O’Neal Apocalypse Pant 2011 – Pa(i)nt (it) black – Test

Da war er wieder, einer dieser grauenvollen frühen Morgen im Büro! Telefone klingeln, Hektik und Aufregung – und schon war es passiert: Was in die Tasse sollte, nämlich die Milch, verzierte just in diesem Moment die nigelnagelneue schicke O’Neal Apocalypse Pant. Ein Wisch und die Hose zeigte sich aber wieder von ihrer besten Seite. Bereits dieser kleinen Einleitung lassen sich zwei Dinge entnehmen: Die O’Neal Apocalypse ist nicht nur stylisch und daher auch im Büro zu tragen, sondern auch resistent gegenüber Flüssigkeiten! Eigentlich sollte alles beim Biken beginnen…

…sicherlich! Wir kombinieren natürlich das Angenehme mit dem Nützlichen und in Bezug auf die Arbeit kombiniert unsereins den lästigen Weg zur Arbeitsstelle (für andere vielleicht auch der Weg zu irgendeiner Lehr-/Lernanstalt) mit dem Training davor und danach. Das Einsatzgebiet der O’Neal Apocalypse sehen wir überall dort, wo man auf zwei Rädern lässig aussehen will, ohne dabei auf einen strapazierfähigen und wasserabweisenden Stoff verzichten zu wollen. Sei es auf dem MTB, dem Moped oder dem Roller.

Die Hose weist auf der Wadeninnenseite eine Verstärkung als Hitzeschild auf, wir sehen aber die Stärken der Hose eher beim MTB, weil die sturzgefährdeten Bereiche beim Mopedfahren keine Materialverdopplungen oder abriebfesten Lederbesätze aufweisen. Im Bereich MTB kann die O’Neal Apocalypse ihren Stärken voll ausspielen. Die Hose ist ziemlich hart im Nehmen, lässt sich durch die Klettverstellung im Hüftbereich sehr gut anpassen und der Abschluss der Hosenbeine kann, ebenfalls per Klett, verengt werden.

Die auf den Oberschenkeln angebrachten Taschen, je Seite findet sich eine integrierte Tasche, lassen Platz für diverse Dinge wie zum Beispiel ein Handy. Damit die in den Taschen verstauten Dinge nicht flöten gehen, können die beiden Taschen mit einem Reißverschluss verschlossen werden. Zwei weitere Taschen finden sich im Bereich der Lenden – so wie sie eigentlich jede Hose hat. Für eine gute Passform sorgen die Stretchbereiche. Der Bereich der Knie ist auch für Knie- und Schienbeinschoner ausreichend dimensioniert.

Die Hose ist in zwei verschiedenen Ausführungen erhältlich, wir hatten das Modell in schwarz im Test. Die Pant in black ist komplett in schwarz gehalten, die Stretchbereiche, die Taschen und sogar die aufgebrachten Logo-Applikationen gehen Hand in Hand. Das sieht mal richtig Porno aus, zumal der wasserabweisende Stoff ziemlich fetzig aussieht. Verwechseln sollte man in diesem Zusammenhang nicht wasserabweisend und wasserdicht! Die Hose sitzt sehr angenehm und Scheuerstellen können wir nicht ausmachen. Der eigentlich Clou an der Hose sind aber die unterhalb des Knies abnehmbaren Hosenbeine! Per Reißverschluss lässt sich aus der langen Pant im Handumdrehen eine coole Short zaubern.

Die O’Neal Apocalypse ist für uns übrigens nicht unbedingt ein neuer Bekannter. Wir hatten bereits die O’Neal Apocalypse Pant des Jahres 2009 im Test. Die „alte“ Apocalypse ist übrigens immer noch im Einsatz – natürlich mittlerweile mit derben Gebrauchsspuren. Ein Fakt, der sehr für die Hose spricht. Wir machen uns aufgrund der Qualität der O’Neal Apocalypse keine Sorgen darüber, wohl in zwei Jahren über die O’Neal Apocalypse 2013 zu berichten – dann wird vermutlich die jetzt aktuelle Pant erwähnt werden. Wir sind da auf jeden Fall guter Dinge…

Größen: 28 bis 50
Farben: Schwarz (es ist auch eine Version in weiß erhältlich)
Preis: 109,90 Euro

Andreas Waldera
Das Urgestein der Fraktur! Bereits im Jahre 1996 stößt Andreas als Team-Fahrer und Texter zur Fraktur, damals ein Fanzine ausschließlich für Downhill Biker. Nach vier Jahren ruft er das MTB/Lifestyle Onlinemagazin "Fraktur - Das Magazin" ins Leben – bis heute eine Herausforderung, die dem begeisterten Fahrradfahrer geradezu auf den Leib geschrieben ist.

Favorite Bike: Giant Reign X1, SE Quadangle 24"
Musik: Metal (Trash/Death)