinein schlüpfen, aber angesichts des Tragekomforts für uns nicht wirklich ein Grund zur Kritik. Ebenfalls überzeugend ist die Qualität des Schoners, Auffälligkeiten konnten wir nicht verbuchen. Ein durchdachter und gut umgesetzter Knie-/Scheinbeinschoner für den harten Einsatz!

Größen: S/M, M/L
Erhältliche Farben: Schwarz, weiß
Preis: 59,90 Euro

Andreas Waldera

Andreas Waldera

Das Urgestein der Fraktur! Bereits im Jahre 1996 stößt Andreas als Team-Fahrer und Texter zur Fraktur, damals ein Fanzine ausschließlich für Downhill Biker. Nach vier Jahren ruft er das MTB/Lifestyle Onlinemagazin "Fraktur - Das Magazin" ins Leben – bis heute eine Herausforderung, die dem begeisterten Fahrradfahrer geradezu auf den Leib geschrieben ist.

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